Wien - meine zehn Highlights

Reisebericht

Wien - meine zehn Highlights

Meine persönlichen Wienhighlights

Staatsoper Wien

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Diesem Bericht sei vorausgeschickt, das ich jetzt seit fast drei Jahren in Wien gelebt und gearbeitet habe. Was mich gleich schonmal dazu bewegt, mit dem Gerücht, das es Deutsche in Österreich und ganz besondrs in Wien schwer haben aufzuräumen. Ich persönlich hatte bisher nur zweimal - und das durch Kunden bei der Arbeit - Probleme als Deutscher. Ansonsten sind die Piefkes hier in Wien gut gelitten.
Doch nun zu meinen Wientipps.

Die Wiener Staatsoper

Was meiner Meinung nach ein absolutes muß in Wien ist, ist ein Besuch einer Vorstellung in der Wiener Staatsoper. Denn hier spielt nicht nur ein Orchester von Weltklasse, singt ein absolut phantastisches Ensemble sondern hier ist das ganze Haus ein Gesamtkunstwerk. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann die Karten für die Vorstellungen ab einen Monat vor Vorstellungsbeginn im Internet auf der Homepage der Staatsoper bestellen, oder aber man kauft sich zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn Stehplatzkarten zu 2,50 bzw 3,-Euro. Kurioserweise hat man auf den Stehplatzplätzen speziell um Parkett die beste Sicht. Doch eines sei vorrausgeschickt: In der Wiener Oper ist durchaus noch dem Anlass entsprechende Kleidung gern gesehen. nur wer sich als Tourist outen will, geht mit Jeans und Pullover in die Oper, neunzig Prozent des Publikums, auch der jüngeren Generation wie ich, gehen in Anzug oder bei Damen im Kleid in die Oper. Denn ein Besuch der Staatsoper ist immer irgendwie ein besonderer Anlass, den man entsprechend genießen sollte.
Mein Tipp: Für die Pause einen Tisch reservieren, dann braucht man für Getränke nicht anzustehen. Mein zweiter Tipp: Wenn man Sitzplätze haben will entweder Balkon oder Gallerie Mitte bis Halbmitte oder Logen die zur Mitte hin gehen. Da ist die Sicht einfach am besten. Oder einfach die besagten Stehplätze im Parkett kaufen.



Die Hofburg

Eingang zum...

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Ein weiteres Highlight von Wien ist sicherlich die Hofburg. Hier ist es allerdings meiner Meinung nach am schönsten am frühen Morgen oder am Abend, wenn man in den Höfen und schmalen Durchgängen fast alleine ist und die Umgebung einfach auf einen wirkt. Sehr sehenswert ist auch die Michaelerkirche direkt gegenüber der Hofburg. Es ist die alte Pfarrkirche der Burg die einen sehr speziellen Charme hat und einfach ein Ort der Ruhe im sonst so trubeligen Wien ist. Wenn man die Hofburg besichtigt, so lohnt es sich mit Sicherheit auch mal rechts oder links abzubiegen, durch kleinere Höfe zu laufen und sich einfach treiben zu lassen. Die vielen Details dieser Gebäude erkennt man eh nicht beim ersten mal. Ich gehe heute noch oft durch den Komplex und finde immer wieder neues. Sicherlich Sehenswert ist natürlich die Silberkammer, das Sissimuseum, die Kaiserappartments, die Schatzkammer der Hofburg und ganz besonders der Prunksaal der Staatsbibliothek, einer der schönsten Bibliotheksäle der Welt. Ein weiteres Highlight in der Hofburg ist sicherlich für viele auch die spanische Hofreitschule mit den Lipizzanern. Man kann aber auch ohne Eintritt zu zahlen durchaus die edlen Pferde sehen, nämlich von der Strasse aus wenn die hinter dicken Glas geschützen Ställe offen stehen.
Aber wie gesagt, am schönsten ist die Hofburg abends, wenn diese beleuchtet ist und man nur wenige Leute sieht. Wenn das Licht der Laternen die Fassaden in ein traumhaftes Licht taucht und man jederzeit erwartet aus einem Traum gerissen zu werden.



