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Vorschau: Rom - Die Geschichte des Kaiserreichs

In seiner nächsten Ausgabe erzählt GEOEPOCHE die Geschichte des römischen Kaiserreichs (27 v. Chr. - 476 n. Chr.). Das Heft erscheint am 18. April 2012


 (Foto von: GEOEPOCHE)
© GEOEPOCHE

Nie wird Rom mächtiger sein, werden seine Regenten über größere Territorien und mehr Völker herrschen. 116 n. Chr. führt Kaiser Trajan das Imperium zu seiner größten Ausdehnung: mehr als 16.000 Kilometer Grenze, fast neun Millionen Quadratkilometer Fläche, 75 Millionen Einwohner auf drei Kontinenten. Römisches Recht gilt von den Britischen Inseln bis zu den Bergen Rumäniens, von den Oasen Marokkos bis zu den Karawansereien des Zweistromlandes; überall gebietet der Kaiser, sichern Legionäre den Frieden, regeln römische Verwaltungsbeamte das Leben.

In seiner nächsten Ausgabe porträtiert GEOEPOCHE das römische Kaiserreich und seine Imperatoren.
Zeichnet nach, wie Augustus ab 27 v. Chr. auf den Trümmern der Republik einen stabilen Staat erschafft, der irrlichternde Herrscher und Despoten ebenso überdauern wird wie Kriege, Wirtschaftskrisen und Vulkanausbrüche. Dessen Völker zusammengehalten werden von der Allmacht des Kaisers als Garant für Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit.

Doch in der schieren Größe Roms liegt bereits der Keim zu seinem Untergang – denn Trajan hat die Macht des Imperiums überdehnt. Seine Legionen und Hilfstruppen reichen schon bald nicht mehr aus, um das Reich zu verteidigen. Fremde Völker stürmen nun gegen die Grenzen im Norden und Osten. Die Konflikte zehren das Reich aus: 235 n. Chr. ermorden unzufriedene Soldaten den Kaiser und erklären einen Offizier zum neuen Augustus; anschließend herrscht jahrzehntelang Chaos.

395 stirbt der letzte gesamtrömische Kaiser. Fortan gibt es im Osten und Westen des Imperiums zwei gleichberechtigte, voneinander unabhängige Herrscher. Zugleich drängen immer mehr germanische Stämme in das Reichsgebiet, als Flüchtlinge oder Marodeure. Die Stürme der "Völkerwanderung" bringen das Riesenreich endgültig zum Wanken. Während der wohlhabende Osten dem Druck standhält, reichen die Kräfte im Westen nicht aus, alle Fronten zu schützen. 410 plündern die Goten die Stadt am Tiber. Der Mythos von der Unbesiegbarkeit Roms ist gebrochen.

476 wird der Kindkaiser Romulus Augustulus von seinem germanischen Heerführer des Amtes enthoben – die Insignien der Macht lässt der Germane nach Konstantinopel schicken. Diese Metropole besteht noch ein weiteres Jahrtausend als Hauptstadt des oströmischen Imperiums, der Westteil dagegen zerfällt nach und nach in mehrere germanische Reiche.

GEOEPOCHE erzählt die Geschichte eines beispiellosen Staatsgebildes, das nach einem halben Jahrtausend binnen weniger Generationen erlischt, dessen Rechtsverständnis und christlicher Glaube aber bis heute das Fundament des Abendlandes bilden.


Die nächste Ausgabe von GEOEPOCHE erscheint am 18. April 2012


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