So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook
Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.
Woran erkenne ich diese Plugins?
Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.
Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben
Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)
Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert
Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt
Was macht Facebook mit meinen Daten?
Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php
Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.
Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.
Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?
Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier
Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:
http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)
Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz
So funktioniert der +1-Button von Google
Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)
Woran erkenne ich den +1-Button?
Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.
Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622
Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?
Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").
GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.
Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.
Was macht Google mit meinen Daten?
Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397
Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.
Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.
Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:
http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)
Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
Kommentare zu "Bienensterben: Ausflug ohne Wiederkehr"
ich denke, daran sind die weltweit versprühten CHEMTRAILS schuld. die erdbevölkerung soll vernichtet werden. googelt mal nach REDUZIERUNG DER ERDBEVÖLKERUNG. HAARP tut dann das übrige. ich sage nur ERDBEBEN JAPAN und es wird noch härter kommen.
In Frankreich sind die gefährlichen Pflanzenschutzmittel (PSM) seit 2003 verboten. Trotzdem gibt es dort weiter massive Bienenverluste. Also können die PSM nicht die alleinige Ursache des Bienensterbens sein. Werfen wir einen Blick auf die Imker. Sie müssen ihre Bienen gegen die Varroamilbe behandeln. In F nehmen sie das gefährliche Gift Amitraz, in F zugelassen, in D verboten. Es wirkt auf die Bienen subletal. In den USA haben Maryann Frazier und Dennis vanEngelsdorp Rüchstände in den Bienenwaben untersucht. Von circa 75 gefundenen Substanzen stammten 20 Gifte von den Imkern. Diese Wahrheit wollen die Berufsimker nicht hören, weil sie ihre eigene Praxis auf den Prüfstand stellen müssten. Ein Feindbild ist bequemer. Es fällt aber auf sie zurück.
Gentechnisch veränderte Pflanzen, giftige Spritzmittel und Varroa - Befall setzen den Bienen zweifellos zu, sind aber nicht die Ursache des mysteriösen Bienensterbens, vielmehr liegen diese in der widernatürlichen Strahlung von Sendeanlagen. Prof. Dr. Ferdinand Ruzicka, selbst Autor von Beiträgen in diversen Imker- Fachzeitschriften sammelte umfangreiche Erfahrungen durch eigene Beobachtungen und Umfragen unter Imkern und stellte fest: Die Probleme sind erst aufgetaucht, seit in unmittelbarer Umgebung meines Bienenstandes mehrere Sendeanlagen errichtet wurden. Bienen brauchen die natürlichen elektrischen und elektromagnetischen Felder, um sich orientieren zu können. Im Versuch zeigte sich, dass mit technischer Mikrowelle bestrahlte Bienenvölker weniger Brut, weniger Tracht und weniger Waben hatten. Was aber noch viel dramatischer ist: Immer weniger Arbeiterbienen in den Stock zurück. Sie verloren die Orientierung und verirrten sich. Schützt die Bienen! Stoppt den Mobilfunk!
...ein sehr guter Bericht, leider fehlt mir der Hinweis, dass das Bienenverschwinden mit unserer Mobilfunktechnologie zu tun hat. Bienen orientieren sich mit ihren Magneten in den Flügeln am Erdmagnetfeld, leider hat der Mensch hier die natürliche Ordnung durch den Einsatz von "Mikrowllenstrahlung" zerstört, es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir endlich aufwachen und diese Wahrheit ans Tageslicht kommt. Vielleicht erst, wenn wir merken, das unsere Nahrungsgrundlage in Gefahr ist. Albert Einstein warnte bereits vor vielen Jahren: " Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr , keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr." Hier sind Forschungen notig, um in Zukunft eine natürliche Technologie zu entwickeln, welche den wertvollen Dienst unserer Bienen wieder ermöglicht....
Einstein: "Wenn die Biene stirbt, hat der Mensch noch 4 Jahre zu leben." Es mag -was die Zeitangabe betrifft- übertrieben sein aber nicht der Inhalt. Der dritte Weltkrieg (um auch die Bevölkerungexplosion einzudämmen,) ist schon längst im Gange. Nur ist es diesmal so, dass die Menschen freiwillig zustimmen und ihn sich ins Haus holen. Die Steuerung jedes Wesens läuft über ganz spezielle Frequenzen (Elektromagnetismus). Alles was der Mensch heutzutage auf Basis der Mikrowellentechnik hinaus bläst tötet im stillen. Handies, Sendemasten DECT Telefone, W-LAN, intelligente Zähler etc. Die Zellen nehmen diese Impulse -und es ist im wahrsten Sinne des Wortes gepulst- als Steuerimpulse auf. Die Biene ist nur der Anfang. Wacht endlich auf! Aber wenn es darum geht sich aus der eignen Comfort-Zone zu begeben, winken doch die meisten ab. Ein Grund, der uns selbst etwas abverlangt darf es auf keinen Fall sein. Hier NUR EINE website, für die, die noch denken wollen //www.mobilfunk-macht-krank.eu
Ein sehr interessanter Artikel, leider wurde nicht berücksichtigt, dass man festgestellt hat, dass gentechnich veränderte Pflanzen auch eine Rolle spielen.
