Hart wie Kameldornholz: Rundreise durch Namibia

Reisebericht

Hart wie Kameldornholz: Rundreise durch Namibia

Reisebericht: Hart wie Kameldornholz: Rundreise durch Namibia

Namibia stand bei uns seit Längerem auf dem Programm, zumal es zu den Ländern gehört, die man in unserem Winter bereisen kann und wir recht gerne dem schlechten Wetter hier entkommen. Nachdem wir ein preisgünstiges Angebot hatten, war der Entschluss schnell gefasst: ab nach Namibia.

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Leichte Panik am Bahnhof von Karlsruhe – ich habe meinen Reisepass vergessen. Mit dem Taxi ab nach Hause, Reisepass mitnehmen und weiter nach Frankfurt. Ich ärgere mich über mich selbst, zumal wir auch noch verspätet am Schalter ankommen. Und dort erfahren, dass alle Plätze in der Economy ausgebucht sind. Na toll! Zum Glück bekommen wir 2 Sitze in der Premium Economy Class ohne Aufschlag. Ich bin sehr erleichtert und die unnötigen 150 EUR für das Taxi haben sich dann sogar noch gelohnt, zumal wir wesentlich mehr Beinfreiheit und einen sehr angenehmen Flug hatten.

In Windhoek dann Empfang von unserem Reiseleiter und zusammen mit den Mitreisenden geht’s gleich im Bus Richtung Kalahari. Nach einer Weile leichtes Gemurre im Bus, weil es nichts zu sehen gab. Anscheinend gab es zu der Zeit ein paar Fernsehfilme, die in Namibia spielten. Kaum in Windhoek angekommen, läuft einem gleich die halbe Tierwelt Afrikas über den Weg. Das war hier natürlich nicht der Fall. Die Fahrt zur Lodge in der Kalahari dauert einige Stunden und die Landschaft ist nicht sehr abwechslungsreich. Auf der gesamten Reise sollte uns das noch öfter passieren, aber spätestens nach 2 oder 3 Stunden gab es Springböcke, Oryx-Antilopen oder Strauße zu sehen. Ab und zu auch mal andere Tiere, aber diese drei gab es häufig zu sehen, auch dann, wenn die Landschaft noch so karg war. Das war überraschend, denn ein paar Jahre vorher waren wir in Südafrika. Dort gibt es sehr viele wilde Tiere zu sehen – so lange sie hinter Gitter oder Gatter sind. Außer Strauße in der Straußengegend um Oudtshoorn hatten wir in 3 Wochen vom Bus aus so gut wie keine Tiere gesehen.



Buschmann auf Jagd



Kalahari-Lodge

Webervogelnest

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Schließlich kommen wir zu unserer Lodge in der Kalahari. Wer will, kann eine Nachmittags-Tour mit dem Geländewagen buchen. Da sind so ziemlich alle dabei. Am ersten großen Webervogel-Nest halten wir und erhalten eine Erklärung zu diesen Vögeln mit ihrer speziellen Art des Nestbaues. Geheuer war das Wetter von Anfang an nicht, aber von Minute zu Minute wird es immer ungeheuerlicher. Schleunigst zurück zur Lodge. Kaum war der Entschluss gefasst, geht es auch schon los: Wassermassen peitschen auf uns nieder, so dass ich meine Augen schließen muss und mir die Augenlider weh tun. Völlig durchnässt erreichen wir unseren Ausgangspunkt, wo wir unser Geld zurück sowie ein zusätzliches Handtuch und einen Gutschein für ein Freigetränk erhalten. Der Regen sollte uns die ganze Fahrt über begleiten; zum Glück hat er uns den Gefallen getan, erst nachts oder auf der Busfahrt sich auszutoben.



Regen im Anmarsch



Köcherbaumwald

Köcherbaumwald

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Vormittags geht’s weiter Richtung Köcherbaumwald, der in der Nähe von Keetmanshoop liegt. Hier wachsen ca. 300 sogenannte Baum-Aloen, die zu den Sukkulenten gerechnet werden. Der Name „Köcherbaum“ kommt von der Angewohnheit der Buschmänner, die Äste der Bäume auszuhöhlen und als Köcher für ihre Pfeile zu verwenden.



