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GEO Magazin Nr. 12/12 Seite 1 von 2

Welternährung: Fischteiche im Gewächshaus

Was hilft gegen Wasserknappheit und Mangelversorgung in den Metropolen des Südens? Aquaponik - eine grüne Revolution, die Selbstversorgung möglich macht

Text von Samuel Schlaefli

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


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Die jordanische Hauptstadt Amman ist im Sommer trocken und heiß wie die Wüste im Umland. Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Erde; 80 Prozent der Lebensmittel werden importiert. Als in Amman während des Arabischen Frühlings über 5000 Menschen auf die Straße gingen, war die eine Forderung: Mehr politische Mitbestimmung! Die andere: Günstigere Lebensmittel! Das war im Januar 2011, seither kommt es regelmäßig zu kleineren Unruhen aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten.


Patentierte Aquaponik: Das Modell des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei arbeitet mit zwei entkoppelten Wasserkreisläufen - jeweils optimiert für Fische und Gemüse (Foto von: Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei)
© Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei
Patentierte Aquaponik: Das Modell des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei arbeitet mit zwei entkoppelten Wasserkreisläufen - jeweils optimiert für Fische und Gemüse

Für Bashar Humeid, den Sohn eines jordanischen Erfinders und einer Hobbygärtnerin aus Karlsruhe, liegt eine Lösung in den Abertausenden Flachdächern der Stadt. Die meisten sind bisher Freiluft-Gerümpelkammern, wie das Dach des Makan- Kulturzentrums in der Stadtmitte, auf dem alte Fernsehantennen, Backsteine und Elektrokabel herumliegen. "75 Quadratmeter ungenutztes Potenzial", sagt Humeid. Er baut dieses Dach gerade zum Nachbarschaftsgarten um – mit Tomaten, Salaten und einer kleinen Fischfarm. Das Prinzip heißt Aquaponik, ein System, das Pflanzen- mit Fischzucht verbindet.

"Wir müssen die Nahrungsmittelproduktion demokratisieren"
Humeid ist 34 Jahre alt und hat in Erlangen Politologie studiert. Danach zog es ihn zurück nach Amman, wo er beim Aufbruch in Nahost selber mitwirken wollte. "Freedom Machine" nennt er sein Gewächshaus und erklärt auf Deutsch: "Für unsere Freiheit müssen wir nicht nur die Politik demokratisieren, sondern auch die Nahrungsproduktion." Den ersten Prototyp hat Humeid auf das Dach über seinem Büro im Westen Ammans gesetzt. Ein Statiker hat die Belastbarkeit geprüft. In zwei Gemüsebeeten sprießen nun auf 20 Quadratmeter Fläche unter einer Polyethylen-Plane Tomaten, Paprika, Okra, Basilikum und Schnittsalat. Das Gemüse pflanzt Humeid nicht in Erde, sondern in Vulkangranulat oder - versuchsweise - direkt ins Wasser. Das durchfließt sowohl die Beete als auch einen benachbarten Fischtank mit 30 jungen Tilapia und Karpfen. Die Bedingungen passen: In den Sommermonaten scheint die Sonne in Amman bis zu 13 Stunden; im Dezember sind es immerhin noch sechs - viereinhalb mehr als in Berlin.

Auf teuren Dünger kann das System verzichten, denn die stickstoffreichen Fischfäkalien werden von den im Vulkangestein natürlich vorkommenden Bakterien zu Nitraten umgewandelt. Die Pflanzen nehmen diese Nährstoffe auf und dienen damit zugleich als Kläranlage: Das Wasser wird ohne Aufbereitung in den Fischtank zurückgepumpt. Dieser ausgeklügelte Kreislauf kann gegenüber konventioneller Landwirtschaft 80 bis 90 Prozent Wasser sparen. Beinahe autark: Humeid muss lediglich täglich die Fische füttern und gelegentlich die Verdampfungsverluste des Wassers ausgleichen. Und die Pumpe verbraucht etwas Strom, um Wasserkreislauf und Sauerstoffzufuhr anzutreiben. Die Vorteile des Modells aber liegen auf der Hand: frische Lebensmittel ohne Transportaufwand, produziert auf bisher ungenutztem Gelände.

Ideal für eine Stadt wie Amman. Nach Feierabend, wenn sich das Rauschen des chaotischen Verkehrs mit dem Gesang eines Muezzins mischt, wird es angenehm auf den Dächern. Vom Dach des Kulturzentrums aus geht der Blick hinüber zum Jabal Amman, eine der Anhöhen, die schon in der Jungsteinzeit besiedelt waren. Heute reihen sich dort Gebäude dicht an dicht über 19 verstreute Hügel; wo 1950 nur 90.000 Menschen lebten, sind es im Großraum inzwischen 2,5 Millionen. Grünflächen gibt es nahezu keine mehr.



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Kommentare zu "Fischteiche im Gewächshaus"

geissenheidi | 30.12.2012 16:15

Aquaponik Lowtec: in diesem Artikel ist jede Ziele interessant. Das Bild dazu in der gedruckten Ausgabe von Geo gibt mir Rätsel auf, ich vermute, das ist eine Phantasie in Photoshop - sehr dekorativ. Ich hätte aber noch lieber ein zwei Fotos angeschaut, wie sie eine Low-Tec Anlage aussieht. Beitrag melden!

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