Ein sehr interessanter Artikel. Es wäre aber schön gewesen, in diesem Zusammenhang auch auf die Bemühungen deutscher Imker zu nachhaltiger Bienenhaltung hinzuweisen. Die Mellifera e.V. leistet hier einen, wie ich finde, ganz vorbildlichen und engagierten Beitrag zum Erhalt der Bienenvölker, s. www.mellifera.de/ Hier werden u.a. Forschungen betrieben, Veranstaltungen und Vorträge angeboten, Initiativen gebildet, wie z.B. das Netzwerk Blühende Landschaft oder das Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik, sowie für das Imker-Handwerk geworben. Ganz originell finde ich in diesem Zusammenhang auch das Mellifera-Angebot von Bienen-Patenschaften , die Aktion BeeGood, s. www.BeeGood.de, hier können auch Nicht-Imker einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Bienenvölker leisten. Für solche Initiativen kann nicht genug geworben werden.
Gerne würde ich in meinem Stadtgarten Bienenstöcke aufstellen, doch es mangelt an Zeit und die Lage direkt an einem Spielplatz ist nicht wirklich ideal. Ich habe dafür Hummelkästen aufgestellt. Die Kästen sind wartungsarm, die Kinder sind begeistert und die Hummeln bestäuben fleißigst meine Obstbäumchen und Tomaten (Sogar wenn's regnet oder kühler ist). Mit Monokulturen kommen sie natürlich nicht zurecht. Aber die haben wir in der Stadt nicht. Die Probleme auf dem Land müssen wohl die Imker in Zusammenarbeit mit den Bauern lösen. Die Imker wollen gesunde Bienen und der Bauer reiche Ernte mit geringer Pestizidbelastung. Da müsste man sich doch einigen können.
Weil es mir zu hart wird auf Deutsch alles zu schreiben (ich habe Deutsch gelernt aber nicht es praktiziert in den letzten 13 Jahren), ich werde Englisch hier nutzen. Hoffentlich, die Leser koennen das gleich verstehen: The article didn't mention one of the most probable causes that researchers have been looking into lately to differentiate between the cases in the USA versus in the European Union. The use of *genetically-modified (GM) cultures*. This use is so prevalent in the United States, unlike the European Union, that the seeds of most mono-cultures (corn, soy, etc.) are 90% or more of GM origin. That can explain much of the difference in what is observed between the continents -- the higher die-off rate in the USA. Otherwise, I found the article informative in learning about the multitude of other reasons which could contribute to the as-yet-unknown source of the honey bee mass dying and disappearance. Danke schoen fuer Ihre Zeit!
Dann sind bereits im November viele Völker tot. Aber anstatt diesem Problem nachzugehen, werden die Imker als zu blöd hingestellt um Bienen zu halten. Viele trauen sichdeshalb nicht ihre Verluste zuzugeben. Viele Imker haben bereits die Bienenhaltung aufgegeben, weil es viel zu teuer ist immer wieder von vorne anzufangen. Und das sind alles Imker die Jahrzehnte mit viel Erfolg Bienen betreut haben. Die deutschen Bieneninstitute helfen uns leider nicht weiter, weil sie auf Drittmittel aus der Industrie angewiesen sind. So bleibts dabei : die deutschen Imker sind zu blöd, und müssen unbedingt von Bayer ausgebildet werden. Die ausländischen Bienenerzeuger freut das sehr, sie können zehntausende Bienenschwärme an uns verkaufen Heimlich, weil ja jeder Imker der keine Verluste hatte, seinen Bestand auffüllen muß. Wenn da nichts geändert wird, sind in den Industrielandwirtschaften in wenigen Jahren keine Bienen mehr vorhanden.
Vielen Dank für den guten Artikel. Auch hier am Niederrhein sieht es nicht besser aus Seit einigen Jahren werden die Völker immer schwächer und schwächer. Bis Totalverlust, ob mit oder ohne Behandlung. Es wird alles versucht, wie zB : kleinere Magazine oder Naurwabenbau Es nützt alles nichts, da hier Unmengen an Mais(Monokultur)angebaut werden. Für Turbomilch und Biogasanlagen. Es werden Riesenflächen Grünland umgebrochen. Dafür werden dann Unmengen giftige Saatbeizen benötigt. Die Pflanzen werden systemisch giftig und töten JEDES Insekt. Wenn es dann nicht reicht wird mit erlaubten, aber für Bienen tötlich wirkenden Pestiziden, nachgespritzt(Biskaya Thiacloprid). Jedes Ünkräutlein wird ausgelöscht. Ab Juli beginnen die Völker an zu verhungen weil überhaupt nichts mehr blüht. Gründüngung wie zB Senf blüht dann bis in den Dezember hinein, und die Bienen holen den von vergifteten Böden die verpesteten Senfpollen ins Volk in einer Zeit, in der die Bienen ruhen müssen.
