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Schöpfung contra Evolution
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Text von Peter Carstens

"Der Kreationismus ist ein florierendes Business"

Schuf doch Gott den Menschen? Zweifel an Darwin kommen auch in Deutschland immer mehr in Mode. Doch eine wachsende Gruppe von Wissenschaftlern organisiert den Widerstand. GEO.de sprach mit ihrem Wortführer, dem Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera



Ulrich Kutschera ist Professor für Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie an der Universität Kassel (Foto von: privat)
© privat
Ulrich Kutschera ist Professor für Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie an der Universität Kassel

GEO.de: Jüngst hat die hessische Kultusministerin mit ihrer Behauptung, zwischen Schöpfungsgeschichte und Evolutionstheorie gebe es erstaunliche Parallelen, für Aufregung gesorgt. Kommt der Kreationismus nun endgültig nach Europa?
Ulrich Kutschera: Seit ich vor 20 Jahren aus den USA zurückgekehrt bin, beobachte ich diese wissenschaftsfeindlichen Strömungen in Deutschland. Und ich muss mit großer Enttäuschung feststellen, dass die kreationistische Bewegung, die unter anderem Fakten verdreht, Erkenntnisse ignoriert und das gesamte Methodenarsenal der modernen Biologie ablehnt, immer mehr Zulauf hat. Alle Umfragen der letzten Jahre zeigen, dass die Zahl der Evolutionsgegner in Deutschland von rund 20 auf bis zu 30 Prozent angestiegen ist.



Kreationisten zweifeln nicht nur das Alter von Dinosaurierfossilien an (hier Fußabdrücke aus amerikanischen Kohleminen). Sie glauben auch, dass sie und die ersten  Menschen die Erde gleichzeitig bevölkerten (Foto von: Louie Psihoyos/CORBIS)
© Louie Psihoyos/CORBIS
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Kreationisten zweifeln nicht nur das Alter von Dinosaurierfossilien an (hier Fußabdrücke aus amerikanischen Kohleminen). Sie glauben auch, dass sie und die ersten Menschen die Erde gleichzeitig bevölkerten

Wie agieren die Kreationisten in Deutschland?
Zu den kreationistischen Organisationen der ersten Stunde gehört die "Studiengemeinschaft Wort und Wissen". Die verbreitet mit einem stattlichen Etat und fünf Vollzeit-Mitarbeitern auf professionelle Weise den Kreationismus in Deutschland. Im Jahr 1986 gaben sie ein Biologie-Lehrbuch der Autoren Reinhard Junker und Siegfried Scherer heraus, das jetzt in der sechsten Auflage vorliegt. Der Zweitautor, ein Mikrobiologe, war ein damals frisch berufener C-3-Professor an der TU München (Bereich Landwirtschaft), der sich zum Junge-Erde-Kreationismus bekennt - er glaubt, die Erde sei erst 10.000 Jahre alt. Was mich im Jahr 2000 besonders schockiert hat: Die führende deutsche Lehrerzeitschrift in diesem Bereich, Praxis der Naturwissenschaften, bewarb nicht nur dieses Buch, sondern bot auch noch eine unkritische Lehrerfortbildung zu seinen Thesen an. Aus diesem Grund habe ich in meinem 2001 erschienenen Lehrbuch zur Evolutionsbiologie diese Problematik aufgegriffen. Die Reaktion bei "Wort und Wissen" folgte prompt und auf allen Kanälen: im Internet, mit Büchern, Schulungen, Zeitschriften und Videofilmen.


Umfrage

Gehört die Bibel in den Biologieunterricht?



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Ist das nicht eher eine Ausnahmeerscheinung?
Meiner Meinung nach nicht. Der Kreationismus in Deutschland ist ein florierendes Business. Der Berliner Filmemacher Fritz Poppenberg zum Beispiel verdient mit kreationistischen Filmen wie "Hat die Bibel doch Recht?", "Der Evolutionstheorie fehlen die Beweise" und ihren Fortsetzungen sein Geld. In der Schweiz gibt es "Pro Genesis"; es gibt das so genannte "Professorenforum", das sind streng christliche Hochschullehrer, die letztlich mit Büchern und Schulungen in Deutschland die amerikanische Intelligent-Design-Idee verbreiten, also die Ideologie, dass eine wie auch immer geartete "Intelligenz" hinter dem Ursprung der Lebensformen steht. Und das Spektrum ist noch breiter ... Vor wenigen Wochen ist ein neues Werk von Dr. Joachim Scheven, einem pensionierten Gymnasiallehrer, an Schulen verschickt worden. Sein Titel: "Vor uns die Sintflut. Stationen biblischer Erdgeschichte". Das ist ein dickes Buch, in dem ein plumper Junge-Erde-Kreationismus verbreitet wird. Alles privat finanziert. Die "Firma" nennt sich "Kuratorium lebendige Vorwelt". Dieser Herr Scheven hat übrigens in seiner Tochter, die an der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt angestellt ist, einen Multiplikator. Diese Frau kauft auf Kosten des Steuerzahlers alle kreationistischen Bücher ein, die dann in der Bibliothek unter "Biologie/Naturwissenschaften" archiviert und mit seriösen Bio-Fachbüchern verwechselt werden.

Die Verwechslung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft scheint ein generelles Problem zu sein ...
Nehmen Sie nur die Zeitschrift "Faktum", die in der Schweiz erscheint: Die sieht aus wie das Journal "Spektrum der Wissenschaft" - mit teilweise hervorragenden Beiträgen über molekulare Genetik, von Wissenschaftlern geschrieben. Aber das Medium verbreitet von der ersten bis zur letzen Seite kreationistische Thesen. Und es gibt hervorragend gestaltete Internet-Seiten. Wenn Sie nun bedenken, dass die Betreiber dieser Webseiten über akademische Titel verfügen - es sind natürlich keine forschenden Evolutionsbiologen darunter -, woher soll denn da der Laie wissen, ob Evolution "nur eine Theorie" ist oder ein realhistorischer Prozess? Ein Vorgang, der erforscht werden kann und dem sich weltweit seriöse Wissenschaftler mit großem Aufwand widmen?



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Kommentare zu ""Der Kreationismus ist ein florierendes Business""


Dieella | 07.01.2010 12:55

Nico: Es tut mir Leid für Sie, vieleicht kann ich Sie sogar verstehen. Ich glaube Ihnen, Sie sind wenigstens aufrichtig und ehrlich. Ich empfinde wiederum einen Respekt für aufrichtige und ehrliche Menschen. Wir sollen uns am besten zuerst ausschlieslich mit wissenschaftlichen Daten und Fakten beschäftigen, mit dem, was unsere experimentelle Wissenschaft uns schon zugänglich gemacht hat. So wissenschaftlich ausgerüstet war Darwin vor 150 Jahren noch nicht. Unser Elektronenmikroskop steht im Vergleich zu seinem wie ein Mercedes neben einem Kinderroller.Diese wissenschaftliche "Erkenntnisebene" ist zugängig allen ohne Ausnahme.Es ist verständlich allen, die es wirklich wissen wollen .Nicht mein IQ spielt hier die Hauptrolle, sondern alein meine Entscheidung, was ich daraus machen werde. Will ich mein Gewissen fragen und für mein Leben die richtigen Konsekvenzen ziehen? Hier ist der eigentliche Knackpunkt, die Wegegabelung. Von hier aus betrete ich dann die zweite -" freiwilige"- Ebene. Beitrag melden!

Nico | 02.01.2010 09:11

Wenn ich die Kommentare von COCO, Dieella, Epistem und Samuel lese, wird mir einfach nur schlecht... Wann hören die Gäubigen endlich auf, die Menschheit mit geistigen Ergüssen zu belästigen ?? Ich empfinde tiefsten Ekel für Euch... Beitrag melden!

Oliver Funke | 30.10.2009 16:21

Samuel: Kreationisten sind Naturgesetzen gegenüber sehr wohl ignorant! Kreationisten sagen das die Bibel wörtlich zu verstehen ist . Die Aussagen der Bibel wiedersprechen jedoch allen Naturgesetzen! Selbst die Kirche lehnt den Kreationismus ab und hat Evolution als Erklärung für alles Leben auf unserem Planeten anerkannt (zumindest teilweise). Glauben Sie etwa an sprechende Schlangen,Adam und Eva,ein Paradies oder unbefleckte Empfängis? Die Kreationisten haben keine Ahnung und verkaufen anderen Menschen Lügen als Wahrheiten! Evolutionsbiologen verbieten niemandem seinen Glauben. Das Darwin-Jahr 2009 sollte genutzt werden in der Öffentlichkeit und gerade an Schulen den Menschen Evolution näher zu bringen. Gerade Kinder bekommen in der Schule nur Religion vermittelt und glauben dann natürlich an "Gott den Schöpfer". Weil sie nicht anderes gehört haben! Sehen Sie sich mal die Seite www.darwin-jahr.de an. Hier gibt es einen schönen Überblick über Darwin und Evolution! Beitrag melden!

Samuel | 25.10.2009 01:04

Leider wird wieder nur in diesem Beitrag von Professor Kutschera nicht auf Inhalte eingegangen. Keiner der Kreationisten ist ignorant gegenüber Naturgesetzen. Sie stehen fest zu ihnen. Aber sie interpretieren die Daten und Fakten anders. Es wiederspricht jeder Intelligenz davon auszugehen, daß aus dem nichts Ordnung, Information und Materie ensteht. Daher Glaube ich an Gott dem Schöfper. Beitrag melden!

.50AE | 18.02.2009 21:18

@Oliver Funke: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich vielleicht falsch rüber gekommen bin, aber ich zweifle nicht an der ET. Mein Beitrag ist evtl etwas unleserlich, weil Zeilenumbrüche von der Software einfach verschluckt werden. Und weil 1000 Zeichen etwas wenig, für das Thema 'was macht eine wissenschaftliche Theorie aus' sind, hoffe ich, daß der geneigte Leser sich zB bei Wikipedia selbst informiert. Dann wird auch deutlich warum die ET eine wissenschaftliche Theorie ist, Kreationismus hingegen nicht. Bis zum Schluss stimme ich ihnen in all ihren Punkten zu. Mfg Beitrag melden!

Oliver Funke | 18.02.2009 17:13

.50AE: Evolution beruht auf Fakten,ist in sich schlüssig und somit eine TATSACHE! Beweise gibt es mehr als Genug (Endosymbiogenese, C3-C4 u. CAM-Pflanzen... den Archaeopteryx usw.). Evolution ist auch nicht wiederlegbar. Durch Evo-Devo-Forschung und vor allem der modernen Evolutionsforschung (Synthetische Evolutionsforschung) treten immer mehr Beweise zutage und es werden schon bekannte Aussagen bestätigt. Den Unterschied zwischen einer "Stammtischtheorie" und einer wissenschaftlichen Theorie sollten Sie präzisieren! Kreationisten leugnen Beweise und verdrehen Tatsachen. Vertreter des ID (Intelligent Design) haben keinerlei Beweise für ihre Theorie. Behauptungen der Kreationisten sind unsinnig und wiedersprechen jeglichen naturwissenschaftlichen Gesetzen. Beispiel: Die Sintflut der Bibel wiederspricht Gesetzen der Physik, der Genetik usw. und ist daher irrational! Beitrag melden!

.50AE | 18.02.2009 15:27

Für alle die sich fragen, warum manche Verfechter der ET leicht arrogant rüber kommen: das ist, glaube ich, unvermeidbar, wenn man zum X-ten mal die selben falschen Behauptungen wiederlegen muss. Beispiele hier für sind zB: - Bei der ET handelt es sich ja nur um eine Theorie. Bitte erstmal nachlesen, was der Unterschied zwischen einer Stammtischtheorie und einer wissenschaftlichen Theorie ist. - Einstein Zitate Hier kann man sehen wie Kreationisten arbeiten. Man reist etwas aus dem Zusammenhang und bauscht es auf. Ein anderes Zitat von Einstein lautet zB: "Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann." - ET sagt aus, wie wären aus Nichts entstanden Stimmt nicht. Die ET macht keine Aussage über die Entstehung von Leben P.S. ID ist keine Theori Beitrag melden!

Oliver Funke | 15.02.2009 20:30

Hallo Dieella! Wie kommst Du darauf das Arten von aussen geschützt sind? Populationen sind offene Systeme. Wären Arten "geschützt", würden sie isolierte (abgeschlossene Systeme) darstellen. Alle Lebewesen stellen offene Systeme dar. Der Archaeopteryx zeigt z. B. sehr schön wie sich Saurier aus der Gruppe der Theropoden zu Vögeln (Aves) entwickelten. Beitrag melden!

Dieella | 15.02.2009 18:40

Hallo Armin- Sehr interessante Angelegenheit! Sie wissen schon viel von dieser Materie. Wie ich das persönlich verstehe-es gibt 2 verschiedene Ebenen. Die erste Ebene ist rein Wissenschaftlich,das ist die "ID"Platform, wo chemisch kodierte Programme zur Entfaltung jedes Lebens zu entzifern sind.Auch andere Begriffe kann man nehmen wie Plan,Entwurf, Rezept oderVorschrift.Auf diese Realität reagieren die Menschen sehr unterschiedlich. Einer meint -"so ein genialer Zufall" - andere:"Die Natur hats klug gemacht" oder "Na klar,so hat sich die Materie selbstorganisiert"...und lassen es sein. Andere werden nachdenklich. Beitrag melden!

Dieella | 15.02.2009 17:00

Die einzelne Arten sind voneinander getrennt durch eine Schutzmauer, damit sie sich nicht miteinander vermischen u.etwaige monsterähnliche wesen entstehen.Manchmal wird das Bastardierungssperre genannt.Ist ein Fachausdruck,kein Schimpwort. Natürlich, in einer Labor könnte man gewaltsam in das Erbgut einbrechen, aber das wäre Genmanipulation was moralisch - ethisch nicht erlaubt ist. Es gibt Ausnahmefälle.Die Kreuzung von Pferd und Esel ergibt eine stabile,erfolgreiche Mischung,aber immer nur einmalig möglich,weil sie keine Nachkommen bekommen, sie sind immer unfruchtbar. Beitrag melden!

Dieella | 15.02.2009 16:20

Oliver, Darwin hat die Mikroevolution gut ausgearbeitet.Ist die Fähigkeit der Lebewesen sich veränderlichen Lebensbedinungen anzupassen,ermöglicht durch sog."Genpool".Das ist reichhaltige Wahlmöglichkeit im Bedarfsfall,eine Art von "Genreservoir"siehe Darwins Drosselln und Finken.Wirkt sich in der Tierzucht von verschieden Rassen aus oder in der Landwirtschaft bei der Pflanzenveredelung.Das spielt sich alles nur innerhalb jeder einzelner Art ab, innerhalb ihrer eigenen Grenzen,von außen sind sie geschützt. Beitrag melden!

Armin | 15.02.2009 08:44

Kreationismua ist die Sehnsucht nach einem naturwissenschaftlichen Gottesbeweis. Selten wird Kreationismus im Sinne eines reinen "Intelligent Design" diskutiert, also eine Variante in der die Bibel als nicht wortwörtlich auszulegendes Manifest deklariert wird. Auf der einen Seite versucht man im Rahmen des Kreationismuses die Naurwissenschaften für gegen die Evolutionstheorie zu bemühen (beispielsweise die unsäglich Diskussionen um das Thema Entropie), auf der anderen Seite hat man keine Probleme alle Datierungsmethoden abzulehnen. Es gibt also keine klare Linie im Kreationismus, sondern es wird alles unreflektiert aufgesogen was sich irgendwie gegen die ET verwenden läßt. Dies alles zeigt auf welchen tönernen Füßen die Argumentationen gegen die ET stehen. Beitrag melden!

Armin | 15.02.2009 07:27

Hallo Dieella, wie diefferenzierst du zwischen Mikro- und Makroevolution und was veranlaßt dich zu glauben, dass "Makro"-Evolution nicht möglich sei? Beitrag melden!

Oliver Funke | 14.02.2009 23:43

Nochmal Dieella: Anhand der von mir genannten Finken usw. lässt sich eher die Mikroevolution (Artbildung) erkennen. Arten entstehen durch verdriften von Individuen auf andere Inseln oder auch durch Trennung aufgrund anderer natürlicher Barrieren. Wenn man aber etwas weiter sieht kann man hier schon auch die Makroevolution (Entwicklung über die Artgrenzen hinaus) erahnen. Darwin sammelte auch viele Gesteinsproben und Fossilien. Anhand solcher Funde und etlicher Studien nach seiner Reise erkannte er das alle Lebewesen voneinander abstammen. Beitrag melden!

Armin | 14.02.2009 21:35

Hallo Dieella, wie diefferenzierst du zwischen Mikro- und Makroevolution und was veranlaßt dich zu glauben, dass "Makro"-Evolution nicht möglich sei? Beitrag melden!

Oliver Funke | 14.02.2009 21:19

Hallo Dieella! Charles Darwin hat sich bezüglich der Makroevolution nicht geirrt. Im Gegenteil! Er stellte dies Anhand von z. B. Spottdrosseln, Darwin-Finken und Galapagos-Schildkröten fest. Um die Makroevolution zu beweisen ist ein Mikroskop nicht nötig... Mir scheint das Sie sich für Darwin und die Evolution interessieren und ich empfehle Ihnen das Buch "Der Schöpfung wunderbare Wege" von Irving Stone. Ein sehr schöner Roman über das Leben von Charles Darwin. Es sind zudem viele weitere Bücher über Evolution erschienen (z. B. Tatsache Evolution von Kutschera oder der DarwinCode von Junker usw.) . Viel Spass beim lesen... Lg! Beitrag melden!

Dieella | 14.02.2009 09:05

Halo,Oliver-bin froh,daß Sie vorbei schauen.Ich dachte schon- blog wäre geschlossen und alle gingen nach hause.Ich bin ein Idealist,das logische Denken ist es, was mich meistens fasziniert.Hier auf Blog hab ich neulich ausgezeichnete gelesen,spannend,wie das beste Krimi.Darwin müsste mann eigentlich rehabilitieren.Er hat nicht alles gesagt oder getan,was ihm alle 200 Jahre nach seiner Geburt in die Schuhe schieben.So eifach war er doch nicht. Er glaubte zum B.,daß eine Art von Erbveranlagung im Blut fleßt.Erst 2 Jahre nach seiner Veröffentlichung haben Biologen festgestellt,daß Blut in dieser Richtung eine neutrale Flüssigkeit ist.Sein epochaler Verdienst ist, daß er die Mikroevolution entdeckt hat.In der Makroevolution hat er sich dagegen tragisch geirt.Er hatte nicht unseren Labormikroskop! Beitrag melden!

Oliver Funke | 14.02.2009 01:24

Dieella: Bevor Sie behaupten das Anhand der DNA die Evolution wiederlegbar ist sollten Sie sich erstmal richtig informieren! Die Molekularbiologie bestätigt Evolution sogar. Informieren Sie sich mal über Hox-Gene, Evo-Devo-Forschung, Ribozyme usw.! Anhand von Genanalysen wurde z. B. erkannt das die Geier der alten Welt näher mit Störchen verwandt sind als mit Greifvögeln. Sie benutzen das Wort "Erbschaftszubstanz" . Richtig wäre "Erbsubstanz" ! Beitrag melden!

Dieella | 12.02.2009 20:46

Darwins Evolutionsmodell ist jetzt 150 jahre alt. Seit dem ist unsere klasische, experimentelle Wissenschaft und Technologie mit riesigen Schritten vorangeeilt, in unserem Wissenszeitalter können wir uns jede erdenkliche Information aus dem Internet holen. Aber erst mit dem DNS Molekül, bei ihrer Erbschaftssubstanz-Entziferung können wir mit einer letzten Gewissheit feststellen, dass die sogenante Evolution hat niemals existiert. So wird es auch immer bleiben. Beitrag melden!

epistem | 09.02.2009 15:07

Leute, Leute. Erst informieren, dann denken, dann reden. Und aufpassen bei Leuten, die solchen Mist von sich geben: http://www.laborjournal.de/editorials/317.html Evolution ist soviel Tatsache, Fakt und gesichertes Wissen, wie Naturwissenschaften eben Tatsachen, Fakten und gesichertes Wissen liefern können. Alles andere ist Metaphysik und/oder Glauben. Da kann man natürlich sagen 'Nö, so weit denk ich einfach gar nicht', und dann gibts das eben nicht. Aber bringt einen das weiter? Vielleicht... Wer aber anfängt, in diesem Bereich mit Wissenschaft zu argumentieren, übertritt dieselbe Grenze wie die Kreationisten, nur von der anderen Seite. Aus der Einleitung eines Statistik-Lehrbuchs, dessen Namen ich vergessen habe: "Das ultimative Ziel jeder Forschung oder wissenschaftlicher Analyse ist es, Zusammenhaenge zwischen Variablen zu finden. Es gibt keine 'Bedeutung', ausser im Sinne von Zusammenhaengen zwischen Qualitaeten oder Quantitaeten." Beitrag melden!

Oliver Funke | 04.01.2009 19:59

coco: Wenn Sie die Aussagen von Prof. Kutschera genau gelesen hätten, würde Ihnen klar werden das Herr Prof. Kutschera gegen den Vormarsch der Kreationisten kämpft!!! Zudem steht Herr Kutschera bestimmt nicht auf verlorenem Posten, im Gegenteil! Menschen welche sich von den Kreationisten beeinflussen lassen sind blind für die Wahrheit. Evolutionsbiologen betreiben ernste Wissenschaft und bringen auch Beweise hervor! Religion "verkauft" den Menschen Lügen als Wahrheiten. Aussagen von Wissenschaftlern,welche zudem auf Fakten beruhen, als Show und lächerlich zu bezeichnen ist unsachlich! Beitrag melden!

coco | 04.01.2009 19:33

Ich finde es schon beinahe lächerlich, dass Ulrich Kutschera derart empört auf den Kreationismus reagiert. Wenn doch nichts an dieser Theorie wahr ist, weshalb bekämpft er sie derart? Wenn die Evolutionslehre, so wie er sie vertritt stimmt und er davon überzeugt ist, könnte es Kutschera ja kalt lassen, dass Andere eine andere Meinung vertreten. Oder sieht er sich auf verlorenem Posten? So wie er gegen die Schöpfungsgeschichte auftritt, hat es den Anschein, er habe seinen eigenen Irrtum erkannt und versuche verzweifelt die Show weiterzuführen. Lächerlich. Beitrag melden!

Trojanhorses | 02.11.2008 22:35

Woher weiß Herr Professor Kutschera nur, dass ich zwei Drittel des Tages damit verbringe, die Einnahmen zu zählen und gewinnbringend anzulegen? Eine klassische Argumentation in diesen Kreisen: Poppenberg unterstellt Kutschera etwas, was Kutschera gar nicht gesagt hat. Damit wird der Gegner schlecht gemacht und davon abgelenkt, dass er Recht hat. Beitrag melden!

H5N1 | 23.09.2008 19:32

Mein Respekt an die Kreationisten ist dennoch tief verwurzelt in meinem Traum vom reich werden mit wenig Aufwand. Gut gemacht! (...wenn ich solche Ideen hätte bräuchte ich Samstags nicht arbeiten...) Beitrag melden!

H5N1 | 23.09.2008 19:30

Nun, als ein über alle Maßen mit Überheblichkeit angefüllter Atheist glaube ich, dass religiöse Fanatiker, zu denen zähle ich unter anderem auch Kreationisten, durch nichts anderes angetrieben werden, ihre speziellen Ansichten so verbissen zu verbreiten, als die Tatsache, dass sie mit dem Gefühl eventuell nur eine evolutionäre Spielerei zu sein, nicht mehr und nicht weniger Wert als Fruchtfliegen oder Kolibris, einfach nicht zurecht kommen und mit aller Macht versuchen ihren kurzen Aufenthalt auf Erden wenigstens ein bißchen Sinn zu geben indem sich sich wenigstens rein optisch mit Gott auf ein Stufe zu stellen versuchen. Wobei ich stark bezweifel muss, dass Gott, wie ich, Pickel am Hintern hat. Beitrag melden!

