Tierwelt

GEO Magazin Nr. 04/08 - Bernhard Grzimek Seite 1 von 5

Text von Malte Henk

Bernhard Grzimek: Der Mann, der die Tiere liebte

Bernhard Grzimek war der einflussreichste Naturschützer seiner Zeit. Ein bedeutender Wissenschaftler. Ein Pionier der Ökologie-Bewegung. Und ein TV-Star mit seiner "Ein Platz für Tiere"


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

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Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

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Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

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http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Seine Reise begann im Dezember 1957. Da bestieg er mit seinem Sohn Michael in Frankfurt ein Flugzeug, eine Dornier-27 mit Zebrastreifen, und mit der Selbstverständlichkeit derer, die in den Nachbarort aufbrechen, flogen sie los, nach Afrika. Bernhard Grzimek war 48 Jahre alt, ein Zoodirektor aus Hessen mit blauen Augen und klaren Gesichtszügen, 1,90 Meter groß, der davon träumte, der Welt eine Botschaft zu bringen – von der keineswegs feststand, ob sie jemand hören wollte. Serengeti darf nicht sterben!





 

Der Flug dauerte zwei Wochen, er führte über Spanien und den Maghreb nach Ägypten, dann weiter bis nach Tanganjika, zu jenem Nationalpark, durch den die letzten großen Tierherden Afrikas zogen. Es herrschte kein Friede in diesem Naturstaat. Die britischen Kolonialherrscher wollten ihn zerschneiden, um Land für Siedlungen zu gewinnen. Noch nie hatten Forscher das Wanderleben der Zebras, Gnus und Antilopen untersucht – niemand wusste, weshalb die riesigen Trecks mal hier, mal dort auftauchten. Viel zu weit streckte sich die Serengeti unter der Äquatorsonne: fast so groß wie Schleswig- Holstein, durchzogen von nur einer Staubpiste.


Drei Naturschützer inszenieren sich als Afrika-Abenteurer: Bernhard Grzimek, sein Sohn Michael und dessen Schulfreund Hermann Gimbel (von links) 1958 in der Serengeti. (Foto von: picture-alliance/OKAPIA KG)
© picture-alliance/OKAPIA KG
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Drei Naturschützer inszenieren sich als Afrika-Abenteurer: Bernhard Grzimek, sein Sohn Michael und dessen Schulfreund Hermann Gimbel (von links) 1958 in der Serengeti.

Zwei Abenteurer der guten Absichten

"Wir müssen fliegen lernen", hatte Michael gesagt, der 23-jährige Enthusiast und Glücksjunge, aufgewachsen im Zoo zwischen Gorillas und Geparden. Flugzeuge für die Tierforschung: Bernhard Grzimek erkannte, welche Chancen diese verrückte Idee seines Sohnes barg. Aus der Luft könnte man die Tiere zählen, ihre Wanderrouten ermitteln; und damit wissenschaftliche Argumente gegen die geplante Verstümmelung des Naturstaats sammeln. Die Grzimeks würden auch einen Film herausbringen, ein Buch, Zeitungsartikel – eine Serengeti-Kampagne in allen Medien. Deswegen das Zebramuster am Flugzeug, das sie "Ente" nannten. Serengeti von oben: Beim Zählen der Tiere erblickten sie zunächst nur Gewimmel, bis ihre Augen schmerzten. Aber sie übten. Legten Listen an. Teilten das Riesenland in Bezirke, den Boden in Streifen, die sie abflogen, in konstanter Höhe. Jeden Tag verbrachten sie drei Stunden in der Luft.