Köcherbaum



Bis wir wieder am Bus sein müssen, haben wir noch etwas Zeit. Wir laufen rum, machen Fotos, heben einen am Boden liegenden Ast auf (sehr leicht) und entdecken verschiedene fotogene Eidechsen, die sich auf den Steinen sonnen und nach Fotografen Ausschau halten. Kaum haben sie einen entdeckt, bringen sie sich so richtig schön in Position.



der König der Welt: Felsagame



Eidechse versteckt sich im Schatten

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Ich weiss jetzt nicht, ob das alles Eidechsen, Agamen, Skinke oder sonstige Tiere sind. Der Einfachheit halber nenne ich die jetzt alle „Eidechsen“. Es wird mir noch häufiger passieren, dass ich nicht weiss, wie dieses Tier oder jene Pflanze genannt wird. Ich wäre für jeden Hinweis wg. Bezeichnung dankbar.



Eidechse guckt dumm aus der Wäsche



Keetmanshoop

Kirche von vorne

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In Keetmanshoop werden die ersten logistischen Sachen erledigt (Geld abheben, Getränke und kleine Sachen zum Essen im Supermarkt kaufen). Freie Zeit haben wir auch noch und da die Stadt nicht sehr viel zu bieten hat, gehen wir in Richtung der 2 Kirchen: eine etwas modernere und die alte Missionskirche.

Der Ort wurde 1866 als Missionsstation der Rheinischen Mission gegründet, um die Nama in dieser Region zu bekehren. Die Geldmittel stellte der deutsche Industrielle Johann Keetman zur Verfügung, der diesen Ort aber nie besuchte. Keetmanshoop bedeutet so viel wie „Hoffnung Keetmans“. Die Stadt wuchs um die Missionsstation herum; die 1895 erbaute Steinkirche dominiert auch heute noch.

Vor der Kirche ist ein kleiner Kakteengarten angelegt und es stehen noch ein paar alte Grabsteine aus der ersten Missionszeit.



alte Kirche



Canon Lodge

unsere Unterkunft

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Am frühen Nachmittag kommen wir zur Canon Lodge. Und ich dachte, ich seh‘ nicht recht: eine wunderschöne weitläufige Anlage mit viel Fels, wobei die Wohnstätten teilweise in den Felsen hinein gebaut sind. Traumhaft! Aber – da fällt mir etwas ein: viele Felsen, da könnten doch … und da seh‘ ich auch schon den ersten Wache schiebenden Klippschliefer hoch droben auf dem Fels und nicht weit weg davon noch weitere. Das sind meine Freunde! Die hatten mich schon in Südafrika begeistert und so auch hier. Ich rufe „hallo“ und winke denen zu. Aber von denen winkt keiner zurück und die Mitreisenden müssen mich für durchgeknallt halten …

Am Empfang erhalten wir unsere Schlüssel und die Nachricht, dass die Lodge zum Sonnenuntergang kostenlos geführte Spaziergänge zum größten Felsen hoch anbietet. Sehr schön. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft entdecken wir mehrere Eidechsen am Wegesrand auf und neben den Steinen, eine Eule im Baum direkt neben unserem Häuschen und können kaum erwarten, dass wir die Koffer haben. Dann gleich raus und die Gegend erkunden.



Eule im Baum



Nach den ersten Sachen unmittelbar in der Nähe, gehen wir Richtung Haupthaus, wo die Eidechsen schon auf uns warten. Sie posieren für uns, lassen sich gerne filmen, fotografieren und – kraulen. Bis dorthin war mir nicht bekannt, dass es möglich sei, eine Eidechse am Hals zu kraulen. Jetzt weiss ich es und die gekraulte hat es offensichtlich genossen …



... und noch ein König



2 Klippschliefer

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Jetzt aber hin zu meinen Freunden, den Klippschliefern. In Südafrika, auch in einer felsigen Gegend, haben wir die das erste Mal gesehen und gleich in unser Herz geschlossen. Erst fühlten wir uns von mehreren Tieren beobachtet, konnten die aber nicht identifizieren. Dann haben wir sie richtig gesehen, konnten aber erst nichts mit denen anfangen, bis wir in unserem Reiseführer ein Bild von ihnen gesehen haben.



