Liste schreiben

Erstellen Sie vor Beginn der Fastenzeit eine Liste mit Dingen, die Sie gerne umsetzen möchten. Setzen Sie auch Lebensmittel darauf, für die Sie sich Alternativen ohne Plastik wünschen. So verlieren Sie nicht den Überblick.

Markt checken

Gehen Sie dorthin, wo Sie immer einkaufen, und halten Sie nach Produkten ohne Plastik Ausschau, damit Sie wissen, ob das auch in Zukunft »Ihr« Einkaufsmarkt sein wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass etwa drei Einkaufsstationen erforderlich sind, um alles Nötige zu bekommen. Der Besuch im Drogeriemarkt muss aber sicher nicht jede Woche sein.

Verpackungen vermeiden

Versuchen Sie alles, was Sie an Lebensmitteln einkaufen, gänzlich ohne oder für den Anfang zumindest ohne Plastikverpackungen zu bekommen. Kaufen Sie ganz gezielt nichts, was eine Kunststoffverpackung hat. Obst und Gemüse gibt es lose, an die Fleisch- und Käsetheke bringen Sie eigene Behälter mit. Gewohntes in Plastik fällt weg. Sie werden schnell merken, dass Sie vieles gar nicht vermissen.

Do it yourself

Planen Sie einen Tag, um kleine DIY-Projekt umzusetzen. Vielleicht mit Ihren Kindern oder einer Freundin. Stellen Sie Waschmittel, einen Reiniger und ein Deo her. Sie werden feststellen, dass der Aufwand deutlich geringer ist als befürchtet. Die Freude über ein selbst gemachtes Waschmittel übersteigt den Aufwand für das Selbermachen.

Werbung abschaffen

Erledigen Sie das gleich während der Fastenzeit mit, dann haben Sie es vom Tisch. Schreiben Sie Versandhändler an, und tragen Sie sich in die Robinsonliste ein, um keine unerwünschte Werbung mehr zu erhalten. Ein Aufkleber auf dem Briefkasten schützt vor Wurfsendungen und spart Unmengen an Papier. Ein vorgefertigtes Schreiben zum Download finden Sie auf www.besser-leben-ohne-plastik.de.

Onlinekäufe meiden

Bestellen Sie einfach weniger im Internet. Wenn Sie dringend etwas brauchen, suchen Sie nach Gebrauchtem oder kaufen Sie vor Ort. Das schont die Umwelt, ist nachhaltig, spart Verpackungen, und »buy local« hält dazu Ihr Viertel, Ihr Dorf lebendig. Vielleicht erkennen Sie, dass Sie auch mit viel weniger »Zeug« auskommen!