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Islands Westen: In vier Tagen durch die Farbenpracht

Im Westen viel Neues! Zumindest gilt das für Island. Die verschlafene Halbinsel Snæfellsnes erwacht zum Leben, immer mehr Touristen wollen den ursprünglichen Westen entdecken. Wir haben eine viertägige Route zusammengestellt

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Saftige Weiden, Meer, Klippen, Wasserfälle und mächtoge Gletscher: Westisland vereint all das, was das Land bei Reisenden so beliebt macht (Foto von: Julia Großmann/GEO.de)
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Saftige Weiden, Meer, Klippen, Wasserfälle und mächtoge Gletscher: Westisland vereint all das, was das Land bei Reisenden so beliebt macht

1. Tag Reykjavik – Hellnar

Kaum hat man die gefühlten hundert Kreisverkehre, die einen aus Reykjavik hinaus begleiten, hinter sich gelassen, beginnt Islands Naturwunderwerk. Zur Linken die Fjordlandschaft von Hvalfjörður und zur Rechten der Gebirgszug Esja. Der wahre Müßiggang folgt dann ab Saurbær auf der Landstraße 47. Diese begleitet den Fjord ins Landesinnere. Hvalfjörður ist mit 84 Metern der Tiefste in ganz Island und ein guter Spot, um Wale in freier Wildbahn zu erleben. Die beste Möglichkeit, sich das erste Mal die Beine zu vertreten, bietet eine Wanderung zu einem der höchsten Wasserfälle im Land, dem Glymur. 196 Meter stürzt sich "der Tosende" eine felsige Schlucht hinunter, deren Ende man nur erahnen kann. Wer der Beschilderung folgt, landet auf einem unscheinbaren Schotterparkplatz. Den Fjord im Rücken geht es durch Lupinenfelder, Waldstücke und Höhlen bis zum Ufer des Botnsá. Über eine abenteuerlich scheinende Brücke, gefertigt aus einem Baumstamm, wird der Fluss überquert und wenige Höhenmeter später werden die diversen Aussichtspunkte in die Schlucht und auf den Gymur erreicht.

Zur Stärkung geht es nach der rund dreistündigen Wanderung in das Hafenstädtchen Akranes, an der östlichen Flanke des Hvalfjörður gelegen. Kleine Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Erschwingliche isländische und internationale Küche bietet beispielsweise Gamla Kaupfelagid (Kirkjubraut 11). Es geht weiter nördlich Richtung Borgarnes und dann entlang der Westküste auf die Halbinsel Snæfellsnes. Lavafelder, Heide, Wiesen und vereinzelte Farmen prägen die Landschaft hier. Ziel ist die aus wenigen Häusern bestehende Siedlung Hellnar. In ihrem Rücken erhebt sich der mächtige Gletscher Snæfellsjökull, vor ihr erstrecken sich liebliche Buchten, umrahmt von Klippen aus Lavagestein. Das einzige Hotel im Ort ist das Country Hotel Hellnar. In saftigen Wiesen gelegen, bietet es direkten Blick auf die Bucht von Faxaflói und den Gletscher. Die Zimmer sind minimalistisch eingerichtet, was der Gemütlichkeit allerdings nichts abtut. Damit die Natur rundherum so schön bleibt, wie sie ist, wird besonders ökologisch gewirtschaftet.


Geschichtsträchtig ist der schwarze Strand Djúpalónssandur, der einst zu einem der wichtigsten Fischerreispots im Land zählte (Foto von: Julia Großmann/GEO.de)
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Geschichtsträchtig ist der schwarze Strand Djúpalónssandur, der einst zu einem der wichtigsten Fischerreispots im Land zählte

