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Estland: Winterreise vom Feinsten

Eisangeln, Hundeschlitten-Tour, Schneeschuhsafari: Estland ist zwar nicht mit hohen Bergen gesegnet, aber mit viel glitzerndem Weiß und Fantasie

Text von Alexandra Frank

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Nicht besonders hoch, dafür aber besonders schön: Winterurlaub in Estland (Foto von: Sven Zacek/ Oxford Scientific/Getty Images)
© Sven Zacek/ Oxford Scientific/Getty Images
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Nicht besonders hoch, dafür aber besonders schön: Winterurlaub in Estland

Schneeschuhsafari:
Der Täter hat eindeutige Spuren hinterlassen. Rund ums Opfer, ein totes Reh, haben sich seine Pfoten und Krallen in den Schnee geprägt. "Das war ein Luchs", sagt der Tourenführer Bert Rähni, der mit mir auf Schneeschuhen durch den Wald stapft. Wir sind schon früh am Morgen hinausgefahren, haben die mit Pulverschnee bedeckte Hauptstadt Tallinn hinter uns gelassen und sind in eine Landschaft eingetaucht, die sich im Winter mit den estnischen Nationalfarben Blau-Schwarz-Weiß schmückt: ein wolkenloser Himmel und dunkle Bäume voller glitzerndem Schnee. Im Linnuraba, einem etwa 34 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet rund eine Autostunde südlich von Tallinn, beginnt unsere Schneeschuhsafari. Im Winter lässt sich besonders gut beobachten, welche Tiere hier leben: Wildschweine, Elche, Rehe, Wölfe, Rotwild, Flughörnchen, Schneehasen, Luchse und schlafende Bären - keiner streift spurlos durch den Wald oder übers Hochmoor. Die meisten Fährten hätte ich ohne Führer allerdings übersehen: winzige Abdrücke von Haselhühnern, die wie die Löcher wirken, die Tautropfen im Schnee hinterlassen; eine breite Schleifspur von Wildschweinen, die mit ihren kurzen Beinen und einem Gewicht von rund 150 Kilogramm tief im Schnee versinken und mit dem Bauch alle Spuren ihrer Spalthufe verwischen; eine schnurgerade Linie entpuppt sich als Fährte eines Fuchses, der beim Laufen einen Fuß hinter dem anderen aufsetzt.

Während wir über das Hochmoor stapfen, erzählt Bert von balzenden Birkhühnern und heulenden Wölfen. Nahe am Waldrand kreuzen kuchentellergroße, tief eingesunkene Spuren unseren Weg, die sogar ich dechiffrieren kann. "Ein Elch?", frage ich. Bert nickt. (Bert Rähni, Tel. 00372-513 71 41 oder 00372-55 55 87 55, www.360.ee ; individuelle Halbtagestour inklusive Verpflegung und Transfer ab Tallin 284 Euro, Gruppentouren 30 Euro pro Person.)


Tretschlittenfahrt/Eisangeln:
Auf der Fahrt in den Nationalpark Soomaa im Südwesten Estlands sehe ich Menschen, die auf Tretschlitten von Dorf zu Dorf ziehen. Bei Aivar Ruukel, einem Outdoor-Anbieter im Nationalpark, kann ich sie ausprobieren. Der Schlitten hat ein Gestell in Metallicblau, Plastikkufen und einen gebogenen Lenker. Ich stelle den linken Fuß auf eine Kufe, stoße mich ab und gleite hinter Aivar her, vorbei an gelben Holzhäuschen. Am Ufer eines schneebedeckten Flusses wartet Aivars Vater Ain - mit einer Angel und etwas, das aussieht wie ein überdimensionaler Korkenzieher: ein Eisbohrer. Knirschend schraubt er sich durchs Eis, bis gelbliches Wasser hervorgluckert. Hechte, Flussbarsche und Rotfedern sollen sich hier tummeln. Ich warte, angle, warte. Kein Fang gelingt, hungern muss ich aber nicht. In dem Blockhaus, in dem ich die Nacht verbringe, wurde bereits aufgetischt und der Kamin angefeuert. (Aivar Ruukel bietet diverse Wintersport-Touren an: Tel. 00372-506 18 96, www.soomaa.com ; Tagestrip ab 2 Personen ab 50 Euro. Riisa Rantso vermietet Blockhäuschen mit Sauna, auf Wunsch mit Verpflegung: Tel. 00372-56 69 42 70, www.riisarantso.ee ; ab 39 Euro.)


