Mit MEIN SCHIFF - Nordland-Nordkap

Reisebericht

Mit MEIN SCHIFF - Nordland-Nordkap

Reisebericht: Mit  MEIN SCHIFF - Nordland-Nordkap

Kreuzfahrt vom 18.07.2009-29.07.2009

Meine Kreuzfahrt

Vom 18.07. bis zum 29.07. nahmen meine Partnerin und ich an der o. gen. Kreuzfahrt teil Da es eine der ersten Kreuzfahrten dieses Schiffes war, und ich weiß,, dass sich viele von Euch hierfür interessieren, möchte ich einiges von meinen Erlebnissen, aber auch einige persönliche Bewertungen hier hinterlassen.
Leider gibt es bei Reisen.de noch keine Möglichkeit, Schiffe zu bewerten, daher meine persönliche Bewertung als Blog.

Schiff allgemein

Auch wenn das Schiff schon ein älteres Modell ist, und man neuere Schiffe buchen kann, so ist dieses Schiff doch eine Klasse für sich. Ich war vor zwei Jahren mit der "Albatros" von Phoenix-Reisen in Südnorwegen. Astrid und ich müssen sagen, diese beiden Schiffe trennen Welten. Auch, wenn Mein Schiff noch Anfangsprobleme hat, die vermutlich ausgeräumt werden, so ist es doch um klassen besser als die Albatros. Auch wenn mein Schiff umgebaut wurde und eigentlich ein älteres Schiff ist, so ist es doch um klassen besser als viele ältere Schiffe.

Die Kabine

Wir hatten eine Balkonkabine auf Deck 8 gebucht. Nach dem Bezug der Kabine merkten wir schon bald, dass die Klimaanlage sehr laut war und sich nicht abstellen ließ. Wir informierten die Rezeption. Ein Handwerker kam drei Mal auf unsere Kabine und versuchte, den Fehler zu beheben, selbst die ganze Anlage an der Decke nahm er auseinander und reinigte sie. Als das Problem auch nach dem dritten Versuch nicht behoben war, bot man uns einen Umzug an. Wir sahen uns eine Kabine an, die uns angeboten wurde. Da hier die Klimaanlage entschieden leiser war und sich sogar, von der Rezeption ganz abschalten ließ, zogen wir um. somit hatten wir nun eine Kabine, die leiser war, statt eines Balkons mit Tisch und zwei Stühlen, hatten wir eine Terasse mit Tisch, zwei Stühlen und Hängematte und waren noch zwei Stockwerke höher. Die 250 €, die diese Kabine pro Person, bei Buchung mehr gekostet hätte, mussten wir nicht bezahlen.
In der geräumigen Duschkabine störte ein wenig, dass die Duschabtrennung nicht vor der gesamten Dusche her ging, und somit Wasser in die Kabine kam, sofern man sich nicht passend hin stellte. Außerdem waren die Vorrichtungen für die Zahnputzbecher nicht passend, sodass die vorhandenen Gläser nicht hinein passten.
Die Kabine ansich war sehr geräumig, sodass man bequem um die Betten gehen konnte, der Platz in den drei Schränken war ausgiebig, die Kleiderbügel mehr als genug. Die Ecke mit Schreibtisch und Spiegel war geräumig. Das Fernsehgerät (Flachbildschirm) war groß. Obwohl wir im hinteren Teil des Schiffes waren, war das Geräusch der Maschinen nicht zu laut, lediglich, wenn Fahrt weg genommen wurde, war es ein wenig lauter. Sehr schön war es, eine Nespressomaschine in der Kabine zu haben. Wir bekamen jeden Tag zwei Pads kostenlos. Im Kühlschrank war Platz, für Joghurts u. dergl. zusätzlich zu den vorhandenen Getränken, von denen wir keinen Gebrauch machten.
Die Vorhänge schlossen dicht, sodass wir - wenn wir wollten - es nachts, trotz Sonnenschein, in unserer Kabine Dunkelheit hatten.
Wir waren mit unserer Kabine sehr zufrieden.