Oliver Funke | 21.07.2008 11:01

Che-Dark-Marc hat wohl keine Argumente mehr... Schöpfung hat im Biologieunterricht absolut nichts zu suchen! Kreationismus wiederspricht jeglicher logik! Es müßte eigentlich jedem vernünftig denkenden Menschen ersichtlich werden das die Evolution in sich schlüssig ist und durch etliche Beweise gestützt wird. Unsere Kinder werden schon in der Grundschule einer "Gehirnwäsche" unterzogen. Gott wird schon jedem Kleinkind "eingetrichtert" statt sie unbefangen beide Seiten untersuchen zu lassen. Gott wird einfach als Wahrheit hingenommen aber von den Evolutionsbiologen werden immer noch mehr Beweise verlangt! Kreationisten hingegen sind nicht fähig Beweise zu erbringen. Biologie ist so schon zu sehr unterrepräsentiert und soll wohl noch durch durch die Schöpfungsgeschichte verseucht werden! Wieso nicht mal Evolutionsbiologie im Religionsunterricht! ? Beitrag melden!

voltiarius | 20.07.2008 18:56

Es ist immer wieder lustig, wie die einem Glaubenswahn verfallenen "Gotteskinder" krampfhaft versuchen, die Existenz ihres Gottes zu beweisen. A propos: welcher Gott wird hier eigentlich verteidigt? Der Gott der rk. Katholiken, der der gr.orth. Katholiken, oder derjenige der Protestanten, derjenige der Juden, der Zeugen Jehovas, der der Mormonen, oder Allah aus dem Islam, welcher Gott denn nun? Vielleicht hocken da oben im Himmel ja viele Götter gemütlich zusammen und lachen sich halbtot über unsere Debatten? Gott muss bewiesen werden, nicht anders! Dann ist es also doch nicht weit her mit der Religion und ihren Ober-Männern in lustigen Talaren und bunten Hütchen? Es macht, denke ich, wenig Sinn, mit Fundamentalisten in deren Religionswahn zu diskutieren, ohne den Verstand gänzich zu verlieren. Denn eines ist sicher: Gläubige wollen nicht selbst denken. Sie lassen denken. Und die da Oben führen meist ein lustig lecker Leben, denn "oben" lebt sichs immer leichter als "Unten". Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 20.05.2008 17:40

ich werde mich an dieser stelle aus dieser diskussion ausschließen. ich habe versucht nahezulegen, dass gott und wissenschaft kombiniebar ist. trotz wissenschaftlicher wiederlegung der EV wird sie dennoch weiter geben, da der mensch als solches ungern jemandem rechenschaft schuldig ist. ein existierender gott würde diese i-wann einfordern und das würde einigen personen nicht in den kram passen. EV-biologen aus den eigenen reihen bestätigen dies (bereits von mir mit zitat angeführt). @ oliver f. es ist eine unmögliche frechheit gott das verhalten solcher barbarischer menschen anzuhängen. wenn sich alle menschen alleine schon an die 10 gebote halten würden, gäbe es keinen krieg, keinen mord und weniger krankheiten. zudem sind in der bibel prophezeiungen über die von ihnen genannten nachrichten niedergeschrieben (2. Tim 3 : 1-6). ihre übereinstimmung zu heute ist fast erschreckend. nehmen sie sich mal zeit und lesen es. wenn sie sich gott als feind wählen sollten sie ihn auch kennen. Beitrag melden!

Oliver Funke | 17.05.2008 21:54

Wissenschaft und Religion schliessen sich gegenseitig aus! Ich habe genügend Beispiele aufgeführt und erklärt um deutlich zu machen das Evolution eine Tatsache ist! Die Endosymbiogenese ist zudem als Biologisches Gesetz anerkannt (Auch die habe ich eingehent erklärt!). Evolution beruht demnach auf Tatsachen und Fakten! Für einen "Gott" gibt es solche Fakten nicht. "Gott" ist nicht untersuchbar! Hätte Gott wirklich Lebewesen (spez. Menschen) geschaffen die ihre Kinder umbringen, in Kühltruhen einfrieren, aus dem Fenster werfen, sich gegenseitig umbringen und vergewaltigen (siehe aktuelle Fälle in den Nachrichten)? Dies ist sogar ein Beweis gegen die Existenz eine "Gottes"... Wie soll man da an einen "gütigen,lieben Gott" wie er von der Kirche propagiert wird glauben? Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 05.05.2008 19:43

ok. freche behauptungen kann jeder absondern. hier geht es, hoffentlich, um wissenschaft. niemand wird gott jemals wiederlegen können und niemand wird die evolution aufgrund diverser riesenlücken in der grundfeste beweisen können. wenn doch bitte melden. Beitrag melden!

Oliver Funke | 04.05.2008 12:44

Es gibt keinen Gott! Der Mensch hat Gott erfunden und nicht Gott den Menschen! Ein gläubiger Mensch ist zufriedener da er für ihn nicht erklärbare Dinge einfach auf "seinen Gott" schieben kann statt zu versuchen sie zu verstehen. Zudem war und ist Evolution nie ein Vorbild bzw. Wegbereiter für den Nationalsozialismus o.ä. gewesen! Unter natürlicher Auslese bzw. "Survival of the fittest" versteht man die Anpassung eines Lebewesens an seinen Lebensraum bzw. die Fähigkeit seine Gene weiterzugeben(Nachkommen!). Hier geht es nicht darum wer die dicksten Muskeln hat oder am schnellsten fressen kann! Mal was anderes: Es kann kein Bestandteil einer Diskussion sein sich die gegenseitigen Rechtschreibfehler "anzukreiden" zudem es auch Tippfehler sein können! Dafür auch noch "Gummipunkte" zu verteilen gehört doch wohl in den Bereich der Grundschule... Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 09.03.2008 13:29

"Gott würfelt nicht." "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." "Raffiniert ist der Herrgot, aber boshaft ist er nicht." genug zitate von einstein'? und wegen der rechtschreibfehler... ein gummipunkt an sie^^ Beitrag melden!

Florian | 29.02.2008 18:31

Che-Dark-Marc: "er hat sich von den wirren lehren [...] gestellt." Deutsch ist meine Muttersprache, aber... mittlerweile empfinde ich die unbelegten (meist weil unbelegBAREN) Aussagen von Menschen wie Ihnen nicht nur inhaltlich als eine Zumutung, sondern auch, mich erst einmal anstrengen zu müssen, um die von Rechtschreib- und Konstruktionsfehlern wimmelnden Wortgebilde überhaupt verstehen zu können. "einstein hat sich nie gegen gott gewendet", "gott als allmächtiges wesen hat er niemals abgellehn" - bitte belegen! Ich setze dagegen: "It was, of course, a lie what you read about my religious convictions, a lie which is being systematically repeated. I do not believe in a personal God and I have never denied this [...]. If something is in me which can be called religious then it is the unbounded admiration for the structure of the world so far as our science can reveal it." (S.43 in Helen Dukas/ Banesh Hoffman (ed.) (1981): Albert Einstein: The Human Side. Princeton University Press.) Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 29.02.2008 15:07

@ florian: einstein hat sich nie gegen gott gewendet. er hat sich von den wirren lehren der katholischen kirche und ihrer mitschuld an massenmorden im 2. WK gestellt. gott als allmächtiges wesen hat er niemals abgellehn. genausowenig wie andere berühmte wissenschaftler die die wissenschaft monumental vorantrieben (heisenberg, planck, etc.) Beitrag melden!

Florian | 29.02.2008 01:46

Simon/Che-Dark-Marc: Gerade der von Ihnen Zitierte ist ungeeignet, um Ihre wirren Gedankengänge zu stützen. Einstein zeigt, dass ein brillanter Wissenschaftler gleichzeitig auch Pazifist sein kann - und Atheist. (Ein Zitat dazu: "The idea of a personal God is quite alien to me and seems even naive." -Max Jammer (2002): Einstein and Religion: Physics and Theology. Princeton University Press.) Ich würde damit aber nie 'beweisen' wollen, dass alle Physiker gute Menschen sind, genauso wenig wie Stalin 'beweist', dass Atheismus zu Massenmorden führt. Nur wer Wissenschaft/Statistik fundamental missverstanden hat (oder bewusst verwirren will!), kann solche Fehlschlüsse produzieren. Und ob Kaiser Wilhelm Antisemit war, hat absolut NICHTS damit zu tun, ob an Evolution durch natürliche Selektion - keine Religion, sondern wissenschaftliche Theorie, und zwar die bisher EINZIGE funktionierende Erklärung für perfekte Anpassung von Tieren und Pflanzen an ihren Lebensraum - irgendetwas nicht stimmt. Beitrag melden!

Florian | 28.02.2008 23:22

@ Simon: Wenn Sie keine Stellung nehmen wollen - wieso tun Sie nicht einfach genau das, nämlich NICHTS? Wieso sprechen Sie mich dennoch an? Weil Sie also doch "Stellung nehmen" wollen. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, erkläre ich gerne; wenn Sie zu etwas eine andere Auffassung haben, nehme ich gerne Stellung. Einen kompletten, argumentativen Eintrag eines anderen aber als "Geschwafel" zu bezeichnen, ist eine eine vereinfachende Abwertung, keine Stellungnahme. Wer das tut, nimmt sich eigentlich automatisch jegliche Glaubwürdigkeit als ernstzunehmender Diskussionspartner. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 07.02.2008 17:25

"Eine Lüge bleibt eine Lüge - auch wenn sie millionenfach wiederholt/gelaubt wird! " (albert einstein)^^ der mann hatte echt recht Beitrag melden!

Simon | 07.02.2008 10:07

@Florian. Zu ihrem "Geschwafel" bzw. ihren Behauptungen will ich nicht weiter Stellung nehmen. Sicher ist, dass die gewalttätigste Religion bisher die Evolutionsreligion der Mächtigen war. Leider wird aus katholisch-evolutionistischer Quelle mmer der fiktive (?) 1. Weltkriegsgefreite Adolf Schicklgruber alias Hitler als Ursprung des Bösen dargestellt. Tatsache ist, das bereits Kaiser Wilhelm vor dem 1. Weltkrieg begeisterter Antisemit war. Seine Freundschaft mit Houston Stewart Chamberlain, dem Briten und späteren Deutschen und Wagner-Schwiegersohn, dem Schreiber von "Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts", belegt dies bestens. Offenbar waren auch sie von der durch die Piltdown Man Hoax (Fälschung) "belegten" Religion der Mächtigen, die von heutigen, teilweise uneingeweihten(?) Wissenschaftern (?) mit Hilfe der Medien in Deutschland gar wieder als wissenschaftliche Tatsache dargestellt wird, begeistert? Eine Lüge bleibt eine Lüge - auch wenn sie millionenfach wiederholt/gelaubt wird! Beitrag melden!

Florian | 25.01.2008 23:32

Leider sind mir eben zwei Fehler unterlaufen. Es muss so heißen: - „oder 2) WILL nicht denken“ - „Ich sage damit nicht, dass Religion einen Menschen automatisch zu einem Verbrecher macht“ Beitrag melden!

Florian | 25.01.2008 23:26

Wer Dawkins gelesen hat und dennoch wie Peter (02.11.2007) das Argument „atheistische Massenmörder“ (wie Stalin und evtl. Hitler) anführt, der ist entweder 1) ZU BLÖD zum Denken (glaube ich nicht bzw. würde ich nie über einen Unbekannten behaupten) oder 2) WOLLEN nicht denken, sondern lieber GLAUBEN – das Grundprinzip von Religion... Es ist doch so einfach: Die Frage ist nicht, ob jemand Verbrechen begeht UND gleichzeitig religiös oder Atheist IST, sondern ob er sie IM NAMEN dieser Glaubenseinstellung begeht bzw. sie damit RECHTFERTIGT. DIESE Statistik spricht eine klare Sprache! Während es viele Verbrechen im Namen von Religionen gibt, gibt es kaum welche im Namen des Atheismus. Wie soll man denn auch im Namen eines Gottes, an den man NICHT glaubt, morden? Achtung: Ich sage damit nicht, dass Religion einen Menschen nicht automatisch zu einem Verbrecher macht – nur wenn er den angeblichen Willen seines angeblichen Gottes über alle Regeln des menschlichen Zusammenlebens stellt. Beitrag melden!

Fränzi | 17.01.2008 13:01

Das der Piltdown-Mensch eine illuminative Fälschung war, gibt einer der unten argumentierenden Evolutionsfans sogar so nebenbei zu. Er versucht damit zu vertuschen, dass diese illuminative, maurerische Fälschung 1912 passierte und die Grundlage für das selektive, mörderische Verhalten der nachfolgenden Führer (zuerst im östlichen römsichen Expreiment Lenin, Stalin etc. und dann - als dieses ausser Kontrolle geriet - das deutsch-römische Gegen-Experiment mit Hitler und seinen Auftraggebern (Konkordat mit dem Vatikan vom 20.7.1933). Meine Wissenschaftskollegen sind - unter vier Augen - zu 75 % geneigt, dem mörderisch, vollreinkarnistischen Evolutionsmärchen eine Absage zu erteilen. Aber eben, die Anhänger des 666 werden sich kurzzeitig durchsetzen - und Ewigkeit, die wissenschaftlich nicht zu fassen ist, werden sie ja dann getrennt von uns verleben... In Europa findet man - auch das hat System - fast keine deutschsprachigen Links zur Hoax! Beisp. www.aaronedition.ch/Weisheiten_04.htm Beitrag melden!

Simon | 17.01.2008 12:41

Wie unbewiesen und unbeweisbar die "illuminativ" - zur besseren Lenkung des "religionskriegerischen", "ungehorsamen" Volkes - erfundene Evolutionstheorie ist, haben ich und andere unten schon aufgezeigt. Sie ist in etwa so wahr, wie die Mär, dass Islamanhänger Goethe ein guter Mensch gewesen sei... Es hat sich in Sachen Beweisbarkeit seit R.E. Leakey nichts geändert ("Unausweichlich ist es eine Sache des Glaubens, und das macht das ganze Problem zu einer Herausforderung und aufregender." Origins/Mac Donalds and jane's, London/1977). Das aber die Riesen der Vorzeit, sowohl als Menschen und als Tiere existiert haben, wird durch neuere archäölogische Funde (Riesenskorpione, Riesenmäuse) immer besser belegt. Schon in 1. Mose/Genesis 6,1-4 und in Hiob 1,6; 2,1; 38,7 werden uns Anhaltspunkte zu dieser von der herrschenden, vordergründig aufgeklärt aufgeklärten "römischen" Maurerei mit Medien- und anderer Macht unterdrückten, vor nicht allzu langer Zeit weitherum bekannten Tatsache, gegeben! Beitrag melden!

Oliver Funke | 15.01.2008 20:44

Nochmal Che-Dark-Marc: Ihre Aussage über archäologische Ausgrabungen ist völlig unhaltbar! Die Archäologie befasst sich mit der Zeit des Quartärs. Die Evolution des Tierreichs begann im Paläozoikum. Die Archäologie befasst sich Hauptsächlich mit der Entwicklung der Kultur des Menschen (Sesshaftwerdung, Ackerbau, Nutzung von Werkzeugen und Waffen zur Jagd usw.). Die Paläontologie befasst sich mit der Evolution des Tierreiches ( also auch des Menschen). Zudem ist Eohippus (Synonym: Hydracotherium) ein Urpferd welches im Eozän lebte (ein Urahn unserer heutigen Pferde). Eohippus ist kein Missing Link (Bindeglied). Der Piltdown-Mensch war eine Fälschung da gebe ich Ihnen Recht. Diese wurde sowieso als solche erkannt. Fälschungen tauchen in vielen Gebieten auf (Briefmarken, Kunstgegenstände) Die Tatsache der Evolution würden sie nie ins Wanken bringen. Beitrag melden!

Oliver Funke | 15.01.2008 19:28

Che-Dark-Marc! Der Archaeopteryx ist sehr wohl echt! Ein Exemplar ist im Naturkundemuseum der Universität zu Berlin zu sehen! Zudem sind insgesamt 10 Exemplare gefunden worden! Alle 10 Exemplare wurden durch Analysen (z. B. C14-Methode) als echt identifiziert! Hierzu ist auch genug publiziert worden ( Lehrbücher der Evolutionsbiologie "Abstracts" oder Artikel in Zeitschriften wie "Nature" und "Science". Ein weiterer Beweis für die Evolution sind C3, C4, und CAM-Pflanzen. C4 und CAM-Pflanzen sind eine evolutionäre Weiterentwicklung der C3-Pflanzen (Photosynthesevorgänge) als Anpassung an z. B. aride Lebensräume (CAM=Crassulaceae Acid Metabolism). Die Liste der Beweise kann man beliebig fortsetzen... Alle Gläubigen meinen immer wir Biologen wollen ihnen ihren "Gott" wegnehmen! Das stimmt ja garnicht! Wenn es jemanndem hilft an sowas zu glauben,kann man es doch machen. Allerdings haben Evolutionsbiologen Beweise. Gott ist und bleibt eine Theorie. Beitrag melden!

Patrick Matzki | 15.01.2008 18:01

Gibt es hier irgendeinen logischen Gedankengang der Kreationisten? Hat sich jemand damit ernsthaft befasst, oder habt ihr euch alle nur von einem anderen Fanatiker zum "heiligen Krieg" führen lassen?? Was soll am "Glauben" denn so logisch sein? Gott kann man nicht beweisen und nicht widerlegen, allerdings kann man die "heiligen" Bücher widerlegen! Und was untermauert oder beweist die Grundlage eures Glaubens? Wie im vorherigen Kommentar schon erwähnt: Ihr glaubt doch nur an Gott weil ihr es wollt, nicht weil es logisch wäre! Ich kann das niemanden verübeln spirituell interessiert zu sein - aber von Wissenschaft und absoluter Wahrheit ist nichts weiter entfernt als die Religion!!! Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 15.01.2008 18:00

zudem gibt es beweise für die schilderung der bibel. archäologische ausgrabungen bewiesen, dass sich das tierreich mit einem mal gebildet hat. zudem hat man niemals ein sogennannten missing link gefunden. jeglicher fund stellte sich nach einiger zeit als fälschung heraus. (piltdown-mensch; archäopterix; eohippus; etc) Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 15.01.2008 17:57

@ oliver: auch wenn ich sie enttäuschen muss. der archäopterix hat nie existiert. das einzige exemplar, das jemals gefunden wurde stellte sich als fälschung herraus. man hatte einfach einen vogel und ein säugetier zusammengeklebt. @richard: es kann sein, dass sich gott vor und bei seiner schöpfung in diesem zeitraum bewegt hat. mann muss nämlich bedenken, dass im hebräischen urtext keineswegs das wort tag stand. im urtext verwendtete man ein wort, das man im deutschen mit tag aber auch mit "ein zeitraum" übersetzen kann. ich muss ihnen beipflichten, wenn sie sagen, dass 24 std ein absurdum ist. trozdem will ich bei ihnen auch bemängeln, dass sie kein beweise liefern und sich nur mit einer floskel herausreden. es gibt keinen beweis, dass es jemals eine evolution gegeben hat. und ihre aussage, dass gott, gegeben dass es ihn gibt, das wetter regelt ist ja wohl nicht ihr ernst. er hat einfach ein ökosysthem geschaffen, dass, einmal "angeschubst" von alleine funktioniert. Beitrag melden!

Richard D. | 15.01.2008 17:44

Man kann bei einem Kommentar kaum alle Beweise aufzählen - Evolution ist fakt; nur sämtliche Mechanismen sind noch nicht geklärt. Warum beweist die andere Seite nicht einfach mal die Bibel? Den Koran? Suren und Psalme? Wie stellt ihr euch die Welt vor? Legt Gott bei jedem Wesen, bei jedem Menschen neu fest wie er aussehen soll? Wird jeder Wind nach göttlicher Laune geleitet? Hat er mit der Welt ein System erschaffen das sich selbst am laufen hält? Oder greift er immer wieder ein? Ich habe nichts gegen die Vorstellung von einem Gott, ich habe etwas dagegen das ihr meint Gott entspricht eurer Vorstellung! Warum 7 Tage? Warum kann Gott sich nicht 1.000.000.000.000.000.000.000 Jahre Zeit lassen? Gab es Zeitdruck? Warum sollte er nicht Evolution eingebracht haben? Warum soll Evolution gegen Gott sein? Nur damit nen Fanatiker immer ein Zitat der 100% einwandfreien göttlichen Schrift parat hat um seine Mitmenschen zu terrorisieren? Verblödung ist etwas zu glauben weil man es glauben will. Beitrag melden!

Oliver Funke | 15.01.2008 14:18

Che-Dark-Marc: Es gibt sehr viele stichhaltige Beweise für Evolution!!! IZum Beispiel den Archaeopteryx ( Ein "Missing Link" welches Merkmale eines Sauriers und eines Vogels auffweist) . Hier ist ersichtlich das sich die Vögel aus den Sauriern entwickelt haben. Desweiteren die "Endozytobiose" welche deutlich macht das sich "Euzyten" aus "Procyten" entwickelt haben. Endozytobiose ist durch zahlreiche Fakten belegt und ein Naturgesetz! Jedes Lebewesen ist an seinen Lebensraum perfekt angepasst und diese Anpassungen sind durch den Prozess der Evolution entstanden. Also ist Evolution sehr wohl eine Tatsache! Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 14.01.2008 17:04

@ Oliver Funke: wenn ich menschen wie sie sehe bin ich irgendwie erleichtert, das eine freche behauptung in den raum geworfen nicht als wissenschaftlicher beweis gilt. es gibt nicht einen einzigen beweis für Ihre seifenblase der evolutionstheorie. wenn sie einen beweis gefunden haben, der die wiedersprüche zu jedem naturgesetz außer kraft setzt, melden sie sich bitte bei mir. Beitrag melden!

Oliver Funke | 04.01.2008 12:39

Evolution ist eine Tatsache! Der Glaube an Gott ist irrational da dieser auf Mythen und Legenden basiert! Für die Evolution gibt es mehr als genug Beweise. Kreationisten versuchen mit den Menschen "Gehirnwäsche" zu betreiben. Ihre Zielgruppe sind Menschen welche oft keine Ahnung von Evolution haben und somit noch "prägbar" sind. Der Kreationismus versucht die Menschen für "dumm zu verkaufen" Dies hat die Kirche im Mittelalter auch betrieben! Wie ich aus Nachforschungen festgestellt habe, haben die Kreationisten keine Ahnung von Evolution. Daher sollten die Prediger der Kreationisten sich entweder richtig informieren oder den Mund halten! Beitrag melden!

Arminius | 04.01.2008 10:16

Ich denke es soll doch jeder glauben was er will. ABER: Es muss eine klare Grenze zwischen Religion und Wissenschaft geben. Religionen gibt es nicht nur eine - nicht nur die Christliche. Deren Vorstellungen sollten im Religionsunterricht vermittelt werden. Die wissenschaftliche Denkweise funktioniert anders - sie sollte deshalb getrennt im Biologieunterricht vermittelt werden. Von mir aus mit einem Hinweis, dass Alternativen im Religionsunterricht diskutiert werden. Wissenschaft basiert auf Verfahren wie Altersbestimmung, DNA-Analysen etc. die in der Biologie unbedingt vermittelt werden müssen. Sehr viele Errungenschaften der Menschheit beruhen darauf und sie sind nicht kompatibel und von der Argumentation herabsolut nicht vergleichbar mit Geschichten die auf mündlich übermittelten Geschichten basieren. (z.B. dass es vor Hunderten von Jahren Drachen gab und diese die Dynosaurier waren und von Drachenjägern getötet wurden) Ist "Der kleine Hobbit" somit ein kreationistisches Buch? Beitrag melden!

Ismael (Pastor) | 04.12.2007 04:44

Ich gebe Kutschera in den meisten Punkten recht! Wer aufmersam und genau liest, so wie ich, dann gerät man möglicherweise in Versuchung in Psalm 1, 19, 37, 73 und 119 auch nachzulesen, in welchen alles klar und verständlich nachzuvollziehen ist. Beitrag melden!

Frank | 23.11.2007 15:18

Es ist immer wieder amüsant anszuschauen, wie Menschen wie Kutschera materialistische Evolutionsvorstellungen mit "naturwissenschaftlichen Denken" gleichsetzen. Es wird hier immer wieder versucht dem wissenschaftlichen Laien zu vermitteln, man könne evolutionäre Prozesse empirisch nachweisen. Jeder der sich objektiv mit den vielfältigen evolutionären Denkrichtungen auseinandersetzt, muss, wie es im Grunde genommen bei allen wissenschaftlichen "Theorien" der Fall ist, die Ergebnisse, die er "interpretiert, an den Axiomen relativieren, die er seiner Forschung zu Grunde gelegt hat. kutschera scheint diese einfachen spielregeln nicht zu kennen. Vielmehr werden von ihm und der AG Evolutionsbiologen gesellschaftliche, auf evolutionärer Forschung aufbauende, Konsequenzen gefordert, die ganz klar den hoch Ideologischen Hintergrund erkennen lassen, So muß sich Kutschera nicht wundern, dass man Ihn für unseriös hält, in der Tat lassen sich viele Parallelen zu Dawkins erkennen. Beitrag melden!

Marc (Chemisch technischer Assistent) | 17.11.2007 14:41

Ich bin doch sehr froh geworden, dass hier sich doch so viele treue leute zu wort melden und nicht schweigen wenn es darum geht die wahrheit zu verteidigen auch wenn man sich damit lächerlich macht. Weiter so Brüder. Gott mit euch! Beitrag melden!

Simon | 05.11.2007 15:23

Der Kampf der Evolutionsanhänger - wie anderswo bereits erwähnt, schon die alten Griechen um Anaxiamander un Co. suchten sich so des ihnen unangenehmen Schöpfergottes zu entledigen (s.a. Psalm 2) - ist heute etwa wieder im gleichen Stadium wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts!!! Damals fand ja die berühmte Piltdown-Mensch-Fälschung (Piltdown Man Hoax) statt, welche bis in die 50er-Jahre die Evolutionslehre als bewiesen erscheinen liess! Da offenbar in Europa die Aufdeckung dieser gewaltigen Hoax verheimlicht wurde, können Sie eine wahrscheinliche Ablaufversion via den nachfolgenen Link einsehen. http://www.aaronedition.ch/Weisheiten_04.htm Aktuell sind in Europa und anderswo wieder ähnliche Versuche, die gegen jeden normalen Menschenverstand sprechen, im Gange. Der Atheismus führt, wie die Geschichte zeigt, immer zu Mord und Totschlag, genauso wie eine von Menschen veränderte Gottesreligion, die man auf Gesetzlichkeit und gegenseitiges Beobachten, verklagen und Strafen reduziert. Beitrag melden!

Peter | 03.11.2007 10:27

Sorry! Die vorstehende Eingabe wurde verstümmelt (Grund unbekannt!!!). Ich versuche es nochmals. Nachstehend die ehrlichen Aussagen zweier weltberühmter Evolutionisten, die natürlich nicht millionenfach - im Gegensatz zu andern Aussagen von Ihnen - publiziert wurden! Richard E. Leakey: "Unausweichlich ist es eine Sache des Glaubens, und das macht das ganze Problem zu einer Herausforderung und aufregender. " (Origins/Mac Donald and Jane's, London/1977): D.M.S. Watson: "Die Evolution selbst wird akzeptiert, nicht weil man etwas Derartiges beobachtet hätte, oder weil man sie durch eine logisch zusammenhängende Beweiskette als richtig beweisen könnte, sondern weil die einzige Alternative dazu, der Schöpfungsakt Gottes, einfach unglaublich ist." (NATURE/1929/Band 123/Seite 233) Das also die Aussagen zweier weltberühmter Evolutionisten, welche offensichtlich nicht bloss im Auftrage und für kurzzeitiges Ansehen ihnen eingefösste Theorien blind verbreiteten. Beitrag melden!

Peter | 02.11.2007 12:22

Nochmals @Klaus: Mit Dawkins sehr subjektivselektivem, ultrapolitischem "Gotteswahn" und der neuen(?) altevolutionär gläubigen Bewegung "Crystal Clear Atheism" setzt sich auch der Mathematiker John Lennox ("Hat die Wissenschaft Gott begraben?")auseinander. In einer öffentlichen Debatte erklärte er, dass der christliche Glaube vernünftig sei und sich auf Beweise Gründe. "Eine Hälfte ist objektiv, einiges kommt aus der Wissenschaft, anderes aus der Geschichte, und das Übrige gründet sich auf subjektive Erfahrung.". Auf die These, Religion sei gefährlich, bat er die Zuhörer, sich eine Welt ohne Atheismus vorzustellen - also auch ohne Massenmörder wie Stalin, Mao Tse Tung und Pot. Quelle: idea. Er hätte auch noch Hitler, Al Husseini, Mohammed, Mengele, Lenin etc. anfügen können, obwohl diese nicht alle offiziell Atheisten - aber alle nur auf Macht via eigene Selektion aus waren. Die Piltdown Man Hoax (Fälschung) von 1912 hatte vielen den Weg zum staatlich erlaubten Morden geebnet... Beitrag melden!

Peter | 29.10.2007 13:59

"Klaus: Mein lieber Klaus. So einen Blödsinn, dass aus dem Nichts, ohne jegliche Information, etwas Zielgerichtetes, mit einem Weiterentwicklungscode entsteht, kann nur ein religiöspolitischer Eiferer oder ein total denkfauler Mensch, der nach dem aktuellen Wind seine Fahne dreht, verzapfen. Jeder echte Wissenschafter, der nicht schon politischreligiös karrieremässig gebunden ist, muss sich vor dem Verhalten und der Desavouierungstaktik derjenigen, welche die Evolutionslehre - wider besseres Wissen wieder oder immer noch als bewiesen verkaufen - ekeln. Der Rückschritt in die evolutionsmässigen religiöspolitischen Niederungen wie zu Beginn des vergangenen 20. Jahrhunderts ist ragisch, aber vorausgesagt! Übrigens: Wissenschafter, die eher zum ID oder der Kreation durch eine höhere, absolute Intelligenz neigen, sind oft überhaupt nicht fromm, sondern eben bloss wissenschaftlich denkende, nur auf Facts abstellende Menschen. Quo vadis, Himmelskönigin Europa? Der Islam freut sich auf dich! Beitrag melden!

Klaus | 20.10.2007 21:43

Gerade lese ich Dawkins "Gotteswahn". Meine ohnehin nur geringe Achtung der USA ist nun restlos verpufft und ich bin froh, in Europa zu leben. Bisher. Jetzt habe ich hier die diversen, erschreckenden Beiträge gelesen (der Pro-Kreationisten, der Gläubigen aller Richtungen) und es läßt mich verzweifeln, daß wir Atheisten so furchtbar liberal sein müssen! Warum dürfen wir nicht die Methoden der Inquisition anwenden, um endlich diese Leute zum Schweigen zu bringen? Mein einziger Trost: die Evolution läuft unbeirrt davon immer weiter und da sie nur ein physikalischer Ablauf ist (ohne einen "Steuerer" oder "Lenker" oder "Ziel-Vorgeber"), kann kein Gotteseiferer irgend einen Einfluß darauf haben; und eines fernen Tages kräht kein Hahn mehr danach, was wir wissen oder glauben - es wird uns einfach nicht mehr geben und niemand (oder nichts) wird sagen: "Och, wie schade.." ! Beitrag melden!

Simon | 07.10.2007 16:05

@m.p.g. Lieber vermeintlich evolutionsgläubiger Sohn eines freievangelischen "Pastors" (übersetzt = Vater, analog der römischen Variante " Pater" --> Mt 23.9), einen so gedanklich einfachen Beitrag kann nur einer bringen, der eifirg "nachdenkt" und stets blind dem von den "römischen" Medien mit Nachdruck proklamierten "gegenwärtigen Stand des Irrttums" vertraut. Das von der römischen Kirche gestützte (Konkordat 20.7.1933) "quasigöttlich" evolutionsgläubige Hitler-Regime (mit den Vasallen Mussolini und Pétain etc.) sollte Warnung genug sein. Es brachte mehr als 10 Millionen Deutschen den nordischöstlichen "Heldentod"... Sie glaubten blind, was Hitler und Konsorten (sein Kader rekrutierte sich zu mehr als zwei Dritteln aus Akademikern) Ihnen über den Volksempfänger vorkauten. Darum glaube nie dem Staat, tue maximal so als ob... Richard von Weizsäcker war z.B. Sohn von Hitler-Staatssekretär und Kriegsverbrecher E. v. Weizsäcker und machte trotzdem Karriere. "Rom" macht es möglich. Beitrag melden!

m.p.g. | 04.10.2007 14:13

ich kann kaum glauben was ich sehe, ich bin aus einer christlich-fundamentalistischen familie. mein vater (ein freievanglischer "pastor") hat mir diesen scherer-junker-wort und wissen-michael behe william dembski-intelligent design schmarrn seit meinem 5. Lebensjahr versucht einzutrichtern. In der Schule, hauptsächlich in der oberstufe, hab ich mich ernsthaft mit dem thema auseinandergesetzt (wir hatten guten biounterricht mit guter evolutionsbiologie) und mir wurde schnell klar, dass die evolutionstheorie eine wissenschaftlich fundierte, gut bestätigte theorie ist. Karl Popper beschreibt die Falsifikation als ein Kriterium einer guten Theorie, das heißt es muss Fälle (Basissätze) zumindest theoretisch geben, in denen die Theorie widerlegt werden kann. Intelligent Design bietet das nicht, er nutzt diese eigenschaft in der Evolutionstheorie jedoch aus, indem er noch nicht erklärte Phänome (Nicht reduzierbare Komplexität), insofern sie solche überhaupt noch sind, generalisieren Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 24.09.2007 12:50

glaube ich ehrlich gesagt nicht. er hat sich doch mehrmals gegen eine diskussion ausgesprochen. wenn er keine argumente hat was soll er denn da machen Beitrag melden!

Karl Willnat | 24.09.2007 11:05

Karl Willnat | 22.09.2007 12:58 | Ich habe Prof. Kutschera noch am gleichen Tag per eMail auf diesen Beitrag hingewiesen. Es wäre zu begrüßen, wenn er nun die gleiche Offenheit an den Tag legt wie Fritz Poppenberg. Beitrag melden!

Karl Willnat | 22.09.2007 12:58

Fritz Poppenberg | 03.09.2007 12:34: Welch eine Behauptung von Prof. Kutschera: "Der Kreationismus ist ein florierendes Business". Das ist so einfach dahingesagt und der Betroffene muß unnötige Zeit investieren, um sich zu rechtfertigen. Er hat es getan. Sein Geschäft floriert also nicht. Warum stellt Prof. Kutschera Behauptungen aus Unkenntnis auf ? Nun bitte ich Prof. Kutschera um die gleiche Offenheit wie die von Fritz Poppenberg: Bitte veröffentlichen Sie an dieser Stelle die Höhe Ihrer Einnahmen aus Büchern, Veröffentlichungen u.a., die sich kritisch mit Kreationismus befassen. ( Anm.: Sie investieren ja viel Zeit in das für Sie unwissenschaftliche Thema Kreationismus. Warum ? Wissenschaftlich ist es ja nicht relevant. Hat es finanzielle Gründe ? ) Beitrag melden!

Pietro Conciatore | 21.09.2007 21:02

Übrigens: Bei den Akademikern, die offen den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen und die Proklamation der Darwin-Dissidenten (>700 Unterzeichner) zu unterschreiben, sind auch solche, die zur Akademie der Wissenschaften in den USA,Russland, Ungarn und Tschechien gehören oder an Eliteuniversitäten wie Yale oder Princeton studiert haben. Links dazu: www.dissentfromdarwin.org oder www.discovery.org/scripts/viewDB/filesDB-download.php?command=download&id=660 Im Kerngebiet der Himmelskönigin Europa (Synonym für Isis, Astarte, Artemis, Kybele, Nostradamus = Unsere Frau, Allat bzw. Al-Alat in Arabien etc.) herrschen andere Bräuche! Da regiert ja nach wie vor der "chaldäisch-römische" Pontifex Maximus, dem nach wie vor alle Könige u. Staatsoberhäupter huldigen (Kirchenrecht 1983), der sich "Heiliger Vater" nennt (Mt 23,9 --> Jesus nennt seinen Vater 1x "Heiliger Vater", nämlich in Johannes 17, dem hohepriesterlichen Gebet!) und nun die Evolutionstheorie voll unterstützt! Wie schon früher. Beitrag melden!

Peter | 21.09.2007 17:32

Wie David richtig ausführt, haben wir das Genom u.v.a.m. immer noch nicht im Griff. Wir befinden uns istets in einem Zustand des gegenwärtigen Irrtums. Da die Evolutionsseite aus "königlichen" Glaubens- und Machterhaltungsgründen (evolutionistisch-pantheistischer Glaube, wie er sich schon bei den ersten Maurern/Bauleuten im alten Chaldäa mit ihrem damaligen Feuerrad/Sonnnenrad alias Swastika-Kukt bemerkbar machte und via Ägypten, Griechenland, Rom weiter ausbreitete) den wahren, jenseitsorientierten, transzedenten Glauben der Christen und Christinnen stets torpedieren zu müssen glaubt, wird sie kaum "weltlich" von ihrem "Affenglauben" (Verarschung Gottes) abzubringen sein. Das zeigt ja die Tatsache, dass sie in der Vergangenheit auch vor konstruierten Wissenschaftslügen nicht zurückschreckte. So sind Attacken wie die von Kutschera logisch. Der Dialog wird nicht gesucht, da die Niederlage droht! Also macht man auf "Propaganda" und Massenverblödung via Presse - wie zu Hitlers Zeiten. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 21.09.2007 16:21

ich habe diese diskussion jetzt schon sehr lange verfolgt. dabei fiel mir auf, dass die evolutionsvertreter kein einziges mal versucht haben ihre theorie wissenschaftlich zu untermauern. das einzige was kam war, dass es keinen gott geben darf, weil wir den nicht sehen können. zudem kamen noch sehr viele beleidigende und denunzierende antworten von leuten, die nicht wirklich ne ahnung haben aber was sagen wollten. wenn ich aber in der bibel lese dann kann ich da in allen einzelheiten lesen, wie die welt heute aussieht. dabei bedenke mann, das die bibel 4000-2000 jahre alt ist. zudem wurden angaben in der bibel über personen und herrscher immer wieder von der archeologie bestätigt. und wenn man genau liest, kann man in der bibel sogar die weltmächte von damals bis heute nachlesen kann (Daniel (vision von standbild und tieren)). und da will mir noch einer sagen das hat irgendwas mit zufall zu tun. daraus schließe ich die bibel ist wahr und es gibt gott! Beitrag melden!

Peter | 21.09.2007 15:32

Wenn die Evolutionsfans so weiterfahren mit Ihrer Inquisition gegen den christlichen Gnadenglauben, muss wohl doch erst der sehr kreationistische islam sie erfassen und wegbomben (wenigstens teilweise), bis sie merken, was es bedeutet, wenn eine selbsterfundene Religion, die an die quasigöttliche Macht des Stärkeren glaubt, mit Ihnen nach dem Selektionsprinzip verfährt! Ich hoffe nicht, dass es soweit kommt, aber die Wahrscheinlichkeit ist gross... Es haben ja nicht alle das Vorrecht, wie der Evolutionist Nietzsche in geistiger Umnachtung wegzudämmern. Ja, Eingebungen von Geistern und Dämonen in "humanistischen" Logen haben noch nie zum Frieden geführt (1. Tim. 4, Mt. 24,24ff etc) , sondern sind Ausdruck der meschlichen Überheblichkeit. Wer sich für sehr weise hält, wird schnell zum Narren. Das war auch beim Evolutionisten Hitler so, nur durfte ihn niemand von seinen Vorhaben abhalten (Konkordat mit Vatikan vom 20.7.1933). So werden Evoltuionisten zu Teilvollendern des Planes Gottes! Beitrag melden!

Simon | 21.09.2007 15:00

Ja, Lieber Herr Professor Kutschera!, Sie sind wirklich der erste forschende Evolutionsbiologe, der nur für Gotteslohn arbeitet... Spass beiseite: Wie Sie mit Herrn Prof. Scherer und anderen Mit-Akademikern umgehen, ist schlicht eine Schweinerei. Sie erklären Sie für dumm-gläubig und checken nicht, dass ihr (vordergründig?) atheistischer Glaube noch viel gewaltiger und mindestens ebenso voreingenommen ist. Es gibt Tausende von Evolutionsbiologen, die zu den gleichen oder ähnlichen Schlüssen kommen wie Scherer! Herr Kutschera, Sie versuchen über die Ihnen günstig gesonnene (Geld-)Presse (UNO-Globalismus verlangt Evolution - sonst geht er nicht auf!) alle andersdenkenden und andere Resultate erhaltenden Wissenschaftler so nebenbei abzuqualifizieren, dass diese sich gar nicht mehr zu mucken wagen. Die Saat der Evolutionlehre (Rücksichtslosigkeit, Lieblosigkeit, blosser Hedonismus etc.) geht bei unserer Jugend ja schon wieder auf. Auch zu Hitlers Zeiten regierte sie mit "Roms" Gnaden! Beitrag melden!

Pietro Conciatore | 21.09.2007 14:16

Leider ging im vorherigen Beitrag der Schlussteil verloren! 1. Petrus 2,6-8:> Im gleichen Brief (Kap. 5,14) nennt der übrigens glücklich verheiratete Petrus Rom Babylon (s.a. Matthäus 8,14-17 --> 1. Tim. 3,2 --> Aufseher/Bischof ist im Urtext mit episkopos = Bischof überetzt!!!). Was für eine weltlich mächtige Organisation, die nachlesbare biblische Facts so verschweigen kann, dass Millionen von Staats-Gläubigen dies nicht merken! Die Bibelkritik ist ein Werk der selbsternannten Bauleute bzw. ihrer "Vernunft"... Beitrag melden!

Pietro Conciatore | 21.09.2007 14:00

Kutschera erklärt sich quasi zu Gott, in einem Wissenschaftszweig, den man nur bedingt zu den exakten Wissenschaften zählen darf. Er bewegt sich in einer eingeengten Mikrowelt, in einem Gedankenkäfig, (versteckt) politisch-religiös bedingt? Aber eben, das muss wohl so sein. Denn der Apostel Petrus, den die "Römer" posthum zu ihrem ersten Papst erklärten, hatte auch nichts mit den "Römern" am Hut und wird gezielt noch heute falsch verstanden - wie Prof. Scherer. Beitrag melden!

David | 21.09.2007 10:21

"Bislang ging man davon aus, dass nur drei Prozent der DNA effektiv in Proteine übersetzt werden ("Translation") und damit aktiv sind, während 97 Prozent aus nutzloser "Junk-DNA" ... bestehe. Jetzt entdeckten Forscher, die sich zu dem Projekt "Encode" (...) zusammengeschlossen haben, dass auch dieses vermeintlich nutzlose DNA-Material fast vollständig transkribiert wird, das bedeutet in RNA umgeschrieben wird. Dieses Material wird also teilübersetzt, ... Mit der Evolutionstheorie wäre es gut zu vereinbaren, dass funktionslose Relikte aus früheren Entwicklungsphasen weiter bestehen, ... Offensichtlich hat alles, auch das vom Menschen Unverstandene, seinen Sinn und Zweck. ... Die Frage, was überhaupt ein Gen ist, wird wieder zum Gegenstand wissenschafticher Debatte. ... Die Erkenntnisse des Encode-Projekts, an dem Wissenschaftler aus 80 verschiedenen Labors beteiligt sind, zeigen, dass die Vorgänge im Erbmaterial wesentlich komplexer sind als ursprünglich angenommen." (Factum 6/07). Beitrag melden!

David | 21.09.2007 10:16

@Michael: Von der Evolutionstheorie, diesem reinen Glaubensgebilde, schwaffelten schon die alten Griechen (z.B. Anaxiamander) und andere Bauleute. Die chrîstlichen Glaubenslehrer (nicht "Väter" --> Mt 23,9; 13) der früheren Zeit glaubten so wenig an eine Scheibenerde wie die gelehrten Israeliten. Siehe zur Information unter http://www.aaronedition.ch/Bad_News_03.htm (unangenehm zu lesen für "römisch Unifizierte" ). Wir MitteleuropäerInnen gehören aktuell zu den verführtesten Menschen der Erde. Was wir wieder erleben, ist eine mit Hilfe der Medienmacht der Mächtigen geführte "Meinungsinquisition" gegen Andersdenkende (- Moslems!), die ihr freies Denken noch nicht gegen Geld oder die gut bezahlte "Freiheit" verkauft haben. Professor Kutschera würde nie so aggressiv agieren, wenn er nicht Rückendeckung hätte. Apropos Hinorare: Da liegt Herr Kutschera mit seinen vielen, einseitigen Interviews in x Medien klar an der Spitze. Er ist ein treuer Diener! 1. Petr. 2,6-8 = Nonpapa! Beitrag melden!

Pietro Conciatore | 20.09.2007 21:07

Ich bewundere Prof. Scherer, wie er immer wieder versucht, die Evolutionsgläubigen (Evolutionstheorie bleibt ein Glauben, denn sie lässt sich, genauso wie ID oder Kreationismus, nie empirisch wissenschaftlich beweisen - und Mikroevolution/Variation hat nichts mit Makroevolution zu tun) zu einer fairen, echt wissenschaftlichen Diskussion zu "bringen". Leider ein hoffnungsloses Unterfangen! Evolutionisten - mittlerweile von unseren politischen New Age-Kirchen gehegt (der Jesuit Pierre Teilhard half anfangs des letzten Jahrhunderts bei der Konstruktion der Piltdown Man Hoax das gottlose Fundament mit zu legen ..) und gestärkt, verstehen nur eines: Kampf, Selektion, Überleben des Stärkeren - neuer - Besser-Angepassten. Das bringt Forschungsgelder der "Römer"! Wahrheit existiert für sie nicht (alles ist heute relativ - nur die Evolutionstheorie nicht?!). Kurz: Wenn ich an die Evolution glaubte, würde ich ein neuer Hitler oder Stalin und mich zum Todes-Gott der Evolution erklären... Howgh. Beitrag melden!

Josef Nachtigall | 20.09.2007 00:09

(Im Rahmen meiner Recherchen fand ich heute zwei aufschlussreiche Links) Auf die GEO Frage: „Dennoch lehnen Sie es ab, an öffentlichen Diskussionen mit Kreationisten teilzunehmen ...“ erwidert Herr Kutschera: „werden, ... erst mal die Zeugen Jehovas ... rekrutiert ... [die] überzeugte Kreationisten sind.“ Um die Wahrheitsfindung zu erleichtern, sei hier auf einen Link verwiesen der „diesen Angeklagten“ die Möglichkeit bietet – ebenso wie Herrn Scherer, selbst Stellung zu beziehen: http://www.watchtower.org/x/200609/article_01.htm#creationists. Der nachfolgende Link diene als Verteidiger der Bibel selbst http://www.watchtower.org/x/200609a/article_01.htm. In sie wird so vieles hineininterpretiert - was da alles angeblich drin steht. Der Leser möge nach der Lektüre der QUELLEN (Genesis Kapitel 1 Vers 1 bis Kapitel 2 Vers 19) sich selbst ein Urteil bilden. Prof. Kutschera und alle anderen, sollten doch bitte nicht weiterhin Äpfel mit Birnen vergleichen – es wird sonst irgendwann blamabel. Beitrag melden!

Dr. Roger Liebi | 19.09.2007 11:14

Es fällt mir im Allgemeinen auf, wie schlecht Gegner der biblischen Schöpfung die wissenschaftliche Argumente für eine Schöpfung kennen. Jedenfalls erlebe ich es ständig, wie Kreationisten falsch dargestellt werden. Wenn es nicht aus Unwissenheit geschieht, dann eben aus Mangel an Ethik, aber Letzteres wäre noch schlimmer. Beitrag melden!

Josef Nachtigall | 18.09.2007 02:35

Hätte beinahe vergessen warum die Evolutionsbiologen vor einem neuen Kardinalproblem (warm anziehen) stehen. Gingeras erklärt: „Die selben Sequenzen werden für VERSCHIEDENE Funktionen verwendet,“ „damit stellen sich Komplikationen für die Evolution des Genom ein, da man bis vor kurzem annahm, dass durch einzelne DNA Mutationen, einzelne Gene beeinflusst werden.“ Jetzt „muss eine Mutation in einer dieser Sequenzen nicht nur für dieses [eine Gen] interpretiert werden, sondern [von] allen anderen Abschriften, die durch diese Region kodiert werden,“ (siehe Abbildung unter der Überschrift 'Genome as network' auf der http://www.sciencenews.org/articles/20070908/bob9.asp Website). Sogar „Die Definition eines Gen durch Wissenschaftler, 'has evolved' mehrmals seit Gregor Mendel, ... das Genkonzept wird erneut in Frage gestellt.“ (Siehe auch Artbegriff). Unter Josef Nachtigall | 11.09.2007 02:27 ist ein Schreibfehler. Im „Beispiel 3. Der Propellertyp“ lautet die richtige Seite 673 und nicht 773. Beitrag melden!

Josef Nachtigall | 18.09.2007 01:34

Ich liebe die Wissenschaft! „The gene is dead. Long live the gene.” http://www.sciencenews.org/articles/20070908/bob9.asp „In der ALTEN (!) Ansicht saß jedes Gen an einer herrlich genauen Stelle auf seinem Segment des Genoms. Andere Gene konnten nahe gelegen sein, aber WISSENSCHAFTLER nahmen an, dass sie sich nicht überschnitten.” „Jetzt ist KLARR, dass ein einzelner Abschnitt der DNA in mehrfacher Weise übertragen werden kann.” Now, „a mutation in one of those sequences has to be interpreted not only in terms of [one gene], but [of] all the other transcripts going through the region,” (!) „The same sequences are being used for multiple functions,” says Thomas R. Gingeras of Affymetrix. http://www.genome.org/cgi/content/full/17/6/682. „To make things even messier, the genetic code for a protein can be scattered far and wide around the genome.” „Das zentrale DOGMA des Standard-Gen-Konzepts ist überholt.” (Versalien von mir). Herr Kutschera und „seine Freunde“ sollten sich warm anziehen! Beitrag melden!

carsten | 16.09.2007 12:11

Wer den GEO-Wissenstest 'Evolution' macht, kann ein leichtes "pro-Evolutionsgefühl" bei dem Ersteller der Fragen feststellen. Vielleicht ist ein Toter manchmal einfach nur ein Toter und ein Zufall ein Zufall, nix für ungut. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 14.09.2007 08:47

@michael: das ist gelogen gibs doch zu. auch wenn dein post jedesmal wieder abgeschickt wird, musast du es immer noch bestätigen. also lass es bitte Beitrag melden!

M.Niemann | 13.09.2007 20:42

Bei Herrn Kutscheras Nöten um die notwendigen Bemühungen zur Aufklärung der Gesellschaft über den logischen Kreationismus kommen mir fast die Tränen. Kritisiert er doch die Tatsache, das klügere Wissenschaftler sich um das wichtigere Thema kümmern.Von wegen "Der Kreationismus in Deutschland ist ein florierendes Business": Vor allem Herr Kutschera lebt vom Business seiner Mythologie, da doch ein Großteil der staatlichen Forschungsgelder für diesen ideologischen Auftrag, nämlich die biblische Schöpfungslehre ad Absurdum zu führen, verschwendet werden. Er ist einer der Gesellen, der sich für die weitere Verbreitung seiner Ideen in immer mehr Magzinen (so auch STERN Ausgabe 13 2007) aufdrängt und sich über steigende Honorareinnahmen erfreut. Peinlich ist auch Kutscheras Meinung über den "Mißbrauch" medizinischer und biologischer Fortschritte durch "Schöpfungsgläubige". Man muß sich fragen, in was für einer Welt der Mann lebt. Beitrag melden!

Michael | 12.09.2007 14:00

Gott wurde vom Menschen geschaffen. Niemand kann beweisen, dass es umgekehrt gewesen sein soll. Die Bibel ist nur ein Buch, das in seiner Schoepfungsgeschichte zu erklaeren versucht, wie der Mensch des Altertums sich die Welt und deren Entstehung vorgestellt hat. Damals glaubte man ja auch noch, dass die Erde eine Scheibe sei. Wollen da die schoepfungsgeschcihtlichen Betonkoepfe auch noch festhalten? Leute, die Darwins Evolutionstheorie bestreiten, sind ewig Vorgestrige. Beitrag melden!

