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GEO Magazin Nr. 01/16 Seite 1 von 1


Lichtverschmutzung: LED-Licht zerstört die Nacht

Die Nächte auf der Erde werden immer heller - dank künstlicher Beleuchtung. Der hohe Blau-Anteil von LED-Lampen verschärft die Problematik


Vorsicht, Blaulicht! LED-Lampen machen in Manhattan und anderswo die Nacht kaputt (Foto von: Songquan Deng/Shutterstock)
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Vorsicht, Blaulicht! LED-Lampen machen in Manhattan und anderswo die Nacht kaputt

1994 bebte die Erde bei Los Angeles und führte zum Stromausfall. Doch mindestens genauso wie das Beben schockte die Einwohner "eine riesige silberne Wolke" am nun viel dunkler erscheinenden Nachthimmel. Das sei doch nur die (sonst unsichtbare) Milchstraße, versicherte die Polizei besorgten Anrufern.

Seitdem hat die "Lichtverschmutzung" weltweit durch Kunstlicht noch zugenommen - um rund sechs Prozent pro Jahr. Jetzt aber bereitet sie Forschern ernsthafte Sorgen. Der Grund ist die schnelle Verbreitung von LED-Lampen, die blaues Licht enthalten.

Dessen Intensität ist so groß, dass es auch weit abseits von Städten die natürliche Dunkelheit verdrängt. Vor allem Tierschützer und Betreiber von Sternwarten fordern daher spezielle Filter für den blauen Lichtanteil dieser Lampen.




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