Aktive Erholung im Baltikum

Reisebericht

Aktive Erholung im Baltikum

Reisebericht: Aktive Erholung im Baltikum

In den letzten 2 Jahren waren wir mehrmals im Baltikum unterwegs. Besonders haben es uns die Estnischen Ostseeinseln angetan. Intakte Natur und eine abwechslungsreiche Geschichte bieten die besten Voraussetzungen sich mit den Inseln und auf ihnen zu beschäftigen.

Mühlen von Angla auf Saaremaa

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Nach einem Kurzbesuch im Frühjahr 2006 stand für uns fest, dass es nicht der letzte Aufenthalt im Baltikum sein wird. Im Sommer ging es dann mit unserem Wohnmobil auf 'große Tour', fast 7000 km durch die 3 baltischen Staaten in 6 Wochen.
Erste wichtige Station war die Kurische Nehrung, die 'Sahara des Nordens'. Es ist schon beeindruckend, wie der Wind den Sand aufgetürmt und ganze Dörfer begraben hat. Der Ort Nida bietet ein wunderschönen Farbkontrast zu dem Grün der Kiefern und dem Weiß des Sandes.
Weiter ging es auf die Insel Saaremaa - Natur und Geschichte. Außer in der Inselhauptstadt Kuressaare ist man mit dem Auto fast allein auf der Straße. Sehenswert ist u.a. der einzige begehbare Meteoritenkrater Europas in Kaali.
Über die Insel Hiiumaa und einem Abstecher auf die Insel Vormsi (Friedhof mit Rundkreuzen) fuhren wir nach Tallinn. Die Altstadt mit ihrer sehr gut erhaltenen Stadtmauer erinnerte uns an unsere Heimatstadt und auch die vielen kleinen Kneipen in den Gassen. Eigenartig anzuschauen ist der Trubel am Fährhafen, wenn die Schiffe nach Helsinki ablegen.
Entlang der Küste führte uns der Weg weiter nach Narva und dann im großen Bogen durch den wald- und seenreichen Osten Estlands. Zurück an der Ostseeküste machten wir Station in Pärnu, der Sommerhauptstadt des Landes. Die flache Meeresbucht erreicht Temperaturen über 20°C und Pärnu ist dadurch seit dem 19 Jh. als Kurort bekannt. Unweit von Pärnu beginnt der Soomaa-Nationalpark, eines der größten zusammenhängenden Moorgebiete Europas.
Von Pärnu aus fuhren wir dann in den Gauja-Nationalpark in Lettland. Hier durfte ein Besuch der Burg Turaida bei Sigulda natürlich nicht fehlen.
Über Riga, mit den bekannten Jugendstilhüsern und den Zeppelin-Hallen, ging es in Richtung Vilnius, der dritten Hauptstadt des Baltikums. In Vorbereitung auf die Ernennung zur Kulturhauptstadt Europas wird hier momentan viel gebaut.
Den Fortschritt der Bauarbeiten konnten wir in diesem Sommer sehen, als wir wiederholt in Vilnius waren. Vilnius war aber nur ein kurzer Zwischenstopp auf unserem Weg nach Norden.
Dieses Jahr waren wir als 'Reiseleiter' unterwegs und haben mit einer kleinen Gruppe den Westen Estlands und Norden Lettlands aktiv erkundet.
Natürlich waren wir wieder auf Saaremaa, Hiiuma und Vormsi mit dem Fahrrad unterwegs. Von Saaremaa aus fuhren wir mit dem Boot zur 25qm großen Insel Abruka, wo wir 12 Leute mal schnell die Einwohnerzahl verdoppelt haben.
Auch in Pärnu haben wir wieder Station gemacht. Zu den schönsten Erlebnissen zählt die Kajak-Tour im Soomaa-Nationalpark und die Wanderung durch das Hochmoor. Da wir vom Wasser noch nicht genug hatten, gab es zum Abschluss noch eine Floßfahrt auf der Daugava.

So unterschiedlich die 3 baltischen Staaten sind, so schön und interessant sind sie.

Nächstes Jahr Fahren wir wieder ins Baltikum. Wer mitfahren möchte, kann sich gern bei uns melden.





Saaremaa

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