Ordesa y Monte Perdido Spaniens Landschaftswunder an der Grenze zu Frankreich

Was macht Ordesa y Monte Perdido so besonders? Und wann sollten Sie den spanischen Nationalpark am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Las Tres Sorores, Ordesa y Monte Perdido

Markante Bergflanken und tiefe Schluchten dominieren das Landschaftsbild des spanischen Nationalparks Ordesa y Monte Perdido

Wo liegt Ordesa y Monte Perdido?

Das spanische Schutzgebiet liegt im Nordosten Spaniens an der Grenze zu Frankreich und erstreckt sich über 150 Quadratkilometer in den spanischen Pyrenäen. Der zweitälteste Nationalpark Spaniens beherbergt mit dem 3.348 Meter hohen Massiv des Monte Perdido eine UNESCO-Welterbe.

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Was macht das spanische Schutzgebiet mit Nebenkeyword so besonders?

Hier, im Nordosten Spaniens zeigt das Land ein Gesicht, das die wenisgten Urlauber des südeuropäischen Landes kennen dürften: Karge Felsformationen ragen in den blauen Himmel, ihre Ausläufer eingerahmt von dichten Wäldern und satten Weiden, die durchzogen werden von tiefen Schluchten und reißenden Bergbächen. Das höchste europäische Kalksteingebirge rund um den Monte Perdido mag von felsiger Landschaft dominiert werden, aber weist dennoch eine beeindruckende Artenvielfalt auf. In den tiefen Schluchten aber auch hoch am Himmel sind viele Pflanzen- und Tierarten zu finden, die in weiten Teilen Europas als ausgestorben gelten, wie Bartgeier und Braunbär.

Entdecken lässt sich das Landschaftspanorama am besten zu Fuß. Bohlenwege, die an Steilwänden entlangführen, Wanderpfade mit Blick auf Seen und Schneefelder durchkreuzen das Gebiet. Ein guter Ausgangspunkt und selbst eine Schönheit ist das mittelalterliche Bergstädtchen Torla. Zwischen Juli und September verkehren ab hier Shuttlebusse bis zur Pradera de Ordesa. Ab hier starten viele Wanderwege durch den westlichen Teil des Nationalparks, so auch der entlang des Flusses Arazas bis hinauf zur Berghütte Refugio de Góriz. Eine weitere beliebte Tour führt in knapp drei Stunden zum Circo de Soaso mit toller Aussicht auf die Schlucht des Río Arazas. Wanderkarten sind in dem wilden Terrain ein Muss und in diversen Informationszentren sowie in Torla problemlos zu bekommen.

 

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Wann ist die beste Reisezeit für Ordesa y Monte Perdido?

Da sich im Winter die Berge lediglich aus der Ferne bestaunen, aber aufgrund der Schneelage kaum erwandern lassen, bilden die Monate zwischen Juli und September die perfekte Reisezeit.

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