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Râpa Rosie Der Grand Canyon von Rumänien

Rapa Rosie
Riesengroße, braun-rote Felsen und tiefe Schluchten: Das Naturschutzgebiet Râpa Rosie
© Moian Adrian / Fotolia
Was macht Râpa Rosie so besonders? Und wann sollten Sie das Naturschutzgebiet in Rumänien am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"

Wo liegt Râpa Rosie?

Râpa Rosie liegt im rumänischen Kreis Alba, der sich über den südwestlichsten Teil des Secaşelor-Plateaus erstreckt. Das Naturschutzgebiet befindet sich in der Mitte des Landes, etwa 350 Kilometer von der Hauptstadt Bukarest entfernt.

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Was macht das Naturschutzgebiet in Rumänien so besonders?

Riesengroße, braun-rote Felsen und tiefe Schluchten: Optisch erinnert das Naturschutzgebiet Râpa Rosie - zu Deutsch "Rote Schlucht" - etwas an den Grand Canyon. Zwar ist die Schlucht bei Weitem nicht so massiv und groß, wie die Felsformation in den USA, aber bietet bei einer Wanderung durch die steilen Hänge durchaus eine eindrucksvolle Aussicht.

Das Naturwunder mitten in Rumänien ist in den letzten 60 Millionen Jahren durch Wasser- und Winderosion entstanden. Der Strom des Flusses Secaș hat sich tief durch die Schichten aus Kies, Sandstein und Quarz gegraben und die eindrucksvolle Felsenschlucht erschaffen, die auch heute noch stetig ihr Aussehen verändert.

Râpa Rosie ist noch relativ unbekannt und deshalb in seiner natürlichen Schönheit erhalten. Im Jahr 1950 wurde das Gebiet, in dem sich seltene Pflanzen und einige der längsten Höhlen der Welt befinden, zum Schutzgebiet erklärt. Auch heute, fast 70 Jahre später, lässt es jeden Besucher mit einem Staunen zurück.

Wann ist die beste Reisezeit für Râpa Rosie?

Der Kreis Alba, in dem das Naturschutzgebiet liegt, gehört zu den kältesten Regionen Rumäniens. Die Wetterbedingungen ähneln den deutschen weitestgehend, weshalb die beste Reisezeit zwischen Mai und September liegt. Angenehme Temperaturen erwarten Besucher in den Sommermonaten: Zu dieser Zeit kann es bis zu 25 Grad warm werden.


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