Snowtubing:
Im Süden liegt Otepää, eine von 2190 Menschen bewohnte Stadt, die die Esten "Winterhauptstadt" nennen. Immerhin: Es gibt mehr als ein Dutzend Hotels, Cafés und Skiverleiher. Und die "Schweiz des Baltikums" ist das sicherste Schneegebiet der Region. Berge, die gerade mal 300 Meter erreichen, sind zwar kein Paradies für Alpinisten, machen aber Langläufer glücklich. Von einem Hügel im Stadtzentrum schallt Kreischen herüber: Kinder sausen auf Reifen einen Hügel runter. Snowtubing funktioniert wie Rodeln – mit dem Unterschied, dass der Reifen sich um die eigene Achse dreht, während er rasant den Hügel abwärts rutscht. Ich hocke mich in das Loch in der Mitte und lasse meine Arme und Beine baumeln. Das Gefährt kreiselt, rückwärts fliege ich über einen Huppel. Unten angekommen, will ich nur noch eins: Noch mal! (Übernachten: etwa in den Apartments des GMP Clubhotels, Tennisevälja 1, Tel. 00372-501 05 04, www.clubhotel.ee ; ab 115 Euro.)

Hundeschlitten-Tour:
In Haanjamaa bekomme ich Gesellschaft von Bomse und Daron, zwei Schlittenhunden. Zusammen erkunden wir die Gegend rund um den höchsten Berg des Landes, den 318 Meter hohen Suur Munamägi. Kaum lockere ich die Leinen, rasen die beiden los. Wind pfeift mir um die Ohren, die Landschaft fliegt vorbei. Gerade denke ich, dass das die beste Winteraktivität bislang ist, da höre ich ein Bellen, das von einem Hof herüberdringt. Bomse und Daron machen mitten im Lauf eine scharfe Rechtskurve. Der Schlitten kommt ins Schleudern, und ich lande weich in einem Schneehaufen. Schwanzwedelnd kommen die beiden vom Besuch beim Hofhund zurück. Und ich mache es wie ein Reiter, der vom Pferd gefallen ist: Gleich wieder rauf, und weiter geht's. (Skylinedog, Tel. mobil 00372-523 38 48 ; Anfrage auf Englisch per E-Mail: pille.saarnits@gmail.com ; Hundeschlittenfahrt ab 10 Euro.)



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Rauchsauna:
Im Bauernhof bei Mooska in der Nähe des Suur Munamägi findet ein Saunaseminar statt. Das klingt ernster, als es ist, und heißt einfach: ausziehen, hinsetzen, schwitzen. Sechs Stunden wird die traditionelle Rauchsauna vorgeheizt; weil sie keinen Kamin hat, bleibt der Rauch drinnen. Dann wird die Tür geöffnet, der Rauch verschwindet, und die Saunagänger treten ein, in diesem Fall die Saunabetreiberin und ich. Sie klärt mich auf: Wer sich mit Birkenzweigen auf Rücken und Schenkel schlägt, fördert die Durchblutung, Schläge mit Lindenzweigen stärken das Immunsystem, und Wacholderzweige - aua - öffnen die Poren. Dann reicht sie mir Seesalz fürs Peeling und Honig, der die Haut samtig macht, und schüttet literweise Wasser auf den Ofen, bis ich es nicht mehr aushalte. Klatschnass flüchte ich nach draußen, greife mir eine Handvoll Schnee und reibe mich damit ab. (Tel. 00372-503 23 41, www.mooska.eu ; Übernachten: im Ferienhaus Vällamäe im Dorf Simula, Tel. 00372-522 67 78, vallamaetalu@gmail.com ; DZ ab 60 Euro inkl. Sauna.)

Anreise:
Mit Lufthansa, Estonian Air oder Ryanair nach Tallinn. Weitere Infos: www.visitestonia.com/de ; Inlandsverbindungen: www.bussireisid.ee und www.edel.ee


Wetter & Klima: Estland

Aktuelles Wetter



» Wetter Estland

Klimadaten im

 
  • 15,4 °C max/ 5,8 °C min
  • 40 mm
  • 11 Regentage
  • 51% Sonne

» Klima Estland



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