Hofburg Wien

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Der Lainzer Tierpark

Die Hermesvilla im Lainzer Tierpark

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Wer es in Wien nicht mehr aushält und ruhe sucht, der sollte auf jeden Fall den Lainzer Tierpark besuchen. Das ehemalige Jagdgebiet des Kaisers ist ein traumhaftes Stück Wienerwald, in dem die Natur noch ganz alleine besticht. Hier laufen frei Wildschweine und Rotwild rum, gibt es riesige Bärlauchflächen, alte Bäume und von der Wiese am Wienblick einen absolut phantastischen, wenn nicht sogar den schönsten Blick auf Wien. Unbedingt empfehlenswert ist ein essen im Lokal Rohrbachhaus. Denn hier wird noch selbstgewurstet, also sollte man unbedingt die absolut köstliche Bratwurst essen. Ein absolutes muß!!!!!
Wer dann aber doch noch weiter nach Kultur sucht, der wird auch im Lainzer Tierpark fündig. Denn hier baute Kaiser Franz Joseph seiner Elisabeth die Hermesvilla. Ein einfach nur schönes Gebäude in dem die Kaiserin aber leider nie gerne gelebt habt. Sie zog es ja eher vor aus Wien zu fliehen.



Im Lainzer Tierpark

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Das Kaffeehaus

Wiener Leben

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Was wäre wien ohne seine Kaffeehäuser? Doch wie erkennt man ein gutes Kaffeehaus? Na ja zum einen daran das es nicht 'aufgestylt' ist. Man sollte ruhig in ein etwas verlodertes Cafe gehen, denn hier gibts meist den besten Kaffee. Das Hawelka oder das Westend sind die besten Beispiele dafür.
Außerdem wichtig, eine große Auswahl an Presseerzeugnissen nicht nur aus Österreich. Dann sollte ruhig der 'Herr Ober' grantelig sein. Denn merke, nicht der Gast hat hier in der Welt des Kaffeehauses das sagen, sondern Herr im Hause ist der 'Herr Ober', denn man die ersten hundert Besuche so auch tunlichst ansprechen sollte. Dann ergibt sich vielleicht Herr Franz und dann später nach nochmal hundert Besuchen vielleicht mal Franz. Merke, der Ober hat das sagen, das erstreckt sich von dem Moment an wo man seinen braunen oder schwarzen Muntermacher bestellt bis zum Augenblick des bezahlens, letzteres ist eine leidige Pflicht - nicht für den Gast wie man denken könnte sondern eher für den Herrn Ober. Will man denn trotzdem mal das unmögliche tun und zahlen, so sage man Ihm rechtzeitig bescheid wenn er am Tisch vorbeischwebt. Früher oder später präsentiert er dann die Rechnung.

Woran erkennt man noch ein gutes Kaffeehaus? Am zischen der Kaffeemaschine, daran das man auch mal einen Vormittag bei nur einem kleinen Braunen hier verbringen kann ohne sich unwohl vorzukommen. Daran, das man nicht mit Musik tyranisiert wird, denn Kaffeehaus und Musik das paßt eigentlich garnicht, denn in Wahrheit ist das Kaffeehaus ja gar kein ordinäres Lokal sondern ganz nach gusto das verlängerte Wohnzimmer, Büro oder der Arbeitsplatz der Wiener. Eben das Epizentrum im Leben! . Und was ganz wichtig ist, das zwar der Herr Ober der Herr im Haus ist, es aber schafft den Gast positiv zu ignorieren und diesem die Ruhe zu lassen die Zeit zu genießen.

