Die längste Reise überhaupt: Das Leben

Reisebericht

Die längste Reise überhaupt: Das Leben

Reisebericht: Die längste Reise überhaupt: Das Leben

Die längste Reise in der kürzesten Weise beschrieben

Verschlingungen einer fleischfressenden Blume

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Das Leben

Mother Earth (Pfützenbild in...

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Zuerst körperbehindert liegt man da
Schreit um sein Leben
Gequält von Licht
Augen
Husten
Beginnt zu atmen
Zu zappeln
Wird zum Kriecher
Scheisser
Pisser
Zum Stolperer
Stotterer
Subject
Problem
Zweier Eltern ohne Zeit
Einer Mutter ohne Vater
Wächst und gedeiht
Ist nicht mehr körperbehindert
Bald das Gegenteil
Aber ein Zwerg noch
Umgeben von Riesen
Die langsam schrumpfen
Während man Riese wird
Spassvogel
Discogänger
Uniabbrecher
Taxifahrer
Arbeiter
Malocher
Arbeitslos
Gefrässig
Gefährlich für die Natur
Das Klima
Ein Monster
Unter Monstern
Mit Karre
Statt Knarre
Mitmacht
Am zerstören
Der Umwelt
Aus Spass
An der Freude
Und Majorca
Wenn man endlich die Kurve gekriegt hat
Geld hat
Erfolg
Einen Audi
Zwei Audis



Mother Earth (Pfützenbild in...

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Also gleich darauf eine Frau
Oder einen Mann hat
Ganz schnell
Einfach so
Ein Kind hat
Ein Problem
Einen Körperbehinderten
Einen Scheisser
Mit Knarre
So etwa mit sechs
Verfolgt wird
Vom einstmals Körperbehinderten
Durch’s Leben gejagt
Die Büroflure
Die Geldscheffelkanäle
Die Tricks
Dem Zwang zur Macht
Zur abendlichen Verblödung
Vor der Glotze
Bier in der Faust
Oder Champagner
Oder Fleischkeulen
Vor dem Kamin nagt
Bis die Zähne ausfallen
Haare ergrauen
Eltern sterben
Man Erbe wird
Sich noch einmal zum Prasser aufbäumt
Vor Leben noch schäumt
Nur einmal bloss
Grosskinder kriegt
Ein Gebiss
Falten
Noch mehr Falten
Und noch mehr
Langsamer wird
Dummer
Weiser
Zynischer
Müder
Körperbehindert
Zu schleichen anfängt
Zum Schleimer wird
Rückwärts schaut
Nur noch Rückwärts
Fällt
Hustet
Schimpft
Zum Zuschauer wird
Mit immer schlechteren Augen
Blind wird
Dumm
Zum Problem
Mit Geld
Und die Ersten denken
Genug!
Die Ersten flüstern
Genug!
Man selber denkt
Genug!
Merkt
Genug!
Und doch nicht Tschüss sagen will
Amen



Frühling in Prony, die Bucht der Farben!



Geschrieben im Februar in der Schweiz. (Mein damaliger Kommentar, mit denen ich oft Situationen festhalte, in denen ich etwas geschrieben habe: "Hatte heute früh nur ein paar Gedanken im Kopf, sie runtergetippt, in weniger als einer halben Stunde. Zähne geputzt, Kaffe getrunken, das Leben von heute begonnen...

Korrigiert hab ich zwei Wörter. Ich liebe die Freiheit der Rauheit, des Ungehobelten und der wilden Reflexion. Manchmal!")


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