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Promession: Grüner sterben

Verrotten oder verbrennen: So heißt heute die Alternative bei Bestattungen. Susanne Wiigh-Mäsak schlägt einen dritten Weg vor. Die Schwedin hat eine Methode erfunden, mit der Tote im Handumdrehen zu Humus werden - Promession

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Jeder, der nach Lyr kommt, muss an ihrem Laden vorbei. Es ist das einzige Geschäft. Weniger als 200 Menschen wohnen das ganze Jahr über auf der Insel, die vor der zerklüfteten Küste von Bohuslän, der Provinz nördlich von Göteborg, liegt. Susanne Wiigh-Mäsak trägt einen geflochtenen Zopf und eine helle Latzhose. Aus einer der vielen Hosentaschen gucken Arbeitshandschuhe. Sie kommt gerade von der Gartenarbeit. Sie sagt: "Im Garten kommen mir die besten Ideen."


Will mal ein Rhododendron werden: Susanne Wiigh-Mäsak (Foto von: Oliver Lück)
© Oliver Lück
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Will mal ein Rhododendron werden: Susanne Wiigh-Mäsak

Eine davon ist eine neue Bestattungsmethode, die den Tod umweltfreundlicher machen soll - und etwas schöner, wenn so etwas geht. Die menschlichen Überreste verrotten nicht jahrzehntelang im Boden oder verbrennen in kürzester Zeit zu Asche. Sondern werden innerhalb eines Jahres zu Erde. Etwas verkürzt funktioniert das so: Der tote Körper wird zunächst auf minus 18 Grad heruntergekühlt und anschließend in flüssigem Stickstoff auf minus 196 Grad schockgefroren. Er ist nun brüchig wie Glas und zerfällt durch Vibration in ein Granulat. Das Wasser wird entzogen und so das Gewicht um siebzig Prozent reduziert. Zahnfüllungen und andere Metalle werden mit einem Magneten herausgefiltert. Nun kann das organische, geruchsfreie Pulver in einer kompostierbaren Urne in etwa vierzig Zentimeter Tiefe bestattet werden. Und wer möchte, kann seine Überreste zum Beispiel mit der Saat eines Baumes beerdigen lassen.


Vom Kreislauf des Lebens

"Für viele ist der Tod nicht mehr als das Gegenteil von Leben", sagt Susanne Wiigh-Mäsak, "ich wollte aber eine Alternative, die den Menschen Hoffnung geben kann, die den Tod - so traurig er auch ist - mit einem positiven Gedanken verbindet und vielleicht sogar etwas die Angst vor dem großen Nichts nimmt. Wenn man sagen kann, dass aus Großvater eine Blume geworden ist, dass er wieder neues Leben gegeben hat, kann man das leichter verstehen und sogar einem Kind erklären. Das ist der Gedanke des natürlichen Kreislaufs, das ist das ewige Leben."

Ende der Siebziger war sie mit ihrem Mann aus Göteborg nach Lyr gezogen. Susanne pendelte damals noch täglich mit der Fähre ans Festland. Sie hatte eine Stelle als Umweltinspektorin in einer nahe gelegenen Fabrik für Petrochemie gefunden. Ihre Aufgabe war es, auf Sicherheitsdefizite und mögliche Risiken für die Umwelt hinzuweisen. Und sie befasste sich auch verstärkt mit Kompostierung und mit den Alternativen, die diese bot: Sie testete Teller und Tüten aus Maisstärke. Doch nach 15 Jahren brauchte sie eine Veränderung. 1996 kündigte sie. Ein Jahr später eröffnete sie ihren Laden auf der Insel.

Feuer- und Erdbestattungen verpesten Luft und Boden
Susanne ist eine gute Erzählerin. Sie hat schon Vorträge auf der ganzen Welt gehalten. Und jetzt hat sie sich warmgeredet. "Wir Menschen", sagt sie, "benehmen uns, als ob wir nicht wüssten, dass die beiden Bestattungsarten den menschliche Körper daran hindern, in den Kreislauf der Natur zurückzukehren. Man hat die Wahl zwischen zwei schlechten Möglichkeiten, die beide respektlos gegenüber dem Verstorbenen sind und die beide im hohen Maße die Umwelt belasten. Die eine verpestet die Luft mit Kohlendioxid und Quecksilber, die andere verseucht den Boden, das Grundwasser, die Meere und verschmutzt die Luft mit hochgiftigem Methan. Unsere Toten sind längst zu einem ökologischen Problem geworden."

Sie sagt, sie könne sich noch gut an den Tag erinnern, als sie das erste Mal darüber nachdachte, dass der Rest eines Apfels und jeder Vogel ein besseres Ende finden als ein Mensch. Es war ein Moment der Klarheit, in dem sie vieles verstanden hat. An diesem Herbstnachmittag 1998 stand sie in ihrem Gewächshaus mit einer Topfpflanze in ihrer Hand. Sie dachte: Das soll alles sein, wofür ich mich entscheiden kann? Verrotten oder verbrennen? Das kann es nicht sein, dachte sie. Doch wie kann man einen Verstorbenen möglichst schonend in den Kreislauf des Lebens integrieren? Der Körper muss zu hundert Prozent organisch bleiben und kleiner werden, damit er nicht verwest, sondern kompostiert. Das war schnell klar, sagt Susanne.



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Kommentare zu "Grüner sterben"

K. Wacker | 29.04.2013 07:32

Mich würde ja der sagenhafte Magnet interessieren, der Titan- Schrauben, Amalgamfüllungen und Keramik- Hüftgelenke anzieht. Beitrag melden!

Zombie | 30.03.2013 12:05

Gehts noch? Jetzt muss man als Toter bis Schweden reisen um umweltgerecht umgewandelt zu werden? Die Indianer gaben ihre Toten dem Sauerstoff auf Hochbetten dar. Kein Methan, kein Feuer und die Vögel hatten Futter für viele Tage. Beitrag melden!

emse | 29.03.2013 11:05

grossartige Idee, ich bin Anwärter (88,45) - wo gibt es das schon und wie viele Euro warden fallig ? Beitrag melden!

R. Müller | 28.03.2013 21:43

Man muss dieser Dame schon gratulieren - tolle USP: die Promession, der Promator das Promatorium. Da steckt schon einiges an Marketing-KnowHow dahinter. Patente in 30 Länder. Obskure, zum Großteil falsche Argumente, damit spricht man sicher ein bestimmtes Klientel an - und natürlich vorne weg der GRÜNE Ökoschmäh! Würde mich „brennend“ interessieren, welchen CO2-Abdruck die Dame mit ihrem Gefriertrockungsverfahren verursacht. Erstaunlich auch, dass neben den verqueren Aussagen der Dame auch Falschaussagen unkommentiert von GEO übernommen werden (z.G. hochgiftiges Methan). Beitrag melden!

Ralf Hesse | 28.03.2013 17:54

Manchmal denke ich schon über den Tod nach. Ein solches Verfahren ist mir auf Anhieb sympathisch. Wenn es soweit ist, möchte ich auch gern eine Pflanze nähren. Hoffentlich bewährt sich das Verfahren, ist nicht zu teuer und wird auch in Deutschland zugelassen. Beitrag melden!

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