Klaus Wedel | 12.09.2007 10:35

Sehr geehrte geo-Readaktion, Wieso wird eigentlich von Scheres Inverview auf das von Kutschera gelinkt aber nicht andersherum? Von der Startseite kommt man auch viel schneller an Kutscheras Falschaussagen als an Scherers SACHLICHE Richtigstellungen. Ich finde das ist keine faire Diskussionsgrundlage und es würde mich freuen, wenn sie dies ändern. Mit freundlichen Grüßen Klaus Wedel Beitrag melden!

michael | 11.09.2007 12:14

Lieber Che-Dark-Marc , jedesmal, wenn ich die GEO Seite besuche, wird mein statement neu gedruckt. An mit liegt es nicht. Ich habe nur diese SEite unter meinen Favoriten gespeichert und jedes mal, wenn ich sie anklicke, kommt wieder derselbs Senf. Du wirst meine gottlose mail daher noch ein paar Mal lesen muessen. Beitrag melden!

Josef Nachtigall | 11.09.2007 02:27

»Vergleichende Tierphysiologie« eine Fundgrube interessanter Erkenntnisse. Beispiel 1. Der Flug der Insekten Seite 668 „Mit den Insekten kam der Flug auf die Erde. Vor etwa 300 Millionen Jahren schwirrten die ersten Insekten durch die Luft, nicht etwa mit primitiven Flugwerkzeugen in unbeholfenen Bahnen, sondern mit einer Perfektion, die …“ „Insekten … Ihre Flugakrobatik ist meisterlich.“ Beispiel 2. Der Flügel Seite 669 „Die Insektenflügel sind Meisterwerke an Leichtigkeit und Festigkeit bei flexibler Anpassung an aerodynamische Bedingungen, die von keiner Technik auch nur annähernd erreicht wurde.“ Bei der Lektüre über die Flügeladern hat es mir den Atem verschlagen! Beispiel 3. Der Propellertyp Seite 773 „mit feinen Haaren versehen, die im Luftstrom Mikrowirbel erzeugen“ „bewegen sich wie ein Propeller auf einer Achterbahn und erzeugen daher nicht nur beim Ab-, sondern auch beim Aufschlag Hub. Sie erlauben höchste Manövrierfähigkeit.“ Ich freue mich auf weitere Forschungsergebnisse! Beitrag melden!

Josef Nachtigall | 11.09.2007 02:26

Professor Kutschera, ein Pflanzenphysiologe behauptet u.a., dass „ERKENNTNISSE IGNORIERT “ werden. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf eine kleine Auswahl von Erkenntnissen von Professor Gerhard Neuweiler hinweisen. Bei der Lektüre seines Lehrbuch „Vergleichende Tierphysiologie, Band 1, Neuro- und Sinnesphysiologie“ Springer-Verlag 2003, komme ich immer wieder ins Staunen. Die Auswahl folgt – drei Beispiele über den Flug/Flügel von Insekten. Die Genialität welche hier offenbar wird erfüllt mich mit Ehrfurcht. Wem gegenüber soll ich sie bekunden? Kann es tatsächlich sein, dass eine BLINDE, ZIELLOSE Evolution, die tausendfach (millionenfach?) „von keiner Technik auch nur annähernd erreicht wird“ der „Meisterwerker hinter der Perfektion ihrer Flugakrobatik und höchster Manövrierfähigkeit“ ist? Der mündige Leser urteile bitte selbst wonach es klingt, nach ungerichteter, blinder Evolution oder meisterhafter Konstruktion? Ohne einen Paradigmenwechsel werden „wir“ weiterhin blind bleiben. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 10.09.2007 12:21

@ michael: wir haben jetzt alle dein post gelesen. also hör auf ihn immer wieder einzufügen. das gilt bitte auch für alle anderen die das machen. ich würd ja nix sagen bei 2x gepostet aber dein artikel is jetzt schon zum 5. oder 6. mal hier drin is irgendwie öde den immer wieder zu sehen. Beitrag melden!

Christoph Heilig | 07.09.2007 19:22

"@Christoph Heilig : Also bitte, kreationistische Propagandaseiten als Quellen anzugeben ist doch lachhaft. Dagegen ist die Zeit weder anti-kreationistisch noch sonstwie weltanschaulich voreingenommen, wenn man nicht an abwegige Verschwörungstheorien glaubt." Danke für diese sehr gelungene Parodie! ;-) Mal ernsthaft: Du sagst es gäbe keine Vorurteile und alle wären offen für uns --- und nennst im selben Atemzug meinen Blog, auf dem schon zig Artikel erschienen sind, welche sich kritisch zu ID usw. äußerten eine "kreationistische Propagandaseite[...]"? Hast du dir durchgelesen, was ich unter den zwei Links geschrieben habe? Ja, oder nein? Wenn nein, erwarte ich eine Entschuldigung. Hast du den angegebenen Artikel aus RSG gelesen? Der ist nicht in einer 'kreationistischen Propagandazeitschrift' erschienen ... Wenn tatsächlich keine ideologischen Vorurteile gegen uns bestehen (auch von dir aus nicht) dann informiere dich doch einfach, wie es dem entspricht und lass die Beleidigungen :-). Beitrag melden!

Christian Brake | 07.09.2007 09:59

Es wird argumentiert, dass die Tochter von Herrn Scheven den Steuerzahler betrügt, da sie auf Kosten des Steuerzahlers teure Bücher für das Institut beschafft und diese verbreitet. Ich besitze auch solch ein teures Buch und doch wird es lediglich "kostenfrei" abgegeben. Also keine Sorge! Es führt nicht in einem wirtschaftlichen Ruin. Beitrag melden!

schack | 05.09.2007 20:45

@Che-Dark-Mark Man muss überhaupt keinen Mut aufbringen, sondern lediglich sauber argumentieren. Im Gegensatz zu religösen Vereinigungen neigen wissenschaftliche Institute nicht dazu, Andersdenkende um die Ecke zu bringen...zum Thema Lönnig sei auf diesen Artikel verwiesen: http://zeus.zeit.de/text/2003/19/Kreationisten Beitrag melden!

Thomas Herzog | 05.09.2007 19:29

Abschluss zum Betrag von 02.09.2007 14:26: Unseriös ist, wer nicht die sachliche Argumentation mit einem Andersdenkenden sucht und stattdessen gleich ausschließt, mit diesen Personen sachlich reden zu können und den Vorwurf in üble Vergleiche steckt. Prof. Scherer bietet dieses Gespräch an. In diesem Fall ist Prof. Kutschera, meiner Meinung nach, unseriös und verbreitet Hysterie. Wäre es eine Herausforderung für Herrn Carstens dieses Gespräch zu moderieren? Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 05.09.2007 17:25

@schack: das tut doch nichts zur sache woran man anderweitig glaubt. ich bin auch ein zeuge jehovas und kenne lönnig. macht micht das automatisch unglaubwürdig und dumm? solange der mann sachlich/wissenschaftlich bleibt, tut doch sein glaube rein gar nichts zur sache. fakt ist fakt und da ändert kein glaube, der welt etwas dran, in dem fall, das es nicht fanatisch ist Beitrag melden!

Dr Randale | 05.09.2007 16:08

Die Evolutionstheorie wurde in den letzten 150Jahren mehrfach überarbeitet. Wir wissen heutzutage wie die Vererbung von Merkmalen der Lebewesen vor sich geht, wir wissen sogar wie Gene im Wettbewerb stehen um zur Expression beizutragen... Die Evolutionstheorie hat sehr viele und sehr mächtige Aussagen über die Welt geliefert die bestätigt werden konnten, z.B. Entwicklung der Wale aus Landlebewesen ist heutzutage sehr gut belegt durch Übergangsformen, Entstehung der Augen (aberzähliger Spezies) sind sehr gut untersucht und deckt sich mit den Vorhersagen der Evolutionstheorie bzgl. Art der Augen und Umweltbedingungen die zur Entstehung geführt haben, Organ Ähnlichkeiten aufgrund gleicher Umweltbedingungen zwischen Spezies die KEINE Verwandschaft aufweisen deuten auf gleiche Entwicklung bei gleichem Selektionsdruck, oder homologe Organe von verwandten Spezies (durch Speziation entstandene Ähnlichkeit bis in die Erbinformation da Verwandschaft vorhanden) Beitrag melden!

schack | 05.09.2007 10:44

@Christoph Heilig : Also bitte, kreationistische Propagandaseiten als Quellen anzugeben ist doch lachhaft. Dagegen ist die Zeit weder anti-kreationistisch noch sonstwie weltanschaulich voreingenommen, wenn man nicht an abwegige Verschwörungstheorien glaubt. Und kann ein ernstzunehmender Wissenschaftler an die leibhaftige Existenz des Teufels glauben? Kann man jemanden als seriösen Forscher bezeichnen, der als Zeuge Jehovas dem Dogma anhängt, dass 144000 auserwählte Christen nach ihrem Tod eine Himmelsregierung bilden? Dessen Glaubensgemeinschaft die Apokalypse heraufziehen sieht (Und schon drei mal deren Zeitpunkt korrigieren musste)? All das trifft aber für Lönigers Glaubensbekenntnis zu. Eine wissenschaftliche Verschwörung gegenden Kreationismus gibt es allerdings, ebenso wie eine gegen den Osterhasen, das Ungeheuer von Loch Ness und, nicht zu vergessen, den Wolpertinger. -Der Teufel existiert -eine begrenzte Anzahl von 144000 Menschen bilden nach ihrem Tod eine Himmelsregierung Beitrag melden!

Josef Nachtigall | 05.09.2007 03:49

@schack wenn schon wieder alte Wunden aufgerissen werden, dann sollte Lönnig auch endlich die Gelegenheit erhalten - so wie mutigerweise GEO Scherer die Gelegenheit gab Stellung zu beziehen, dass auch DIE ZEIT Lönnigs Sichtweise der Dinge publiziert. Da hier auf die Anklage hingewiesen wird, möchte ich zum Ausgleich die Verteidigung zitieren: (http://www.weloennig.de/DieZEITanalyse.html ). Langsam scheint „Deutschland“ aufzuwachen. Ich liebe Gerechtigkeit! Beitrag melden!

Christoph Heilig | 04.09.2007 22:28

@schack: Wenn du zu dem Thema auch etwas mit ein wenig Tiefe und Niveau aus einem peer-editeten (:-S) Journal ertragen kannst, dannempfehle ich dir: "GÖTTER UND DESIGNER BLEIBEN DRAUSSEN" - EINE KRITISCHE DISKURSANALYSE DER MEDIENBERICHTERSTATTUNG ZU INTELLIGENT DESIGN IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM von Robert Schmidt in "Religion, Staat, Gesellschaft", 7. Jahrgang, 2. Heft. Und wenn du tatsächlich eine so rosarote Brille bezüglich der Freiheit der Wissenschaft hast, wie es scheint, kannst du hier deine Gläser eintauschen: http://www.wort-und-wissen.de/disk/d07/1/d07-1.pdf und http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2007/07/sternberg-neukamm-und-kein-ende.html Beitrag melden!

Christoph Heilig | 04.09.2007 20:21

@Michael: Ewig Vorgestrige sind doch wohl die, welche blind einem Mechanismus vertrauen, den sie nie kritisch betrachtet haben? Eigentlich sind solche Leute ja schon beinahe von letzter Woche ... Beitrag melden!

Christoph Heilig | 04.09.2007 20:20

@ Julia, niemand hat etwas gegen ein wenig Demut im Bezug auf die Ursprungsfrage, einfach zu sagen "ich weiß es nicht", wenn es eben so ist, ist wohl das beste ;-). Wie gesagt, niemand hat etwas gegen eine Position --- naja, beinahe niemand ... außer ein gewisser Professor aus Kassel und seine Kollegen, die jeder Person, die ihre Parolen nicht laut genug wiederholt Dummheit oder Böswilligkeit unterstellen. Beitrag melden!

julia | 03.09.2007 17:25

tschuldigung, das Zitat vergessen, also: "Es ist ein kapitaler Fehler, Theorien aufzustellen, bevor man Fakten besitzt. Man beginnt unmerklich Fakten zurechtzubiegen, damit die Theorie passt, statt mit der Theorie die Fakten zu erklären." Beitrag melden!

julia | 03.09.2007 17:22

ähm, ich versuche mich weder gegen eine der thesen noch dafür ausszuprechen. ich hoffe das gelingt mir. nur eine sache, die niemanden angreifen oder sonst irgendetwas soll, einfach nur mal so. Warum wird die Evolutionstheorie als Fakt hingestellt, wenn sie doch Theorie genannt wird? würde mich mal interessieren. ich habe mal gehört, dass es an hitler liegt, dass es als fakt verbreitet wird. der hat nämlich damit die rassenlehre erklärt. von wegen, "der stärkere setzt sich durch" und so... Ein zitat von Sir Arthur Conan Doyle alias Sherlock Holmes: ich meine, woher soll man denn heutzutage noch wissen, was richtig ist?! Es gibt zu viele theorien.. Urknall, Evolution(stheorie), schöpfung(sLEHRE!), . mal kommt das leben aus dem eis und dann wieder per kometentaxi auf die erde. ja,ja... :) Beitrag melden!

Albert Heilig | 03.09.2007 16:37

Warum hat H. Kutschera eigentlich solche Angst vor Leuten die seinen Glauben an die Evolutionstheoriie nicht teilen können, dass er nicht einmal davor zurückschreckt offensichtlich unsachlich zu argumentieren und hochqualifizierte Wissenschaftler zu diffamieren? Mir scheint er befürchtet nicht ganz zu Unrecht sein etablierter Glaube könnte an Einfluss verlieren, wenn eine breitere Informationsbasis, die auch Kritiker der E.T. einschließt, geschaffen würde. Dieser missionarische Eifer H. Kutscheras erinnert mich sehr an das Verhalten der kath. Kirche im Mittelalter. Beitrag melden!

Fritz Poppenberg | 03.09.2007 12:34

Hier bin ich: Fritz Poppenberg, der Berliner Regisseur, der mit Kreationismusfilmen ein florierendes Geschäft macht. Woher weiß Herr Professor Kutschera nur, dass ich zwei Drittel des Tages damit verbringe, die Einnahmen zu zählen und gewinnbringend anzulegen? Das weitere Drittel verbringe ich, ich gebe es zu, bei Castings mit hübschen Schauspielerinnen auf meiner Segelyacht – bei Regen auf dem Wannsee! Wie hat es Herr Professor Kutschera nur geschafft, diesen Unsinn der GEO-Redaktion schmackhaft zu machen? Hier sind die Tatsachen: Im Jahre 2006 zum Beispiel konnte ich, nachdem alle Löhne und Verpflichtungen bezahlt waren, ganze 12.000 (zwölftausend) Euro Gewinn gemacht werden. Wohlgemerkt 12.000 Euro in einem ganzen Jahr. Dagegen wird Professor Kutschera jährlich laut FAZ mit durchschnittlich 82.000 Euro besoldet, wovon er vermutlich keine Gehälter und Betriebskosten zu zahlen hat. Mein Eindruck: Kutschera redet mal wieder bösartigen Unsinn. Und noch schlimmer: GEO hat durch schlechten Journalismus dazu beigetragen. Beitrag melden!

Kaprize | 03.09.2007 08:42

Herr Kutschera schreibt:- Es gibt im Grunde zwei Sichtweisen. Erstens: "Als Naturwissenschaftler bin ich mir zu fein, mich mit Homöopathen, Astrologen, Wünschelrutengängern und Kreationisten auseinander zu setzen." Wenn man das so sieht, überlässt man den Pseudowissenschaftlern das Feld.- Kutschera`s orthodox anmutende Wissenschaftsgläubigkeit scheint mittlerweile nicht nur, die teils haltlosen, Angriffe gegen Kreationisten zu rechtfertigen. Den Homöopathiebereich will er nun anscheinend ebenfalls auf sein Angriffsfeld etablieren. Diese nicht mehr zu überbietende Arroganz wird mittlerweile unerträglich und führt seine Kritikfähigkeit ad absurdum. Beitrag melden!

Thomas Herzog | 02.09.2007 16:57

...Fortsetzung: Hier geht es längst um eine ideologische Auseinandersetzung. Die Art Prof. Scherers, s. seine jetzt auch vom Geo publizierte Darstellung und der Inhalt seiner Internetseite, zeigen diametral zu Prof. Kutscheras Darstellung und der Richtung vor der er warnt. Also, wirklich unseriös. Insofern muss sich der Autor Herr Carstens tatsächlich der Frage stellen, warum er nicht kritischer gewesen ist. Ich weiß, Wissenschaftsautoren sind zur inhaltlich korrekten und allgemein verständlichen Darstellung der von Wissenschaftlern publizierten Fakten verpflichtet, nicht zu deren Prüfung (die durch den Wissenschaftler erfolgte). Aber hier kommt laute, rhetorisch unschöne Einseitigkeit in jedem Absatz. Wie gesagt, kenne ich bisher aus amerikanischen Heftchen oder Stern und Co. Beitrag melden!

Thomas Herzog | 02.09.2007 14:27

Sehr geehrter Herr Rennwald, den Eindruck einer Selbstdarstellung hatte ich, solange ich noch nicht die von Geo angegebenen Links durchgelesen habe. Mir scheint es, bzw. stellt es Prof. Kutschera so fest, dass er die Bewegung des Kreationismus in den USA kennenlernte und jetzt in Deutschland davor warnen will. Die Rhetorik grenzt für, ich bitte meine Behauptung im gegenteiligen Fall zu entschuldigen, wie blanke Hysterie. Motto: ...09/11 und Moslems, jetzt Anti-Evolution und Kreationisten. Die hohe emotionale Ebene und Angst Prof. Kutscheras schadet der Profession, denke ich. Wenn ich das jetzt im Geo lese, dann bin ich darüber traurig, dass das letzte deutsche Journal auf den Zug einer Hyterioe aufgesprungen ist. Die Beiträge in Spiegel, Focus oder dem ZDF sind ja auf solche Themen angewiesen. Auch der American Scientist bzw. das deutsche Pendant Spektrum der Wissenschaft, s. Zitat Prof. Kutschera, sind ebensolche Marktschreier. ---Fortsetzung folgt Beitrag melden!

Thomas Herzog | 02.09.2007 14:09

Fortsetzung: Ich habe seit 19:18 Uhr die Links auf Geo und anderes durchgesehen. Der Link, der am wenigsten über Evolution informiert, s. zentrale Kritik von Prof. Kutschera, ist der Link der am meisten "Business" anbietet, s. Überschrift zu Prof. Kutschera, und ist der Link zur Seite "http://www.evolutionslehrbuch.com/" von Prof. Kutschera mit seinen Angeboten. Zudem ist die Behauptung Kutscheras nicht korrekt, dass generell Information zur Evolutionslehre in den Medien (auch Internet) mangelt und über Google mehrheitlich kreationistische Seiten angeboten werden. Jeder prüfe selber. Mein vorläufiges, subjektives Fazit: Wie kommen solche (überspitzten?) Behauptungen ins Geo?! Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 02.09.2007 11:43

@michael: an was glaubst du eigentlöich dein text wiederspricht sich da in sich selbst. zudem finde ich es doof einen text mehrmals hier einzubringen, damit ihn auch bloß jeder gelesen hat. wer sich für das hier interessiert, der guckt sich auch die anderen posts an. Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 02.09.2007 00:09

@ Dr. Thomas Herzog: Und ich dacht schon, dass ich der einzige Wissenschaftler bin, der Kutscheras Artikel für reichlich unseriös hält und für eines Wissenschaftlers unwürdig erachtet ... Grüße mir den Achim (er hat meine mail-Adresse, ansonsten kann ich mich bei google sowieso nicht verstecken). Wie kommt man ins GEO? So schwer ist das gar nicht. [Da war ich vor Jahren auch schon drin, als GEO einen Bericht über das Phänomen der Wanderinsekten zusammenstellte.] Trotzdem: ein etwas kritischerer Umgang mit jemandem, der so sehr zur Selbstdarstellung neigt, hätte dem Heft schon angestanden ... Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 02.09.2007 00:07

@ Dr. Kutschera: ich kenne in Deutschland keinen Biologen i.w.S. in der „kreationistischen Bewegung“ (und viele sind das ja nicht), der „unter anderem Fakten verdreht“, „Erkenntnisse ignoriert“ oder gar „das gesamte Methodenarsenal der modernen Biologie ablehnt“. Das Problem bei Herrn Scherer war eher, dass er als Forscher akribisch an vorderster Front arbeitete und spätestens mit dem Preis für sein Lehrbuch den Zorn seiner Neider (auch das sind nicht viele) hervorrief. Siegfried Scherer ermuntert zum kritischen Denken, Herr Kutschera zum blinden Gehorsam. Und wenn die Kollegen nicht folgen, werden sie eben beschimpft. Na und? Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 02.09.2007 00:05

@ Che-Dark-Marc: So viel Mut braucht man als Wissenschaftler gar nicht, um Evolution auch öffentlich mit ein paar Fragezeichen zu versehen. Zumindest noch nicht. Die Beschimpfung als Ewiggestriger ist leicht zu ertragen, zumal sie meist von Leuten kommt, die fachlich gar keine Ahnung haben, hier also Leuten, die weder die Schwächen noch die Stärken der Evolutionstheorie und konkurrierender Konzepte kennen. Und privat fühle ich mich von den allermeisten Fachkollegen, mit denen ich zu tun habe, als Wissenschaftler voll ernst genommen, obwohl sie wissen dass ich Christ bin. Die meisten reden durchaus gerne über das Für und Wider von Evolution als Konzept zur Entstehung von Weltall und irdischer Artenvielfalt. Wohl wissend, das unser Wissen Stückwerk ist. Beitrag melden!

Thomas Herzog | 01.09.2007 19:18

Ich bin Geologe, promovierter Mineraloge, in der Forschung tätig und Naturwissenschaftler aus Passion. In meinen Fächern Mineralogie und Geologie habe ich vom ersten Studientag an (11/1990) viele Widersprüche zwischen Forschungsergebnissen und Lehre der Evolution erlebt und wurde auch darüber unterrichtet. Im Ggs. zu den meisten Universitäten, so wie Prof. Kutschera mehrmals beklagt, hatten wir mehrere Semester Evolutionsbiologie inkl. Grundlagen. Die Rhetorik von Prof. Kutschera hätte ich von einem General erwartet, nicht von einem Kollegen. Geht es hier um einen Glaubenskrieg? Sind Evolutionisten nun auch schon Fundamentalisten?! Hand aufs Herz, eine Glaubensbekenntnis oder Religion haben wir alle, ob mit, ob ohne Gott. Warum also dieser Ton, statt sachlicher Argumentation, der wir als Wissenschaftler verpflichtet sind? Wissenschaft hat nichts, werte Kollegen, mit Gehirnwäsche oder überlegener Rhetorik von Gläubigen zu tun; hier unterliegt man nur mit den schlechteren Argumenten... Beitrag melden!

