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GEO Magazin Nr. 10/15 Seite 1 von 1


New Horizons: Wozu in aller Welt schicken wir eine Sonde zum Pluto?

Der zum Zwergplaneten "degradierte" Pluto hat auf der Erde viele Anhänger. Auch GEO-Redakteur Klaus Bachmann hat ein Herz für den fernen Himmelskörper

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Der Zwergplanet mit Herz hat die ferne Menschheit verzaubert (Foto von: NASA/APL/SwRI)
© NASA/APL/SwRI
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Der Zwergplanet mit Herz hat die ferne Menschheit verzaubert

Mit dem Besuch der Sonde „New Horizons“ bei Pluto ist eine neue Sphäre des Sonnensystems eröffnet. Doch was kann man erwarten von einem Himmelskörper, der 2006 astronomisch „degradiert“ worden ist – zum Zwergplaneten?

Nun, Pluto wurde gleichzeitig zum „König des Kuiper-Gürtels“ befördert: als Prototyp einer Klasse von Objekten, die zu Hunderttausenden jenseits der Bahn des Neptuns kreisen. Dort finden sich eisige Brocken mit klangvollen Namen wie Makemake oder Orcus. Pluto ist mit 2370 Kilometer Durchmesser der größte derzeit bekannte. Heute sind gut 1300 Brocken beschrieben. Sie alle enthalten Botschaften aus der Urzeit des Sonnensystems. So fern der Sonne haben sie ihre ursprüngliche Zusammensetzung erhalten. Und damit Hinweise, wie sich aus der gigantischen Staubscheibe, die einst um die junge Sonne rotierte, Erde, Mars, Jupiter und Uranus geformt haben. Deshalb haben Planetenforscher mit dem Flug zum Pluto ein neues Kapitel aufgeschlagen.


Elektrisierende Bilder von Pluto


Und schön ist Pluto auch noch: 3500 Meter hohe Berge aus Wassereis; eine helle herzförmige Struktur ohne Einschlagskrater, was für geologische Aktivität in jüngerer Zeit spricht. Bereits die ersten Bilder aus knapp fünf Milliarden Kilometer Entfernung von der Erde elektrisierten die Forscher. Und lassen sie auf noch mehr Überraschungen hoffen, wenn die Sonde weitere Daten im Laufe der kommenden 16 Monate übermitteln wird



Mehr zu den Themen: Pluto, New Horizons, Zwergplanet, Weltall

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