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Naturschutz: Mehr Wildnis wagen!

Ungezähmte Natur in Deutschland: eine Illusion. Noch im Nationalpark wird Management betrieben. Aber einige Ökologen gehen jetzt weiter - und fordern Freiräume ohne jeden Eingriff

Text von Andreas Weber

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Wildnis beginnt hinter vielfachem Elektrozaun. Mannshoch gespannte Drähte grenzen einen ungeordneten Baumbestand ab. Kiefern, aus deren Zweigspitzen frische Triebe drängen, umschlingen einander, Birken lassen ihre jungen Blätter flattern. "Wildnisgebiet" steht auf einem Warnschild und "Betreten verboten!".


Naturschützerischer Großversuch: Die Döberitzer Heide, ein ehemaliger Truppenübungsplatz der Bundeswehr (Foto von: Berthold Steinhilber/laif)
© Berthold Steinhilber/laif
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Naturschützerischer Großversuch: Die Döberitzer Heide, ein ehemaliger Truppenübungsplatz der Bundeswehr

Der Sicherheitsdraht soll das vielleicht Un- gestümste an Fauna einhegen, das derzeit über Deutschlands Naturflächen stapft: eine Herde Wisente. Fast 30 Wildrinder bahnen sich ihre Trampelpfade durch das Kerngebiet des stillgelegten Militärareals. Jahrzehntelang mahlten hier russische Panzerketten durch den Sand. Heute gehören die 3600 Hektar, die sich westlich vom Berliner Bezirk Spandau bis an die Außenränder Potsdams erstrecken, zum Tafelsilber der Heinz-Sielmann-Stiftung.

Urviecher als Naturschützer
Die Wisente dürfen im Winter täglich am Schaugatter bestaunt werden. Dennoch sind sie keine Museumsstücke, im Gegenteil. Die bis zu 900 Kilogramm schweren Tiere haben eine Aufgabe: fressen. Sie sollen Gras, Schösslinge, frische Triebe, jungen Wald "verbeißen" - und so verhindern, dass ein geschlossener Baumbestand heranwächst. Mithilfe der einst überall in Europa heimischen Großtiere soll sich die Landschaft in das verwandeln, was sie einmal war - vor Tausenden Jahren.


In der Döberitzer Heide testen die Sielmann- Biologen ein ungewöhnliches Naturschutzmodell. Es kommt weitgehend ohne menschliche Steuerung aus; und ohne kostspielige Pflegemaßnahmen. Ohne teure Mahd und Baumschnittarbeiten. Ohne Eingriffe seitens der Förster und Jäger. Und im Prinzip auch ohne Naturschützer. Die Sielmann-Wildnis bricht mit vielen Kontrollaufgaben, die Ökologen bislang lieb und teuer waren. Dafür muss sie hinter Elektrodraht.

Es ist kein Zufall, dass die Döberitzer Heide nicht den Status eines Nationalparks hat und dafür vorerst auch nicht infrage kommt. Sie ist nicht einmal sonderlich bekannt. Die Zugänge verstecken sich in Feldeinfahrten, die wenigen Wege sind wegen Munitionsräumung immer mal wieder gesperrt.

Ökologen sind uneins
Die Vision einer vom Menschen gänzlich unabhängigen Wildnis, die auf dem Sielmann-Areal wiederauferstehen soll, ist in Deutschland heiß umkämpft. Der Großtierversuch im Berliner Umland stößt eine Kette von empfindlichen Naturschutz- Fragen an, über die in den Reihen der Ökologen tiefer Zwist herrscht. Aber sein Erfolg könnte mit darüber entscheiden, ob Deutschland es schafft, einen minimalen Rest an Refugien unberührter Natur zu erhalten. Denn die Zeit läuft davon. Sang- und klanglos haben Umweltpolitiker das europaweite "2010-Ziel" zu Grabe getragen, welches vorsah, das Verschwinden von Arten und Lebensräumen in der ersten Dekade dieses Jahrhunderts zu stoppen. Kaum etwas hat sich getan. Trotz Hege und Pflege schmelzen die Bestandszahlen dahin. Bedroht ist vor allem Offenland, sind Magerrasen, Wiesen, Heiden, lichte Wäldchen, Bachufer.

Um dem zu begegnen, hat die Bundesregierung einen weiteren Stichtag eingeführt. "Bis zum Jahr 2020 kann sich die Natur auf mindestens zwei Prozent der Landesfläche Deutschlands wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln", formulierte das Bundeskabinett 2007 in seiner "Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt". Derzeit liegt der Anteil bei geschätzten 0,6 Prozent.

"In der Ökologie herrscht akuter Pflegenotstand", sagt Ulrich Simmat, Projektkoordinator der Sielmann-Stiftung. Denn die klassische Betreuung eines Hektars Öko-Wiese kann jährlich über 400 Euro kosten - etwa für die Mahd zur rechten Zeit, Verbissschutz oder Pflanzarbeiten. Zu Buche schlägt aber auch das ökologisch fragwürdige Ausbaggern von Drainage-Gräben, das von den Wasserwirtschaftsämtern vorgeschrieben ist, oder die "Verkehrssicherungspflicht": In der Nähe aller Wege, aber auch aller befahrbaren Gewässer, ist jeder bruchgefährdete Baum zu fällen.



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Kommentare zu "Mehr Wildnis wagen!"

Neuhäuser | 24.10.2012 14:01

Wir brauchen dringend mehr echte Wildnis, und wir brauchen dringend mehr Wilde Landschaft, die durch das Wirken von großen Weidetieren gestaltet wird! Aber nicht nur auf Truppenübungsplätzen und in Bergbaufolgelandschaften, sondern auch und gerade in den großen FlussAuen Deutschlands, wo auch die Eichen natürlicherseits stocken. Dies ist ein zäher Kampf ...; siehe www.wildnis.info Beitrag melden!

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