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GEO Magazin Nr. 02/10 Seite 1 von 1


Umweltkatastrophe Palmöl

Die steigende Nachfrage nach Palmöl hat verheerende Folgen. Kirsten Milhahn hat den Flächenbrand auf Borneo besichtigt

Text von Kirsten Milhahn

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Erst der Wald, dann das Klima: Die Zerstörung des Regenwaldes hat für unser Klima verheerende Konsequenzen (Foto von: imagebroker/ Imago)
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Erst der Wald, dann das Klima: Die Zerstörung des Regenwaldes hat für unser Klima verheerende Konsequenzen

Gelblichgrau hängt eine Dunstglocke über der Provinzstadt Palangkaraya. Sie verschleiert die Sonne, erschwert in der feuchtheißen Tropenluft das Atmen, riecht penetrant nach Rauch. Manchmal sind die Schwaden so dicht, dass einen ganzen Tag lang in diesem Teil Borneos kein Flugzeug landen kann.

Denn Kalimantans Torfmoore brennen - einstmals bewaldete Flächen, die trockengelegt, gerodet oder illegal abgefackelt worden sind, um sie anschließend in gigantische Palmölplantagen zu verwandeln. Anders als gewöhnlicher Regenwald entzündet sich der ausgedörrte Torfboden in der heißen Trockenzeit auch leicht von selbst, schwelt über Monate unterirdisch weiter und verpestet die Luft.



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Palmöl - eine "nachhaltige Ressource"?

"Ein Viertel aller Torfmoorwälder Kalimantans hat die Regierung mittlerweile für Plantagen-Konzessionen verkauft", berichtet Zulfira Warta, Klimaexperte des World Wide Fund for Nature (WWF) in Indonesien. Ein Trend, der sich fortsetzt. Denn die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit, vor allem für Biokraftstoff und Lebensmittel. Exportiert wird es größtenteils nach Indien, China, in die Niederlande und nach Deutschland.

Doch das Geschäft mit der angeblich nachhaltigen Ressource wächst sich zum ökologischen Desaster aus. Die bis zu 8000 Jahre alten Wälder speichern nämlich bis zu 6000 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar - 50-mal so viel, wie es ein Regenwald ohne Torfmoorboden vermag. Wird für die Ölpalmen Torfmoorwald vernichtet, zerfällt der ausgetrocknete Torf oder verbrennt. Riesige Mengen des Klimagases CO2 entweichen.


Fast die Hälfte der Torfmoorflächen Kalimantans, wichtige CO2-Speicher, sind trockengelegt und gerodet (Foto von: GEO-Grafik)
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Fast die Hälfte der Torfmoorflächen Kalimantans, wichtige CO2-Speicher, sind trockengelegt und gerodet

Uralte CO2-Speicher entleeren sich in die Atmosphäre
So wurden im Jahr 2006 allein durch Torffeuer in Indonesien bis zu 900 Millionen Tonnen Kohlendioxid freigesetzt. Das ist mehr als die Summe aller CO2-Emissionen Deutschlands im selben Jahr und entspricht etwa 16 Prozent aller Emissionen durch Entwaldung weltweit. Ein erheblicher Teil dieser Belastung geht auf die Zerstörung der Torfmoorwälder im indonesischen Teil Borneos zurück. Von 5,8 Millionen Hektar sind dort inzwischen 42 Prozent gerodet oder "degradiert".

Dabei eignen sich Torfmoorflächen nicht einmal besonders gut für den Anbau der Ölpalmen. Ohne Entwässerungskanäle wäre der Boden zu nass für die Pflanzen. Doch das Land in den tieferen Regionen Borneos ist knapp. Und die Nutzung als Palmölplantage ist nur das letzte Glied in der Ausbeutung des Waldes: "Holzfirmen erwerben bei der indonesischen Regierung Konzessionen, um edle Tropenhölzer zu fällen. Dabei entnehmen sie oft weit mehr Holz als zulässig und ruinieren damit den Wald", erklärt Markus Radday, Tropenwaldexperte des WWF Deutschland. Darauf spekulierten die Mutterkonzerne dieser Holzunternehmen."Sie besitzen zugleich Plantagenfirmen und wittern das doppelte Geschäft."

Der Anbau von Palmöl müsse künftig auf Flächen begrenzt werden, die heute schon entwaldet sind, fordert daher der WWF. Die Organisation hat dafür mit Unternehmen der Palmölindustrie einen "Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl" (RSPO) gegründet. Erstes Ergebnis: die Schaffung eines Umweltsiegels für "zerstörungsfreies" Palmöl.




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Kommentare zu "Umweltkatastrophe Palmöl"

Axl | 17.03.2011 16:04

Ich war erst kürzlich auf Borneo und bin von Kuching nach Batang Ai und zu den Fairy Caves, welche sich beide nahe der Indonesischen Grenze befinden, gefahren. Gleich außerhalb von Kuching vermitteln kleine Dörfer, Reisfelder und üppiger Regenwald einen idyllischen Eindruck. Nahe der indonesischen Grenze wird es jedoch ganz anders. Links und rechts sieht man nur mehr großflächige Palmölplantagen. Im Vergleich dazu erscheinen die Nationalparks nahe Kuching leider sehr klein. http://www.borneoreise.com/batang-ai-resort.htm Beitrag melden!

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