Stimmen mehren sich unter Fachleuten, dass der Begriff Borderline ein "toxischer Term" sein könnte, der Betroffenen eher schadet und Wissenschaft und Behandlung nicht weiterbringt. Stimmt das, und wie kann Menschen mit instabilem Gefühlsleben geholfen werden?
Schon wieder ein Borderliner“, flüstert die Krankenschwester ihrer Kollegin zu und rollt bedeutungsschwanger mit den Augen. Die Message: Diese anstrengende Person wird mit ihrem Verhalten nichts als Ärger machen – und sie nervt mich schon jetzt. Mit dieser Diagnose muss ich die Patientin auch nicht so ernst nehmen: So in etwa könnte eine typische Szene auf einer beliebigen Station aussehen.