Waschtag

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Waschtag

Da in dem kleinen Dorf in den Bergen um Yuanyang kein Haus einen Wasseranschluss hat, haben die Bewohner am Ortsrand ein grosses Becken gemauert und fangen das Wasser aus den Bergen und das Regenwasser auf. Hier holt man Trinkwasser, hier findet wöchentlich ein Waschtag statt. Dazu wird die Wäsche in eine Schüssel mit Wasser getaucht, anschliessend auf den Boden gelegt, Waschpulver drüber, und dann mit den Füssen durchgewalkt (links). Danach kommt sie in einen geflochtenen Korb und wird mit Wasser aus einer Kelle gespült (rechts). Alle achten streng darauf, dass das Wasser in dem Auffangbecken nicht verunreinigt wird.

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Region: Yunnan

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Kommentare

  • Aries

    ...und die Füße werden auch noch sauber...
    LG Hedi

  • yunnanfoto

    @Hedi: Ein klarer Vorteil gegenüber unseren Waschmaschinen....:-))
    LG, Herbert

  • Guido

    Diese Bild zeigt uns ein munteres, aktives und lebhaftes Treiben.
    Pädikat Extraklasse
    Liebe Grüsse
    Guido

  • ruma94

    Und das Geschirr auch... Hey, aber was machen die Leute da im Winter?????

  • pleuro

    Eine Szene voller Leben! Und wieder etwas Neues erfahren! :-)
    LG Anne

  • yunnanfoto

    @Guido: Da waren an dem Nachmittag etwa 10 Frauen aktiv, das war wirklich einmunteres Treiben.
    Danke Dir.

    @Ruth: Im Winter machen die das genau so. Es wird zwar kalt, aber es friert nicht. Zudem sind die Hani recht abgehärtet, heizen tun sie schliesslich auch nicht.

    LG, Herbert

  • yunnanfoto

    @Anne: Wirst Du jetzt Deine Waschmaschine abschaffen ?? :-)))
    LG, Herbert

  • nach oben nach oben scrollen
  • pleuro

    Ähm, wohl eher nicht! Es sei denn, du hilfst mir und übernimmst den Job da mit dem Füßen! :-)))

  • yunnanfoto

    @Anne: Mach ich. Aber Achtung: Ich habe Füsse wie die Augen einer Frau: Gross, schwarz und feucht :-))))

  • DieterB

    Voll das Leben! Klasse
    LG Dieter

  • yunnanfoto

    Danke, Dieter.
    LG, Herbert

  • mamaildi

    Kein Wunder, dass dort pingelig auf Verunreinigungen geachtet wird - die Folgen würden die Menschen unmittelbar selber spüren. Anders als bei uns, wo mit einem Schulterzucken reagiert wird und mit der Meinung "auch wenn ich drauf achte, die andern tun es ja eh nicht"

  • Hage

    Sieht mal wieder nach Knochenarbeit aus, aber das dortige Alltagsleben sehr schön eingefangen! LG Hans-Georg

  • nach oben nach oben scrollen
  • yunnanfoto

    @Ildiko: Du hast den Unterschied sehr schön benannt. Eine Verunreinigung des Wassers würde wirklich jeden einzelnen Dorfbewohner unmittelbar treffen, immerhin ein paar Hundert Menschen. Bei uns soll das alles der Staat regeln, der Einzelne lehnt dafür jede Verantwortung ab und macht "sein Ding". Das Soziale funktioniert eben in diesen kleinen Einheiten noch, muss es auch.

    @Hans-Georg: Dake. Knochenarbeit sicher. Aber auch ein Treffpunkt für Kommunikation, Von weitem schon hörte ich ihr Lachen und Plappern.
    Die Männer sassen derweil im Dorf, spielten Karten und rauchten Wasserpfeife.

    LG, Herbert

  • joki-mau

    Ein guter Einblick in den Alltag. Ein Foto zum Betrachten und der Text gibt viel Aufschluss von den Lebensverhältnissen dieser Bevölkerungsgruppe.
    LG Ingrid

  • yunnanfoto

    Danke, Ingrid.
    LG, Herbert

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Waschtag 4.58 31

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