Klippschliefer zeigt Zähne



Sie haben ungefähr die Größe von Kaninchen und sehen aus wie eine Kreuzung zwischen sehr großen Murmeltieren und Ratten. Tatsächlich gehören sie zu den „Vorhuftieren“ und ihre engsten Verwandten sind damit Elefanten und Seekühe. Auf den Felsen sind mehrere Wächter postiert, die bei der Gelegenheit ein Sonnenbad nehmen. Auf dem Weg um die Felsen rum haben wir auch das Nest mit den jungen Klippschliefern entdeckt. Tolle Sache, aber winken wollte mir immer noch keiner … Naja, ich hatte auch nicht ernsthaft damit gerechnet. Am nächsten Morgen gehen wir vor der Abfahrt noch mal zu ihnen hin und verabschieden uns.



... und noch ein paar



Führerin beim Abendspaziergang

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Jetzt ist aber Zeit für den geführten Spaziergang. Aus unserer Gruppe ist noch ein Paar mit jugendlichem Sohn dabei, ansonsten weitere Gäste der Lodge. Die Führerin erklärt Pflanzen und Gestein der Gegend und dann geht’s den Felsen hoch. Für diejenigen, die auch mal dahin kommen sollten: Ich bin alles andere als trittsicher und ich hatte keine Probleme. Oben angekommen, hatten wir eine grandiose Weitsicht und Getränke von der Lodge gab’s als Zugabe.



großer Felsen + Lodge-Landschaft



Sonnenuntergang 1

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Dann kam der Sonnenuntergang und die Sicht war noch schöner. Ich hatte schon einiges von den Sonnenuntergängen in Namibia gehört, war von diesem aber überrascht. Wie von mehreren anderen, die noch kommen würden. So unwahrscheinlich es klingen mag: kein einziges der Bilder in diesem Bericht ist bearbeitet, auch keines mit Sonnenuntergang.



Sonnenuntergang 2


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Kommentare

  • Blula

    Hallo Edwin! Was für ein starker Bericht....! Mein Interesse an Namibia ist ja schon seit geraumer Zeit vorhanden, zumal auch in unserer RC schon einige Freunde in dieses südafrikanische Land gereist sind ... und es sind, wie ich inzwischen erkannt habe, auch eine ganze Reihe "Wiederholungstäter" dabei. Also... Namibia, ein Reiseziel, das es in jeglicher Hinsicht in sich hat. Mich faszinieren schon alleine immer die herrlichen Fotografien, die von dort mitgebracht werden, zu denen... nun auch die Deinigen gehören. Dein sehr lebendig geschriebener Bericht liest sich sehr gut und es ist für mich auch sehr interessant zu erfahren, was einen dort vor Ort so als Busreisender erwarten kann.
    Die Landschaften, die Fauna und Flora, die Geschichte Namibias.... Du hast hier wirklich einen sehr kompletten Bericht geschrieben, der durch Deine Reiseerlebnisse zu einem Lesevergnügen wird. Vielen Dank.
    LG Ursula

  • Schili

    Hallo Insgesamt sehr schöner Reisebericht,bei dem mir dein Fazit ganz besonders gefallen hat. Wer sich nicht traut, alleine reist oder bei wem das Budget eine nicht unerhebliche Rolle spielt, der ist bei einer organisierten Busreise ganz sicher! gut aufgehoben . Was sich mir persönlich wohl nie erschließen wird, ist der Umstand, dass sich Leute, die eine solche Reise unternehmen, nicht für die Menschen und/oder die Kultur des Landes jenseits dessen, was der Guide ihnen vermittelt, interessieren. Müssen sie auch nicht, wie du richtig und überaus treffend schriebst. Zeigt mir aber auf, dass ich mich auf einer solchen Busreise wohl nicht wirklich wohl fühlen würde....mir ist allerdings auch sehr bewusst, dass meine Art des reisens auch nicht bei jedermann auf ungeteilte Freude und Zustimmung stoßen wird. Denn wie sagte schon der olle Friedrich: jeder nach seiner Facon...;-) Viele Grüße aus Köln.

