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Fotogalerie: Die Top-Ten der schönsten Städte Europas

Paris geht immer, Rom auch und Venedig sowieso. Wenn Sie noch Ideen für einen Wochenendausflug suchen, hier kommen die zehn tollsten Städte Europas

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Amsterdam – Fiets, multikulti und Kanäle
© Sabine Lubenow/LOOK-foto
Amsterdam – Fiets, multikulti und Kanäle
Geschätzte 881.000 Radfahrer durchkreuzen die niederländische Hauptstadt regelmäßig. 58 Prozent der Bevölkerung bewegen täglich ihr Rad oder ihr "Fiets", wie die Niederländer es nennen. Sie fahren vorbei an 8863 Häusern, die aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert stammen. 178 Nationen leben in der Weltstadt mit 75 Museen, darunter drei von Weltrang: das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum und das Stedelijk Museum. 32 Märkte gibt es regelmäßig und 9000 Konzerte und Theateraufführungen finden im Jahr statt. Und dann wären da noch 165 Kanäle und 2500 Hausboote – die für das gewisse Amsterdam-Flair sorgen.

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Venedig – Markusplatz, Gummistiefel und Kreuzfahrer
© H. & D. Zielske/LOOK-foto
Venedig – Markusplatz, Gummistiefel und Kreuzfahrer
Wer in der Lagunenstadt im frühen Morgendunst über den Markusplatz geht, wer sich in den Gassen verirrt, auf dem Rialto Markt einkauft und in Gummistiefeln im Regen auf Holzstegen überflutete Plätze kreuzt – wird ihr sofort erlegen sein. Venedig wird von Touristen aus aller Welt jeden Tag überrannt. Es machen mehr Kreuzfahrtschiffe in dieser norditalienischen Stadt Station als in New York. Um die Schönheit Venedigs zu erfassen, empfiehlt es sich, sie nachts oder früh morgens zu erkunden. Denn einen menschenleeren Markusplatz zu sehen ist eben doch wunderschön.

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Dubrovnik – Adria, Festung und weiße Kacheln
© age fotostock/LOOK-foto
Dubrovnik – Adria, Festung und weiße Kacheln
"Wer das Paradies auf Erden sucht, der muss nach Dubrvonik fahren", wusste schon der Dramatiker George Bernard Shaw. Dass er Recht hat, beweist die kroatische Mittelmeerstadt täglich Tausenden Besuchern: Klöster, Kirchen, Paläste so weit das Auge reicht. Es geht Treppen hinauf, Treppen hinunter, über weißen Kalkstein und drum herum rauscht das Mittelmeer. Die Stadtmauer und Festungsanlagen von Dubrovnik sind ein Höhepunkt des Rundgangs an der kroatischen Südküste. Die mächtigen Mauern umschließen die gesamte und gut erhaltene Altstadt. Seit 1979 gehört der alte Kern der Stadt zum UNESCO-Welterbe.

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Prag – Türme, krumme Gassen und Karlsbrücke
© Rainer Mirau/LOOK-foto
Prag – Türme, krumme Gassen und Karlsbrücke
Sie ist die "Goldene Stadt" - warum, darüber scheiden sich die Geister. Die einen sagen, weil die Sandsteintürme der Stadt bei Sonnenlicht wie golden erscheinen. Andere, weil Kaiser Karl IV. die Türme der Prager Burg vergolden ließ. Wieder andere behaupten, weil Rudolf II. mehrere Alchemisten bei der Suche nach Gold unterstütze. Wie dem auch sei - Fakt ist: unter Karl IV. wurde nicht nur die Karls-Universität gegründet, sondern auch der St. Veits-Dom und die berühmte Karlsbrücke über der Moldau erbaut. Wer durch das jüdische Viertel und den größten jüdischen Friedhof mit seinen krummen Gassen läuft, erinnert sich an Kafkas Romane. Jeden Tag zur vollen Stunden erscheinen an der astronomischen Uhr nicht nur die zwölf Apostel, sondern auch ein wackelndes Skelett, das den Tod symbolisieren soll. Und bevor die nächste Stunde schlägt, eilen die Touristen schnell weiter – denn es gibt noch so viel zu sehen.

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St. Petersburg  - Eremitage, Bernsteinzimmer und Peter der Große
© age fotostock/LOOK-foto
St. Petersburg - Eremitage, Bernsteinzimmer und Peter der Große
Sie ist die zweitgrößte Stadt Russlands und besitzt 2300 Paläste, Prunkbauten und Schlösser. 1703 wurde sie von Peter dem Großen auf Sumpfgelände gegründet – "Venedig des Nordens" wird sie daher auch gern genannt. Berühmt ist die Stadt bei Kunstfreunden für eines der größten und bedeutendsten Kunstmusseen der Welt und für die Replik des legendären Bernsteinzimmers im Katharinenpalast. Die Eremitage mit ihren über 60 Exponaten in 350 Sälen zu besuchen, ist nicht nur Genuss, sondern für jeden Kurzreisenden eine Herausforderung. Die Eremitage zählt zusammen mit der Altstadt zum UNESCO-Welterbe. Das Wahrzeichen der Stadt ist sie aber nicht, auch nicht die große Isaakskathedrale, eine der größten Kuppelbauten der Welt, sondern natürlich die Statue von Peter dem Großen, der noch heute hoch zu Ross über seine Zarenstadt zu wachen scheint.