Gastronomie

Auf der Mein Schiff gibt es zahlreiche Bars, unterschiedlichster Art. Fangen wir an, mit der Überschau-Bar. Sehr nett angelegt, mit Möglichkeit auf Matratzen zu lieben und durch Panorama-Fenster nach außen zu sehen. Hinter diesen Liegemöglichkeiten, einige Hochtische und eine Theke. Dahinter die Abtanz-Bar, mit Musik eines Disk-Jockeis. In dieser Bar, war während unserer Reise, nie Betrieb. Die Unverzicht-Bar, schön am Pool gelegen, mit Sicht aufs Meer. Die Wellness-Bar, vorm Wellness-Bereich, klein aber fein. Die Aussicht-Bar, mit netten Sitzgelegenheiten am Ende des Schiffes gelegen. Blaue-Welt-Bar-Sushi, im Sushi-Bereich mit großzügigen Sesseln ausgestattet. Die Blaue-Welt-Bar über drei Etagen angelegt, mit Aquarien in den Wänden. Die Tui-Bar, sehr gross mit geräumigen Aufenthaltsmöglichkeiten ganz hell angelegt. Die Netz, klein aber fein, mit Computern ausgestattet. Die Naschbar, gemütliches Mobiliar, für Gäste, die gerne ein Stück Kuchen essen. Die Verstekjc B ar, wurde von uns gar nicht genutzt.
Restaurants: Wir aßen überwiegend in dem Hauptrestaurant mit zwei Etagen und 800 Sitzplätzen. Morgen gab es ein reichhaltiges Buffett, mittags und abends je drei Vorspeisen zur Auswahl, zwei Suppen zur Auswahl und drei Hauptgerichte zur Auswahl. An Nachspeisen gab es ebenfalls drei zur Auswahl. Bier, Wasser und Hausmarke-Wein waren - genau wie das Essen - kostenlos. Im Buffettrestaurant Anckelmanns Platz, aßen wir zwei Mal. Auch dieses ist kostenfrei. aber es ist ein Selfservice-Restaurant und hier lief uns zu viel durcheinander. Allerdings, da es direkt neben dem Poolbereich war, holten wir uns an den "Seetagen" nachmittags Gebäck und Kaffee an den Pool. An der Unverzicht-Bar konnten kleine Gerichte - ohne Bezahlung - geholt werden, die lag direkt neben dem Pool. Im Raum hinten auf dem Deck 11 waren Gosch und eine Tapas-Bar, wo das Bistro La Vela untergebracht. Letztgenanntes war ebenfalls kostenfrei. Alle drei wurden von uns nicht genutzt. Genauso wenig kann ich zu der Sushi-Bar sagen. Der Grill 24 neben den Pools versorgte die Gäste mit frisch gegrilltem. Allerdings in den Restaurants, wo das Essen bezahlt werden musste, wurde der übliche Preis für ein Essen abgezogen, und man zahlte dementsprechend wenig. Das Steakhouse war sehr nett eingerichtet, wurde von uns aber ebenfalls nicht genutzt. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, einmal im "Richard`s - Feines Essen" zu Abend zu essen, doch aufgrund des großen Angebots im Hauptrestaurant ließen wir dieses. Hier hätten die Fünf-Gänge-Menüs zwischen 10 und 70 € Aufpreis gekosten.
Mein Resümee: Jeder kann in im Restaurant Atlantik gut Platz finden, gut essen und zwischen mehreren Gerichten wählen.

Service

Der Service war erstklassig. Angefangen bei den Wasserspendern neben jedem Aufzug.

Das Kabinenpersonal sehr gut. Vormittags wurden die Betten gemacht und die Kabinen gereinigt. Nachmittags wurde das Schlafzeug schon mal unter den Kopfkissen platziert, abends wurden die Vorhänge zugezogen.