Heute, im Zeitalter der Peilsender und Satellitenfotos, mutet es wunderlich an, wie die Grzimeks mit der Gründlichkeit preußischer Verwaltungsbeamter zu registrieren versuchten, was kaum zu registrieren war. Stolz verkündeten sie schließlich das Ergebnis: 366.980 große Tiere lebten in der Serengeti; darunter 99.481 Gnus, 57.199 Zebras und 55 Nashörner. Mittlerweile glauben Forscher, dass die Grzimeks damals allein 50.000 Gnus übersahen. Aber darauf kam es nicht an. Nun war eine Methode in der Welt, die bald zu den Standards der internationalen Naturforschung gehörte. Und auch das zählte: Nach all den Flügen mit der „Ente“ kannte Bernhard Grzimek die Savanne besser als jeder andere. Er hatte begonnen, ihre Lebensgesetze zu verstehen.


Die Erforschung der Serengeti war ein Gedankenspiel: Sie lehrte den Zoodirektor, der Tiere in Käfigen hielt, die ökologische Analyse. Die Verwaltungsgrenzen des Nationalparks, das war ihm bald klar, mussten die Zugrouten der Wildtiere abdecken. Aber die Pläne der Briten sahen vor, die Ebenen im Osten von der Serengeti zu trennen; dort sollten Massai mit ihren Herden Platz finden. Michael und Bernhard Grzimek mochten diese feingliedrigen Hirten mit den Speeren und Kuhherden. Manchmal fuhren sie in die boma, die Massai-Runddörfer, und saßen in den Hütten aus Rinderdung. „Er war weiß und groß und ein Fremder“, sagt Joe ole Kuwai, damals 15 Jahre alt. „Wir dachten: Er will uns bedrohen. Wir nahmen unsere Speere. Aber er wollte nur reden.“ Als unbefangene Außenseiter sprachen die Grzimeks mit den Menschen von Gleich zu Gleich; anders als die Kolonialherren. Ein „Schlüsselfaktor“, der Grzimek immer deutlicher vor Augen geriet: Naturschutz hat nicht nur mit Tieren zu tun – er fängt vielmehr bei den Menschen an. Naturschützer sollten Politiker sein, Vermittler, Diplomaten.



 

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Kommentare zu "Bernhard Grzimek: Der Mann, der die Tiere liebte"


Westermair Rudi | 27.04.2009 22:18

Dieser Naturschützer und Vorreiter für den Tierschutz wird unvergessen bleiben. Nur schade, daß man bei uns vor Braunbären und Wölfen immer noch Angst macht, sie gar zum Abschuss freigegeben werden. Wann werden wir lernen im Einklang mit Naturschutz und Tieren zu leben und unsere Kinder vor dem Einfluss dieser geldgierigen Lobbyisten zu schützen, deren wirtschaftlicher Vorteil für ihre Taschen die Gesundheit des Volkes völlig egal ist. Rudi Westermair, München Beitrag melden!

Susanne Büchner | 05.04.2008 19:53

Der Bericht über Bernhard Grzimek hat mir sehr gut gefallen und mich an meine Kindheit erinnert. Ich bin ganz in der Nähe des Wohnhauses von Grzimek in Frankfurt aufgewachsen und seine Aufkleber zur Rettung der Tiere hatte er persönlich an fast jede Straßenlaterne, Litfasssäule oder Mülltonne in Frankfurt angebracht. „Ein Platz für Tiere“ wurde natürlich zuhause immer angeschaut und „Grzimeks Tierleben“ ist noch immer eines der Lieblingslexika meiner Schwester. In den Frankfurter Zoo wurde regelmäßig gegangen und das „Tag- und Nachthaus“ von Grzimek war ein beliebter „Spielplatz“ für uns Kinder. Grzimek war der etwas „komische“, „verschlossene“, aber sehr bekannte Nachbar und im Nachhinein finde ich seine Leistungen EINZIGARTIG! So Menschen wie Grzimek, die sich so stark für Tiere und deren Respekt einsetzen, sind lebensnotwendig für das Überleben der Tierwelt. Seine Leistungen für unser Umweltbewusstsein sind wirklich bewundernswert! SUSANNE BŰCHNER I-Bozen Beitrag melden!

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