Kaffeehaustipps? Nun ja, vorweg sei gesagt, dass ich einen Teufel tun werde und mein Lieblingskaffeehaus in Wien hier bekannt geben werde. Denn das tut man nicht, eigentlich entdeckt man Kaffeehäuser selber. Aber da ja nicht jeder in Wien leben kann hier ein paar Tipps (in die ich durchaus auch gehe): Cafe Hawelka, Dorotheengasse 1.Bezirk, Cafe Westend am Westbahnhof, Cafe Weimar nähe Volksoper, Cafe Landtmann direkt an der Hofburg und bedingt das Cafe Central( zu sehr auf Toristengeschmack gedrillt aber trotzdem manchmal gerade deswegen ganz ämusant).

Kleine Kaffeekunde:
kleiner großer Brauner Mokka mit wenig Milch
Einspänner 'Schwarzer' im Glas mit Schlag
Fiaker Großer 'Schwarzer' im Glas
Kaffee verkehrt mehr Milch als Kaffee
kleiner großer schwarzer Mokka
Melange Milchkaffee in der Tasse
Kaisermelange(eher selten) 'Schwarzer' mit Eidotter, Honig und
Weinbrand
Die Liste könnte man jetzt unaufhörlich fortsetzen, denn letztenendes hat jedes Kaffeehaus 'seinen' Kaffee und natürlich hat jedes Kaffeehaus das wirklich wahre Kaffeerezept.



Tiergarten Schönbrunn und Palmenhaus

Das ist zwar auch ein Tipp, den man in jedem Reiseführer findet. Aber ich muß gestehen, dass ich den Tierpark liebe und das Palmenhaus ein Ort ist wo man im hektischen Wien auch mal sehr gut die Seele baumeln lassen kann. Und der Wiener Zoo, der älteste Tierpark der Welt und wohl der einzige der zu einem UNESCO Weltkulturebe gehört, hat auch was zu bieten. Derzeit zwei Eisbärbabys(ab vorraussichtlich 2011 in Hannover), Knut läßt grüßen, Fu Long das Pandababy(jetzt seit Ende 2009 wieder zurück in China, sehr zum Leidwesen der Wiener) und eine meiner Meinung nach sehr schöne Anlage. Manchmal weiß ich nicht, was mir hier besser gefällt, die Atmosphäre der Umgebung oder der Tierpark an sich. Aber das soll jeder für sich selber entscheiden!

Okay, der Eintritt ist mit zwölf Euro nicht ganz günstig aber nur so als Tipp, es gibt ein Kombiticket: für 14 Euro kann man den Tierpark und das Riesenrad im Prater begutachten.

Das Palmenhaus ist noch aus der Kaiserzeit und beherbergt eine traumhaft schöne Sammlung an Pflanzen und ist ganz speziell im grau des Wiener Winters ein Ort, an dem man gut auftanken kann. Leider mußte hier die Sissipalme entfernt werden, da diese das Dach des Palmenhauses fast gesprengt hätte, aber auch ohne diese ist das Palmenhaus ein Besuch wert. Man sollte sich hier unbedingt Zeit lassen um alle Details, architektonisch und botanisch, zu entdecken. Der Eintritt für das Palmenhaus beträgt derzeit sechs Euro, die sich absolut lohnen!!!!!

Meiner Meinung nach sollte man weder den Zoo noch das Palmenhaus auf einem Wienbesuch links liegen lassen, vorallem dann nicht wenn man das Glück hat in der Woche in Wien zu sein, denn dann ist es hier am schönsten!