In den Restaurants war das Personal zuvorkommend und sehr freundlich. Ein „Oberkellner“ versorgte uns mit den Speisekarten und nahm die Bestellung des Essens auf. Eine Kellnerin versorgte und mittags und abends mit Getränken: Bier, Wasser und Hausmarke-Wein (weiß und rot) waren im Preis includiert. Kellner aus Fernost nahmen benutztes Geschirr von den Tischen und versorgten und mit Servietten.

In den Bars war das Personal stets um das Wohl der Gäste bemüht.


Sport und Unterhaltung

Im Wellnessbereich waren ein großer Raum für Fitness, eine großzügige Sauna, mit Blick aufs Meer, und dort wurden Wellnessbehandlungen angeboten.
Außerdem wurden an Deck Inforveranstaltungen zu bevorstehenden Landausflügen angeboten, EDV- und Tanzkurse, verschiedene Spiele, und Info-Veranstaltungen zu den verschiedensten Themenbereichen. Auf dem Pooldeck befand sich eine Walkingstrecke.
Abends war in der TUI-Bar jeweils Life-Musik.

Landausflüge

In jedem Hafen wurden mehrer Landausflüge angeboten. Sie waren, wie auf anderen Schiffen auch, unserer Meinung nach überteuert.

In Olden fuhren wir mit dem Bus zum Kjendalen Gletscher. Es war ein sehr informativer Ausflug und mit 59 € noch im Bereich des Erträglichen.

In Trondheim verzichteten wir auf einen Ausflug, da das Zentrum und der Dom gut zu fuß zu erreichen waren, und ich Trondheim schon kannte.

Am Holandsfjord wurde kein Landausflug angeboten, da der Svartisen-Gletscher gut zu fuß zu erreichen war.

In Leknes, auf den Lofoten hatten wir den Landausflug Die Insel Flakstadoy, Sund und Nussfjord gebucht. Dieser war mit 39 € sein Geld nicht wert. Die besuchte Flakstadt-Kirche war sehenswert. Aber Sund, wo man Hanwerkern beim Erstellen von Kormoranen zusehen konnte, war ein Reinfall. Es waren mehr als zehn Busse gleichzeitig da, es war unheimlich laut. Und – als wir ein wenig abseits gingen – konnten wir einen riesigen Schrotthaufen besichtigen. Am Nussfjord war ein Dorf aus dem letzten Jahrhundert originalgetreu erhalten. Von Ferne sah es sehr malerisch aus, aber in dem Ort war sehr viel Dreck zu sehen.

Lieber hätte man in Svolvaer, das ich von früher kannte, ankern sollen.

Von Honningsvag machten wir eine Busfahrt zum Nordkap, die mit 45 € klar überteuert war, denn das Geld war alleine für eine halbe Stunde Hinfahrt und eine halbe Stunde Rückfahrt. Allerdings, sollte man das Nordkap nicht aussparen, wenn man es noch nicht sah, wie meine Bekannte. Und öffentliche Verkehrsmittel fahren mit solch ungünstigen Zeiten, dass es mit dem Ablegen des Schiffes nicht übereinstimmt. Entlohnt wurden wir mit herrlichem Wetter am Nordkap.

Bergen, welches ich ebenfalls schon zwei Mal besuchte, erkundeten wir auf eigene Faust, zumal das Schiff sehr nah an Bryggen, dem alten Zentrum angelegt hatte. Bryggen sollte mal besuchen, genauso wie den Fischmarkt und den Floyen, dessen Plateau man mit einer Zahnradbahn erreichen kann.

Tips und Empfehlungen

Die Kreuzfahrt ist eine wunderschöne Reise, in ein herrliches Land. Das Schiff ist gut, sauber und schön. Wer die Reise macht, sollte Geld für Landausflüge einplanen, und eventuell Bergen und Trondheim auf eigene Faust erkunden. Sollte jemand Störendes entdecken, wie wir die Lautstärke der Klimaanlage, sollte dieses gemeldet werden, und man sollte auf Besserung bestehen.


Teilen auf

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Mit MEIN SCHIFF - Nordland-Nordkap 5.00 1

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps