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GEO Magazin Nr. 02/12 Seite 1 von 2
Artikel vom

Ressourceneffizienz: Die Eleganz des Minimalen

Rohstoffe sparen klingt extrem plausibel - scheitert aber in der Industrie oft an eingespielten Betriebsabläufen. Bis die EFA auftaucht


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Haben Sie auch Ideen, wie sich Ressourcen effizienter nutzen lassen? Dann erzählen Sie uns davon! Bitte nutzen Sie dazu die Kommentarfunktion unten auf dieser Seite.


Weniger ist mehr. Bis zu 15 Tonnen wiegen die Walzen, die auf dem Hof der Firma Mitex in Erkrath bei Düsseldorf lagern. "Röllchen" nennt Geschäftsführer Georg Heinen die etwa 2000 stählernen Zylinder in allen erdenklichen Dicken und Breiten. Das Familienunternehmen Mitex beschichtet die Walzen mit elastischen Kunststoffen - Elastomeren -, und hat viel Geld ausgegeben, um künftig mit weniger Kunststoff mehr Walzen zu umwickeln. Das nennt man: Effizienz. Lohnt sich der Aufwand?


Wohlstandsmüll: In weggeworfenen Handys befinden sich wertvolle Rohstoffe - zum Beispiel Gold (Foto von: Peter Dazeley/Photographer's Choice/Getty Images)
© Peter Dazeley/Photographer's Choice/Getty Images
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Wohlstandsmüll: In weggeworfenen Handys befinden sich wertvolle Rohstoffe - zum Beispiel Gold

Unbedingt, sagt Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur des Landes Nordrhein-Westfalen, der EFA. Über 1000 mittelständische Betriebe haben EFA-Mitarbeiter schon dabei beraten, aus immer weniger immer mehr zu machen. So verbraucht die Detmolder Privatbrauerei Strate nach Umbau der Abfüllanlagen pro Fass nur noch 30 statt 90 Liter Frischwasser. Der Metallverarbeiter Tital in Bestwig fräst Flugzeugteile aus Aluminium und Titan nicht mehr aus einem Block, sondern gießt sie mithilfe eines eigens entwickelten Ofens direkt in die richtige Form. Je Fertigteil kommen nur noch zwei statt zehn Kilo Material zum Einsatz - vier Fünftel gespart. Der Energieverbrauch ist auf weniger als ein Viertel geschrumpft.

Mit Material zu knausern lohnt sich, sagt auch Peter Hennicke, bis 2008 Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Eigentlich schon im Ruhestand, hat Hennicke ein großes Forschungsprojekt des Instituts zur Effizienz geleitet. "Effizient wirtschaften heißt für die meisten Unternehmer bislang, die Personalkosten im Auge zu behalten", erklärt er. "Dabei machen die im produzierenden Gewerbe durchschnittlich nur knapp 18 Prozent der Betriebskosten aus."


Der Wettbewerb um Rohstoffe wird härter

Rund 45 Prozent aber bilden die Materialkosten. Sie zu reduzieren schont die Umwelt - und bedeutet Wettbewerbsfähigkeit und technologischen Vorsprung. Ob sauberes Wasser oder Seltene Erden, Edelmetalle oder Erdöl - die Menge an Rohstoffen, die unser Planet birgt, ist endlich. Der Verbrauch steigt jedoch weltweit. So entspinnt sich ein scharfer Wettbewerb um den Zugang zu jenen raren Materialien, die Handys erst zum Klingeln oder Windkraftwerke zum Stromerzeugen bringen. Was das Einsparen von Rohstoff vielfach zu einer hochprofitablen Investition werden lässt. Wie viel Feinarbeit aber die Umstellung spezialisierter Produktionsabläufe auf mehr Sparsamkeit erfordert, zeigt das Beispiel von Georg Heinen und seinen Röllchen.

Walzen sind ein Universalwerkzeug der Industrie. Die nackte Stahlrolle benötigt allerdings eine Beschichtung, deren Eigenschaften darauf abgestimmt sein müssen, was über sie läuft - ob Windelvlies oder Karosserieblech. Ist die Ummantelung der Walze abgenutzt, schlägt die Stunde eines Unternehmens wie Mitex: Firmen aus aller Welt schicken ihre Walzen zu dem Spezialbetrieb mit seinen rund 100 Mitarbeitern. 400 Gummisorten stehen für die Beschichtung zur Auswahl, das Material kostet zwischen sechs und 75 Euro pro Kilogramm. Auch hier steigen die Preise.



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Kommentare zu "Die Eleganz des Minimalen"

gnurkflup | 23.01.2013 16:26

Diese ständige Gier nach neuer Elektronik ist nicht aufzuhalten. Man sollte meinen, dass seltene Rohstoffe die Geräte teurer machen und dadurch der ein oder andere sich den Kauf eines neuen Gerätes überlegt. Aber wenn man sieht was jetzt schon freiwillig für Phone und Pad ausgegeben wird, ist das die falsche Strategie. Was ich vermisse, und nicht nur bei Handys sondern auch bei PC´s ist das hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/fairphonehone-designer-entwickeln-ein-fair-trade-handy-a-876753.html Beitrag melden!

Thornc | 14.03.2012 23:56

Vielleicht sollten wir endlich beginnen und Worte wie "Rohstoffe verbrauchen" nicht mehr in den Mund nehmen und uns umgewöhnen auf Begriffe wie "gebrauchen" und "nutzen". Besonders in unseren westlichen Hochlohnländern sollte man früh beginnen neue, innovative Konzepte zu entwickeln, um Produkte herzustellen, die sich ohne aufwändige Trennungsvorgänge wieder aufbereiten lassen, um die genutzten Rohstoffe zu möglichst 100% wiedergewinnen zu können und ohne großen energetischen oder chemischen Aufwand wiederzuverwerten, in einem komplett neuen Produkt. Die Idee ist schon älter und auch bereits von Ihnen in einem kurzen Artikel über Michael Braungart beschrieben worden. Ich bin der Überzeugung, dass diese Idee der Vermeidung von Abfall im eigentlichen Sinne, und der Nutzung von "Abfall" als Rohstoff für technische Kraisläufe, es wert ist nochmals aufgegriffen zu werden. In der Hoffnung auf ein lebenswerteres Morgen, Grüße aus Hessen, Thornc Beitrag melden!

Chrisbe | 29.02.2012 11:30

Minimal oder auch gerne mal nicht "normal" würde unserer Gesellschaft gut tun. Wir müssen lernen auch mal die ausgetretenen Pfade zu verlassen und neuen Ideen und Innovationen einen Chance geben, ... auch wenn es sich nicht um ein neues I-Phone oder ein Tablett-Pc handelt. Da fragt komischer Weise kein Mensch ob es nicht auch Umweltverträglicher ginge... Wir bauen Fahrräder aus Bambus! Nicht um die grüne Fahne der Alternativen schwenken zu dürfen sonder aufgrund der herausragenden Eigenschaften des Materials. "Back to the Roots" aber ohne Kompromisse bitte! Wir bedienen u. a. den Profi Radrennsport und bieten deutliche Vorteile gegenüber den "klassischen" Materialien. Wir machen das Fahrradfahren noch "grüner", als es eh schon ist, schon vor der erstem Umdrehung der Räder. Gruss aus der Schweiz, Chris Beitrag melden!

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