Michael | 01.09.2007 08:50

Die sog. "Schoepfung" der Welt dauert immer noch an. Sie dauerte nicht nur ein paar Tage wie es in der Schoepfungsgeschichte steht. Das sieht man daran, dass Evolution oder auf Deutsch "Entwicklung " nichts Statisches ist. Arten sterben aus und neue entstehen. Kontinente verschieben sich. Warum? Sicher nicht, weil der 'liebe Gott" imter der Erde sitzt und fest drueckt. Sondern, weil man naturwissenschaftlich nachweisen kann, warum das so ist. In dem Wort "Wissenschaft' steckt das Wort "Wissen". Wissen beruht auf Fakten. Alles dies sind Fakten, was mit der Entwicklung und Entstehung der ERde zu tun hat, weil schlaue Leute, naemlich die Wissenschafter versuchen, eine Erklaerung dafuer zu finden, warum es so ist. Glauben an einen Gott hat da nichts zu suchen. Das hat fuer mich was Kindliches, weil man Kindern halt eben noch nichts hochwissenschaftiches klar machen kann. Daher ist die Schoepfungsgeschichte was Schoenes fuer Kinder und solche Leute, die an den 'lieben Gott" glauben. Beitrag melden!

bobi | 31.08.2007 14:50

"Evolution" ist immer noch eine "Theorie". Jesus Christus aber ist Wirklichkeit und Tatsache.Er hat mehrmals auf die "Schriften" hingewiesen. Für ihn war der Schöpfungsbericht kein Problem. Wenn diese "Theorie" besagt, der Stärkere setzt sich durch, dann ist doch der "Schwächere" schon ausgerottet, bevor er sich dem "Stärkeren" stellen kann. Es sei denn, Alle entwickeln sich gleichzeitig weiter. Beitrag melden!

carsten | 31.08.2007 11:01

Zitat Rennwald: "Da gibt es keinen Grund zur Überheblichkeit. Wer hier lehrt, - im wissenschaftlichen Sinne – „die“ Wahrheit gefunden zu haben, der macht sich der Scharlatanerie verdächtig. Auf beiden Seiten!" Ich fand' s auch sehr schön. Die Frage bleibt, was wird in unseren Schulen gelehrt. Kann man beides lehren, oder gibt es etwas,... wahrscheinlicheres? Vergessen wir die Evolution und bleiben bei der Schöpfung? Vielleicht lassen wir der Evolution auch noch ein paar hundert Jahre Forschung, oder suchen Alternativen. Wie auch immer wir uns entscheiden. Ich hoffe Gott wählt dann irgendwann gute Menschen und nicht alleine gläubige Menschen in sein Reich. Nimmt Gott auch Hunde mit auf, ...und Hasen,... und Raten??? Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 31.08.2007 09:25

@erwin rennwald: ich danke ihnen für den schönen beitrag. es ist schön hier auch mal einen wissenschaftler zu lesen, der nicht blind der masse hinterherläuft. man muss schon sehr viel mut aufbringen, als wissenschaftler die evolution anzuzweifeln. ich hatte mal das vergnügen, mich mit einem wissenschaftler mit ähnlicher ansicht zu sprechen (wolf-ekkehard lönnig, max-planck institut für züchtungsforschung). ihm wurde der zugriff auf den institutserver gesperrt, weil er dort seine meinung genannt und versucht hat sie zu beweisen. (interessant: max planck hat an gott geglaubt ;) Beitrag melden!

kai | 31.08.2007 08:53

Ich bin der Meinung das die Schöpfungsgeschichte in den Bio Untericht gehören sollte. Ich mein es würde alles auf den kopf stellen. Aber sollte man den Jungen Schülern nicht die Warheit über die entstehung zeigen ???????????????????? Ich bin schon der meinung Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 08:45

Meine Tochter hat mit dem „Kritischen Lehrbuch“ (aber nicht nur diesem) auf das Abitur gelernt – erfolgreich. Wir hatten manche interessante Diskussion. Ich bin Christ und Biologe. Dabei arbeite ich nicht für „Wort und Wissen“ oder Ähnliches, finde diese kleine Gruppe aber interessant und die Wissenschaft bereichernd. Ich bin froh, dass es sie gibt. Kutschera ist nicht "neutraler" Wissenschaftler, der die Wissenschaft verteidigt. Er kämpft für den GLAUBEN an eine atheistische und egozentrische Form des Humanismus, wie aus seiner Vita unschwer abzulesen ist. Das darf er. Ein Humanismus, der davon lebt, andere herabzusetzen und sich selbst zu verherrlichen mag ich persönlich allerdings nicht. Für mich ist das eine üble Religion. Und waren es nun 6 * 24 Stunden, 6000 Jahre oder Millionen Jahre? Als Wissenschaftler kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht! Und ich weiß noch manch anderes auch nicht. An etwas glauben darf ich trotzdem. Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 08:34

Es gibt auch sonst noch einige gute Argumente, die die Evolutionstheorie stützen, aber eben auch welche, die ihr fundamental Probleme bereiten. Das finde ich gerade das Wertvolle am „Kritischen Lehrbuch“ – man findet beide Seiten dargestellt – kann sich selbst Gedanken machen. Kutschera weiß, dass sich Siegfried Scherer seit mindestens 10 Jahren massiv gegen den volksverdummenden und militaristischen Kreationismus von jenseits des Teiches wehrt (auch dort gibt es anderes, das geht aber unter) – daher kann ich es nur als infam bezeichnen, wenn er ihn mit jenem über einen Kamm schert. Das „Kritische Lehrbuch“ versucht, sehr neutral – sofern man das sein kann – beide Seiten darzustellen. Dabei wird immer klar getrennt zwischen dem, was wissenschaftliche Beobachtung und dem was Bibeltext ist. Da wird nichts vermischt. Angeregt wird nur eines: Kritisches Denken. Und das ist mehr als wichtig in einer Zeit, in der jede Menge Rattenfänger der unterschiedlichsten Couleur herumlaufen .. Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 08:30

Ich frage mich, warum engagierte Evolutionisten immer so massive Gottesleugner sind? Aber wahrscheinlich ist es umgekehrt: Man ist erst massiver Gottesleugner und zieht dann den Evolutionsbeweis aus der Tasche. Ich finde es schon beängstigend, mit welch gigantischem Einsatz an Zeit und Geld diese Herren (Damen scheinen da sehr rar zu sein) meinen, die paar vom rechten Weg abgeirrten Biologen bekämpfen zu müssen. Es ist ein Sendungsbewusstsein, wie es sonst nur Propheten und Weltenherrscher haben. Ich denke, da ist etwas krank, wenn man mit massiven Unwahrheiten die Gegner klein machen muss, ja wenn man selbst noch nachtritt, wenn der Gegner gerade am Boden liegt. Es gibt Argumente, die sehr stark für eine sehr lange Entwicklungszeit unseres Lebens sprechen – wer sie sucht, findet sie im „kritischen Lehrbuch“ von Junker und Scherer, die es nicht nötig haben, so etwas zu verschweigen ... Im Gegenteil! Das finde ich gut! Das ist Wissenschaft! Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 08:27

Gerade in Amerika hat der Kreationismus etc. schon früh eine sehr unglückliche Richtung eingeschlagen. Hier traten Leute auf, die wissenschaftlich „bewiesen“, dass die Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Bibel steht, ganz wörtlich zu nehmen ist – wörtlich, so wie sie sie verstanden natürlich. Dabei könnte man schon beim ersten Tag Bedenken bekommen: Wie waren die 24 Stunden denn definiert, als es noch keine Sonne, keine Erde und keinen Mond gab? Und wissen wir nicht spätestens seit Einstein, dass auch die Zeit „relativ“ ist? „Vor ihm sind tausend Jahre wie ein Tag“ – schwups hätten wir 6000 Jahre Zeit für die Schöpfung (aber Millionen sind das auch nicht!). Denkverbot? Das hat uns Gott nie verordnet. Der Kreationismus à la USA versucht aber teilweise genau dieses: Argumente der Gegner lächerlich zu machen oder per Dekret zu verbieten. Damit sind wir wieder im finsteren Mittelalter. Das kann kein Biologe und auch kein Christ wirklich wollen ... Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 08:24

Diesem prinzipiellen Dilemma müssen sich beide stellen, Wissenschaftler die an Gott und die Schöpfung glauben und solche, die an Evolution glauben. „Unser Wissen ist Stückwerk …“ (1. Kor. 13,9) sollte eigentlich jedem Wissenschaftler klar sein. Da gibt es keinen Grund zur Überheblichkeit. Wer hier lehrt, - im wissenschaftlichen Sinne – „die“ Wahrheit gefunden zu haben, der macht sich der Scharlatanerie verdächtig. Auf beiden Seiten! Ich arbeite und forsche als Biologe. Das meiste an unserer Wissenschaft berührt die Frage „Evolution oder Schöpfung“ gar nicht oder nur ganz randlich. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob ich mit einem Evolutionisten oder Kreationisten zusammenarbeite, wir freuen uns gemeinsam am Zwischenergebnis ... Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 01:26

Darf ich einen Schöpfergott einfach von vorneweg ausschließen? Als Wissenschaftlicher sage ich: Aber sicher! Wir prüfen dauernd Alternativen, in dem wir die Rahmenbedingungen einengen und scharf definieren. Wenn wir dabei zu „vernünftigen“ Ergebnissen kommen, kann das bedeuten, dass unsere Theorie richtig war. Vor einer Verallgemeinerung sollten wir die zuvor ausgeschlossenen Varianten jedenfalls auch noch prüfen. Nur: wenn ich bei meinem Ausschlussverfahren zu gar keinem plausiblen Ergebnis komme – spätestens dann muss ich mich fragen, ob meine Einengung nicht dazu geführt hat, dass ich am richtigen Ergebnis vorbeischramme. Wenn ich also erwarte, dass der Ministerpräsident mit Anzug und Krawatte herumläuft, dann kann ich mich einen ganzen Sommer lang ans Becken des Schwimmbades stellen und mit wissenschaftlich akribischer Sicherheit konstatieren, dass in dieser Zeit kein Ministerpräsident den Badebereich betreten hat – selbst dann, wenn es ein Privatpool nur für Minister war ... Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 01:22

Fortsetzung: Mein Religionslehrer hatte keine offenen Fragen, Evolution war wahr. Bei den Professoren mit denen ich über meine Probleme mit dem Thema Evolution verhandelt hatte, fand ich zwar durchweg die tiefe Überzeugung, dass Evolution „wahr“ wäre, aber interessanterweise hatten sie allesamt viele offene, ja möglicherweise prinzipiell unlösbare Fragen. Sie entschlossen sich, trotz massiver Bedenken dennoch an Evolution zu GLAUBEN, weil „die einzige Alternative wäre ein Schöpfergott, und den schließen wir per Definition aus“. Beitrag melden!

Erwin Rennwald | 31.08.2007 01:18

Ulrich Kutschera hat an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg Biologie studiert. Ich auch. Wenn auch ein paar Jahre später als er – die Lehrer blieben weitgehend die selben. Ich hatte lange vor dem Studium „alles“ über Evolution verschlungen, im Schullabor die Versuche von Stanley Miller erfolgreich nachgebaut, mit Lehrern und Professoren diskutiert und schließlich den Entschluss gefasst: Nein, an Evolution will ich nicht glauben: das ist ja auch nichts anderes als Religion! Da sind so viele Dinge, die jeglicher wissenschaftlicher Vernunft widersprechen, das soll glauben wer will – ich nicht! Christ war ich dadurch noch lange nicht, aber als überzeugter Biologe, der ich schon als junger Schüler war, hatte ich das Problem, dass ich nicht den geringsten Anhaltspunkt hatte, wie meine geliebten Viecher je entstanden. Mein Religionslehrer, der konnte an Evolution glauben. „Glauben“ war ja auch seine Berufsgrundlage. Gewusst hat er über die Mechanismen der Evolution praktisch nichts. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 30.08.2007 20:12

@ michae´l: wobei man bedenken muss, dass die bibel sagt, dass die erde eine kugel ist und dass sie 'an nichts aufgehängt' ist. in hiob 26:7 steht, dass gott die welt an nichts aufhängt. und das zu einer zeit, wo die menschheit sich noch die elephanten und die schildkröte als weltunterlage gedacht haben. dazu, dass die welt eine kugel ist: „Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt“ (Jesaja 40:22). Das hier mit „Kreis“ wiedergegebene hebräische Wort chugh kann auch mit „Kugel“ übersetzt werden. Beitrag melden!

Petruschka | 30.08.2007 20:08

@Pater Ralph:genau,da hast du recht!!!Und deshalb gibt es einen Glauben,denn Glaube heisst einfach GLAUBEN und nicht WISSEN!Gott ist gross,der weiss was er macht. Und obwohl der Religionsunterricht heutzutage abgeflacht ist,er ist wichtig!!! Beitrag melden!

hilde | 30.08.2007 18:37

@michael. du hast sicher noch nie ein wissenschaftliches buch über evolution gelesen... oder doch? ich schon viele. aber auch kreationistische literatur (wenn man das als literatur bezeichnen will... ;) ). das ganze ist und bleibt eine GLAUBENSfrage! evoutionsglaube oder schöpfungsglaube!! keiner, der sich dem thema offen stellt wird auf eine andere schlussfolgerung kommen. keep your mind open. sag ich da nur. ... für mich ist es nach langem studium aller ansichten am logischsten, dass die erde durch gott an 7 tagen erschaffen wurde. aaaahhh ein aufschrei. aber mal ehrlich, der der du dich jetzt grade aufregst, hast du dich wirklich mal offen mit dem thema auseinandergesetzt?? oder nur einseitig??? aus einseitigkeit ist noch nie einsicht entstanden. grüße ans land. der matze aka hilde. Beitrag melden!

kompostgirl | 30.08.2007 10:13

ich weiß, das die bibel stimmt! sie hat so viel prophezeiungen, die sich schon eingelöst haben oder noch werden. wenn wir mal an nehmen es gibt die evolution, dan frag ich mich was war zuvor? und was war da zuvor? wo kam das her?.. und niemand hat eine antwort. allerdings bei gott da ist die antwort leicht. johannes 1,1 Im Anfang war das Wort und das Wort war bei gott! ja hir haben wir im Anfang und nicht am anfamg! das heißt es gibt in der vergangenheit iene ewigkeit. und jeder sollte wissen, dass wir auch eine ewigkeit vor uns haben! entweder in der hölle oder in der gemeinschaft mit Gott im Himmel! wir müssen uns entscheiden. die entscheidung liegt bei dir und nicht bei gott! gott ist gerecht aber du musst glauben! durch glauben sind wir gerettet! steht auch in der Bibel! ich war kürzlich auf nem jugendlager, da ging es auch um das thema und ich habe nur gestaunt wie groß Gott ist! ich bin zwar erst 15 aber ICH glaube! Beitrag melden!

carsten | 29.08.2007 14:36

@reginald: ...Übrigens: jetzt hat man im Permafrostboden Sibiriens ein lebendes Bakterium gefunden, das 500 000 Jahre alt ist und sich nicht veränderet hat. Und der Coelacanthus lebt schon (als Art) unverändert seit "70 Milliopnen" Jahren... Heißt das, die Erde ist älter als 70 Millionen Jahre alt? @bernd: Einstein wusste damals noch nichts von der Rechtschreibereform und von denglisch. Religonsunterricht ist nicht verkehrt, wenn dabei die Historien der Kirchen (vieler Kirchen) dargestellt werden. Ausserdem müssen, gerade in diesem Unterricht, Diskusionen mit den Kindern gefördert und geführt werden. Kinder setzten sich gerne auch kritisch mit dem Lehrstoff auseinander (und in Mathe geht das nicht so gut). Beitrag melden!

David Gysel | 29.08.2007 12:14

Schon erstaunlich, wie die Evolutionsbefürworter arm und hilflos sein sollen. Mit keinem sachlichen Wort habe ich in meiner Gymnasialzeit von der Schöpfungslehre gehört, während die Evolution auf Schritt und Tritt eingehämmert wurde. Medien, Verlage usw. lehnen die Schöpfungslehre ab, und da sollen einige wenige ("5 Vollzeitmitarbeiter") eine riesige Macht haben, mit einer subversiven Tochter als Bibliothekarin. Echt eindrücklich, diese beinahe Verschwörungstheorie! Zum Glück haben die Schöpfungsbefürworter auch noch Argumente, auf die aber leider in diesem Interview mit keinem Wort eingegangen wird. Beitrag melden!

Astrid | 29.08.2007 11:03

@Jalo: Die Bibel wurde niemals als ein zusammenhängendes Werk gechrieben. Es sind Sammlungen aus unterschiedlichen und unterschiedlich alten Schriften. Die Kirche hat in den Jahrhunderten diese Schriften gefunden und übersetzt und natürlich auch ausgewählt, was in die Bibel und kommt, und vor allem, was nicht. Es ist also nur ein Canon einer machthungrigen Vereinigung. Die sog. Christlichen Lehren sind zwar vorbildlich, können aber auch ohne Kirchenangehörigkeit gelebt werden. Genauso, wie man an eine höhere Macht glauben kann, auch wenn man nicht MItglied einer Kirche ist. Die Hauptsache ist nur immer, selbst zu denken, und nicht Vorgekautes nachzuplappern. Da wärn wir dann bei Kant. ;o) Beitrag melden!

Reginald | 28.08.2007 23:28

Es ist schon zu überlegen, ob die Schöpfungstage der Bibel nicht doch 24-Stunden-Tage waren.Das hebr. Wort "yom" meint überall in der Bibel einen Tag von 24 Stunden. Und wissenschaftlich: Je mehr Intelligenz man in eine Aufgabe investiert (z.B. den Zusammenbau eines schwierigen Teiles), desto schneller geht es. Und im Gegensatz zu manchen bloß Phrasen dreschenden Evolutionsvertretern ist Gott die höchste Intelligenz. Übrigens: jetzt hat man im Permafrostboden Sibiriens ein lebendes Bakterium gefunden, das 500 000 Jahre alt ist und sich nicht veränderet hat. Und der Coelacanthus lebt schon (als Art) unverändert seit "70 Milliopnen" Jahren Beitrag melden!

Pater Ralph | 28.08.2007 21:44

Bei Gott ist kein Ding unmöglich, auch die Schöpfungslehre nicht. ...und die Bibel hat doch recht !! Beitrag melden!

Bernd | 28.08.2007 21:10

Die Evolutionstheorie ist keine Wissenschaft, sondern eine Religion. Menschen müssen an die Evolution glauben, beiwesen ist gar nichts. Hier halte ich es mit der Aussage des Evolutionisten Sir Karl Popper, der einmal lsagte: "Wir werden die Evolution nie beweisen können." oder Albert Einstein, der sinngemäß sagte: "Wer an die Evolution glaubt, muß einen größeren Glauben haben als derjenige ,welcher einen Riesenberg Buchstaben in die Luft jagt , und davon überzeugt ist, dass nach dem Herunterfallen der Duden vor ihm liegt." Weil man an die Evolution genauso glauben muß wie an die Schaffung der Welt durch einen Schöpfergott, gehört beides in den Religionsunterricht, denn wo sonst spricht man in der Schule über den Glauben. Übrigens möchte ich gerne bekennen, dass ich an einen Gott, der die Welt geschaffen hat, glaube. Mir ist dieser Glaube sehr viel logischer als die Vermutung alles habe sich in langen Zeiträumen von selbst entwickelt. Beitrag melden!

Claudia | 28.08.2007 19:52

Ich bin zwar nicht wirklich bewandert in der Evolotionstheorie, aber ich würde gern mein Meinung äußern. Am besten drückte es mit Aristoteles Worten aus : "Ich weiß genug, um zu wissen, das ich nichts weiß." (Das gilt für alle, meiner Meinung nach.) Es stimmt die Evolutionstherie hat Lücken und es gibt sie in mehrere Varianten, sie ist halt eine Theorie, es muss noch viel erforscht werden, wie überall. Außerdem wird die Sekte der Kreanisten unterschätzen, denn wie wir von der Geschichte lehrnen, ist blinder Glaube ohne Verstand gefährlich. Eines muss ich noch sagen: Nämlich sturre Gelehrte (=Fachidioten) stehen dem Fortschritt genauso im Weg wie die Fanaten. Denn wie sagt man: Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als man denkt. Von Fachidioten die schnell etwas verurteilen und als Pseudowissenschaft bezeichnen kann vieles kaputt gemacht werden. Einfach offen sein. Auch sollte der Religionsunterricht ganz abgeschafft werden, denn er ist mit freien Denken nur selten zu vereinen. Beitrag melden!

madame x | 28.08.2007 18:40

Ich habe das Buch "evolution ein kritisches lehrbuch" für die Abiturvorbereitung (Bio-LK) und fürs Medizinstudium zusammen mit den üblichen Lehrbüchern verwendet und kann es nur empfehlen. Ich habe mit Wissenschaftlern viele Themen daraus diskutiert, ich halte es für ein sehr seriöses Buch. Beitrag melden!

carsten | 28.08.2007 13:07

Meine Kinder werden niemals Kreationisten, weil sie in der lage sein werden zu diskutieren und Fehler (auch eigene) zu erkennen. Ein Lehrer in unseren Schulen bräuchte eine menge Carisma um so luftlehre Theorien zu vermitteln. Man darf nicht vergessen, dass Kinder nicht alles fressen. Und sollte Darwin recht behalten, vermehren sich Kreationisten vielleicht nicht so erfolgreich ;), also blicke ich nur leicht besorgt in die Zukunft. Beitrag melden!

molosovsky | 28.08.2007 11:16

@Che-Dark-Mark: Das In die Welt setzten von Vorstellungen und Meinungen sind auch "Fakten", insofern hast Du freilich recht, was Deine Äußerungen betrifft. Da ich als Netzperson nachvollziehbar bin, und Du selbst bisher keine Hinweise auf Faktenbelege für Deine Behauptungen geliefert hast, halte ich mich nicht mit diskutieren auf (ich sprech ja auch nicht mit dem Nebel). Ich kann nur raten, mal in die Bücherei zu gehen und z.B. "Darwins gefährliches Erbe" von Daniel zu lesen, oder auch die Bände von den "Gelehrten der Scheibenwelt" von Pratchett, Cohen, Steward. Ansonsten: immer schön darauf achten, ob die eigenen Argumente auf Krahnarbeit (= wissenschaftlicher Erkenntnisweg) basieren, oder an einem Himmelshaken aufgehängt sind (= Offenbahrungs-"Wahrheiten"). Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 27.08.2007 21:53

ich kann keine stelle in meinem text finden die irgendwie "zurechtgebogen" ist. alles was ich geschrieben hab beruht auf fakten. oder beweisen sie mir das gegenteil Beitrag melden!

molosovsky | 27.08.2007 21:11

Che-Dark-Mark schrieb: "da musste man dass {Bibel, Genesis} auch für die breite masse *lesbar* schreiben. ganz im gegensatz zu den ev, die sich wie herr kutschera hinter rethorischen und technischen ausdrücken verbarrikadieren, damit die breite masse es für intelligent hält " -- Das Ausmaß an kulturgeschichtlicher Zurechtbiegerei und schlichter Daherbehaupterei dieser Zeilen von Che-Dark-Mark ist schon monströs. Belegt wird nix. Ein literarisches Massenpublikum gibt es großzügig gesehen erst seit ca. 200-300 Jahren. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 27.08.2007 17:59

@theologisch.com: ich muss dir in einem punkt recht geben. die heutige kreationistische aussage gott habe die welt in 6 buchstäblichen tagen erschaffen ist unfug, da dass auch nur auf einen übersetzungsfehler aus dem hebräischen zurückzuführen ist. im hebräisch urtext stand, wo wir heute tag stehen haben, ein wort, dass einen unbestimmten gleichbleibenden zeitabschnitt definierte. da man in den heutigen sprachen kein wort dafür hatte setzte man dafür einfach tag ein. ich muss dich in deinem 2. teil kritisieren. die schöpfungsgesch. in 1. mose ist bis ins kleinste detail wissenschaftlich. es ist halt nur etwas einfacher gehalten damit die damaligen leser etwas damit anfangen konnten. denn keinem hätte damals ein so hochtechnisches buch etwas gebracht.da musste man dass auch für die breite masse "lesbar" schreiben. ganz im gegensatz zu den ev, die sich wie herr kutschera hinter rethorischen und technischen ausdrücken verbarrikadieren, damit die breite masse es für intelligent hält Beitrag melden!

theologisch.com | 27.08.2007 17:17

Die Vorstelltung, dass Gott die Welt in ein paar wenigen Tagen geschaffen habe und dass die Bibel naturwissenschaftliche Unfehlbarkeit besitzte, gehen wohl an der Aussage der Bibel vorbei: diese ist nämlich in erster Linie ein Glaubenszeugnis. Man sollte also nicht das eine mit dem anderen vermischen. Dass jedoch Gott dennoch hinter aller Existenz steckt, kann von der Naturwissenschaft nicht widerlegt werden. Aber der Versuch, die Bibel und die Naturwissenschaft zu vermischen, geht wohl am Thema vorbei. Hier lesen. http://theolounge.wordpress.com/2007/08/27/der-kreationismus-als-florierendes-business-geo/ Beitrag melden!

molosovsky | 27.08.2007 14:34

@Claudia: Das von Dir angeführte Zitat stammt von Sokrates (überliefert von Platon) und nicht von Aristoteles und das ganze Zitat geht in kurze Form gebracht so: "Ich weiß, daß ich nichts (genauer: weder viel noch wenig) weiß, und bin deshalb weiser als jene, die glauben weise zu sein und es doch nicht sind." Platon, Apologie des Sokrates, 21b Beitrag melden!

molosovsky | 27.08.2007 14:10

Zu Einsteins Gottesbild ein Zitat aus der seriösen Biographie von Albrecht Fölsing (Suhrkamp, S. 791); es geht darum, daß Einstein vielen seiner Wissenschaftskollegen ehr wie ein schöpferischer Künstler, weniger wie ein logischer Theoretiker anmutete: "Er, der abgesehen von einer kurzen pubertären Phase, mit der Vorstellung des perssönlichen Gottes der jüdisch-christlichen Tradition nie etwas anzufangen wußte, hatte schon in jungen Jahren den Herrgott als Garanten für die Gesetzlichkeit in der Natur bemüht. Klang das früher eher spielerisch, als wäre die Frage, wie Gott die Welt erschaffen habe, nur eine andere Ausdrucksweise dafür, dass die Suche nach Naturgesetzen ein sinnvolles Unterfangen sei, so verschob sich diese Metapher mit zunehmenden Alter zu einer Art heuristischem Prinzip, indem Einstein versuchte, selbst in die Rolle des Erschaffers der Welt und der Gesezte zu schlüpfen." Hätten doch nur alle Religiösen den Mut, einzugestehen, daß Gott eine Metapher und kein Fakt ist. Beitrag melden!

Michael D. | 26.08.2007 11:56

@aelfric nicht erklärbar? Wer sagt das? Bitte Quellenangaben. Um mal auf einen Punkt einzugehen. Die Entstehung der verschiedenen Antikörper zur Erkennung der Antigenen ist hinreichend bekannt. Mikro Makroevolution..alles schon beobachtet..und das waren schon die Killerargumente die die Kreationisten als letzte Bastion aufgefahren haben. Sorry, aber der Zug ist schon lange abgefahren. Der Kreationismus ist im Moment in der Phase wo er schlichtweg lügt und Erkenntnisse ignoriert bzw. als nicht existent darlegt. Beitrag melden!