2. Tag Hellnar – Fellsströnd

Die Halbinsel Snæfellsnes hat so viel zu bieten, dass es sich lohnt, früh aufzustehen. Ein guter Startpunkt ist das Monument der Sagenfigur Bárður in Arnastapi, denn diese Figur wird Reisende durch den Westen Islands begleiten. Halb Mensch, halb Troll, soll Bárður einer der ersten Siedler rund um den Snæfellsjökull gewesen sein und gilt bis heute als Schutzpatron der Gegend. Die Statue in Arnastapi wurde von dem lokalen Künstler Ragnar Kjartansson entworfen und gebaut – aus Schieferplatten und Lavagestein. Ein schmaler Pfad führt weiter zu einem Aussichtspunkt auf die Basalt-Klippen, an denen sich die Brandung tosend bricht und immer wieder den Blick auf ausgewaschene Höhlen freigibt. Arnastapi selbst besteht aus vereinzelten Bauernhäusern und einem kleinen Hafen, in dem ein paar Fischerboote dümpeln. Im Mittelalter war hier bedeutend mehr los. Da zählte der Hafen zu den bedeutendsten Fischereihäfen im Lande und unter der dänischen Herrschaft hatten hier gar hohe Verwaltungsbeamte ihren Sitz. Doch die Lage besticht nach wie vor. In der Ferne blitzen Wasserfälle, die sich von den Klippen direkt ins Meer stürzen, erheben sich Gebirgsketten und in den Wellen davor tummeln sich Seelöwen. Für eine Verschnaufpause in dieser Umgebung bietet sich das kleine Café Fjöruhusid an, über einen Wanderweg nach 2,5 Kilometern von Arnastapi aus erreicht. Die Terrasse hängt über der Brandung, serviert werden Waffeln, selbst gemachter Kuchen und die Spezialität des Hauses: Fischsuppe. Ist es draußen zu windig, warten in der kleinen Stube vier Tische mit selbstgehäkelten Deckchen.


Klippenfans biegen ein Stück weiter westlich Richtung Lóndrangar ab. Die Basalt-Formationen stehen auf den ersten Blick zusammenhangslos in der Brandung. Doch Lóndrangar ist ein ausgewaschener Krater, in dessen Überresten bevorzugt Papageitaucher und Eissturmvögel ihre Nester bauen. Durch Lavafelder und den Gletscher stets zur Rechten geht es weiter zum Djúpalónssandur – einem schwarzen Strand mit einem geschichtsträchtigen Hinterland. Ein schmaler Weg führt vom Parkplatz hinunter zum Strand, vorbei an kleinen Seen und Schluchten. Wie ein Theatersaal liegt die weitläufige Bucht plötzlich vor einem. Der Boden ein Gemisch aus schwarzem Sand und Abertausenden kleinen Steinen. Sie sind es auch, die jede Welle mit einem Grollen begleiten. Auf dem Strand verteilt liegen die Überreste eines britischen Schiffs, das hier in einer stürmischen Nacht 1948 auf Grund lief. Aufmerksamen Besuchern dürften neben den rostigen Schiffsteilen vier große Steine auffallen. Sie erzählen eine andere Geschichte. Einst war Djúpalónssandur einer der wichtigsten Orte für Saisonfischer. 60 bis 70 Boote waren dann hier stationiert, die Männer lebten in primitiven Steinhütten, deren Überreste bis heute im grünen Hinterland stehen. Die Steine entschieden darüber, welche Position die Fischerei-Neulinge in der Gemeinschaft und auf einem der Boote einnehmen würden. Der kleinste wiegt 23 Kilogramm, der größte 154. Jeder der Männer musste seine Kraft dadurch beweisen, dass er die Steine nacheinander auf Brusthöhe hob und hielt. Es lohnt sich also, den Strand und den rund einen Kilometer langen Trail in die nächste Bucht Dritvík sowie deren Geschichten zu erkunden.


Der Kirkjufell trägt seinen Namen, weil er aus der Ferne an einen Kirchenbau erinnert (Foto von: Julia Großmann/GEO.de)
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Der Kirkjufell trägt seinen Namen, weil er aus der Ferne an einen Kirchenbau erinnert

Unter Tage, in der Cave Vatnshellir, begegnen Besucher wieder der Sagenfigur Bárður. Die Lavahöhle entstand durch eine Eruption vor 6000 Jahren, so die Annahme der Wissenschaftler. Seit 2011 ist sie über geführte Touren auch für die Öffentlichkeit zugänglich. In den drei Haupträumen sollen sich die Trolle der Gegend jährlich treffen, Bárður hat aufgrund seiner Größe einen eigenen Tisch und einen eigenen Stuhl aus Stein. Seine Möbel lassen sich bestaunen, Bárður hingegen hat noch niemand je gesehen. Aber auch für Besucher ohne Faible für Fabelwesen lohnt sich ein Ausflug in die Unterwelt, denn die Guides sorgen dafür, dass die biologischen Gegebenheiten der Höhle unterhaltsam rüberkommen. Nach 45 Minuten ist die Tour beendet und es geht weiter entlang der Nordküste der Halbinsel, bis sich ein Tafelberg unweigerlich ins Sichtfeld drängt - der Kirkjufell. Majestätisch wacht er über der Bucht von Grundarfjörður. Viele Reisende kommen extra für ein Bild des Berges mit den Wasserfällen Kirkjufellsfoss hierher. Die Straße endet in Stykkishólmur, der größte Ort auf Snæfellsnes.

