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Verhalten: Kluge Kraken

Sie täuschen ihre Opfer, handeln planvoll, prägen sich Jagdreviere ein und imitieren das Verhalten anderer Meeresbewohner, um sich vor Feinden zu schützen: Kraken sind weitaus intelligenter, als von Forschern lange Zeit angenommen. Und einige Spezies haben möglicherweise sogar die höchste Form des Geistes hervorgebracht: Persönlichkeit

Text von Sebastian Kretz

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Auf den ersten Blick wirkt Octopus marginatus nicht wie der typische Handwerker. Er neigt dazu, seine Umgebung mit dunkler Farbe zu besprühen. Problemen geht er aus dem Weg, indem er einfach verschwindet. Überhaupt fehlt ihm jedes Rückgrat, ja er hat keinerlei Knochen im Körper. Und doch ist der faustgroße Krake ein vorzüglicher Baumeister, ausgestattet mit acht kräftigen Armen, spezialisiert auf Eigenheime, zum Beispiel aus Kokosnussschalen. Forscher haben beobachtet, wie das Weichtier in Gewässern vor der Küste Indonesiens eine Schalenhälfte aus dem sandigen Meeresgrund gräbt, sie mit einem Wasserstrahl aus seinem körpereigenen Rückstoßantrieb säubert, seinen weichen Rumpf wie in eine Wanne hineinhievt und - nur mit den rundherum heraushängenden Armen den Boden berührend - wie ein Stelzenläufer über den Grund stakst.


Der Oktopus <em>Thaumoctopus mimicus</em> ist spezialisiert darauf, andere Arten zu imitieren - hier eine Seelilie (Foto von: Norbert Wu/Science Faction/Corbis)
© Norbert Wu/Science Faction/Corbis
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Der Oktopus Thaumoctopus mimicus ist spezialisiert darauf, andere Arten zu imitieren - hier eine Seelilie

Bis zu 20 Meter wandert der Oktopus (von griech. októ, acht, und poús, Fuß) auf diese Weise über den Sand, wobei er beständig aus der noch unfertigen Behausung äugt. Findet er eine zweite Schale, fügt er beide Hälften rasch zu einer schützenden Kugel zusammen, die seinen Körper fast vollständig umschließt. Lange Zeit glaubten Forscher, außer dem Menschen sei kein Lebewesen in der Lage, absichtsvoll zu handeln. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannte die Wissenschaft, dass auch Menschenaffen zu anspruchsvollen geistigen Aufgaben wie Lernen oder Planen in der Lage sind. Seither wurden zwar weitere Arten als mehr oder weniger intelligent anerkannt - Delfine etwa, Seeotter oder Krähen -, doch sie alle gehören zu den Wirbeltieren. Wirbellose Tiere wie Quallen, Krebse oder Kraken galten dagegen nach wie vor als rein reflexgesteuert.


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Ihr Verhalten, so die Annahme, sei allein durch schlichte Wenn-dann-Reaktionen auf äußere Reize zu erklären. Doch inzwischen wissen Meeresbiologen, dass zumindest die Kraken mit ihrer eigentümlichen Lebensweise - kein Panzer schützt sie, kein Skelett stützt sie, im Korallenriff siedeln sie ebenso wie auf kargem Sand - ein Gehirn entwickelt haben, das zu verblüffenden Leistungen fähig ist. Eigentlich ist es erstaunlich, dass Verhaltensforscher so lange übersehen haben, wie klug die skurril anmutenden Meeresbewohner sind. Denn schon ihre Bewegungsmuster, ihre Verteidigungs- und Jagdstrategien lassen auf ein beträchtliches Denkvermögen schließen.


Die acht mit Saugnäpfen besetzten Arme der Kraken sind aus dem muskulösen Fuß entstanden, der für die Weichtiere typisch ist. Mit ihm kriechen Schnecken über den Boden, klammern sich Muscheln an Felsen fest. Bei den rund 800 Arten der Kopffüßer (einer Untergruppe der Weichtiere, zu der neben den Kraken auch die zehnarmigen Kalmare und Sepien gehören) hat sich der Fuß im Laufe der Evolution zu hochflexiblen Armen weiterentwickelt. Während Wirbeltiere mit ihrem starren Skelett nur bestimmte Bewegungen ausführen können - die Beine von Fröschen, Ratten oder Hunden lassen sich beispielsweise nicht seitwärts beugen -, sind Kraken in der Lage, ihre acht Arme völlig frei in alle Richtungen zu verformen.

Es gibt kaum eine Aufgabe, für die sie ihre Arme nicht nutzen. Sie bewegen sich mit ihnen fort, stöbern in Felsspalten nach Nahrung, schützen sich vor Angriffen oder pflücken sich Parasiten von der Haut. Sie können ein erbeutetes Tier am ausgestreckten Arm von einem Saugnapf zum nächsten reichen und es schließlich in den Mund befördern. Oder sie schleichen sich, vorsichtig auf den Armspitzen tippelnd, an eine Krabbe an, strecken plötzlich sämtliche Arme aus und stürzen sich - einem aufgespannten Regenschirm gleich - auf die ahnungslose Beute herab. Werden sie von einem Fressfeind bedroht, pressen Kraken ruckartig einen Wasserstrahl aus dem kräftigen Hautmantel, der ihre Eingeweide umschließt, und schießen mit angelegten Armen davon.



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