Palmenhaus Schönbrunn

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Ein Praterspaziergang

Im Prater Winter 2008

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Sicherlich ein Muss in Wien ist ein Spaziergang im Prater.
Und damit ist nicht der Bereich ums Riesenrad gemeint, der auch ganz nett ist, sondern der geneigte Leser sollte sich ruhig auch trauen weiter zu gehen. Denn den Charme der grünen Lunge Wiens entdeckt man erst wenn man vom trubeligen Eingang weg ist. Wenn man die feine Dame mit Schoßhund sieht die sich über den Jogger aufregt der seine Runden durch den Prater dreht. Oder den Pensionär der hier Schach spielt oder die Studenten die bei schönem Wetter das lernen hierher verlegen. Im Prater erlebt man Wien auf engsten Raum in einem traumhaft schönen Park. Und wer es schafft den Prater bis Freudenau zu durchlaufen der wird im Cafe im Lusthaus, ja so heißt es, mit der weltbesten Mohntorte belohnt und kann dann gestärkt wieder den Heimweg in Angriff nehmen.
Der Prater hat immer seinen Charme. Im Frühjahr wenn wieder die Bäume blühn, im Sommer wenn sich hier Wien entspannt und die Sonne genießt, im Herbst wenn sich das Laub bunt färbt und im Winter wenn der Prater leicht morbide wirkt.
Morbide, das ist in Wien auch was was dazu gehört. Die Wiener haben eine ganz spezielle Einstellung zum Tod. Wichtig ist eine schöne Leiche und im Winter gehört es dazu das man in der U Bahn stecken bleibt und dann raunzt das sich wieder einer vor die Bahn geworfen hat. Das mag jetzt hier makaber klingen, aber in Wien ist es halt so, dass man das Morbide liebt, es gibt auch ein Sargmuseum, und der Tod zum Leben gebört.

Doch zurück zum Prater. Man laufe nicht nur die Praterhauptallee lang, sondern gehen durchaus auch über die Nebenwege. Wer Fußballvernarrt ist der gehe einmal zum Happelstadion, dem Stadion des EM Finales 2008. Man kann vom Prater aber auch - und das ist auch ein Tipp für sich - mit der Bim (für Nichtwiener Strassenbahn) vom Prater aus zum Schwedenplatz fahren, vorbei am Hundertwasserhaus. Sehr lohnenswert.



Die Bim

Wiener Bim

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Ein Muss in Wien ist sicherlich auch eine Fahrt mit der Bim (Straßenbahn).
Um einen ersten Eindruck von Wien zu bekommen, sei die ehemaligen Ringlinien 1 und 2 zu empfehlen. Seit der Streckenumstellung 2009 fährt um den Ring nur noch eine Touristenbim, die allerdings mit Monitoren und Kopfhörern ausgestattet ist und allerlei Informationen über die Stadt bietet. Auf dieser Strecke sieht man alle Sehenswürdigkeiten der Wiener Innenstadt von der Bahn aus, den Charme der Ringstrassenpalais, das Parlament, die Oper, das Rathaus, die Hofburg usw. Kleine Anmerkung zur Ringlinie. Nähere Informationen über das Ticket unter www.wienerlinien.at
Empfehlenswert sind aber auch Fahrten mit anderen Linien. Mit dem 49er sollte man unbedingt mal Richtung Ottakring fahren, die Fahrt geht durch die Josefstadt, am Spittelberg vorbei. Auch mit der Linie 5 vom Westbahnhof aus Richtung Praterstern ist eine 'Reise' wert, denn auch hier gehts durch durchaus sehenswerte Stadtteile Wiens. Oder mit der Linie 1 (ehemals Linie N, steht bestimmt noch so in vielen Reiseführern) vom Schwedenplatz in den Prater, vorbei am Hundertwasserhaus.

Doch man hüte sich bei der Bim vor einigen Dingen. Punkt eins, kaufe nie die Fahrkarte in der Bim, das wird teurer als am Automaten außerhalb. Sollte man in die Situation kommen das man mal mit der Linie O fährt, so frage man keinem Wiener nach der Null, es ist nicht die Null sondern die Linie o. Und es ist zwar die Bim, aber die Nummer ist immer männlich, also der 9er, der 0 und so weiter. Und nutze die Chance noch mit den alten Bims zu fahren, denn diese haben einen sehr speziellen Charme der irgendwie zu Wien gehört wie die schöne Leiche und Schönbrunn.



