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Biokraftstoffe: Zucker im Tank

Die EU will 2020 zehn Prozent des Kraftstoffverbrauchs aus nachwachsenden Rohstoffen decken. Aber woher kommt eigentlich der europäische Biosprit? Und wie "bio" ist er? Wir beantworten die wichtigsten Fragen

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Umstrittene Energiealternative: Tanken mit Biosprit (Foto von: Imago/McPHOTO)
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Umstrittene Energiealternative: Tanken mit Biosprit

1. Was ist eigentlich Biosprit?

Man unterscheidet Biokraftstoffe der ersten und der zweiten Generation: Zur ersten Generation gehören Biodiesel aus ölhaltigen Pflanzen wie Raps, Soja und Ölpalme sowie Bioethanol aus zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie Zuckerrübe, Zuckerrohr und Mais. Bioethanol ist ein Benzinersatz, der fossilem Benzin in der Regel beigemischt wird.

Die zweite Generation der Biokraftstoffe verwendet unter anderem zellulosehaltige Stoffe wie Stroh und Holz(reste). Bislang ist es aufwendig und teuer, Biosprit der zweiten Generation zu produzieren, er hat nur einen sehr geringen Anteil. Die EU rechnet nicht damit, dass dieser Sprit bis 2020 wettbewerbsfähig wird.

Von allen Biokraftstoffen wird in der EU am meisten Biodiesel verbraucht, 2008 waren es 81 Prozent des gesamten Biosprits. Der Bioethanol-Anteil der ersten Generation machte 18 Prozent aus.


2. Warum Biosprit?

Fossile Rohstoffe werden knapper, die Preise für Öl und Gas steigen, zudem sind einige Förderländer politisch instabil und dadurch wenig zuverlässig, wie beispielsweise Libyen. Außerdem entstehen bei der Verbrennung von Öl Treibhausgase. Die EU sucht daher nach Energiealternativen und setzt gerade im Bereich Verkehr auf Biokraftstoffe.

2003 hat die EU in einer Richtlinie einen Mindestanteil von Biosprit für den Kraftstoffmarkt beschlossen, er sollte in Stufen von zwei Prozent 2005 auf 5,75 Prozent 2010 steigen und soll 2020 zehn Prozent erreichen. Die Beimischungsquoten der Mitgliedsstaaten sind teilweise noch sehr unterschiedlich, Deutschland mischte bereits 2008 im Schnitt 6,3 Prozent Biokraftstoffe bei.

3. Was ist mit E10?

Bislang betrug der Bioethanolanteil im Benzin bis zu fünf Prozent (E5), seit Mitte Dezember bieten Tankstellen in Deutschland auch Benzinsorten mit bis zu zehn Prozent Bioethanol an: das sogenannte E10. Damit wird eine europäische Richtlinie umgesetzt. Tatsächlich müssen Mineralölkonzerne eine Beimischungsquote von 6,25 Prozent erfüllen. E5 müssen sie weiterhin an Tankstellen anbieten, der ADAC kritisiert aber, dass manche Konzerne zunächst Super E5 (95 Oktan) aus dem Angebot genommen und durch teureres Super Plus E5 (98 Oktan) ersetzt hätten.

Nach Einführung herrschte große Skepsis bei den Verbrauchern: Sie fürchteten, der neue Kraftstoff schädige den Motor, sie zweifelten an der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen oder lehnten es ab, Nahrungsmittel zu verbrennen (siehe Fragen 7 und 8). Der ADAC schätzt, dass E10 inzwischen an rund 60 Prozent der Tankstellen verkauft wird und dort vor allem durch tankende Auto- und Motorradfahrer einen Marktanteil von gut 30 Prozent erreicht. Es ist der günstigste Kraftstoff, Super E5 kostet derzeit etwa drei Cent mehr.

Der ADAC vermutet, die erhöhten Preise für E5 lägen an möglichen Strafen, die Ende des Jahres auf die Mineralölkonzerne zukommen könnten: Wer die Quote von 6,25 Prozent nicht erfüllt, muss zahlen. Die Strafe gäben manche Firmen bereits jetzt an die Verbraucher weiter.

4. Woher kommt der Biosprit für Europa?

Die Mehrheit der Biokraftstoffe, die in der EU verbraucht werden, stammt auch aus Europa. 2008 betrugen die Nettoimporte aus Nicht-EU-Ländern 15 Prozent. Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden und Spanien produzierten mehr als drei Viertel des Biosprits, der in der EU hergestellt wird.

Allerdings stiegen zwischen 2005 und 2008 die Importe von Biokraftstoff von 399.000 Tonnen Öläquivalent auf 2,9 Millionen Tonnen Öläquivalent. Eine Tonne Öläquivalent entspricht ungefähr der Energiemenge, die aus einer Tonne Rohöl gewonnen wird. In Europa reichen die Anbauflächen nicht aus, um die steigende Nachfrage zu decken. Eine Studie des Institute for European Environmental Policy kommt zu dem Schluss, dass die EU 2020 44 Prozent des Bioethanols und 36 Prozent des Biodiesels beziehungsweise der dafür benötigten Rohstoffe importieren muss.

Noch verwenden die Hersteller für die Biodieselproduktion in der EU zwischen 57 und 70 Prozent Rapsöl aus den Mitgliedsstaaten. In einem Bericht der Europäischen Kommission von 2008 heißt es allerdings, fast alles Rapsöl würde für Nahrungsmittel verwendet werden, wenn es keinen Biodiesel gäbe. Unter der Annahme, dass Menschen und Tiere in der EU nicht weniger Raps konsumieren, nur weil es Beimischungsquoten gibt, müsste die fehlende Menge also durch Importe gedeckt werden, vor allem durch billigeres Palmöl.


Importiertes Sojaöl hat bislang einen Anteil von 14 bis 24 Prozent an der Biodieselproduktion und kommt vor allem aus Argentinien, Palmöl, das aus Indonesien und Malaysia importiert wird, macht fünf bis elf Prozent aus. Bioethanol wird zum Großteil aus Weizen, Mais, Gerste und Zuckerrüben aus der EU gewonnen, zusätzlich wird Zuckerrohr importiert, hauptsächlich aus Brasilien.



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