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Paris – Liebe, Licht und autofreie Zonen
© Tina und Horst Herzig/LOOK-foto
Paris – Liebe, Licht und autofreie Zonen
Sie ist die Stadt der Liebe, des Lichts – und neuerdings ist die französische Hauptstadt auch die der autofreien Zone. Aber nicht wegen des Fahrverbots im März 2014, wegen erhöhter Feinstaubwerte. Nein, am linken Seine-Ufer verläuft sie, die neue Flaniermeile von Paris. Bürgermeister Bertrand Delanoë sei Dank. Er verbannte die langen Autoschlangen zwischen dem Pont de l'Alma und dem Musée d'Orsay und ließ sogar Sand aufschütten. Auf 2,5 Kilometern toben hier nun Kinder auf Klettergerüsten und Vierbeiner drehen entspannt mit Madame oder Monsieur ihre Gassi-Runden.

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Wien – Fiaker, Einspänner und Musiker
© Rainer Mirau/LOOK-foto
Wien – Fiaker, Einspänner und Musiker
Sie hat den ersten Platz erreicht. Sie ist wieder die Nummer eins der Städte mit der besten Lebensqualität – und das schon zum sechsten Mal in Folge. Beim Einspänner, dem heißen Espresso mit dem kalten Schlagobers, lässt man sich im Café treiben und die Zeit vergehen. Hat man sich schließlich aufgerafft, geht es am besten mit der Fiaker, der Kutsche, durch die österreichische Hauptstadt. Oder mit der Tram entlang der Ringstraße. Sie führt vorbei an Staatsoper, Hofburg, Parlament, Rathaus und Burgtheater. Der Stephansdom und der Prater dürfen genauso wenig fehlen wie das Schloss Schönbrunn. Dann wären da noch 150 Museen und der Multikulti-Obst- und Gemüsemarkt Naschmarkt. Es gibt so viel zu sehen.

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Lissabon – Kacheln, Tram und Törtchen
© travelstock44/LOOK-foto
Lissabon – Kacheln, Tram und Törtchen
An der Flussmündung des Tejo, auf den sieben Hügeln liegt sie und ist die letzte Station vor dem Ozean – die portugiesische Hauptstadt im äußersten Südwesten Europas. Bergauf, bergab geht es durch Lissabon, vorbei an unzähligen blauen Kacheln, die Häuser, Brücken und Bahnhöfe zieren. Die "azulejos", die polierten Steine, stammen noch aus der Zeit der Mauren. Die Burgruine Castelo de São Jorge ist genauso ein Muss wie das Jerónimos-Kloster, das zum Welterbe zählt oder das Entdeckerdenkmal Belem: Von hier stachen alle großen Seefahrer in See. Auf dem Weg in die Oberstadt, das Bairro Alto hilft der Elevador da Gloria aus dem Jahre 1885 oder der Elevador da Bica aus dem Jahre 1892 – eine Fahrt mit den Standseilbahnen ist Pflicht. Genauso wie die Vanilletörtchen in Blätterteig und Zimt obendrauf – die Pastéis de Nata. Die besten gibt es seit 1837 in der "Pastéis de Belém" im gleichnamigen Viertel.

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Riga – Medusenköpfe, Fratzen und Kulturhauptstadt 2014
© Photononstop/LOOK-foto
Riga – Medusenköpfe, Fratzen und Kulturhauptstadt 2014
Kopf in den Nacken! So heißt es in den Straße Alberta iela und der nahe gelegenen Elizabetes iela. Hier stehen sie dicht an dicht – die Jugendstilbauten mit ihren geschmeidigen Formen an den Fassaden. Medusenköpfe, Münder, dämonische Fratzen – Fassadenschmuck, in dem sich jeder Besucher verliert. Rund 800 Gebäude sind aus dieser Zeit erhalten. Seit 1997 zählen die Altstadt und die Neustadt zum UNESCO-Welterbe, denn keine andere Stadt hat so eine "hochwertige Ansammlung von Jugendstilbauwerken". 2014 wurde die alte Hansestadt zur Kulturhauptstadt gekürt. Und selbst Schauspieler Ralph Fiennes war schon da und von ihrer Schönheit mehr als überrascht.

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Rom – Petersdom, Trevibrunnen und so schön wie im Film
© Massimo Merlini/E+/Getty Images
Rom – Petersdom, Trevibrunnen und so schön wie im Film
Diese ewige Stadt am Fluss Tiber, mit ihrem Petersdom und der Vatikanstadt und dem wohl berühmtesten Brunnen der Welt, dem Trevibrunnen, diente schon unzählige Male als Filmkulisse. Auch wer noch nie in der italienischen Hauptstadt war, kennt sie – aus dem Kino. Klassiker wie Federico Fellinis Film "La dolce vita" (Das süße Leben) oder "Ein Herz und eine Krone" mit Audrey Hepburn prägten das Bild vieler Touristen. Der Niederländer Ewout Kieckens, der in Rom lebt, weiß das nur zu gut, denn er führt Rombesucher auf den Spuren von Filmen kreuz und quer durch die Gassen.

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