Georg Menting | 25.08.2007 14:08

@Seewolf: Du schreibst: "Guter Artikel, gutes Interview". Was kann an einem Artikel gut sein, in dem nicht eine der vom Interviewten über Kreationisten aufgestellten Behauptungen einer näheren Prüfung stand hält? Kutschera behauptet z. B., dass zwei Drittel aller Google-Suchanfragen zum Thema Evolution auf kreationistische Seiten führen und zudem immer an vorderster Stelle. Dass kann jeder überprüfen und sich selbst davon überzeugen, dass dies eine glatte Falschdarstellung ist. Aber darum geht es Seewolf wohl gar nicht, wenn jemand die richtige Gesinnung hat, dann ist für ihn offenbar jedes Mittel recht, um einen weltanschaulichen Gegner zu verumglimpfen. Was haben die sogenannten "Evolutionsgegner" eigentlich verbrochen? Sie haben gewagt darauf hinzuweisen, dass die Evolutionstheorie bisher nicht in der Lage ist, dass zu erklären, was sie vorgibt, plausibel erklären zu können. Leider wird eine Sachauseinandersetzung mit den evolutionstheoriekritischen Argumenten bisher vermieden. Beitrag melden!

Reginald | 24.08.2007 21:32

Wie "wissenschaftlich" Vertreter der Evolutionshypothes arbeiten, wurde bei der Entdeckung des Skelettes von "Lucy" im Gebiet Afar / Äthiopien deutlich. (Lucy wurde in Hannover auf der Weltausstellung gezeigt) Man hat am Fundort nämlich noch weitergegraben und fand etwa 1 m tiefer in unberührtem Boden ein zweites Skelett. Es war das eines heute auch dort lebenden Menschen. Und weil das die ganzen schönen Evolutionstheorien von einer Entwicklungszeit von angeblich 3 MIO. Jahren durcheinandergebracht hätte, wurde dieser Fund nur nummeriert, aber nicht bearbeitet, sondern totgescxhwiegen. So viel zur Wissenschaftlichkeit der Evolutionshypothese und ihrer Vertreter. Beitrag melden!

Tyrone | 24.08.2007 18:25

Einerseits spricht durchaus etwas dafür, den Religionsunterricht abzuschaffen, da er sowieso nur als Notenaufbesserer dient. Vielfach wird im Reliunterricht auch nicht mehr das gelehrt, was gelehrt werden sollte. Da wird eher Nationalsozialismus behandelt anstatt der Glaube an Jesus (was natürlich auch nicht nur schlecht ist!). Andererseits sind wir in Deutschland ein christlich geprägtes Land und das sollte auch in der Schule sich noch so äußern dürfen. Ich betrachte die Diskussion um die Entfernung religiöser Symbole aus den Schulen auch eher kritisch, da man damit als Schule nicht neutral bleibt, sondern vielmehr dadurch zeigt, dass man keine Religion vertreten möchte. Damit wird die Schule automatisch zum Befürworter des Atheismus. Denn die Grundanschuung des Atheismus bleibt sowohl im Biounterricht, Politikunterricht, Pädagogikunterricht, Philosophieunterricht bestehen. Leider wird sich dann die atheistische Propaganda, die leider immer schärfer wird, noch weiter durchsetzen. Beitrag melden!

schack | 24.08.2007 14:16

Die Umfrage lässt mir eigentlich keine Möglichkeit, zu antworten, denn die Bibel gehört zwar nicht in den Biologieunterricht, aber der Religionsunterricht gehört auch nicht in die Schulen! Anstelle des voraufklärerischen Relikts der konfessionellen Glaubenspropaganda sollte religionsKUNDLICHER Unterricht stattfinden -ob als eigenes Fach oder Bestandteil von Philosophie, Geschichte etc, sei einmal dahingestellt. Beitrag melden!

sehwolf | 24.08.2007 13:38

Guter Artikel, gutes Interview. Frage: Wer bestückt eigentlich die Google-Anzeigen? Auf der Seite eines wissenschaftlichen Magazins wird im direkten Umfeld eines kritischen Artikel zu Kreationismus auf christliche und zum Teil sogar kreationistische Angebote verlinkt ("Wo wirken Gottes wahre Diener heute?" "Living Church of God" und die Zeitschrift "Gute Nachrichten" für Kreationismus). Das ist mehr als merkwürdig! www.skepticker.org Beitrag melden!

Trudy | 24.08.2007 10:58

Ich lebe in Nord-Amerika (Kanada) wo viele jedes Wort der Bibel als von Gott gesprochen ansehen, weil man in solch eine kirchliche Ansicht hineingeboren wurde/mit aufgewachsen ist (?). Religoese Buecher (von anderen Religionen auch) werden doch als einzig gueltig angesehen von Glaeubigen, weil man meint dass es Gott so gefaellt, wenn man 'einfach glaubt was im Buch steht'. Man kann das also verstehen. Ich selber bin immer sehr interessiert wenn etwas wissenschaftlich herausgefunden und wissenschaftlich bestaetigt wird, bis man da etwas wieder aendern muss mit neuen Erkenntnissen usw. Dabei wird alles ein bisschen klarer und bleibt wissenschaftlich immer interessant. Ich mag - fuer mich - keinen Glauben/Buch, mit 'Denk' u. Logik - Ausschluss'. Aber doch sollte man als Wissenschaftler auch nicht ausschliessen, das eine Intelligenz (Gott/der EINE Gott aller?) alles angefangen hat. Ein Tag Gottes in der Bibel ist nicht unser Erdentag. Entschuldig./Engl. = keine Umlaute. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 24.08.2007 09:01

@m. seehaver: ich weis aus sicheren quellen. (nicht wie immer behauptet von kreationistenseiten), dass altersbestimmungen von lebewesen, z.b. mit der c14 methode extrem ungenau sind. sie reichen nur bis auf ca 10-20 000 jahre zurück, da rein rechnerisch, kein c14 mehr im körper sein sollte. und bei der schätzung der gesteinszeitalter, hat man immer mit den faktorn der evolution gerechnet. wenn man also von anderen bedingungen (sintflut, etc) ausgeht stimmen die ergebnisse auch nicht mehr. (hab ich auch nicht von kreationistenseiten, sondern aus dem fernsehn wo leztens eine theorie über das aussterben der dinos vorgelegt wurde.) (könnt ihr nachprüfen. war pro7, vox oder so) Beitrag melden!

M. Seehafer | 23.08.2007 21:51

Naja, Anschauung ist das eine, intersubjektive Nachvollziehbarkeit das andere. Die Verfahren zur Altersbestimmung von z.B. Gesteinen sind jedenfalls ebenso zuverlässig, wie jede andere technische Anwendung. So etwas geht sowohl mit, als auch ohne Glauben. Wem als Argument pro oder kontra ID nur die gefühlte Polemik der Gegenseite das Rückgrat stärkt, wäre in einer echten wissenschaftlichen Diskussion eigentlich auf verlorenem Posten. Es ist gut, das die Evolutionsbiologen hier mit intersubjektiv nachvollziehbaren Argumenten für Klarheit sorgen! Beitrag melden!

Tyrone | 23.08.2007 18:47

@astrid: Die Sichtweise, dass man "mit gläubigen Kritikern nicht unbedingt diskutieren muss" ist allerdings auch arrogant und dumm. Mit welchem Recht geht man solchen Gesprächen aus dem Weg? Ist man etwa zu unsicher? Zu wenig überzeugt? Sonst würde man doch drüber reden können. Sicherlich kann man im Glauben nicht alles wissenschaftlich erfassen. Aber was ist, wenn ich eine Krankheit habe? Ich kann mich getrost an den wissenschaftlich arbeitenden Arzt wenden. Ich kann allerdings auch beten. Es gibt viele Menschen, die unheilbar krank waren und durch das Gebet zu Jesus gesund wurden. Das ist sicherlich wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Aber es ist so und es hat m.E. nach eine Berechtigung, dass darüber gesprochen wird. Ich möchte anbringen (wenn ich an Gott glaube), dass ein unwissenschaftliches Gebet etwas bringt. Und ich möchte sagen, dass bei der Frage nach dem Tod Jesus für mich persönlich der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Das bereichert doch auch die Wissenschaft. Beitrag melden!

Tyrone | 23.08.2007 18:30

Ich finde es doch sehr bedenklich, wenn einige Leute fordern, der Glaube (oder fälschlicherweise die Religion) habe im Biounterricht nichts zu suchen. Mit der gleichen Sichtweise trat damals doch die Kirche - wenn man der Geschichte glauben darf - dem Wissenschaftler Galilei gegenüber: Wissenschaft habe in der Religion nichts zu suchen. Jetzt allerdings machen es die Evolutionisten/Atheisten genauso bei den Kreationisten. Da zeigt sich, wie auch sie aus der Geschichte gelernt haben und wie tolerant sie sind. Wenn ich als Religionslehrer (ich bin keiner!) fordern würde, dass Evolution nichts in meinem Unterricht zu suchen hat, dann würde es einen Aufschrei geben. Hier möchten die Wissenschaftler mitreden. Aber selber lassen sie das Gespräch nicht zu. Das stimmt mich doch nachdenklich. Im Gegensatz zur Ansicht anji28 ist m.A. Evolution von der Grundannahme bestimmt, dass es keinen Gott gibt. Damit ist sie nicht neutral. Sie ist auch als Anschauung dem Atheismus nahe stehend. Beitrag melden!

anji28 | 23.08.2007 11:15

Kann wohl unbedenklich meinen Kommentar aus der Zeit hier einfügen: Kann es denn wirklich sein das unsere Regierung (nach amerikanischem Vorbild) eine "Verdummung" der Gesellschaft anstrebt in dem sie unser Recht auch Bildung einschränken möchte? Kreationismus gehört meines Erachtens nicht einmal in den Religionsunterricht, da dieser eigentlich den Glauben fördern soll ohne jedoch die Offenheit für andere Kulturen und Gesellschaften zu denunzieren. Was ja bekanntlich nicht das Ziel des Kreationismus ist. Man kann nicht nicht glauben, auch wenn man nicht an eine bestimmte Glaubensrichtung gebunden ist, gibt es immer noch Bereiche die die Wissenschaft (noch nicht) erklären kann. Für diese Bereiche benötigt der Mensch den Glauben. Aber lasst es bitte niemals zu das uns die Möglichkeit unser Umfeld wissenschaftlich zu begreifen genommen wird. Schulischer Biologieunterricht ist Wissenschaft/Evulotion n i c h t Religion Beitrag melden!

schneider | 23.08.2007 10:52

@Jalo - nur eine kleine Bemerkung, es heißt "Genesis" ;-) Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie doch die Menschen auf das Thema anspringen. Ich bin KEIN Kreationist, finde es aber dennoch ein bisschen krass, immer gleich von einer Pseudowissenschaft zu sprechen, wenn es darum geht, einer allgemein akzeptierten Meinung entgegen zu treten. Etwas, was die Evolutionstheorie vergeblich versucht zu erkunden, ist die Frage nach dem "Warum". Sicherlich kann man die Funktionsweisen der Organismen, der ökologischen Systeme usw. erforschen, aber es klärt immer noch nicht das Warum. Immer wieder gibt es Wissenschaftler, die physikalische Gesetze entdecken und auf deren Grundlage Berechnungen aufstellen, die dem Menschen einiges an erstaunlichen Leistungen ermöglichen - ja, sie haben diese Gesetze ENTDECKT, aber sie haben sie nicht ERFUNDEN. Kann es logische, hochkomplizierte Gesetze geben, ohne, dass eine Intelligenz diese ERDENKT? Beitrag melden!

schneider | 23.08.2007 10:51

Eines fällt mir noch zu diesem Thema ein: viele Stimmen äußern sich sehr entschieden gegen Religion - die Geschichte zeigt, dass es durch die Religion sehr viel Blutvergießen gab, aber gerade Jesus hat z. B. etwas VÖLLIG anderes gelehrt und vorgelebt. Man kann die Bibel doch nicht ungelesen weiterempfehlen... ABER wie viele Leute in der modernen Zeit - selbst Doktoren und Rechtsanwälte etc. - beschäftigten sich ernsthaft mit Okkultismus und ähnlichen Dingen. Oder man nehme das zunehmende Interesse an asiatischen Religionen wahr (z. B. Buddhismus). Ist das denn nicht auch Religion? So sauber lässt sich eben doch nicht alles von einander trennen. Der Mensch ist im innern stets religiös - und wenn er sein eigener Gott ist (was bisher auf diesem Planeten aber auch zu nichts Gutem geführt hat). Beitrag melden!

Georg Menting | 22.08.2007 19:20

Es ist ja im Prinzip nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Naturwissenschaftlicher wie Kutschera sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, sich mit schöpfungsgeschichtlich motivierten Evolutionstheoriekritikern auseinanderzusetzen. Aber muss er deswegen ständig geradezu beängstigende Szenarien über kreationistische Aktivitäten an Schulen und Universitäten verbreiten und gewollt rufschädigende Behauptungen über seine kreationistischen Gegner in die Welt setzen. Kutschera selber spricht davon, dass er in einen »intellektuellen Krieg« eingestiegen ist, verschweigt aber, dass er ihn mit seinen diffamierenden Behauptungen selbst angezettelt hat. Die Strategie von Kutschera ist doch immer die selbe, zunächst schürt er Ängste und preist sich anschließend als Retter an. Wenn z. B. der Wissenschaftsstandort Deutschland gefährdet ist (wie Kutschera behauptet), dann doch wohl kaum durch die bisher recht bescheidenen Aktivitäten der Kreationisten, sondern durch Kutscheras unfaire Art zu diskutieren. Beitrag melden!

JALO | 22.08.2007 17:53

@Astrid habe ja nicht behauptet, dass die Bibel an einem Tag und von einem einzigen geschrieben worden wäre. Habe nur geschrieben, dass es keine zuverlässigen Dokumente, die der Allgemeinheit zugänglich wäre, gibt, die die Behauptungen festigt, dass die Bibel die einzige Wahrheit wiederspiegelt. Wo sind die orginal Schriften, aus dem die Bibel zugunsten der Kirche zusammengestellt wurde? Hmmmm.....das meiste wurde erst nach Jahrhunderten(ich meine damit die Pasagen, die die Evolution darstellt) geschrieben, da sie nur mündlich überliefert worden sind (Buch Genisis). Um die anderen Pasagen gings mir nicht, da es ja hier um die Evolution geht. Und das mit dem Vorgekauten kann ich nur soviel sagen: Wer Genisis als Fakt ansieht, der gibt Vorgekautes wieder, weil er sich keine eigenen Gedanken macht, sondern nur engstirnig an diese These festhält. Danke das mit dem Vorgekauten kann ich an Dich zurückgeben :-) Und das hat nichts mit Glauben oder nicht Glauben zutun, sondern mit Denken...:-) Beitrag melden!

reinhart | 22.08.2007 14:18

sebstverständlich muss es jedem menschen freigestellt bleiben, ob er an gott, ein übergeordnetes wesen, etc, glaubt oder nicht. ich sehe nicht, dass prof. kutschera dies bestreitet. wesentlich zu dem thema sind zwei punkte: 1. wissenschaft und religion dürfen nicht vermischt werden. 2. religion und politik dürfen nicht vermischt werden. wohin derartige vermischungen die ganze welt führen, sehen wir leider tagtäglich im irak, in iran, im nahen osten, am 9.11. in new york usw. usw. und früher sahen wir es im sovietbereich, denn marxismus war ja ein religionsersatz. unser aller grosses unglück ist es, dass die evangelikalen in USA eine kreatiosnistisch/ fundamentalistische gruppe zur regierungsmacht bringen konnten, die mit den ihnen dadurch zur verfügung gestellten mitteln die ganze welt in den abgrund zu stürzen drohen. Beitrag melden!

Karl Willnat | 22.08.2007 09:46

Prof. Kutschera spricht über viele persönliche Angriffe. Zu bedenken gebe ich, daß er selber sehr polemisch und rüde mit solchen Wissenschaftlern umgeht, die Evolution kritisieren oder ablehnen. Er hat eine wissenschaftliche Auffassung von Evolution, die keine grundsätzliche Kritik verträgt. Sehr nachdenklich stimmt mich die Tatsache, daß Prof. Kutschera auch Falschaussagen macht, wie z.B. gegenüber der Studiengemeinschaft Wort + Wissen. Unerklärlich bleibt, warum er das überhaupt nötig hat ? Weil Evolution viele Fragen noch nicht beantworten kann, wäre es zu wünschen, daß alle Seiten zu einem sachlichen Umgang miteinander finden. Anm.: Prof. Scherer und Dr. Junker von der Studiengemeinschaft Wort + Wissen argumentieren äußerst sachlich und verzichten auf Polemik. Es wäre schön, wenn Prof. Kutschera zukünftig vergleichbar handeln würde. Beitrag melden!

hengk | 21.08.2007 18:05

apropos scheibe galileo galilei wurde sowohl von der der damaligen kirche als auch der geltenden wissenschaft verfolgt - also immer für alles offen bleiben... das thema können wir an dieser stelle sowieso nicht klären denn wer könnte es wissen, was letztendlich stimmt wird sich schon selber zeigen. Und was würde das jetzt an unserem leben unseren gesellschaftlichen problemen usw. ändern wenn wirs wüßten? die probleme wären immer noch diesselben und würden weiterhin darauf warten dass sie mal jemand anpackt stattdessen verschwenden wir unsere zeit rechthaberische diskussionen zu füheren - hey ,leute wir sitzen alle im selben boot Beitrag melden!

JALO | 21.08.2007 16:49

Wenn ich so die ganzen Beiträge nochmal genauer durchlese,muss ich doch noch ein Komentar zu diesem Thema posten. Ich lese ab und zu den Begriff"Buch der Wahrheit"bei den offensichtlichen Anhängern des Kreationismus. Da wollte ich jetzt nur mal fragen, welche handfeste Beweise gibt es, dass dieses Buch die Wahrheit beinhaltet Und wurde im Mittelalter auch alles so übersetzt, wie es in der ursprünglichen Form geschrieben wurde? Vielleicht sollte man sich überlegen, dass die Bibel nur ein Wegbegleiter sein sollte und nicht ein Wegweiser.Den Vergleich mit Hitler im Zusammenhang mit einem Wissenschaftler zu posten, finde ich sehr gewagt. Ich könnte ja wiederum Vergleiche ziehen zwischen der spanischen Inquisition und den Kreationisten. Wäre provokant, zumindest würde ich aber einen Zusammenhang sehen, nämlich den unerbittlichen Glauben an der Wahrheit und der Unfehlbarkeit der Bibel. Früher dachten wir, wir leben auf einer Scheibe, dank der Wissenschaft wissen wir es heute besser......... Beitrag melden!

Rune | 21.08.2007 16:00

Eine sehr schöne Art sich mit diesem Thema zu beschäftigen findet ihr auf "www.venganza.org". Dies ist die homepage von Bobby Henderson, der 2005 die "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" gründete. Seine "Glaubeslehre" beabsichtigt, wie die ID-Bewegung, die Aufnahme in den staatlichen Biologieunterricht. Diese gelungene Parodie der Kreatonisten solltet ihr euch mal anschauen! (und evtl. auch beitreten...) Beitrag melden!

reason-first | 21.08.2007 15:30

In der Tat ist es so, dass die meisten Leute, die sich Christen nennen, die Bibel gar nicht oder nur äußerst bruchstückhaft kennen. Die Bibel ist kein Buch, das man unbesehen weiter empfehlen könnte. Es fordert Menschen auf, andere Menschen zu töten, wenn sie z. B. am Sabbat arbeiten. Es fordert Elternm auf, ihre Kinder zu töten, wenn sie widersprechen. Die Bibel (AT UND NT) rechtfertigen die Sklaverei. --- Fast alles, was wir heute als die Errungenschaften einer modernen Zivilisation betrachten, haben wir nicht WEGEN, sondern TROTZ des christlichen Einflusses im Abendland errungen. Die Kirchen haben immer versucht, die Wahrheit zu unterdrücken und sie tun es noch heute auf breiter Front. Die Erscheinung des Kreationismus ist nur die Spitze des Eisbergs. Wenn es nicht aufrichtige und mutige Pädagogen gäbe, wäre Religionsunterricht weitgehend pure Indoktrination. Beitrag melden!

reason-first | 21.08.2007 15:28

@Reginald --- "Aufrichtige Kreationisten"? Kann es nicht geben. Es gibt nur Leute, die aus falsch verstandenen religiösen Gründen an den Kreationismus glauben und von Evolution zu wenig wissen um zu merken, dass ihre Sichtweise nicht haltbar ist. Das sind eigentlich keine Kreationisten, weil sie nur etwas nachplappern, was sie von anderen aufschnappen. --- Und es gibt Leute, die so viel über Evolution wissen, dass ihnen klar ist, was sie mit dem Kreationismus verzapfen, es aber trotzdem tun. Die kann man zwar Kreationisten nennen, aber sie sind nicht aufrichtig. --- Scherer gehört dazu. Jemand, der Biologie studiert hat und sogar zu dem Thema arbeitet, muss große Teile seines Wissens beiseite schieben, um die andere Position proklamieren zu können. Er ist zumindest vor sich selbst nicht aufrichtig, wenn nicht schlimmer. Beitrag melden!

deda | 21.08.2007 13:42

In meinem Religionsunterrichte befasse ich mich auch mit de Evolution. Denn meine Schüler sollen lernen dass Religion nichts weltfremdes ist, dass die Wissenschaft ablehnt. Umgekehrt aber hoffe ich dass man im Biologieunterricht auch kurz die Schöpfungsgeschichte erwähnt. Es geht nicht darum ob man darüber spricht, sonder WIE! Man kann sehr gut Christ sein und Anhänger der Evolutionstheorie sein. Beitrag melden!

JALO | 21.08.2007 12:42

Meiner Meinung nach kann man von beiden Lehren profitieren. Allerdings sollte man nicht beide miteinander verschmelzen. Das eine ist eine Methapher und das andere eine Wissenschaft. Oder sollte man wirklich annehmen, dass die Menschheit aus zwei Individuen (Adam und Eva) entstanden ist? Kann man unser Darsein nur auf eine von Inzest geprägten Geschichte reduzieren? Dafür ist unsere Evolution viel zu komplex und zu fazinierent. Das allerdings eine höhere Macht ihre Finger mit im Spiel hatte, darüber könnte man und sollte man diskutieren. Kreationismus ist in meinen Augen eine gefährliche Meinungs- und Glaubensrichtung. Sie könnte uns, wenn sie überhand nimmt, ins wissenschaftliche Mittelalter zurückkatapultieren. Dank der religösen Stimmungen und wissenschaftlichen Repression im Mittelalter hat ja wohl die Menschheit mehrere Jahrhunderte an Entwicklung verloren. Engstirnigkeit hat noch nie die Wahrheit ans Licht gebracht. Beitrag melden!

Astrid | 21.08.2007 09:57

Immer diese Diskussion... Ich kann nicht verstehen, warum über dieses Thema diskutiert werden muss. Religion hat in der Wissenschaft nichts zu suchen. Lehrer müssen vernünftig ausgebildet werden. Unterrichtet wird, was im Rahmenplan steht und was nach unserer aufgeklärten Haltung als richtig und weisend festgelegt wurde. Da sich die zu unterrichtenden Fakten niemand mal eben aus den Fingern gesogen hat, sondern diese wissenschaftlich belegt werden können, sollte auch kein Lehrer in Argumentationsschwierigkeiten kommen. Außerdem muss mit gläubigen Kritikern nicht unbedingt diskutiert werden. Sind Eltern gegen Lehrinhalte, sollen sie ihre Kinder auf andere Schulen schicken. Ich würde darum gar kein großes Aufheben machen. Ignoranz und Unwissenheit gab es schon immer, aber davon sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Allerdings bin ich auch strikt dagegen, Naturheilkunde etc. als Pseudowissenschaft zu bezeichnen. Diese Sichtweise ist, in der Tat, arrogant und dumm. Beitrag melden!

hengk | 21.08.2007 06:17

das ist doch alles haarspalterei, kann doch jeder glauben was er will. Außerdem warum sollte es nur diese beiden möglichkeiten geben, vielleicht haben ja auch alle recht und die wahrheit ist eine kombination beider theorien. Trotzdem hat religion nichts in der schule verloren das sollte man lieber mit philosophie ersetzen! Beitrag melden!

Patricio R | 20.08.2007 23:11

Ich staune immer wieder nicht schlecht, wenn ich solche Berichte lese. Es ist schockierend, die Zahlen der Verbreitung dieser Pseudowissenschaften zu sehen. Ich kann mir in unserem heutigen Zeitalter nur schwer vorstellen, daß es noch Menschen gibt, die ernsthaft glauben, unsere Erde sei nur 10.000Jahre alt - unfaßbar! Damit wird doch unsere gesamte Wissenschaft ad absurdum geführt. Zudem beängstigt mich die zunehmende Verbreitung in den Vereinigten Staaten, freue mich im Gegenzug aber sehr, daß Wissenschaftler wie Prof. Dr. Ulrich Kutschera ernsthaft diesem Gauklertum die Stirn bieten - mehr davon! Ich kann nur jedem vernunftbegabten Menschen auffordern, sich ein paar Jahre mit all den Themen, wie Astrophysik, Geologie, Evolutionsbiologie und -psychologie, etc. auseinander zu setzen. Dannach sollte man sich die Frage stelle, wie diesen Theorien wie Kreationismus Glauben geschenkt werden kann. Habe aber noch Hoffnung, daß wir über unser Handeln nachzudenken beginnen Beitrag melden!

