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Leseprobe: Was nach dem ersten Bissen geschieht

Es ist ein alltäglicher Vorgang: Wir nehmen Nahrung auf und scheiden Unverwertbares aus. Im Verborgenen allerdings spielt sich Hochkomplexes ab

Text von Ute Eberle

Lesen Sie einen Auszug aus der neuen Ausgabe von GEOkompakt zum Thema "Gesunde Ernährung":


Der Verzehr einer jeden Speise –
in diesem Beispiel einer Pizza mit Käse,
Schinken und Rucola – ist der Auftakt
zur Verdauung: einem spektakulären
Prozess in fünf Schritten, der unser
Überleben sichert (Foto von: Jochen Stuhrmann für GEOkompakt)
© Jochen Stuhrmann für GEOkompakt
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Der Verzehr einer jeden Speise – in diesem Beispiel einer Pizza mit Käse, Schinken und Rucola – ist der Auftakt zur Verdauung: einem spektakulären Prozess in fünf Schritten, der unser Überleben sichert

Sie hat nur einen Zweck: zu zerstören, damit wir existieren. Ihr Prinzip ist so alt wie das Leben selbst. Schon in den ersten Einzellern wirkte sie auf simple Weise. Beim Menschen aber stellt sie einen ungeheuer komplexen Vorgang dar. Was sich dabei abspielt, versuchen Forscher seit Jahren im Labor zu simulieren. Komplett gelang dies noch nicht. Und sie läuft so diskret ab, dass wir von ihr beinahe nichts bemerken. Die Verdauung.

Damit sie funktioniert, beschäftigen wir eine ganze Serie von Organen, die gemeinsam den Magen-Darm-Trakt bilden, eine Art biologischen Reaktor.

Der beginnt am Mund, endet rund sieben Meter später am Gesäß und ist das wohl seltsamste Gebilde, das der Mensch aufweist.

Denn dieses Verdauungssystem ruht zwar inmitten des Leibes, sein Inhalt liegt aber technisch gesehen außerhalb des Körpers. Es bildet einen Schlauch (aus Mundhöhle, Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm), der an beiden Enden offen ist und sich wie ein Tunnel durch den Menschen zieht. Alles, was wir essen, rutscht dort hindurch. Der Magen- Darm-Trakt ist so klein, dass er in einem Eimer Platz finden würde. Doch allein die innere Oberfläche des Dünndarms ist größer als ein Tennisplatz. Sie beträgt 300 bis 500 Quadratmeter. Und jeder Quadratzentimeter davon ist konstruiert für die Aufnahme von Stoffen.

Die Verdauung ist der erste Teil des Stoffwechsels. Wir nehmen mit ihr Substanzen aus unserer Umwelt auf und verwandeln sie in andere, die uns helfen zu überleben.

Das ist ein gefährliches Unterfangen. Zum einen setzt der Körper dabei Substanzen ein, die uns von innen zu zerfressen drohen, beispielsweise Säure.

Zum anderen schlucken wir mit jedem Mahl auch Unmengen an Bakterien, Viren und Pilzen. Abermillionen dieser Mikroorganismen gelangen so jeden Tag in den Verdauungsschlauch. Manche davon können wir für unsere Zwecke nutzen, andere sind lästig – aber fast alle können uns unter besonderen Umständen schaden oder sogar töten.

Wenn wir uns also zum Essen hinsetzen – das geschieht im Verlauf eines durchschnittlichen Lebens etwa 80 000 Mal –, mag uns das als banales Ritual erscheinen. Tatsächlich aber ist es der Auftakt zu einem Prozess in fünf Schritten, der täglich unser Überleben sichert. Und es zugleich gefährdet.

Den vollständigen Text können Sie in der neuen Ausgabe von GEOkompakt zum Thema "Gesunde Ernährung" nachlesen.


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