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Uganda: Ein anderer Tourismus

Die Initiative "Pearls of Uganda" fördert Gemeindetourismus in Uganda und hat dafür 2013 den To Do! Preis für sozialverantwortlichen Tourismus verliehen bekommen. Ein Besuch. Mit Fotostrecke

Text von Mirco Lomoth

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Wilson zeigt den Touristen, wie er nach Honig sucht (Foto von: Mirco Lomoth)
© Mirco Lomoth
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Wilson zeigt den Touristen, wie er nach Honig sucht

Kanyabikingyi greift zum Speer, er trägt eine Fellweste und eine hohe Fellhaube und läuft voran ins Grün des Waldes. Die Touristengruppe folgt ihm. Es ist das eindringliche Grün des Mgahinga-Nationalparks im Südwesten Ugandas, den Touristen vor allem besuchen, um Berggorillas zu sehen, die tiefer im Wald an den Hängen der Virunga-Vulkane leben. Hier haben Kaffernbüffel Schneisen ins Unterholz getreten.

Auf einer Lichtung bleibt Kanyabikingyi stehen und führt vor, wie sie massigen Tiere gejagt haben. Er provoziert den imaginären Büffel mit Rufen und Klatschen, flüchtet hektisch und lässt ihn in einen Speer laufen, den er schräg in den Boden gerammt hat. Der alte Wilson kommt von der Seite und verpasst ihm den Todesstoß. Doch da ist nichts, der Speer landet im Gebüsch. Sie sind Batwa-Jäger und haben in diesem Wald gelebt, bevor ein Nationalpark daraus wurde, um Berggorillas, Waldelefanten und andere seltene Tiere zu schützen. Sie mussten ihn verlassen, durften nicht mehr jagen, leben seither als Landlose und Tagelöhner in winzigen Hütten zwischen den Feldern der Bauern oder in einem Elendsviertel der nahen Stadt Kisoro und müssen mit Haftstrafen rechnen, wenn sie unerlaubt den Nationalpark betreten.

Mit Touristen dürfen sie nun zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder hinein. Acht Kilometer wandern sie mit ihnen auf dem Batwa Trail durch ihren Wald, zeigen wie sie gejagt und gelebt haben, in Hütten aus Blättern und Zweigen, am Ende der Wanderung führen Frauen ihre Tänze auf. Es ist keine Wiedergutmachung, aber eine Einnahmequelle, die sie bisher nicht hatten.



Nur hochwertige Projekte werden zur "Perle"

Der Batwa-Trail im Südwesten von Uganda ist eines von rund 25 Gemeindetourismusprojekten in Uganda, die von Pearls of Uganda gefördert werden. Die Initiative wurde 2011 von der ugandischen Vereinigung für Gemeindetourismus UCOTA gegründet, um Touristen besondere kulturelle Erlebnisse in landlichen Gemeinden zu vermitteln – sie können traditionelle Heiler besuchen, Flechten oder Trommeln lernen, in Dorf-Unterkünften übernachten oder Batwa-Jäger in den Wald begleiten. "Bisher war das Problem, dass die meisten Reiseveranstalter in Uganda keine Gemeindeprojekte angeboten haben, weil sie ihnen nicht zutrauen, Touristen angemessen zu betreuen", sagt UCOTA-Projektkoordinator Felex Kamalha. Die Auszeichnung "Pearl" soll Reiseveranstaltern und Touristen nun garantieren, dass es sich um hochwertige Projekte handelt. Alle liegen in der Nähe von touristisch interessanten Schutzgebieten und werden auf Qualität, sowie soziale und ökologische Nachhaltigkeit geprüft, Mitarbeiter müssen Fortbildungen absolvieren. "Wir wollen dazu beitragen, die Lücke zwischen ländlichen Gemeinden und dem Tourismus-Markt zu schließen", sagt Kamalha.

Im Moment konzentrieren sich die Projekte vor allem auf den Südwesten des Landes, doch UCOTA plant, das Netzwerk in den nächsten Jahren auf alle zehn Nationalparks und 13 Schutzgebiete im Land auszuweiten. Für das Engagement hat Pearls of Uganda 2013 den To Do! Preis für sozialverantwortlichen Tourismus verliehen bekommen, den der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. jedes Jahr vergibt, zweiter Preisträger ist das touristische Sozialunternehmen The Blue Yonder, das im südindischen Kerala ähnliche Arbeit leistet. "Der Preis bedeutet für die Initiativen vor Ort eine Rückenstärkung, da sie im eigenen Land oft wenig Anerkennung erfahren", sagt Studienkreis-Geschäftsführerin Birgit Steck. "Viele Regierungen finden das einfache Dorfleben für den Tourismus nicht geeignet, sie wollen es eher verstecken, weil sie es für rückschrittlich halten."


Wetter & Klima: Uganda

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» Wetter Uganda

Klimadaten im

 
  • 27,8 °C max/ 17,2 °C min
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» Klima Uganda




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