Reginal | 20.08.2007 21:04

Wenn Herr Kutschera aufrichtige Kreationisten mit Astrologen, Heilpraktikern u. dergl. in einen Topf wirft, kann man ihn auch mit Hitler, Stalin und andern Massenmöedern in einen Topf werfen. Das wäre die Konsequenz aus seinem Vergleich. Ich möchte das zwar nicht, aber es drängt sich auf. Übrigens: Der Erfinder der Evolutionstheorie, Charles Darwin, war selbst kein ausgebildeter Naturwissenschaftler. Er stammte aus einer alteingesessenen Familie von Landärzten und sollte ebenfalls Arzt werden. Doch dazu reichten seine Fähigkeiten nicht. Damit er aber wenigstens eine akademische Ausbildung vorweisen konnte, fand seine Familie einen Theologen, der ihn durch die Prüfung als Theologe brachte. Viele Jahre weigerte er sich, seine Theorien zu veröffentlichen, weil er genau deren bis heute bestehenden Schwachpunkte kannte. Er veröffentlichte erst, als er von ähnlichen Plänen eines Kollegen erfuhr. Beitrag melden!

Holger | 20.08.2007 18:57

Eine meiner Meinung nach ganz vorzügliche wissenschaftsphilosophische Auseinandersetzung mit dem Thema findet sich hier: http://www.heise.de/tr/artikel/93899/0/0 Beitrag melden!

Holger | 20.08.2007 18:52

@Che-Dark-Marc: wenn Du davon ausgehst, dass es einen Gott gibt - glaubst Du wirklich, er ist so "klein", dass er alles von Hand backen muß wie ein Bäcker? Ich denke, er würde es, wenn er existiert, für eine Beleidigung halten, wenn man ihm das unterstellt - klingt eher nach schlechtem Disneyland ;-). Wenn man sich ein wenig mit moderner Chemie, Biologie und Physik beschäftigt, scheint es doch sehr interessant, dass der Evolutionsprozeß wohl automatisch beginnt, wenn man bestimmte Randbedingungen schafft - siehe z.B. die Theorien von Wächtershäuser. Wenn es einen Gott oder eine Schöpferkraft gibt, dann hat diese(r) sicher die Größe, Ausgangsbedingungen zu schaffen, aus denen alles andere von sich aus entsteht, also z.B. die Schaffung von bestimmten Elemtarteilchen, die sich so zu Elementen zusammenfügen, dass sich die entsprechend nötigen Oxidationspotentiale ergeben usw. - und die Evolution ist dann natürlich etwas Schöpfer-Gegebenes - größer als Deine Comic-Vorstellung... Beitrag melden!

C. Erwin | 20.08.2007 16:08

Die Diskussion pro oder contra Evolutionstheorie wird langsam peinlich ganz nach der Erfahrung, daß die Gläubigen nicht zu lernen oder beweisbare Tatsachen anzuerkennen, bereit sind. Die Anhänger der Schöpfungsgeschichte werden fanatisch, weil die Denkenden unter ihnen langsam zu Erkenntnissen kommen, die sie als rückwärts Orientierte und Fundamentalisten entlarven. Sie sind keine Bedrohung für die Wissenschaft aber eine Gefahr für die schweigende Mehrheit in der Bevölkerung. Wann hören die Leser der Genesis endlich auf, all die Brunos auf den Scheiterhaufen zu bringen. Beitrag melden!

Reginald | 20.08.2007 15:03

GEO ist für das Interview mit Prof. Kutschera zu danken. Was jetzt unbedingt folgen muß ist ein Interviewq mit Prof Scherer. Wenn Herr Kutschera einen Lehrstuhl für Evolution fordert, sollte auch einer für Kreationismus errichtet werden, das erfordert die Gerechtigkeit. Und die Evolutionisten sollen endlich aufhören sich mehr ignorant denn kenntnisreich auf die sog. Wissenschaft zu berufen. Wie im Kreationismus muß auch im Evolutionismus über 50 % geglaubt werden, weil es unbeweisbar ist. Und kann mir einer erklären, woher die Unmengen an Information in einer lebenden Zelle stammen? Information entsteht nämlich nicht von alleine aus dem Nichts. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 20.08.2007 14:26

@sebastian: hast vielleicht recht. aber ich finde es asozial, dass evolutionsbiologen, die hier reinposten keine argumente bringen sondern ihre unbewiesene theorie als tatsache anzusehen und andersdenkende mit wüsten behauptungen mundtot zu machen. da kann ich mir dann von irgendwem sagen lassen, dass meine sorgfältig, und von seriösen seiten und quellen, stammenden informationengelogen und unbewiesen seien. wenn die evolution so allmächtig und richtig sein würde, dann käme sie doch auch mit kritik klar und würde sie, ohne mit der wimper zu zucken wegstecken. stattdessen haben evolutionsbiologen angst davor, dass ihre theorie angezweifelt wird. warum denn? Beitrag melden!

Sebastian | 20.08.2007 11:15

Im Biologieunterricht hat die Religion nichts zu suchen. Das hat nichts mit Biologie zu tun. Religion sollte aus der Schule komplett verbannt werden. Dafür sind die Kirchen, Moscheen etc da. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 20.08.2007 11:00

@deda: sorry dass ich das so sagen muss aber man kann die evolution nicht mit religion kombinieren. es gibt 2 möglichkeiten. die erste man glaubt an gott. dann muss man auch seine allmacht anerkennen. und da währe es doch unlogisch zu glauben er hätte bei der erschaffung, der welt halbe sacen gemacht, die sich noch hätten weiterentwickeln müssen, was ja auch hätte schief gehen können. dieses denken erinnert ein bisschen an die anfangstheorie von darwin. die andere möglichkeit ist, dass es eine völlig planlose, unintelligente und ungelenkte evolution in der es keinen gott gibt Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 20.08.2007 10:28

an alle, die sich darüber aufgeregt haben dass ich einstein als gottgläubig hingstelt habe. die zitate sind alle wahr und bewiesen. einstein war niemals atheist. er distanzierte sich nur von den wirren lehren, die die katholische kirche und andere religionen über gott verbreiteten. er muste damals beobachten, wie priester im krieg auf beiden seiten, die waffen und soldaten segneten. das hat ihm missfallen und er distanzierte sich von solch einem gottlosen verhalölten. aber im grunde hat er an gott geglaubt, was er in fast allen seinen theorien zur kenntnis gibt Beitrag melden!

Altschneider | 20.08.2007 09:14

Was für eine tendenziöse Umfrage - es bleibt einem keine Möglichkeit als irgendwie für den Kreationismus zu sein. Natürlich muss die Antwort lauten: Nein, ID hat im Biologieunterricht nichts zu suchen. Überhaupt ist diese irrationale Debatte um eine Selbstverständlichkeit, nämlich das religiöse Mythen in den ihnen eigenen Bereich gehören, aber nicht in Unterricht, der sich mit Fakten beschäftigt, beängstigend. Ein Ministerin, die den Kreationismus als gleichwertig zur Evolutionstheorie sieht, ist eindeutig eine Fehlbesetzung und sollte umgehend zurücktreten. Die Debatte zeigt aber auch, wie gefährlich es ist, jedwede Religion zu tolerieren, das ist falsch verstandene Toleranz. Und so schnappt diese denn auch statt nach dem dargebotenen kleinen Finger gleich nach der ganzen Seele. Altschneider Beitrag melden!

Liberatus | 19.08.2007 22:54

@Michael D.: Wo die Informationen herkommen, durch die Bakterien Antibiotika-resistent werden? Viele Informationen sind es jedenfalls nicht - Antibiotikaresistenz entsteht typischerweise durch Mutationen an 1 bis 2 Punkten. Bei so simplen Problemen hat die Evolution eine reelle Chance. Wo etwas komplexere Anpassungsleistungen nötig sind, liefert sie keine Resultate. Bis heute ist z.B. keine Mutante des Malariaerregers aufgetaucht, die Trägern der Sichelzellenanämie etwas anhaben kann. Wer sich darüber informieren will, der lese Michael J. Behe, The Edge of Evolution. Beitrag melden!

Michael D. | 19.08.2007 20:40

bei Evolution muss nichts geglaubt werden. Nimm mal ne Petrischale mit Bakterien, wirf ein Antibiotikum rein vergleich die Ergebnisse danach, wenn du den Versuch nochmal machst, wenn du eine UV-Lampe ueber die Petrischale stellst. Na..wo kommen denn die Informationen her? Hat schnell Gott reingetan damit die armen Baktereien nicht sterben. Beitrag melden!

timotheus | 19.08.2007 18:40

ich habe das gefühl, dass menschen mit hang zum kreationismus angst vor dem unbekannten haben. aber wenn man nicht forscht und aufklärt, kann man sich nicht weiterentwickeln. wir würden noch immer auf bäumen leben. Beitrag melden!

Aelfric | 19.08.2007 18:13

Nein, Evolution ist wirklich eine interessante Idee, aber heute weniger denn je mit dem in Einklang zu bringen, was Biologen in der Natur beobachten. Insbesondere das Problem der irreduziblen Komplexität hat der Theorie in ihrer jetzigen Form das Genick gebrochen. Nun gibt es Weiterentwicklungen in der Evolutionstheorie, bei der mit viel Phantasie Erkärungsmodelle gesucht werden. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Mein Punkt ist nur: Das ist alles wahnsinnig spekulativ und haben mit naturwissenschaftlichen Beweisen nichts mehr zu tun. Die Zahl der Biologen, die dieses Problem trotz des quasireligiösen Evolutionsdogmas an ihren Fakultäten zugeben, wird in den nächsten Jahren zunehmen - da habe ich keinen Zweifel. Und das wird für die Biologie insgesamt außerordentlich befruchtend sein. Beitrag melden!

reason-first | 19.08.2007 17:49

@Che-Dark-Mark, ich glaube, Du solltest Deine Zitate noch einmal überprüfen, sie stimmen nämlich nicht! Einstein war kein gläubiger Jude und schon gar kein Christ, wenn überhaupt, hat er "Gott" in einem sehr übertragenen Sinn gebraucht, niemals in einem religiösen. Es gibt genügend Zitate und Schriften von Einstein, die seine atheistische Grundhaltung bestätigen. Untersuchungen in allen zivilisierten Staaten der Erde zeigen, dass religiöse Überzeugungen mit dem Bildungsgrad sinken. Unter Akademikern und insbesondere unter Spitzenforschern finden sich kaum noch überzeugte Vertreter irgendeiner Religion. Wenn ein Wissenschaftler sich heute noch als Christ bezeichnet, müsste man erst einmal untersuchen, warum er das tut. Das wird in aller Regel aus Rücksicht auf die Familie oder auch die berufliche Laufbahn geschehen. Besonders in den USA kann es sehr schädlich sein, sich zum Atheismus zu bekennen . Buchtipps: Hitchins, Der Herr ist kein Hirte, 8/07 Dawkins, Der Gotteswahn , 9/07 Beitrag melden!

Aelfric | 19.08.2007 16:51

Ja, Russells Teekanne ist eine wundervolle Illustration für die Evolutionstheorie. Ich behaupte als Evolutionstheoretiker einfach Dinge, die ich nicht beobachten und beweisen kann. Weder das menschliche Immunsystem noch die Entstehung der Blutgerinnung noch die Entstehung des bakteriellen Flagellums sind durch evolutionäre Schritte zu erklären. Aber die Leute behaupten das halt mal, weil niemand das Gegenteil beweisen kann. Insofern trägt die Evolutionsbiologie tatsächlich religiöse Züge. Beitrag melden!

Michael D- | 19.08.2007 16:41

hier nochmal eine wunderschöne Analogie, das die Hilflosigkeit der Religion wiederspiegelt. http://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne Beitrag melden!

Dr. Wolfgang Rieß | 19.08.2007 16:40

Prof. Kutschera verwahrt sich gegen die Unterstellung, ein dogmatisches Weltbild zu vertreten und dagegen, mit Richard Dawkins verglichen zu werden. Positiv festzuhalten ist, dass er einen methodischen Atheismus vertritt, siehe z. B. seine Ausarbeitung „Methodischer Naturalismus und geistlose Evolutionsforschung“. Kutschera stellt jedoch den Anspruch, dass dieser wissenschaftliche Ansatz bereits die ganze Wirklichkeit darstelle. Er macht diesen Methodenfehler, nämlich den wissenschaftlichen Atheismus grenzüberschreitend auch auf die Schöpferfrage zu anzuwenden, zum Vehikel seines Weltbildes. Er präsentiert jedenfalls hierbei kein wissenschaftliches Ergebnis. In dem Zusammenhang sollte natürlich auch nicht vergessen werden, dass Ulrich Kutschera zum Beirat der atheistischen Giordano Bruno Stiftung gehört. Nur schlaglichtartig seien hier die von dort betriebenen bzw. unterstützten Aktionen wie www.religionsfreie-zone.de oder Denkladen genannt. Beitrag melden!

reason-first | 19.08.2007 16:24

@Alfric Du sagst: "In diesen Wochen ist Michael Behes Buch "Darwins Blackbox" auf deutsch erschienen. Habe es gerade gelesen und bin verblüfft, auf welch tönernen Füßen die Evolutiontheorie unter biochemischen Gesichtspunkten besteht." --- mit anderen Worten, Du nimmst Behe alles ab, was er in seinem Buch behauptet? Ein bisschen kritischer solltest Du schon sein. --- Behe ist ein Scharlatan, kein Wissenschaftler mehr. Seine Ansichten zu Fragen der Biologie sind so extrem, dass sich sogar seine Fachkollegen genötigt sahen, sich öffentlich - nämlich auf der offiziellen Webseite der Universität von seinen unhaltbaren Positionen zu distanzieren: http://www.lehigh.edu/~inbios/news/evolution.htm Das ist immerhin ein in der Wissenschaft sehr ungewöhnlicher Vorgang, von dem nur dann Gebrauch gemacht wird, wenn ein ehemaliger Wissenschaftler nur noch mit Unsinn an die Öffentlichkeit geht. Behes Buch ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde. Beitrag melden!

reason-first | 19.08.2007 16:22

@Che-Dark-Marc Du sagst:"ich finde dass hitler damals, das systhem der evth für seine zwecke missbraucht hat. er wollte damals eine elitäre herrenrasse erschaffen. (ganz im sinne der ev). das erreichte er durch die ermordung von ihm sogenannten michschlingsrassen und behinderten." Hitler ist ein ungeeignetes Beispiel, denn er war Zeit seines Lebens Katholik, die Kirche hat aktiv mit ihm zusammen gearbeitet, auch wenn man zur Ehrenrettung des Klerus sagen muss, dass einige wenige Priester aktiven Widerstand geleistet haben. -- Große Teile der KZ-Mannschaften waren aktive Christen. Schließlich darf man nicht vergessen, dass die Akzeptanz des Judenhasses im 3. Reich ein Ergebnis der christlichen Lehren in der davor liegenden Zeit war. Beitrag melden!

reason-first | 19.08.2007 15:26

@Trudy, Du sagst"Aber doch sollte man als Wissenschaftler auch nicht ausschliessen, das eine Intelligenz (Gott/der EINE Gott aller?) alles angefangen hat." --- Richtig, auscchließen kann man es nicht, aber was spricht für diese Vorstellung? Das sind doch nur die Märchenbücher einiger alter Kulturen, die noch heute weitgehend kritiklos aber meist in Unkenntnis "geglaubt" werden. --- Gibt es ein grausameres, einfältigeres und eitleres Wesen in der Literatur als den alttestamentarischen Jahwe, der "seinem Volk" befiehlt, andere Völker total auszurotten (manchmal nur mit Ausnahme der Jungfrauen), der mit sich handeln lässt, wie ein Rosstäuscher (Lot), der Brandopfer fordert und dann entscheidet, ob sie ihm gut genug sind? Einfach mal mit Verstand die Bibel lesen, dann wirst Du merken, was für eine Zumutung das ganze Machwerk ist. Beitrag melden!

reason-first | 19.08.2007 15:12

@Che-Dark-Marc Du sagst:"ich fand unmöglichkeiten in der evth, in den bereichen, der chemie, physik und biologie. um nur mal eins aufzugreifen: nach den ersten beiden sätzen der thermodynamit kommt von nichts nichts und ein system führt ohne eingriffe von aussen unweigerlich ins chaos. ich habe lange nach einer erklärung für dieses problem gesucht aber ich musste feststllen, dass kein eiziger ev-wissenschaftler, es für notwendig befunden hat, das problem zu lösen." Ich wette, Du hast keine Ahnung, was der 1. und 2. Hauptsatz der Thermodynamik überhaupt aussagen. Du plapperst einfach nur nach, was Du irgendwo auf einer Kreationistenseite aufgesammelt hast. Die Behauptung ist nämlich völliger Unsinn. Es gibt nicht einen einzigen Widerspruch zwischen der Evolutionstheorie und den Ergebnissen der übrigen Naturwissenschaften. Nur das Wunschdenken der Kreationisten, dass es so sein möge. Beitrag melden!

reason-first | 19.08.2007 15:06

@Che-Dark-Marc einen ev-forscher zitieren: "die evolution ist eine weltweit anerkannte theorie, nicht weil sie bewiesen werden könnte, sondern, weil sie die einzige alternative zur schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen. Du solltest hier schon Ross und Reiter nennen können. Für Deinen Satz gibt es keinen Beleg außer Behauptungen der Kreationisten. Ich kann genauso einen Satz mit umgekehrten Vorzeichen konstruieren: "Ein bekannter Kreationist, der aber aus verständlichen Gründen nicht namentlich genannt werden möchte, gab in kleinem Kreise zu: 'Natürlich wissen wir, dass unsere Vorstellungen nicht den Tatsachen entsprechen, aber wie sollen wir die Leute zu Geldspenden für unsere Sache bewegen, wenn wir das zugeben würden.' " Man findet selten so viel frei erfundene Behauptungen bis hin zu sinnenstellenden Zitaten wie auf den Seiten der Kreationisten oder in ihren Leserbriefen. Beitrag melden!

Tyrone | 19.08.2007 14:27

Gut finde ich an GEO, dass dieses Streitthema wieder einmal aufgegriffen wird und daher im Gespräch bleibt. Daher erst einmal ein Dankeschön. Es wäre allerdings noch besser gewesen, auch einen Kritiker der Evolutionstheorie zu hören - die Argumente würden mich interessieren. Meiner Ansicht nach ist die Evolutionstheorie nicht mit der Bibel in Einklang zu bringen: entweder die Bibel ist in der Hinsicht falsch oder aber die Evolutionstheorie ist fehlerhaft. Schade ist, dass die Evolutionstheorie immer als bewiesen im Biounterricht dargestellt wird. Das ist NICHT der Fall. Leider betreiben hier die Amis Wissenschaft und Glaube neutraler. Sie hören sich nämlich beide Seiten an, während das stocksture Deutschland auf der bewiesenen Evolutionstheorie beharrt und nicht zu Gesprächen bereit ist (wie man ja in einer bekannten ZDF-Sendung gemerkt hat). Ich wünsche mir eine weitere Diskussion und mache GEO Mut, Rückgrat vor den Göttern der Wissenschaft zu haben. Beitrag melden!

Liberatus | 19.08.2007 14:21

Die Deutsche Nationalbibliothek kauft nicht, wie Professor Kutschera uns hier weismachen will, "auf Kosten des Steuerzahlers alle kreationistischen Bücher ein". Sie erhält per Gesetz von jedem in Deutschland erschienenen Buch unentgeltliche Pflichtexemplare. Wenn Medien über Kreationismus "ein florierendes Business" sein sollen, dann sind es die über Evolutionstheorie schon lange - um das zu sehen, genügt ein Besuch in einer beliebigen größeren Buchhandlung. In unserer Stadtbibliothek füllen Bücher über Evolution ein ganzes Brett. Darunter als einziges kritisches Buch das von Junker und Scherer, und dafür gleich zwei von Professor Kutschera. Ob er auf sein Autorenhonorar verzichtet hat? Beitrag melden!

reason-first | 19.08.2007 14:14

@Che-Dark-Mark, ich glaube, Du solltest Deine Zitate noch einmal überprüfen, sie stimmen nämlich nicht! Einstein war kein gläubiger Jude und schon gar kein Christ, wenn überhaupt, hat er "Gott" in einem sehr übertragenen Sinn gebraucht, niemals in einem religiösen. Es gibt genügend Zitate und Schriften von Einstein, die seine atheistische Grundhaltung bestätigen. Untersuchungen in allen zivilisierten Staaten der Erde zeigen, dass religiöse Überzeugungen mit dem Bildungsgrad sinken. Unter Akademikern und insbesondere unter Spitzenforschern finden sich kaum noch überzeugte Vertreter irgendeiner Religion. Wenn ein Wissenschaftler sich heute noch als Christ bezeichnet, müsste man erst einmal untersuchen, warum er das tut. Das wird in aller Regel aus Rücksicht auf die Familie oder auch die berufliche Laufbahn geschehen. Besonders in den USA kann es sehr schädlich sein, sich zum Atheismus zu bekennen . Buchtipps: Hitchins, Der Herr ist kein Hirte, 8/07 Dawkins, Der Gotteswahn , 9/07 Beitrag melden!

Michael D | 19.08.2007 14:05

@Aelfric "alles über Entwicklung herzuleiten, obwohl diese Prozesse auf genetischer Ebene nicht zu erklären sind" was soll dieser Satz? Das ist ein Schlag in das Gesicht jedes Biologen! Meine Güte, gerade auf genetischer Ebene. Man lest mehr Fachbücher als über Google kreationistische Propagandaliterratur zu lesen. Euch kann man wirklich jeden Müll vorwerfen der anti-Evolution ist, fresst alles. Sorry, aber da brennt mein Biologenherz wenn ich solche Sätze lese die an der Wirklcihkeit komplett vorbeigehen. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 19.08.2007 13:04

Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen. Max Planck (4) 23.04.1858 - 04.10.1947 Begründer der Quantentheorie & Nobelpreisträger ich habe jetzt einige der bedeutensten wissenschaftler zitiert, die es jemals gegeben hat. ich könnte die reihe noch fortsetzen aber das wär dann zu viel Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 19.08.2007 12:59

auch nett: Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind. Albert Einstein (40) 14.03.1879 - 18.04.1955 deutscher Physiker und Nobelpreisträger Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 19.08.2007 12:56

habe das gerade im web gefunden. sollte sich der herr kutschera vielleicht mal ansehen: Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen. Albert Einstein (40) 14.03.1879 - 18.04.1955 deutscher Physiker und Nobelpreisträger Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 19.08.2007 12:43

ich höre auch immer wieder, dass wissenschaftler, die an die schöpfung glauben, gott als einen "lückenfüller" gebrauchen. ich verweise da nur auf die wissenschaftler, die an gott glaubten und die welt verändert haben, wie einstein, heisenberg, planck und andere. einstein hat weitergeforscht obwohl seine leute schon gesagt haben, dass alles auf zufall beruht. sein einziges argument war: "gott würfelt nicht." und an seinem beispiel sieht man, was der glaube an gott der menschheit gebracht hat Beitrag melden!

Daniel | 19.08.2007 12:40

[...]die kreationistische Bewegung, die unter anderem Fakten verdreht, Erkenntnisse ignoriert und das gesamte Methodenarsenal der modernen Biologie ablehnt[...] Ich bedauere und bewundere Herrn Prof. Kutschera zutiefst: Trotz seiner Kenntnis darüber, dass die Evolution blind ist, da sie das Schicksal seiner Kinder nichtmal zu erahnen vermag, stellt er sich trotzig massloser Einfälltigkeit und Ignoranz in den Weg, statt die Heerschar evolutionär todgeweihter Lemminge in ihrem selbstkreierten Moloch verrotten zu lassen. Ist es aufgrund einer düsteren Vorahnung? Daß eines Tages das Destillat dieses Reaktio-Kreationismus seinesgleichen und andere kritisch-wissenschaftliche Geister (wieder) als "Ketzer" brandmarkt und die Welt in vormittelalterliche Geistesarmut stürzt und Wissenslücken mit Glauben überstopft? Unwahrscheinlich. Aber wenn, dann hat diese Menschheit (gottgewollt?) nichts besseres verdient... Beitrag melden!

Aelfric | 19.08.2007 12:19

@Michael D. Leider eine typische Reaktion, den Wissenschaftler anzugreifen, wenn mir seine Inhalte nicht passen. Es ist absolut okay, ID für unbewiesen zu halten. Aber die Wissenschaft wird den ID'lern nochmal dankbar sein, dass sie die wilden, unbewiesenen Spekulationen der Evolutionsbiologie infrage gestellt hat. Denn die Gedankenfaulheit der Evolutionsbiologen, alles über Entwicklung herzuleiten, obwohl diese Prozesse auf genetischer Ebene nicht zu erklären sind, wird vielleicht doch nochmal ein Feuer der Forschungslust entfachen. Mit dem, was heute state of the art der Evolutionsbiologie ist, kann eigentlich kein nachdenklicher Mensch zufrieden sein Beitrag melden!

Roland | 19.08.2007 11:15

Mein Eintrag besteht einzig auf den Verweis zum Kommentar von Peter (17.08.2007 00:10). Besser hätte ich es ohnehin nicht formulieren können. Beitrag melden!