Baden bei Wien

Kurpark Baden bei Wien

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Okay, ein Tipp der jetzt nur was ist wenn man länger als ein Wochenende in Wien ist. Aber dann sollte man diesen unbedingt wahrnehmen. Man steige an der Oper in die Badener Bahn, fahre eine Stunde und steige in Baden bei Wien aus. Dem Kurort nahe Wien, in dem früher die Prominenz den Sommer verbrachte und der auch heute noch seinen Charme hat.. Wer Badesachen mithat der gehe in die Römertherme , ansonsten sollte man durch die Stadt schlendern, den Kurpark erkunden oder von hier aus eine mehr oder weniger ausgiebige Wanderung durch den vielbesungenen Wienerwald starten. Wer das vorhat, der ziehe sich dringendst festes Schuhwerk an, denn der Wienerwald hat es durchaus in sich und man unterschätze die Berge hier nicht. Außerdem sollte man bei einer Wanderung im Wienerwald immer Regensachen mithaben, denn dieser ist eine Wetterscheide und man kann hier durchaus von Regen überascht werden.
Baden ist, neben der Wachau, dem Stift Melk und vielen anderen Orten, eine der vielen Entspannungen wenn man mal die Schnauze voll hat vom durchaus lauten und hektischen Wien.

Zwei Tipps: Man wandere von Baden aus zum Stift Heiligenkreuz einem der ältesten Klöster Österreichs, die Wanderung sollte man pro Strecke mit 3 Stunden veranschlagen, die aber lohnenswert sind und die Rückfahrt von Baden ist auch mit dem Postbus möglich. Oder man wandere Richtung Gumpoldskirchen, erst durch den Wienerwald und dann durch Weinberge, durchaus auch ein Erlebnis.



UNO City

UNO City Wien

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Wer auch Interesse daran hat, das moderne Wien kennenzulernen, denn sei ein Besuch in der Donaucity bzw. der UNO City empfohlen. In Wien hat die UNO ihren dritten Hauptsitz.
Besuchen kann man die UNO in der Woche täglich bis 16.00Uhr, aber auch die Hochhausbauten in der Umgebung haben durchaus ihren Charme.
Denn hier sieht man das andere Wien, das Wien des 21.Jahrhunderts das fern vom barocken k. u. k. Charme der Ringstrasse seinen Weg in die Zukunft macht.
Den Besuch der Donaucity kann man sehr gut mit einem Spaziergang über die Donauinsel verbinden, auch einer der vielen grünen Areale Wiens. Im Sommer ein quicklebendiges Gebiet, hier geht Wien in der neuen Donau schwimmen, findet einmal im Jahr das Donauinselfestival statt zu dem halb Österreich anreist und hundertausende bei freiem Eintritt auf verschiedenen Bühnen die unterschiedlichste Musik hören. Die Spanne reicht von Austropop, über Musicals bis zu Konzerten der Wiener Philharmoniker. Aber auch im Herbst und Winter ist der Besuch der Donauinsel ganz schön, denn hier hat man auf Wiener Stadtgebiet auch mal die Möglichkeit die schöne blaue Donau zu sehen. Denn die historische Stadt liegt mitnichten direkt an der Donau.
Also, entdecke das neue Wien, es lohnt sich und im Sommer unbedingt Badesachen mitnehmen, denn schwimmen muß man hier unbedingt!!