Was haben mir meine frühzeitigen Warnungen eingebracht? Nichts als Beleidigungen und Ausgrenzungen. So ist es nun einmal, der Prophet gilt nichts im eigenem Land! Auch dem Frank Reichert als LV- Vorsitzender der Imker in Thüringen habe ich über die Auswirkungen der Gentechnik und dem Pflanzenschutzmitteleinsatz, im Zusammenhang mit dem weltweiten Bienenvolkssterben versucht aufzuklären. Aber er war , wie alle Vertreter des Deutschen Imkerbundes (DIB), völlig resistent gegenüber über dem Thema Bienenvolksterben, Gentechnik und Pflanzenschutzgifte. Dies ist nicht verwunderlich denn der DIB gehört zum Deutschen Bauernverband und dieser wiederum ist Mitglied im Verein www.fnl.de, deren weitere Mitglieder allesamt zu den Agrarindustriegiganten gehören! Das massive weltweite Bienenvolksterben gibt es seit 2001 /02 und seitdem warne ich ohne Resonanz. Nur in Frankreich hat man die in Rede stehenden - auch den BT- Mais - Pflanzenschutzgifte (PSM) verboten. Fridolin Brandt
Die Milbe ist also schuld und andere Gründe, wie der Einfluss der Pestizide werden gerne heruntergespielt. So auch im letzten Jahr, als am Oberrhein nachweislich ein BAYER-Produkt zum Tod von Millionen Bienen geführt hat. Aber schon kurze Zeit später wurde vermeldet: Schuld sind nicht die Pestizide, sondern die Aussaatmaschinen, die versagt haben. Industrie und Wissenschaftler haben ihr Ziel erreicht: Das Thema Pestizide war plötzlich wieder außen vor. Und die Politik bewilligte Millionen für die Erforschung der Milbe...
Das Bienenvolksterben ist ein Lehrbeispiel für die Verquickung von Wissenschaft, Politik und Industrie - man sollte nicht alles glauben, was einem Doktoren, Professoren und andere Talarträger erzählen. Leider gibt es unzählige Artikel von Kollegen, die auf die Wissenschaftler hereingefallen sind und hereinfallen, zuletzt vor ein paar Tagen auf stern.de, im Frühjahr der Focus etc. Deshalb ist diese Geschichte auch eine Mediengeschichte. Fridolin Brandt
Die Wahrheit über das Bienenvolksterben Die Wahrheit über das Bienenvolksterben aus meinem Beitrag in der Zeitschrift " Natur+Kosmos, Nr. 7/2009 Titelgeschichte über acht Seiten. http://www.natur.de/scripts/basics/natu ... &a_no=3060 Viele Stadtkinder wissen gar nicht einmal, für was Bienen gut sind. Dabei sind sie mit ihrer Bestäubungsleistung für 35 Prozent aller Lebensmittel zuständig. Es geht auch hier, in einer Welt, die vor massiven ökologischen Herausforderungen steht, um einen Teil unserer Nahrungsgrundlage. Im Artikel ist noch lange nicht alles erzählt, was es zu erzählen gäbe ... Manchmal gibt es Phänomene, die uns Wissenschaftler ganz klar und eindeutig erklären können. Zum Beispiel, dass die Hauptursache für das Bienensterben eine Milbe ist, gegen die die Bienenforscher einen fast aussichtlosen Krieg führen. Die Milbe ist also schuld und andere Gründe, wie der Einfluss der Pestizide werden gerne heruntergespielt. So auch im letzten Jahr, als am Oberrhein nachweislich ein
Wer nur mit dem Finger auf die böse Industrie zeigt (berechtigt!), vergißt die hausgemachten Fehler. Ein Problem dabei ist die mangelnde Qualifikation vieler "Imker". Man kaufe sich Bienen und damit ist man Imker. Und Fehler, die bei der Varroabehandlung gemacht werden, pflanzen sich auch in den Nachbarvölkern und Nachbarständen fort. Auch in Deutschland sind seit dem letzten Spätsommer wieder Hunderttausende Bienenvölker an der Varroa eingegangen, was nicht hätte sein müssen. Die Varroabehandlung wird aber den Imkern überlassen, was nun wie mittlerweile hinlänglich bewiesen nicht geklappt hat. Da gibt sich der eine Imker Mühe und behandelt richtig, der Nachbar hingegen setzt auf kosmische Strahlung oder das Pflanzen von Brunnenkresse. Es wäre zu wünschen, daß die Varroabekämpfung wieder zur Kontroll-Aufgabe der Amtsveterinäre würde, die den Imkerspezis eins auf die Finger geben könnten. Und ebenso sinnvoll wäre eine Art Jagdschein als Voraussetzung für die Ausübung der Imkerei.
Die Ergebnisse seien auf die Geldgeber (chemische Industrie und Landwirtschaftsverbände) zugeschnitten, und erfassen nicht die tatsächliche Problematik. Doch auch nachdem der Bund als unabhängiger Projektträger die administrative Leitung des Binemo übernommen hat, ist die Strategie die Gleiche. Was nicht herauskommen darf, wird nicht gesucht. Nur so bleibt das Bienenvolksterben bis zum Verschwinden unserer geliebten Helferinnen rätselhaft. Imkerei Bienenwabe Sorry die überlänge des Kommentars war nötig
Teil2 Imker stehen fassungslos vor Ihren Bienenkästen und müssen mit ansehen, wie Ihre total berauschten Bienen die Stöcke nicht mehr finden und sich irgendwann in der Dunkelheit verfliegen. Wenn dem Bienenvolk die erfahrenen Altbienen fehlen, sinkt die Immunstärke des Volkes rapide, die Parasiten die sich größtenteils im Stock aufhalten, sorgen nun in Ihrer Überzahl für die rasche Verbreitung der Krankheitskeime. Die völlig geplagten Jungbienen verlassen panikartig die Stöcke und sterben ohne den Schutz Ihres Staatensystems. Eine Meldung dieser Vorkommnisse gerät in Deutschland auf die senkrechte Ablage. Ohne mindestens 1000 tote Bienen bei denen eine Giftdosis ermittelt wird, die 50 % der Bienen innerhalb 48 Std. töten kann, kommt es zu keiner Registrierung der offensichtlichen Vergiftungen. Das von der Landesanstalt für Bienenkunde Hohenheim geführte Bienenmonitoring wurde aus diesen Gründen bereits 2006 vom den Imkerverbänden heftig kritisiert.
Das Symptom der leer geflogenen Beuten tritt auch in Europa seit 2003 mit immer größerer Häufigkeit auf. Auch auf unserem Kontinent sterben jährlich mehr als 20 % der Bienenvölker auf diese mysteriöse Art. Und Jähr für Jahr wird das Ausmaß dieser Tragödie schlimmer. Bereits Jahre vor dem ersten Auftreten von CCD in den USA, stellten französische Wissenschaftler fest, dass die subletale Dosis die Flugbienen bei Ihrer Sammeltätigkeit ausreicht, um die Bienen derart zu vergiften, dass die lebenswichtigen Funktionen gestört werden. Die Flugbienen sammeln täglich mehrmals das bis zu 50-fache einer Tagesration. Sie sind daher einer viel größeren Menge von Kontaktgiften ausgesetzt, als die Stockbienen, bei denen letzten Endes üblicherweise die Konzentration von Pflanzenschutzmitteln gemessen wird. (Teil1) teil2 folgt
Wie in allen anderen Fällen gilt auch hier: wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt (auf die böse Chemieindustrie), zeigen gleichzeitig drei Finger auf einen selbst zurück! Wir Imker sind nicht unschuldig an dieser Entwicklung: es ist nicht auszuschliessen, dass eine gezielte Zucht der Bienen hin zu Sanftmütigkeit und Sammelfleiss gleichzeitig deren Immunsystem schwächt... Ein Blick auf die fragwürdige Bienenwanderungen in den USA zeigt uns auch auf: geht einen anderen Weg, wiederholt diesen Fehler nicht auch in Europa. Im Übrigen sind wir schon auf diesem Weg: warum wandern die Imker, deren Hausbienen in der Rheinebene leben, in den Schwarzwald und in die Pfalz, nur um Sortenhonig zu produzieren? Warum setzen wir unsere eigenen Bienen diesem Stress aus?
Die Bienen der Biens sind wahre Anpassungs- und Überlebenskünstler, wie der Verlauf ihrer Entwicklungsgeschichte zeigt. Mittels "Neonicotinoiddopings", stellvertretend für alle Pestizide, auch der Varroazide und anderer Einwirkungen, haben wir es in den Händen, die "Biens" als Art in Existenznot zu bringen.
An Warnungen fehlt es bestimmt nicht und wenn wir so weitermachen wird es irgendwann auch für uns kein Zurück mehr geben. Unser ganzes Wirtschaftssystem ist auf schnellen Gewinn ausgerichtet, der uns um ein vieles teurer zu stehen bekomm,t als wenn wir es gleich von Anfang an richtig machen würden. Klar das würde etwas mehr Arbeit machen aber ist es nicht genau das, was wir am meisten brauchen?