Wer noch fitte Beine hat, kann über steile Stufen auf die mit dem Festland verbundene Insel Súgandisey hinauf klettern und hat von dort aus besten Blick auf die Westfjorde und den natürlichen Hafen von Stykkishólmur, um den sich die bunt lackierten Holzhäuser reihen. Vulkan-Fans haben die Möglichkeit, hier bei einem der bekanntesten Vulkanologen einzukehren. 40 Jahre erforschte Haraldur Sigurdsson die feurigen Berge weltweit, all seine Fundstücke sind in dem Vulkanmuseum zu sehen. Die letzte Etappe des Tages führt über eine Schotterpiste rund um den Fjord Hvammsfjörður weiter ins isländische Nirgendwo. Wer zur Nordlicht-Saison reist, also zwischen September und März, sollte sich das Spektakel am Himmelszelt in isländischer Manier genehmigen – im heißen Pool sitzend. Etwas erhaben liegt der natürliche Pool von Laugar über der Fjordlandschaft. Ein wunderbarer Stopp abseits der Touristenpfade. Als Umkleide dient eine kleine Holzhütte, die in den Felsen eingelassen wurde. Wem das zu abenteuerlich ist, der fährt einfach weiter bis zum Hotel Vogur. Das einzige Hotel in dieser kargen Umgebung. Mit tollem Blick auf den Fjord steht mitten auf der Veranda ein Hot Tub. Wenn die Polarlichter dann loslegen, ist es ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird. Ebenso, wie das Essen, was im einstigen Schafstall - nun im hoteleigenen Restaurant - gereicht wird.


Der Leuchtturm auf der Insel Súgandisey. Von hier oben hat man besten Blick auf den Ort Stykkishólmur und die Westfjorde (Foto von: Julia Großmann/GEO.de)
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Der Leuchtturm auf der Insel Súgandisey. Von hier oben hat man besten Blick auf den Ort Stykkishólmur und die Westfjorde

3. Tag Vogur – Húsafell

Etwas geplättet von den Ereignissen am Vortag geht es nun etwas gemächlicher zu. Entlang des Fellsströnd geht es zurück zur Landstraße 60. Diese führt ab Búðardalur weg von der Küste durch Weidelandschaften, karge Felsen und ein paar der rar gesäten Waldstücke im ganzen Land. Bis es plötzlich anfängt, überall zu dampfen. Zwischen Bifröst und Borgarnes liegt mit Deildartunguhver die größte Heißquelle Europas. Sie versorgt über eine Pipeline die beiden Städte Akranes und Borgarnes sowie umliegende Höfe mit Heißwasser. Ein kurzer Stopp ist ein Muss. Mit 180 Liter die Sekunde sprudelt das bis zu 80 Grad heiße Wasser aus der Erde. Von hier aus geht es gen Osten zu den Wasserfällen Hraunfossar. Auf einer Länge von fast 700 Meter kommt das Wasser in Hunderten kleinen Wasserfällen aus dem porösen Lavagestein. Gespeist wird Hraunfossar von dem Langjökull-Gletscher. Über Brücken und schmale Wege lassen sich die Wassermassen aus allen Winkeln betrachten. Auch wenn die Fälle keine Superlative brechen - sie sind weder hoch noch stark - üben sie besonders auf Fotografen eine Anziehungskraft aus.


