Audio: Hamburger erklären ihre Stadt

Wer war "Hummel"? Was macht ein Turmbläser? Wie bereitet man Labskaus zu? Was macht St. Pauli so attraktiv? Die Online-Redakteure Maike Dugaro und Peter Carstens sprachen mit sechs Hamburgern, die es wissen müssen

Mit dem Turmbläser auf dem Michel

Die Kirche St. Michaelis, bei Hamburgern besser bekannt als "der Michel", ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Zweimal täglich steigt der Turmbläser Horst Huhn auf den Glockenturm und bläst auf seiner Trompete einen Choral in jede Himmelsrichtung - eine Jahrhunderte alte Sitte.

Kirche St. Michaelis

Englische Planke 1 a

20459 Hamburg

www.st-michaelis.de

Angerichtet: So macht man Labskaus

Typisch norddeutsch ist Labskaus, ein altes Seemanns-Gericht. Woher das Wort kommt, weiß niemand so recht, aber Hans-Jürgen Hintz, Koch im "Old Commercial Room", erklärt, woraus und wie es zubereitet wird. Er muss es wissen, denn für sein Labskaus ist der "Old Commercial Room" berühmt.

Hier gibt es das Rezept zum Nachkochen.

Old Commercial Room

Englische Planke 10

20459 Hamburg

www.oldcommercialroom.de

Corny Littmann über St. Pauli als Stadtteil und als Fußball-Legende

Am 8. August 1988 um 8 Uhr 8 eröffnete Corny Littmann gemeinsam mit drei weiteren Gesellschaftern das "Schmidt Theater" mitten auf Sankt Pauli. Am 1. September 1991 kam das "Schmidt's Tivoli" nur einige Gebäude weiter hinzu. Mit der "Schmidt Mitternachtshow" wurde Littmann Anfang der 90er auch jenseits der Hamburger Grenzen berühmt. Seit 2003 ist der überzeugte St. Paulianer außerdem Präsident des FC St. Pauli.

www.tivoli.de

www.fcstpauli.de

Wikinger zu Besuch auf dem Hamburger Dom

Dreimal jährlich öffnet der Dom seine Pforten, das "größte Volksfest des Nordens". Besondere Attraktion in diesem Frühjahr ist ein kleines Wikingerdorf. Der Anführer der Bande, Kelle, erklärt, wie es bei den wirklichen Wikingern zuging, was es im Wikingerdorf zu sehen gibt - und wie es ist, im Jahr 2006 ein Wikinger zu sein.

Der Frühjahrs-Dom auf dem Hamburger Heiligengeistfeld ist noch bis zum 17. April geöffnet.

www.hamburger-dom.de

Hamburger Platt mit Silke Frakstein

De "Echt Hamborger Deern" Silke Frakstein vertellt vun ehr Leev to de Plattdüütsche Sprook un worüm dat so swoor is de lebennig to hollen. De "Plattdüütsche Entertainerin" is mit ehr Programm överall to finnen. Mookt Radio bi dat "Hamburger Lokalradio" un hett CDs un Beuker rutbröcht. Dormit dat nich langwielig ward, gifft dat noch Plattdüütsch in der VHS un ok bi de Weblesungen vun der Kulturbehörde is se dorbi. Wenn den noch Tiet blifft, sitt se in dat Studio von de Blindenhörbücherei.

In de Interview leest se dat Gedicht "Een Hamborg-Leed" vun Hermann Claudius.

www.frakstein.de

Hamburger Originale mit Brigitte Seels-Schierhorn

Den Ruf "Hummel, Hummel - Mors, Mors!", kennen auch viele Nicht-Hamburger. Aber woher kommt das eigentlich? Wir befragten dazu die offizielle Hamburger Gästeführerin Brigitte Seels-Schierhorn. Sie bietet Entdeckungstouren in und um Hamburg an - vor allem zu den Themen Architektur und Hamburg literarisch. Die Tour "Hummel & Co. - Hamburger Originale" macht mit den bekannten und weniger bekannten Hamburger Originalen vertraut.

www.hamburg-tourismus.de

www.hamburger-gaestefuehrer.de

Hamburg musikalisch
Hamburg musikalisch
Von Hamburger Schule bis Hiphop: Hören Sie, welche Musikrichtungen die Hansestadt heute prägen. GEO.de-Autor Ronald Strehl sprach mit Bernd Begeman, Tocotronic und Alexander Dumbsky
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