Hauptinhalt

GEO Magazin Nr. 03/11 Seite 1 von 2

Gartenkunst 2.0: Die wandernden Gärten von Berlin-Kreuzberg

Grünanlage der anderen Art: Auf einer Brachfläche haben zwei junge Leute zusammen mit ihrer multinationalen Nachbarschaft den "Prinzessinnengarten" aufgebaut. Das Besondere: Er ist tragbar

Text von Ute Scheub

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Kisten und Kästen mit viel Natur: der Prinzessinnengarten in Berlin (Foto von: Prinzessinnengarten )
© Prinzessinnengarten
Foto vergrößern
Kisten und Kästen mit viel Natur: der Prinzessinnengarten in Berlin

loading ...
Kartenansicht wird
geladen ...

Von den Straßen weht Autolärm herüber, und Berlin-Kreuzberg hat hier wahrlich nicht seine schönsten Seiten. Doch die ehemalige Brachfläche am Moritzplatz, die Jahrzehnte im Schatten der Mauer vor sich hindämmerte, hat sich in eine grüne Insel verwandelt: den Prinzessinnengarten. Die Initiatoren Robert Shaw, 33 Jahre alt, und Marco Clausen, 36, haben den Schutt vom Gelände geräumt und zusammen mit Freunden und Nachbarn einen 6000 Quadratmeter großen Gemeinschaftsgarten aufgebaut. Von Amarant bis Zuckerschoten - in Hunderten von "mobilen Beeten" gedeihen seither Gemüse, seltene Kulturpflanzen und Kräuter. Salbei, Guter Heinrich und Gelbe Melde wiegen sich in Kübeln, Kürbisse ranken aus Bäckerkisten, mit Karton abgedichtet und mit Komposterde gefüllt. Kartoffeln und Tomaten wachsen in Säcken.

Das Konzept eines mobilen Gartens ist die kluge Antwort auf eine besondere Situation: Weil das gepachtete Gelände Stadteigentum ist und jederzeit verkauft werden könnte, sind die Beete transportabel. Und haben den weiteren Vorteil, dass Pflanzen hier nicht in womöglich kontaminiertem Stadtboden wachsen, sondern in Bio-Erde.

Unter Robinien stehen lange Tische und Bänke für Besucher. In einem umgebauten Schiffscontainer können sie Kaffee, Saft oder Cuba Libre bestellen. Hier trifft man auch Robert Shaw, der mit seiner Revoluzzermütze an den jungen Che Guevara erinnert. Inspiriert hat ihn die "agricultura urbana" auf Kuba, die er 1999 als Filmstudent in Santa Clara kennenlernte. Der dortige Gemeinschaftsgarten, in dem Bananenpflanzen und Yucaknollen wuchsen, war für ihn Treffpunkt, Nachrichtenbörse und Entspannungsort.

Ende 2008 sprach Shaw, halb Brite, halb Deutscher, den Historiker Marco Clausen an, der in Kreuzberg eine Bar betrieb. Ob er sich vorstellen könne, in einem Nachbarschaftsgarten die Gastronomie aufzubauen? Im Juli 2009 unterschrieben die beiden den Pachtvertrag.

"Nomadisch Grün" heißt die gemeinnützige GmbH, die dem Ganzen einen Rahmen bietet, mit Jugendlichen arbeitet, Workshops, Konzerte und Veranstaltungen organisiert und Ein-Euro-Jobbern zu neuen Perspektiven verhelfen soll. Privatleute oder Betriebe, etwa der Aufbau-Verlag, haben "Beetpatenschaften" übernommen. Ein Quadratmeter Biogarten kostet die Paten einmalig 55 Euro, geerntet wird gemeinsam. Denn die Produkte gehören allen, sie werden im Gartencafé verarbeitet oder verkauft. Kräuter, in aufgeschnittenen alten Milchverpackungen gezüchtet, sind für 3,50 Euro pro Tetrapak zu haben.


Wetter & Klima: Brandenburg

Aktuelles Wetter



» Wetter Brandenburg

Klimadaten im

 
  • 18,8 °C max/ 8,2 °C min
  • 54 mm
  • 14 Regentage
  • 47% Sonne

» Klima Brandenburg




Seite 1 von 2
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Die wandernden Gärten von Berlin-Kreuzberg"

Ramesh Lahoti | 07.08.2011 06:20

Ausgezeichnete Idee. Schade, dass so etwas nur in Berlin gibt. Vielleicht die Stadt Berlin sollte durch Fotografien ueber Auswaertige Amt versuchen diese Idee auch in andere, stark ueberbevolkerte Staedte wie Mumbai, woher ich schreibe zu propagieren. Ideen meistens kommen von Menschen und selten von Beamten, weil sie an Gesete und Anordnungen viel kaputt machen als nutzvolles entstehen zu lassen wie diese "Wanderenden Gaerten". Ich bin sicher, dass es sehr viel Nutzen wird. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo