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GEO Magazin Nr. 12/04 Seite 1 von 2
Artikel vom


Mysterien: Brandursache unbekannt

Die Elektrik spielt verrückt in dem sizilianischen Örtchen Canneto. Phänomene, die jeder sehen und bezeugen kann. Aber niemand hat eine vernünftige, wissenschaftlich haltbare Erklärung. Ein GEO-Reporter hat sich vor Ort umgesehen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Die Wahrheit", sagt die 68-jährige Lorenzina Pezzino, "die Wahrheit wissen die längst. Aber wir werden sie nie erfahren." "Die", das sind die von der Eisenbahn und die vom Zivilschutz, die vom Institut für Geophysik und von der Universität Messina und der Bürgermeister sowieso. Die kommen mit immer absurderen Erklärungen für das Phänomen, das in den vergangenen Monaten die Häuser der Via Mare heimgesucht hat. Die Sackgasse ist das Herz der Ortschaft Canneto di Caronia an der Nordküste Siziliens, 39 Menschen leben hier. Die Züge von Palermo nach Messina rasen ganz dicht vorbei.


In Canneto spielt die Elektrik verrückt und keiner weiß, warum (Foto von: Tobias Zick)
© Tobias Zick
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In Canneto spielt die Elektrik verrückt und keiner weiß, warum

Mysteriöse Kabelbrände

Es begann im Januar. In Nino Pezzinos Haus brannte der Fernseher durch. Soweit nichts Ungewöhnliches. Ein paar Tage später schmorte bei den Nachbarn das Kabel des Kühlschranks. Wohl ein Kurzschluss. Obwohl das Gerät erst zwei Tage alt war. Als auch in Ninos Haus die Kabel durchbrennen, ruft er bei der Enel an, dem staatlichen Elektrizitäts-Konzern. Ein Techniker leitet den Strom über einen anderen Zähler um. Abends fängt im Bad die Leitung des Durchlauferhitzers an zu glühen. Die Enel nimmt die Via Mare vom Netz und stellt einen Generator auf. Der Spuk geht weiter. Der Strom wird ganz abgeschaltet. Ein Zähler geht in Flammen auf. Der Strom ist abgeschaltet, aber die Brände hören nicht auf! Und es passiert fast immer dann, wenn ein Zug vorbeifährt.


Ist es die Bahn oder ein Vulkan?

Am 7. Februar steigt überall Qualm aus Steckdosen und Lichtschaltern, züngeln kleine Flammen aus Verteilerkästchen. Vor Ninos Haus liegt ein Stück Kabel auf dem Boden, die Enden blank. Es fängt in der Mitte an zu schmoren. Die Straße wird evakuiert. Die Enel-Techniker reißen alle Stromleitungen aus den Wänden. Jemand hat gesagt, unter Canneto sei womöglich ein neuer Vulkan am entstehen. Dutzende Techniker und Wissenschaftler belagern das Dorf, Journalisten, Feuerwehrmänner, Beamte. Sie machen elektromagnetische und elektrostatische Messungen; sie prüfen die Luftfeuchtigkeit; sie untersuchen die Oberleitung der Bahn und die Sendemasten der Mobilfunk-Betreiber.


Ist es "geothermische Energie"?

In den Zeitungen erscheint eine Infografik mit der ersten Hypothese. Schübe geothermischer Energie hätten sich genau unter Canneto den Weg an die Erdoberfläche gebahnt und die Luft ionisiert, was zu Entladungen und damit zu den Bränden geführt habe. Am nächsten Tag erklärt das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie die Theorie für nicht haltbar: Canneto liege in einer für sizilianische Verhältnisse absolut ruhigen Zone. Die Ratlosigkeit bleibt auch in den folgenden Wochen. Seit die Wissenschaftler da und die Bewohner weg sind, haben die Brände aufgehört. Es gibt nichts zu messen. Mitte März hebt der Bürgermeister die Evakuierung auf. Die Familien beginnen, sich wieder einzurichten. Die Enel verlegt neue Stromleitungen. Wenig später dringt Qualm aus einem Schuhschränkchen. "Wo stecken die Techniker?", ruft Nino und rudert mit den Armen.


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Kommentare zu "Mysterien: Brandursache unbekannt"

Wüsthoff | 14.02.2010 23:57

Der Grund für die beschriebenen Effekte dürften Rückströme der Bahn sein, die an dieserStelle nicht durch das Gleis sondern durch das Erdreich und besonders durch elektrisch leitende Teile in und an den Häusern fließen, weil die elektrischen Verbindungen an mindestens zwei Schienenstößen unterbrochen sind. Beitrag melden!

Roberto Sforza | 16.08.2007 21:40

Ihr habt die googlemap daten in toscana erfasst statt in sizilien... da sind ca. 800 km oder mehr unterscheid!!! Beitrag melden!

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