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Himmelsbeobachtung: Die Perlenkette der Planeten

Noch bis Ende dieser Woche bietet sich Frühaufstehern ein seltenes Schauspiel: fünf Planeten unseres Sonnensystems und der Mond - aufgereiht wie auf einer Perlenschnur

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Bis in den Februar hinein stehen vor Sonnenaufgang fünf Planeten in der Bahn des Mondes (Foto von: NASA/JPL-Caltech)
© NASA/JPL-Caltech
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Bis in den Februar hinein stehen vor Sonnenaufgang fünf Planeten in der Bahn des Mondes

Wer in diesen Tagen frühmorgens an einer Haltestelle steht, kann sich die Wartezeit mit einem seltenen Himmelsschauspiel verkürzen - zumindest bei klarem Wetter. Denn noch bis Ende dieser Woche ziehen fünf Planeten unseres Sonnensystems über den Morgenhimmel: Merkur, Venus, Saturn, Mars und Jupiter - und der Mond.

Die Planeten umkreisen die Sonne zwar ungefähr in derselben Ebene wie die Erde. Aber dass sie am Nachthimmel gleichzeitig mit dem bloßen Auge zu sehen sind, kommt nur selten vor. Zuletzt war das Schauspiel im Jahr 2005 zu beobachten.

Schon abends zeigt sich der Gasriese Jupiter am südöstlichen Horizont. Nach Mitternacht folgt Mars, dann Saturn, die leuchtende Venus und schließlich, nur knapp über dem Horizont, Merkur. Im Vergleich zur Venus strahlt Merkur nur schwach - ungefähr eine Faustbreit (am ausgestreckten Arm) neben Venus.

Gegen 7 Uhr morgens glänzt dann die ganze Perlenkette der Planeten - bis zum 7. Februar zusammen mit dem abnehmenden Mond. Am 3. Februar steht der Erdtrabant über dem Saturn und nähert sich am 5. Februar der Venus.

Mehr über die Planetenparade, Zeiten und Sichtbarkeit von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie: www.waa.at/hotspots/planeten/201601_02_planetenparade/index.html




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