Gegen Mittag ist das nahegelegene Dorf Húsafell erreicht. Bestehend aus einer Zapfsäule, einem Bistro und einem Thermalbad zählt das kleine Dorf zu den beliebtesten Ferienregionen der Isländer selbst. In den umliegenden Feldern haben sie ihre Sommerhäuser, die auch an Touristen vermietet werden. Von hier aus starten täglich Exkursionen zum zweitgrößten Gletscher des Landes, dem Langjökull. So auch zu Westislands neuester Touristenattraktion "Into the Glacier". Ein 550 Meter langer Tunnel im Herzen des Gletschers – mit kleinen Räumen, Lichtinstallationen, Informationstafeln sowie Aussichtspunkten in einer 40 Meter tiefen Gletscherspalte. Wem nach mehr Ruhe ist, der entspannt in den Thermalpools von Húsafell mit bestem Blick auf die umliegende Natur. Das seit Sommer 2015 eröffnete Hotel Húsafell verwöhnt im Anschluss mit bester Küche am offenen Kamin und Zimmern mit bodentiefen Fenstern und gemütlichem Interieur.


Auf einer Länge von fast 700 Meter kommt das Wasser am Hraunfossar in Hunderten kleinen Wasserfällen aus dem porösen Lavagestein (Foto von: Julia Großmann/GEO.de)
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Auf einer Länge von fast 700 Meter kommt das Wasser am Hraunfossar in Hunderten kleinen Wasserfällen aus dem porösen Lavagestein

4. Tag Húsafell – Reykjavík

Sicherlich die kürzeste Etappe auf dieser Route. Ausschlafen und ein zweiter Gang in die Thermalquellen ist also durchaus möglich, bevor es in Richtung der isländischen Hauptstadt Reykjavík geht. Besonders reizvoll ist die Landstraße 550 – auch Kaldadalsvegur genannt. Sie ist mit 40 Kilometern die kürzeste Hochlandverbindung Islands und führt von Húsafell zwischen dem Vulkan Ok und dem Gletscher Þórisjökull hindurch bis in den Nationalpark Þingvellir. Diese Route empfiehlt sich allerdings nur bei 4x4-Wagen und erfahrenen Fahrern, da sie durch unebene Fahrrinnen und flache Flussläufe führt. Wer sich das selbst oder dem Wagen nicht zutraut, der nimmt die Schnellstraße 1 über Borgarnes bis zur Abzweigung auf die Landstraße 36, die auch zum Nationalpark Þingvellir führt, und wird ebenfalls mit einem landschaftlichen Wunderwerk belohnt: Breite Ströme durchziehen die Landschaft bis hin zur Küste, saftige Weiden bevölkert von Schafen und Pferden sorgen für das richtige Islandfeeling. Der Þingvellir selbst liegt rund 40 Kilometer nordöstlich von Reykjavík am größten Binnensee des Landes, dem Þingvallavatn, und blickt auf eine lange Historie zurück. Seit dem Jahr 930 wurden hier gesetzgebende Volksversammlungen abgehalten, die erst 1798 mit der dänischen Herrschaft ihr Ende fanden. Übersetzt bedeutet Þingvellir so viel wie "Ebene der Volksversammlung". Seit 2004 gehört der Nationalpark zum Weltkulturerbe. Neben den historischen Stätten lässt sich hier vor allem die isländische Natur bestaunen. Innerhalb der Parkgrenzen liegen sowohl die Wasserfälle Gullfoss als auch die Geysire des Haukadalur, beide Teil des Golden Circle. Kontinente wechseln ist ebenso in wenigen Minuten möglich, denn hier driften die Kontinentalplatten Europas und Amerikas auseinander. Entstanden ist der sogenannte Silfra Crack, den Hartgesottene im Trockeneisanzug wahlweise durchschnorcheln oder durchtauchen. Das Wasser stammt von einem alten Bekannten, dem Langjökull. Es strömt unermüdlich mit einer Temperatur von zwei Grad aus dem Erdinneren in den Kontinentalspalt. Rund 45 Minuten dauert die Fahrt nach einem weiteren ereignisreichen Tag in die Innenstadt von Reykjavík. Zimmer für jeden Geldbeutel hat beispielsweise Helmmur Square. Die unteren Etagen sind mit stylishen Mehrbettzimmern ausgestattet und in den oberen liegen die Hotelzimmer mit Blick über Stadt und Bucht.


Infos zu Island

Mehr Informationen über Island hat www.inspiredbyiceland.com und zu weiteren Sehenswürdigkeiten in Westisland: www.west.is.


Die Recherche wurde unterstützt von Iceland Tourism und WOW Air. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt der Berichterstattung.



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