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Biologie: Die ältesten Lebewesen der Erde

Im Pflanzenreich sind Tausende Jahre alte Individuen nicht selten. Die Fotografin Rachel Sussman suchte die Rekordhalter unter ihnen

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Welwitschie
© Rachel Sussman
Welwitschie
Diese Welwitschie (Welwitschia mirabilis) in der Wüste Namib keimte vielleicht, als Christus seine Jünger um sich scharte. Sie soll rund 2000 Jahre alt sein
Kiefer
© Rachel Sussman
Kiefer
Die Huon Pine (Lagarostrobos franklinii), eine Kiefern-Art, wächst im Botanischen Garten von Hobart, Tasmanien. Forscher schätzen ihr Alter auf mehr als 10.000 Jahre
Yareta
© Rachel Sussman
Yareta
Die Yareta-Pflanze (Azorella compacta) der chilenischen Atacama-Wüste ist rund 3000 Jahre alt
Stromatolithen
© Rachel Sussman
Stromatolithen
Stromatolithen wie diese an der westaustralischen Carbla Station werden von Cyanobakterien gebildet. Ihr Alter schätzen Experten auf 2000 bis 3000 Jahre
Neptungras
© Rachel Sussman
Neptungras
Man sieht es ihm nicht an. Aber Neptungras (Posidonia oceanica), hier von den spanischen Balearen, kann ein Alter bis zu 100.000 Jahren erreichen
Dalarna
© Rachel Sussman
Dalarna
Das Cover des Buches ziert eine einsame Fichte (Picea abies) in der schwedischen Provinz Dalarna. Sie soll fast 10.000 Jahre alt sein
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Was ist ein "langes Leben"? Hundert Jahre, nach menschlichen Begriffen. Doch es gibt Lebewesen, die nicht nur älter werden als jeder Mensch. Manche von ihnen keimten, als gerade die Gletscher der letzten Eiszeit schmolzen. So etwa ein Fichte, die seit fast 10.000 Jahren in den Bergen Schwedens steht.

Ihr und weiteren Methusalems der Pflanzen- und Tierwelt widmete die New Yorker Fotografin Rachel Sussman Lebewesen einen Bildband. "Die Fotos sind Bilder von Vergangenem in unserer Gegenwart, Porträts von Individuen, die einen Zeitrahmen aufspannen, der weit außerhalb unseres gewohnten Bezugsrahmens liegt", schreibt sie in ihrem Vorwort.

Rachel Sussmans Arbeiten wurden in Museen und Galerien in den USA und Europa ausgestellt und befinden sich in den Sammlungen von Museen, Universitäten, Firmen sowie in Privatsammlungen.

Rachel Sussman, Die ältesten Lebewesen der Erde, Quadriga Verlag 2015, 320 Seiten, 49 Euro

Die Homepage der Künstlerin: rachelsussman.com




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Kommentare zu "Die ältesten Lebewesen der Erde"

Achim Hahnfeld | 17.04.2016 14:15

Wie immer behaupten die Amerikaner etwas zu haben, was der Rest der Welt nicht habe, hier den angeblich ältesten Baum der Welt, das angeblich älteste florale Einzelindividuum der Welt.
Wenn die Welt nur aus 52 Staaten besteht, die sich zwischen Canada und Mexiko befinden, stimmt das wohl.
Allerding ist laut dieser Seite Picea abies in Schweden älter als Pinus longaeva in California (siehe Artikel "Der älteste Baum der Welt" / daselbst).
Warum bitte macht GEO diesen unwissenschaftlichen Propagandamist noch mit?
Und kann mir bitte wer erklären, warum solcherlei Filme und Bücher über die tollsten, besten, ältesten, größten etc. Natur-, Archäologie- und anderen Wunder immer nur in USA von US-Bürgern publiziert werden? Hat das gute alte Europa keine fähigen Publizisten, Wissenschftler und Fotografen/Filmemacher mehr?
Ansonsten sind das hier auf GEO immer wieder die beeindruckendsten Fotos/Bilder, die ich im Web finde. Die Schöpfung in in ihrer prachtvollsten Ansicht.
Danke GEO! Beitrag melden!


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