Kahlenberg

Ein Ausflug der sich auch auf jeden Fall lohnt beginnt am Bahnhof Wien Heiligenstadt. Man gehe durch den Karl-Marx Hof und besteige die Bim Nummer B und fahre bis zur Endstation. Von da aus folge man dem Stadtwanderweg durch die Weinberge über den Cobenzl, Wiens Stadtweingut, auf den Kahlenberg. Der Ausblick über Wien ist einfach ein Traum. Leider ist hier ein sehr moderner Hotelkomplex erbaut worden, aber das ändert nichts daran das sich diese Wanderung durchaus lohnt. Wer möchte laufe weiter zum Leopoldsberg und genieße von dort aus einem Ausblick auf Wien und die Donau welcher nicht schöner sein kann. Der Leopoldsberg ist übrigens der letzte Berg der Alpen, denn bis hierher ziehen sich diese. Die Kirche mit ihrem Hof, das alte Gasthaus das hoffentlich bald wiedereröffnet wird und der Ausblick verzaubern immer wieder aufs neue.
Ich persönlich fahre hier immer mit Wienbesuchern hin, denn von hier oben hat man einen Ausblick auf Wien, den man nicht vergißt.
Und für mich ist hier immer klar, das ich diese Stadt liebe. Diese Stadt, die manchmal sehr morbide ist, manchmal nervt, sich selber nicht mag aber in die man sich doch verlieben kann und die doch sehr in sich selbst verliebt ist. Diese Stadt, die wie kaum eine andere das gestern und heute verbindet, in der man durchaus im gestern lebt, ich denke da nur an die Titelverliebtheit der Österreicher, in der man aber auch das heute genießt. Diese Stadt, in der man den Tag genießt und nicht an morgen denkt. Eben Wien!



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Wien Tipps

In Wien mit den Öffentlichen fahren:

- es gibt eine 24, 48 bzw. 72 Stunden Karte für Wien zu 5,70,-, 10,- bzw. 13,60 oder wenn man
länger in Wien ist eine Wochenkarte zu 14 Euro! Außerdem gibt es die Wiencard für 18.50 Euro die 72Stunden gültig ist und mit der man auch ermäßigte Eintritte in verschiedene Museen bekommt!

Kaffeehäuser:

- Hawelka, Central, Weimar, Westend, Landtmann

Sehenswertes (außer den zehn Tipps)

- Schloß Schönbrunn, Naschmarkt, Rathaus, Schloß Belvedere, Riesenrad, Musemumsquartier

Übernachten:

teuer: Hotel Sacher

mittlere Preisklasse: Hotel Graf Stadion

untere Preisklasse: Hotel Ibis Schönbrunner Strasse, Hotel Kunsthof, Hotel am Auhof

Traveller: Jugendherberge Myrthengasse

Ferienwohnung: Im Internet suchen, Kulturwegreisen vermittelt Wohnungen verschiedener Kategorien in Wien. Diese sind allerdings sehr unterschiedlich, die von Kulturweg vermittelte Wohnung am Gaudenzdorfer Gürtel ist allerdings absolut nicht zu empfehlen, da in einem meiner Meinung nach bedenklichen Zustand und im Erdgeschoß gelegen direkt zum Gürtel raus gelegen. www.kulturweg.de


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Kommentare

  • s.gerhard

    Sehr informativ!

  • BernieMayer

    Es ist immer wieder interessant die Heimat von "Auswärtigen" näher gebracht zu bekommen, mit Baden gehe ich nicht so ganz konform, da gibt es meines Erachtens schöneres wie z.B. den alten jüdischen Teil des Zentralfriedhof , aber Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden. Das neue Hotel am Kahlenberg ist im Vergleich zum Altbestand, als es noch die Disco gab, eine wesentliche Aufwertung, dadurch gibt es ja auch erst die herrliche Aussichtsplattform welche man nach dem Motto "Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen" unbedingt am Abend besuchen sollte...

    lg, Bernie

  • Raudi

    Ein wunderschön geschriebener Reisebericht über ein Stadt von der ich nicht genug
    Lesen und erfahren kann !

  • a.bloecher

    Ich schließe mich meinen Vor-Lesern an. Wir besuchen diesen Sommer Wien zum ersten mal, und da sind solche Tip's Gold wert. Vielen Dank :)

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