Michael D. | 19.08.2007 10:18

@Michael Behes Behes ist ein bekennender ID`ler, die Bücher die sich gegen Evo. wenden, haben alle eins gemeinsam. Sie werfen mit schönen Beispielen rum, die fuer einen Laien ein Totschlagargument sind. Ich habe Biologie studiert und auch schon paar mal in solche Büche/Webseiten hereingeschaut. Ich habe mich bisher immer bereits nach wenigen Minuten ärgerlich abgewendet. Wenn dann noch die Profis mit dem 2 Gesetz der Thermod. kommen, ist klar das die Leute eigentlich gar nicht wissen von was sie schreiben, oder nur den Leser mit ihren Wissenschaftsbegriffen blenden wollen. Bisher fallen alle Gegenbeweise der Kreationisten. "ok...Veränderungen gibts..aber keine neue Artenbildung" => wurde bereits mehrfach beobachtet "meinetwegen...aber wo ist der missing link?" => alle paar Jahre werden neue Knochenfunde gefunden" usw. ich könnte noch Seitenweise weiterschreiben. Es ist aus fuer den Kreationismus, wo sind wir bei der Evolution? Beim 10000.ten Beweis? Wo beim Kreat? Bei 0! Beitrag melden!

Aelfric | 18.08.2007 21:46

In diesen Wochen ist Michael Behes Buch "Darwins Blackbox" auf deutsch erschienen. Habe es gerade gelesen und bin verblüfft, auf welch tönernen Füßen die Evolutiontheorie unter biochemischen Gesichtspunkten besteht. Man weiß nicht nur nichts über die Entstehung der ersten Zelle oder die genetischen Veränderungen, die beispielsweise ein neues Organ hervorbringen. Man forscht auch kaum darüber!!!! Das ist das eigentlich Unfassbare. Deshalb wird vor allem die Intelligent-Diesign-Idee in den nächsten Jahren an Popularitäte zunehmen. Wissenschaftskritik lässt sich nicht dauerhaft unterdrücken, das haben wir von Galileo gelernt. Beitrag melden!

Reginald | 18.08.2007 20:56

Dass Gott die Welt geschaffen hat, muss ich glauben, denn es war niemand dabei, der das bezeugen könnte. Dass das Leben dieser Erde aus toter Materie entstand, dass also eine unendliche Fülle von Informationen sich aus dem Nichts gebildet hat, muss ich Herrn Kutschera und Genossen und Anhängern auch glauben, obwohl es allen Naturgesetzen, soweit wir sie heute kennen, widerspricht. Auch bei diesem Prozeß war niemand als Zeuge dabei. Deshalb ist die Evolutionstheorie eine Art Ersatzreligion für Menschen, die nicht an den Gott der Bibel glauben ( wie z.B. Hitler und Stalin). Da kann nun jeder glauben, was er möchte. Ärgerlich wird die Sache erst, wenn die Evolutionisten behaupten, ihre Religion sei eine Wissenschaft, der Kreationismus aber nicht. Auf welch schwachen Füßen der Evolutionsglaube steht, sieht man an den Methoden, mit denen Andersgläubige bekämpft werden. Sie erinnern mich stark an Inquisition und Hexenwahn oder an den Prozeß gegen Galilei. Beitrag melden!

Hans | 18.08.2007 20:42

In Ihrer Leserumfrage fragen Sie: Gehört die Bibel in den Biologieunterricht - und die Auswahl der Antworten ist ziemlich beschränkt - Die Bibel ist ein Amateurgeschichtsbuch mit vorwiegender Betonung der vielen Metzeleien zwichen den Völkern - gehört somit für 3 Minuten in den Geschichtsunterricht - Religionsdunterricht sollte es eh und je nicht geben, denn die Politiker sorgen schon genug für die Verdummung der Bevölkerung! Die Bibel muss also in die selbe Schublade wie die Upanishaden, der Koran oder dir griechische Mythologie -- auf alle Fälle nicht in die heutige Zeit denn in den Zeiten vorher hat sie schon genug Ungeil angerichtet! Beitrag melden!

Karel | 18.08.2007 18:32

Ich glaube daran, dass hinter der Schöpfung eine wie auch immer geartete Inteligenz (kosmisches Bewußtsein) stecken muss. Ich kann auch die Argumente, Erkenntnisse und Beweise de Evolutionstheorie nachvollziehen und übernehmen. Ich sehe zwischen den beiden Sichtweisen keinerlei Widerspruch. Kreationismus ist in seiner Ignoranz und Fanatismus eine gefährliche Geisteshaltung die in der Menschheitsgeschichte erschreckende Parallelen findet. Beitrag melden!

Simeon | 18.08.2007 15:17

@Che-Dark-Marc: du solltest dich dringend um deine Bildung und dein Wissen im Feld der Evolution kümmern. Es ist traurig wenn mit solchen Argumenten diskutiert wird. Wenn du dich wirklich mit der Evolutionstheorie beschäftigt und dich auch mal in ein Fachbuch über die Theorie belesen hast würdest du solche wirklich irrsinnigen Dinge nicht in die Runde werfen. Halb-Wissen kann sehr sehr schädlich sein, wenn man sich dessen nicht bewusst ist! Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 18.08.2007 14:46

@Sven: wir leben immer noch in einem land mit meinungsfreiheit. diese diskussion hier zu verbieten währe gegen das gesetz. aber anscheinend ist es das einzige, was evolutionsforscher immer mit gegenstimmen machen. sie versuchen sie zu verbieten oder totzuschweigen... Beitrag melden!

Sven | 18.08.2007 11:39

Es versetzt mich in erstaunen, dass GEO nicht klar Stellung bezieht. Ist es die Angst um Leser, dass GEO sich überhaupt dieser unsinnigen Diskussion stellt? Bisher war ich davon überzeugt, dieses Magazin läßt sich nicht durch Glaubensrichtungen beeinflussen, sondern die Journalisten fühlen sich der Objektivität, der Wissenschaft verpflichtet. Einem möglichen religiösen Mainstream zu folgen ist gefährlich, da das Magazin seine eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt. Die Anzeige von "Gute Nachrichten" läßt mich befürchten, dass GEO einen Weg einschlagen wird, der auch politisch Konsequenzen haben könnte? Obacht, der religiöse Glaube ist nicht diskussionsfähig! Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 18.08.2007 11:36

@ tom krüger: du meinst, dass die religion kriege und grausamkeiten in die welt gesetzt haben. ok zum teil kann ich dir da leider nur zustimmen. aber ich muss auch sagen, dass die show, die der herr bush da abzieht nichts mit der bibel und ihren richtlinien zu tun hat. denn: "glauben ohne liebe ergibt fanatismus". auf der anderen seite hat uns die evolution auch nicht gerade frieden beschert. die menschen sehen das recht des stärkeren als freibrief für egoismus, rassenhass, abtreibung, etc. ich weis,dass ich mir mit dieser aussage viel ärger einfangen könnte aber ich kann aber ich muss das jetzt einfach mal sagen. ich finde dass hitler damals, das systhem der evth für seine zwecke missbraucht hat. er wollte damals eine elitäre herrenrasse erschaffen. (ganz im sinne der ev). das erreichte er durch die ermordung von ihm sogenannten michschlingsrassen und behinderten. ich finde es ist jetzt ein bisschen hart das hier zu schreiben aber es zeigt meiner meinung nach am besten was ev bringt. Beitrag melden!

Kurt | 18.08.2007 09:58

ich sehe schon, wenn ich mir einige emotionale Artikel anschaue, die Schule sollte wesentlich mehr über die Evolution lehren. Gerade die einige der letzten Postings hier, zeigen das die Bevölkerung einiges an Defizite hier hat. Schade, ich dachte das gerade das Volk der Dichter und Denker, das viele Erfindungen und bahnbrechende Erkenntnisse hervorgebracht hat, sich etwas den Mantel des Mysthizismus hervorgewagt hat. Wenn man rührsehlige Geschichten vom sich entwickelnden Herzen seines Sohnes liest, und darin, von Gefühlen geblendet, eine Konstruktion sieht, werfe ich letztendlich das Handtuch und sehe die ganzen Forschungen und Erkenntnisse der letzten paar hundert Jahren ad absurdum. Anscheinend sind wir doch noch unwissende Schamanen die mit einem Handy um das rituelle Lagerfeuer hocken. Beitrag melden!

Ernest | 18.08.2007 09:22

Ich finde die letzten beiden Sätze im Interview mit Herrn Professor Kutschera erstaunlich und auch ein wenig irritierend. Soweit mir bekannt ist, sind die meisten medizinischen Errungenschaften durch einen lenkenden, zielgerichteten Willen, nämlich dem des Menschen hervorgerufen worden. Forschung nennt man dies und Forschung beinhaltete immer auch soetwas wie Verstand und somit einen Plan. Man erkennt ein Problem und sucht, wohlgemerkt zielgerichtet, nach einer Lösung. Nichts sollte dabei dem Zufall überlassen sein. Zumindest hoffe ich, dass unsere Wissenschaftler wissen, was sie tun. Man mag ja für Meschen, lieber Herr Professor Kutschera, die an einen Gott glauben und der Evolutionsbiologie kritisch gegenüberstehen nicht viel übrig haben. Aber man sollte akzeptieren, dass jedem Menschen unabhängig von seiner Weltanschauung die best mögliche medizinische Betreuung zustehen muß. Christen nennen dies Nächstenliebe; Sie scheinen dafür noch kein Wort gefunden zu haben. Beitrag melden!

Steeb | 18.08.2007 08:51

Statt Argumente benutzt Herr Kutschera polemische Angriffe. Wer sich wie er einer öffentlichen Auseinandersetzung entzieht weil Andere anscheinend rethorisch besser sind, macht sich selbst unglaubwürdig. Er tut ja so, als ob die Zuhörer nicht unterscheiden können. Ich halte diese Art von Auftritt beziehungsweise Nicht-Antritt menschenverachtend. Als ich gerade mit meinem Sohn bei einem Kinderkardiologen war und wir das Herz meines Sohnes mit Hilfe von Ultraschall betrachteten, dachte ich: So einen Glauben, dass eine solche phantastische Konstruktion wie das Herz aus Zufall entstanden und sich mal eben so entwickelt haben soll, habe ich nicht. Da ist mir der Glaube an den Gott, Schöpfer Himmels und der Erde und auch meines Lebens, wie es die ganze Christenheit seit Jahrtausenden bekennt, sehr viel logischer und einleuchtender. Es bleibt eben dabei: Wissenschaft kann nur was Wissen schafft und das ist und bleibt herzlich wenig im Blick auf das große Geheimnis des Lebens. Beitrag melden!

Tom Krüger | 18.08.2007 01:48

Es darf ja wohl nicht wahr sein?!Eine hochentwickelte Gesellschaft die sich mit ihrem Fortschritt auch geistig weiterentwickeln sollte,was man eigentlich erwartet,macht einen gewaltigen Rückschritt in seiner geistigen Entwicklung.Unglaublich,was ein ungebildeter und schwachsinniger Präsident den man als Vorbild in der mächtigsten Militärmacht der Welt sieht,Ihn sogar als den Messias verehrt , seinen heiligen Krieg befürwortet und der die Evolution strickt ablehnt,alles anrichten kann.Danke USA,ohne euch würden wir doch glatt die Welt nicht verstehen. Beitrag melden!

höxle | 17.08.2007 22:09

Die Diskussion um Schöpfung und Evolution leidet in ihrer Qualität daran, daß in der Breite erkenntnistheoretische Grundkenntnisse über die wissenschaftliche Methodik, ihre Reichweite und Grenzen im Wechselverhältnis zu den Aussagen unterschiedlicher Wirklichkeitsauffassungen (z.B. eine Welt mit oder ohne Gott) fehlen. Die Wissenschaft kann nicht über die "Wahrheit" dieser Wirklichkeitsauffassungen oder nennen wir sie Weltanschauungen entscheiden. Aus der Geschichte läßt es sich vielfach - ja fast gesetzmäßig- zeigen, daß mit sauberer wissenschaftlicher Methodik (=methodischer Redfuktionismus) gewonnene Daten und Gesetzmäßigkeiten in unterschiedlichen Modelle von der Wirklichkeit integrierbar waren und sind (z.B. Evolution oder Schöpfung). Welches Modell zu einer Zeit favorisiert wird, bestimmen nicht allein wissenschaftliche Fakten sondern wird auch vom Mainstream gesellschaftlicher und sozialer Werte geprägt. Und dieser trägt heut das Siegel "Pluralismus" und "Scientismus". Beitrag melden!

rudi | 17.08.2007 20:14

@Che-Dark-Marc Fuer die Evolution gibts zig Beweise, Artenbildung...Fossilien..Radiocarbonmethode, um mal 3 von Zig zu nennen. Was hat der Kreationismus zu bieten? Was? .. .. .. Nix? Nur..wie du sagst Kontra..und nicht mal wissenschaftlichen Kontra. Und wieso überhaupt Materie entstanden ist, das ist das Gebiet der Physik. btw. was fuer Ideen hat der Kreationismus da? Achso..ich Depp...hat ja der Gott gemacht...aeh..wer hat dann Gott gemacht? .. ach der war schon immer da...alles klar. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 17.08.2007 18:10

ich sehe bei dir das gleiche problem wie bei restlos allen anderen evolutionisten. ihr bringt keine beweise für die evolution ihr könnt immer nur kontra geben. bring mir einen beweis, für die evolution oder sag mir wie sich ein einziges atom aus nichts gebildet hat. wenn du nichts der gleichen vorbringen kannst, dann würde ich an deiner stelle nichts mehr sagen. und übrigens ich sehe dass als persönliche beleidigung mich, nur weil ich logisch denke und nicht der masse hinterherlaufe, als das unterste niveau zu bezeichnen zu lassen Beitrag melden!

Rudie | 17.08.2007 17:38

@Che-Dark-Marc was soll Geo denn für Punkte gegen die Evolution bringen? Da gibts keine? Etwa die Punkte die die üblichen ..ersten 100 Googletreffer..Kreationistenseiten bringen? Sorry, aber das ist unterstes Niveau die Punkte zu zerpflügen. Die Punkte werden schon von einem interessierten Abiturienten widerlegt. Geo wuerde unter wissenschaftlich interessierten Leser einiges an Reputation verlieren, wenn sie auf die schwachsinnigen Punkte eingehen wuerde. Genau das gleiche zu Fordern, das auf Befürworter "die Erde ist eine Scheibe" eingegangen werden sollte. Das kann man meinetwegen bei Magazinen wie PM oder Welt der Wunder bringen, aber dann hat so Mysthizismus nichts mehr in höheren Magazinen zu suchen. Beitrag melden!

Rudi | 17.08.2007 17:33

@Che-Dark-Marc jaja, hört sich immer toll an "ch habe mich intensiv mit der evth auseinandergesetzt und bin auf sehr viele unüberwindbaren physikalischen barrieren gegen die evolutionstheorie gestoßen." Klar, sich auf irgendwelche Kreationisten-Webseiten rumtreiben zählt nicht als wissenschaftliche Analyse. Dann der Punkt mit der Thermodynamik...genau..weil die Erde auch ein geschlossenes System ist. Typische Argumente von solchen Webseiten, klingen gut bei Laien, aber alle Punkte verpuffen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 17.08.2007 16:53

was ich noch ergänzen wollte ist, dass ich es bedauere, dass geo immer so proevulotionistisch eingestellt ist. ich habe es noch nie erlebt, dass in ihrer zeitschrift ein kreationist oder ein ID forscher zitiert wurde. ich habe auch einiges vom herrn kutschera gelesen. auch er konzentriert sich hauptsächlicht darum, die schöpfungstheoretiker zu kritisieren und anzuprangern, anstatt seine theorien mal durch seine so hoch gelobten harten fakten zu belegen. ps.: das zitat aus meinem letzten post war von dem evolutions-zoologen D. Watson (hat nicht mehr reingepasst) Beitrag melden!

Che-Dark-Marc | 17.08.2007 16:37

ich finde es interessant, wieviele menschen, die evolutionstheorie mit harten fakten in verbindung bringen. ich habe mich intensiv mit der evth auseinandergesetzt und bin auf sehr viele unüberwindbaren physikalischen barrieren gegen die evolutionstheorie gestoßen. ich fand unmöglichkeiten in der evth, in den bereichen, der chemie, physik und biologie. um nur mal eins aufzugreifen: nach den ersten beiden sätzen der thermodynamit kommt von nichts nichts und ein system führt ohne eingriffe von aussen unweigerlich ins chaos. ich habe lange nach einer erklärung für dieses problem gesucht aber ich musste feststllen, dass kein eiziger ev-wissenschaftler, es für notwendig befunden hat, das problem zu lösen. stattdessen werden die probleme einfach totgeschwiegen. ich möchte noch einen ev-forscher zitieren: "die evolution ist eine weltweit anerkannte theorie, nicht weil sie bewiesen werden könnte, sondern, weil sie die einzige alternative zur schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen. Beitrag melden!

.daniel | 17.08.2007 15:50

also ich bin so ein prokreationist! ich frage mich obt warum wissenschaftler die proevolution sind sich immer so großzügig über die naturgesetzte hinwegsetzten. so verstöst die evolutionstheori gegen viele naturgesetzte. ist das noch wissenschaft??? ich glaube kaum. dieser schwachsinn wird aber als solche verkauft!!!!! Beitrag melden!

stadtschamane | 17.08.2007 12:37

@elena: Das Problem am Kreationismus ist, dass er eben keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema ist - daher auch nicht 'satisfatuionsfähig' oder vergleichbar mit irgendeiner wissenschaftlichen Theorie. Alles im Umfeld des Kreationismus basiert auf unbeweisbaren Behauptungen. In der Naturwissenschaft muss jedoch im Gegensatz dazu auf die Basis von Beobachtungen und Entdeckungen zurückgegriffen werden um eine Behauptung aufstellen zu können. Der Trick der Kreationisten ist es, sich selbst als wissenschaftliche Theorie zu tarnen um sich als 'wissenschaftliche' Theorie auszugeben. Nur gibt es keine Beweise - zur Evolution schon! Der Vorteil an wissenschaftlichen Theorien ist die sogenannte Falsifizierbarkeit (d.h. es ist - mit geeigneten Entdeckungen - möglich zu beweisen, dass sie falsch sind). Für den Kreationismus ist das leider nicht möglich. Übrigens ebenso wie für die Theorie des FSM (die mittlerweile auch eine Menge Anhänger hat!) Beitrag melden!

elena | 17.08.2007 12:04

Herr Kutschera vertritt meines erachtens ebenfalls ein vorgefertigtes Weltbild, das er mit Klauen und Zähnen verteidigt. Kein Wissenschaftler kann sich einbilden frei von seinem eigenen ideologischen Hintergrund zu sein, auch wenn Herr Kutschera sich als so absolut neutral und "wissenschaftlich" darstellt. Dass er Menschen mit einer anderen Weltsicht, die sich zur Verteidigung ihrer Argumente der selben wissenschaftlichen Methoden bedienen wie er selbst, diskriminiert ohne dies mit guten Sachargumenten zu begründen und auf die Argumente der Gegenseite fair einzugehen halte ich für höchst unwissenschaftlich und reine Meinungsmache. Ich möchte Anmerken, dass dieser "wissenschaftliche" Beitrag kein einziges Argument und nur Herr Kutscheras Meinung enthielt. Beitrag melden!

Peter | 17.08.2007 00:10

Der Kreationismus ist sicher nicht aus der Auseinandersetzung mit dem Thema als wissenschaftliche These entstanden, sondern sollte als wirkungsvolles Werkzeug einer klerikalen amerikanischen Machtelite verstanden werden, der jedes Mittel Recht ist, sich den Einfluss auf die Gesellschaft und damit den Zugriff auf fette Pfründe zu sichern. Diese politische Methodik ist nicht neu - gute Beispiele finden sich in der römisch-katholischen Kirchengeschichte. Natürlich sprigen die konservativen katholischen Kirchenkreise nicht nur im deutschsprachigen Raum freudig auf diesen Zug auf, sie würden gerne das Rad der Zeit zurückdrehen. Traurig ist nur, dass die angeblich aufgeklärten und geistig hoch entwickelten europäischen Gesellschaften genau das nicht sind und praktisch jeden amerikanischen Schwachsinn so kritiklos übernehmen. Der Kreationismus sollte nicht als naturwissenschaftliche Irrlehre sondern als der Ausdruck eines politsch/gesellschaftliches Problems diskutiert werden. Beitrag melden!

Rudi | 16.08.2007 21:30

Meiner Meinung nach muss man schon ziemlich blind sein, um nicht die Selbstorganisation der Materie bzw. die evolutionären Mechanismen zu sehen. Alleine wenn man mit offenen Augen sich die Natur betrachtet..mit etwas naturwissenschaftlichen Hintegrundwissen, verblassen sämtilche kreationisischen Ideen und ihre Webseiten zu absurden Seiten. Ich denke man muss bei der Diskussion zw. Evolution und Kreationismus unterscheiden. Bei der Evolution geht es um harte Fakten und Wissenschaft, was durch den Kreationismus unangreifbar ist. Beim Kreationismus ist keine Wissenschaft und kann die Evolution auf diesem Gebiet nicht angreifen, bei ihr gehts um Psychologie und Glauben. Die Bestätigung das es einen Gott gibt, der fuer einen sorgt. Wahrscheinlch fühlen sich die ganzen Gläubigen in ihrem Glauben so angegriffen, das sie jetzt die Wissenschaft angreifen müssen. Mit Logik ist der Kreationismus niciht zu erklären. Beitrag melden!

Stefan | 16.08.2007 20:26

am "besten" ist auch die Umfrage dieser Seite, da kann gar nicht ankreuzen, das die "Bibel nicht in den Schulunterricht" gehört Beitrag melden!

Klaus | 16.08.2007 20:05

Wer sich ernsthaft mit den aktuellen Forschungsergebnissen der Evolutionsbiologie auseinandersetzt, stellt fest, dass zahlreiche empirische Befunde in eine nicht-evolutive Richtung zeigen. Näheres dazu unter "www.naturgeschichte.eu" Beitrag melden!

Maigrey | 16.08.2007 14:25

Zunächst eine Richtigstellung: "Erstens: "Als Naturwissenschaftler bin ich mir zu fein, mich mit Homöopathen, Astrologen, Wünschelrutengängern und Kreationisten auseinander zu setzen." " ... Das war als Zitat gemeint und entspricht nicht der Ansicht des Autors! Es gibt aber leider meiner Erfahrung nach tatsächlich Wissenschaftler, die dieser Ansicht sind und von sogenannten "Esoterikern" sprechen, die unseriös sind. Diese Haltung lehne ich ebenso ab, wie die vorgebliche "Lehrmeinung" der Kreationisten. Schöpfungsgeschichte gehört in den Religionsunterricht und nicht in die Naturwissenschaft. Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn beruht auf ganz anderen Arbeitsweisen (z. B.Versuchen-Überprüfen). Ich bin Naturwissenschaftlerin und kann trotzdem ein gläubiger Mensch sein, wobei es völlig egal ist, welcher Religion ich angehöre. Ich finde es bedauerlich, dass im Allgemeinen irrigerweise die Vorstellung herrscht, dass sich Wissenschaft und Religion gegenseitig ausschließen. Das tun sie nicht Beitrag melden!

Bert | 16.08.2007 13:25

ich bin kein Evolutionsbiologe, doch sehr an Evolution interessiert und recherchiere ständig. Auffallend dabei ist, dass Evolutionsbiologen vielfach sehr arrogant auftreten. Anfragen werden nicht beantwortet. Unsachlich ist z. B. wie man mit dem Buch "Evolution, eine kritisches Lehrbuch" umgeht. Ich habe es gelesen und es ist mitnichten ein religiöses Buch. Es setzt sich mit der Thematik der Evolutiion m. E. sehr sachlich auseinander. Nur das letzte Kapitel ist der Schöpfung gewidmet. Wenn dann Evolutionswissenschaftler dies verdrehen sind sie für mich nicht mehr glaubwürdig. Ich wünschte mir hier keine allgemeinen Verunglimpfungen, wie von Herrn Kutschera in dem Artikel dargetan, sondern um eine dezidierte Darstellung, was z. B. in dem Buch unwissenschaftlich ist. Zum anderen wünschte ich mir auch eine öffentliche Diskussion, damit sich der ungetrübte Betrachter eine eigene Meinung bilden kann. Es ist nicht dienlich, ewig die 10.000 - Jahre-Kreationisten ins Feld zu führen. Beitrag melden!

Joseph Wolsing | 16.08.2007 12:51

Es ist eine großer Unterschied, sich mit Menschen oder deren Ideen oder Thesen zu befassen. Kreationistische bzw. astrologische Thesen sind bar jedes wissenschaftlichen Hintergrunds. Sich damit zu befassen ist Zeitverschwendung. Ich selbst bin christlich geprägt aufgewachsen und immer noch der Ansicht, das der Glaube an eine wie auch immer geartete höhere Instanz oder Entität privatsache ist. Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn erfolgt auf der Ebene des Diskurses und vor allem unter Einhaltung wissenschaftlicher Arbeitsweisen. Dies ist fundamentalistischen Glaubensbekenntnissen fremd. Die Angst vor fehlendem Wissen ist dem Menschen eigen, die Art damit umzugehen jedoch jeindividuell. Religiöser fundamentalismus (und dazu gehört der Kreationismus zweifelsfrei) hat vermutlich mehr Menschenleben gekostet, als alle politischen Ideen zusammen. Die Menschen sollten sich davon befreien - zu ihrem eigenen Wohl. Falsche Gekränktheit ist im Rahmen des Erkenntnisgewinns völlig fehl am Platz. Beitrag melden!

Talia | 16.08.2007 12:10

"Erstens: "Als Naturwissenschaftler bin ich mir zu fein, mich mit Homöopathen, Astrologen, Wünschelrutengängern und Kreationisten auseinander zu setzen." " ... ich bin entsetzt über diese nazistische Äußerung! Jeder Mensch ist es wert, sich mit ihm aueinanderzusetzen. Beitrag melden!

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