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Selbstmotivation Den inneren Schweinehund überwinden - das sind die Goldenen Regeln und Todsünden

Ob Sport, Ernährung oder ein Projekt im Haushalt - wer Ziele erreichen will, muss sich selbst motivieren können. Sechs griffige Tipps, die dabei helfen
Den inneren Schweinehund überwinden - das sind die Goldenen Regeln und Todsünden

Nicht hängen lassen: Wer sich von schlechten Erfahrungen nicht demotivieren lässt, kann immer besser werden

Wie kann ich mich motivieren? Drei Goldenen Regeln:

REGEL 1 - BLOSS NICHT ZU OPTIMISTISCH RANGEHEN: Viele Motivationsratgeber raten dazu, einfach so positiv wie möglich zu denken, dann komme das Gewünschte von allein in Griffweite. Alles falsch, sagt die Psychologin Gabriele Oettingen: „Träumer sind keine Macher.“ Wer sich aktiv bewusst macht, welche Hürden und Schwierigkeiten auf dem Weg liegen, hat bessere Chancen, ein Ziel auch zu erreichen.

REGEL 2 - JEDER KANN MATHE: Viele Menschen sind tief in der Talent-Mentalität verhaftet, und leider oft im negativen Sinn: „Ich hab’s nicht so mit Ballspielen; ich bin eher unmusikalisch; Mathe liegt mir nicht.“ Falsches Denken!, schimpft die Psychologin Heidi Grant Halvorson: Jeder kann alles lernen. „Konzentrieren Sie sich darauf, besser zu werden – und nicht darauf, der Beste zu sein.“

REGEL 3 - DAS ZIEL NICHT AUS DEN AUGEN LASSEN: Zwei Marathonläufer auf halber Strecke: Einer freut sich über die 21 Kilometer hinter ihm, der andere konzentriert sich auf die 21 Kilometer, die noch vor ihm liegen. Wer kommt eher ins Ziel? Der Zweite: Wenn wir uns zu sehr auf das Erreichte fokussieren, neigen wir dazu, die Anstrengung herunterzufahren. Wer den Restweg im Blick behält, hat bessere Chancen, ein Ziel zu erreichen.

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Und was sollte ich besser lassen? Die drei Todsünden:

SÜNDE 1 - GUTE VORSÄTZE ZUM 1. JANUAR: Neues Jahr, neues Glück? Von wegen: Die meisten nehmen sich zum Jahresbeginn zu viel auf einmal vor – und erreichen dann gar nichts. Willenskraft ist ein kostbares Gut, das sich erschöpft. Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte nicht versuchen, gleichzeitig auch noch abzunehmen.

SÜNDE 2 - MIT DEM RAUCHEN AUFHÖREN: Negative Ziele werden schwerer erreicht, weil wir jedesmal, wenn wir unser Ziel ins Auge fassen, genau darauf fokussieren, was wir eigentlich NICHT machen wollen. Wer sich hundert Mal am Tag sagt, er wolle mit dem Rauchen aufhören, denkt hundert Mal, genau: ans Rauchen. Besser: positive Ersatzhandlung. „Wenn ich Lust auf eine Zigarette bekomme, belohne ich mich stattdessen damit, ans Fenster zu gehen und tief frische Luft einzuatmen.“

SÜNDE 3 - HINFALLEN UND NICHT WIEDER AUFSTEHEN: „Es ist unfassbar, wie eine einzige schlechte Erfahrung uns manchmal für ein Leben prägt“, sagt Heidi Grant Halvorson. Letzter ohne Partner beim Salsa-Nachmittag? Oder Letzter, der beim Freizeitkick ins Team gewählt wurde? Egal: Wer sich von schlechten Erfahrungen nicht demotivieren lässt, kann immer besser werden. Jeder, der trainiert, kann tanzen / kicken lernen.