Auf dem Weg nach Italien

Reisebericht

Auf dem Weg nach Italien

Reisebericht: Auf dem Weg nach Italien

Der Splügenpass

Wege nach Italien

Wege nach Italien
Der Splügenpass Passo dello Spluga
Passhöhe: 2113 m
Steigung:13 %
Passlänge: 39 km zwischen Splügen (GR) und Chiavenna (Italien)
Der Splügenpass (italienisch Passo dello Spluga) liegt auf einer Höhe von 2113 Metern und verbindet das schweizerische Rheinwald im Kanton Graubünden mit Chiavenna in der italienischen Provinz Sondrio und dem Comer See.
Über den Pass verläuft die Wasserscheide zwischen dem Rhein und dem Po und die Staatsgrenze zwischen Italien und der Schweiz.
Er ist einer der ältesten Alpenübergänge, vermutlich wurde er schon 1000 v. Chr. genutzt. Die direkteste Verbindung zwischen Bodenseeraum und Mailand nutzten auch die Römer als sie 284 n.Chr. Chur zum
Verwaltungssitz ihrer nördlichen Alpenprovinz Reatia Prima machten.

Heute benutzen die nach Süden ziehenden Touristen die schnellen Verbindungen nach Italien
über den Brennerpass oder die Tunnel St. Gotthard, San Bernadino oder andere Querungen der Alpen.



Wer aber die Zeit hat und die Natur der Alpen genießen will, sollte über die Alternative „Splügenpass“ nachdenken.
Im ersten Teil, von Norden kommend, erwartet einen die nicht enden wollende Serpentinenstrasse, die sich in langen Schleifen den Berg hinauf windet. Hier sollten immer wieder, und nicht nur von Radtouristen, Pausen eingelegte werden um das imposante Panorama der Schweizer Alpen zu genießen.





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Die Passhöhe in Splügen auf 2113 m Höhe wird schnell überwunden, um sich anschließen in das Abenteuer eines Abstieges zu begeben, der sicher nicht für jeden geeignet ist. Der im Winter geschlossene Übergang erfordert auch in den Sommermonaten die volle Konzentration eines Fahrers egal ob Auto oder Rad. Gespannen oder Wohnmobilen ist das befahren der Straße verboten. Es ist eine steile Abfahrt mit 13% Gefälle und einem Höhenunterschied von
1800 m auf 30 km. Durch enge Tunnel und einer so schmalen Straße, dass man auf jeden Fall die wenigen Möglichkeiten zum ausweichen vor dem Gegenverkehr nutzen sollte, um aneinander vorbei zukommen.



Manchmal ist es auch von Vorteil sich mit dem bergauf fahrenden vorher durch Zeichen zu verständigen, um komplizierte Fahrmanöver in Kurven oder unbeleuchteten Tunneln zu vermeiden.





Die Straße mündet bei Chiavenna in ein Tal wo man nach weiteren 20 km die ganze Pracht des Comer See erblickt.



Das Dorf Gera Lario am Ufer des Comer See


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Kommentare

  • RdF54

    kann Dir nur Recht geben - eine der schönsten Arten die Alpen zu queren!!

    LG Robert

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