  • edwingrub (RP)

    Hallo Thomas, ich reise gern individuell und gern organisiert. Der Vorteil bei organisierten Reisen ist auch noch die Bequemlichkeit: man sucht die Reise aus, zahlt, legt die Beine nach oben und lässt den Reiseveranstalter machen. Man braucht keine Angst haben, dass der Mietwagen mitten auf der Strecke leigen bleibt :-).

    Ich habe schon wahnsinnig gute Reiseleiter erlebt, die einem das jeweilige Land so richtig gut erschließen können. Letztendlich kann man auf so einer Reise sehr interessante Leute kennen lernen (meine Lebenspartnerin habe ich auf so einer Reise vor über 10 Jahren kennen gelernt). Generell gilt: Je niveauvoller (und damit teurer) die Tour, umso besser der Reiseleiter, umso interessanter die Mitreisenden. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass dann der ein oder andere Arrogantling dabei ist. Und Desinteresse an Land und Leuten kann auch bei einer höherpreisigen Gruppe vorkommen (ist mir dieses Jahr in Vietnam passiert). Manchmal habe ich den Eindruck, Reisen werden bei manchen als ein "Statussymbol" angesehen, mit dem man zu Hause angeben kann.

    Was manchmal vorkommt, ist so was wie "Gruppenzwang"; und den kann ich überhaupt nicht leiden. Je nachdem, entziehen wir uns dem zumeist und werden dann entsprechend schief angesehn. Damit kann ich aber leben. Was für mich wichtig ist, ist, meine Ruhe zu haben und das machen zu können, wonach mir gerade ist. Und das war bei der Namibia-Gruppe völlig unproblematisch. Die haben sich zwar gewundert, was wir jetzt schon wieder machen, haben sich aber nicht daran gestört.

    Viele haben eine Aversion gegen Gruppenreisen. Mit dem Fazit wollte ich auch damit aufmerksam machen, dass man auch dort genügend Freiraum hat, etwas auf eigene Faust unternehmen zu können. Man muss ihn nur nutzen.

    Aber nächstes Mal nehmen wir uns auch einen Geländewagen, suchen uns vorher die schönsten Lodges auf - und ab geht die Post!

    Liebe Grüße,
    Edwin

  • Schili

    Hallo Edwin. Jeden einzelnen Satz inclusive Fazit, würde ich so unterschreiben, bzw. kann ich inhaltlich absolut nachhalten. So banal es klingt: es ist genau die richtige Art zu reisen, wie sie einem persönlich am besten gefällt...Toleranz und die Sichtweise auf die jeweilige Präferenz vorausgesetzt, kann man ganz sicher auf die unterschiedlichste Art und Weise des Reisens glücklich werden. Und - salopp gesprochen - Idioten, arrogante Zeitgenossen und standesdünkel präsentierende Zeitgenossen begegnen dir tatsächlich überall. Meiner eigenen Erfahrung nach erstaunlicher Weise ausgerechnet nicht unter den betuchten Luxusreisenden, sondern ausgerechnet unter den sich selbst(sic!) als die Nomenklatura des Reises sehenden, in oftmals gewollt optisch abgerissen auftretenden "Traveller"...;-) Gruß aus Köln. PS: Und JA - wahrlich nicht jeder sähe in einer Autopanne an der Skelettküste, DEN ultimativen Reisekick...;-)

  • claudili (RP)

    Es ist schön, sich nach einer Reise auch noch an ganz kleine Details zu erinnern und die mit einem Reisebericht lebendig zu halten, das ist das Schöne hier an der RC - für andere und auch für einen selbst. Toll geschrieben. Mir ist es auch unverständlich, warum manche Reisende so uninteressiert die Reise abhaken, aber noch schlimmer ist es so einen Reiseleiter zu bekommen, eigentlich soll der doch sein Land mit Lust und Laune präsentieren.... Viele liebe Grüße Claudi

  • edwingrub (RP)

    Hallo Claudi, da hast Du aber zugeschlagen! Freut mich, dass Dir das so gut gefallen hat.

    Ich hatte ja noch die Bilder und die Filmaufnahmen - da war die Erinnerung gleich wieder da.

    Vielleicht hatte ich das etwas übertrieben dargestellt: Die Mitreisenden hatten andere Interessen als wir, waren aber in Ordnung. Die hatten alle ihre Freude an der Reise und keiner war unzufrieden. