Pfahlhäuser

Reisebild

Pfahlhäuser

Der gut 50 Meter tiefer liegende Fluss Surma steigt in der Regenzeit so weit an dass die an der Strasse liegenden Häuser auf Stelzen erbaut werden müssen. Der Zugang zu den Häusern erfolgt von der Strasse her, die hier nicht sichtbar unmittelbar hinter den Häusern verläuft. Die grossen Flüsse Bangladeschs, in der Trockenzeit 200 - 300 Meter breit, können in der Regenzeit auch mal auf eine Breite von 20 km anschwellen. Brücken gibt es deshalb in Bangladesch so gut wie nicht, die Überquerung erfolgt mit Fähren. http://www.geo-reisecommunity.de/bild/135027/Mymensingh-Bangladesch-Das-Boot-ist-voll

Teilen auf

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

  • u18y9s26

    Es sind architektonische Kunstwerke, diese auf Bambusstelzen errichteten Häuser. Das "Ubud Hanging Gardens" auf Bali ist auf ähnliche Weise in einen steilen Hang im Regenwald gebaut worden. Diese Rohbauweise wie sie auf deinem Bild sichtbar ist, war dort allerdings nur in einer Buchdokumentation der früheren Bauphasen zu bestaunen.
    LG Ursula

  • yunnanfoto

    @Ursula: Das hier ist keine Rohbauphase, sondern die Häuser sind fertig und seit langem bewohnt. Werden die Unwetter sehr heftig, reisst das Wasser die Hütten mit sich und die Bewohner sind obdachlos, bauen dann später neue solche Hütten an gleicher Stelle.
    Kurz nach meinem 4-wöchigen Trip durch dieses Land war eine solche verheerende Unwetterkatastrophe mit 70.000 Toten und mehreren Millionen Obdachlosen. Wenn man diese Bauweise sieht versteht man die hohe Zahl der Opfer.
    LG, Herbert

  • Pana53

    Schön wie sich Menschen immer wieder zu helfen wissen. Eine Rarität, deine Aufnahme.

  • Zaubernuss

    Mit geflochtenen Wänden und geflochtenen Körben (Vorratsbehälter?) ... Sehr schönes Bilddokument. Danke und liebe Grüsse: Ursula

  • agezur

    Sehr interessant und informativ - in solcher Höhe hab ich diese Häuser noch nie gesehn! Und es relativiert ein bisschen die Meldungen von zerstörten Häusern bei einer Katastrophe. Dass diese armen Leute natürlich damit ALLES verloren haben ist das wahre Unglück!
    LG Christina

  • pleuro

    Eine interessante Geschichte und eine interessante Bauweise. Was mich immer nur wundert, dass Menschen nichts dazu lernen und immer wieder an den gleichen gefährlichen Stellen ihre Häuser erneut aufbauen. Das ist nicht nur hier so. Das erklärt sich wohl nur mit dem Begriff "Heimat" und natürlich damit, dass sie dieses Stückhen Land besitzen.
    LG Anne

  • mamaildi

    Der Begriff "Immobilie" ad absurdum geführt. Die Häuser sehen aus, als würden sie den Hang hinunter spaziert kommen. Was ja augenscheinlich auch ab und zu der Fall ist.

  • nach oben nach oben scrollen
  • Hage

    Abenteuerliche Konstruktion! LG Hans-Georg

  • yunnanfoto

    @Frank: Wenn´s um´s Überleben geht sind Menschen sehr erfinderisch.

    @Ursula: Das sieht idylolischer aus als es ist. Keine Toiletten, kein Wasseranschluss, keine Eletrizität.

    @Christina. Jedes Jahr wird Bangladesch von Wirbelstürmen, Überschwemmungen usw. heimgesucht, jedes Jahr verlieren Millionen Menschen dabei ihr Hab und Gut. Sicher ist eigentlichnur wer in den wenigen höher gelegenen Gegenden des Landes wohnt. halbwegs sicher ist jemand der ein festes gemauertes Haus sein eigen nennt. Dazu muss man aber erst mal das Geld haben. Wer keins hat lebt in primitiven Hütten oder ganz einfach auf der Strasse. Betroffen von den Naturkatastrophen sind also in erster Linie die Ärmsten der Armen - wieder einmal.

    @Anne: Sie wohnen illegal hier. Die Grundstücke gehören ihnen nicht. Im Grunde wohnen sie im Flussbett, haben sich aus Materialien die sie selbst im Wald schlagen oder in den Reisfeldern finden, Bambus, Reisstroh, usw. diese Hütten gebaut. Steine können sie sich nicht erlauben, ein Grundstück zu kaufen oder pachten auch nicht. Sie sind hier geduldet, mehr nicht. Und wenn das Unwetter ihre Hütten fortreisst, dann bauen sie sicher nicht nur aus Heimatliebe an gleicher Stelle neu, sondern weil sie nicht wissen wohin !

    @Ildiko: An den Begriff "Immobilie" habe ich in diesem Zusammenhang eigentlich noch nie gedacht. Dass sie bei einem Sturm einstürzen oder bei einer Flut weggeschwemmt werden passiert eigentlich jedes Jahr.

    @Hans-Georg: Das kann man wohl sagen.

    LG, herbert

  • joki-mau

    Das ist wohl auf der ganzen Welt so, die Ärmsten trifft es am Härtesten.
    In Australien sind momentan auch riesige Überschwemmungen, aber die Zahl der Opfer ist im Verhältnis zu der Katastrophe relativ gering.
    Heute jährt sich das Erdbeben von Haiti und die Menschen hatten dort Steinhäuser, aber sie haben bis jetzt noch an den Folgen zu leiden.
    Cholera ist nur ein Stichwort.
    @ Herbert, Dein Foto mit dem entsprechenden Text, lässt mich an solche Ereignisse
    denken.
    LG Ingrid

  • yunnanfoto

    @Ingrid: Krankheiten, Seuchen und Mangelernährung kommen dann ja noch dazu bei solchen Katastrophen und erhöhen die Zahl der Opfer.
    Ich bin Dir dankbar, dass Du Deine Gedanken hier postest.
    LG, Herbert

  • Iter

    Sorry - schwarzer Humor: Die Absolute Hanglage.

  • yunnanfoto

    @Wolfgang: Absolute Hanglage ja, beste Hanglage nicht :-)

  • nach oben nach oben scrollen
  • Blula

    Ich habe ja schon viele Pfahlhäuser gesehen.... aber diese Vielzahl von Pfählen.... die sehen auf den ersten Blick aus wie Zahnstocher.
    LG Ursula

  • yunnanfoto

    @Usula: Da bist Du in guter Gesellschaft, auch ich hatte vorher noch nie solch abenteuerliche Konstruktionen gesehen. Dein Vergleich mit Zahnstochern ist durchaus angebracht.
    LG, Herbert

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.

Pfahlhäuser 4.55 29

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps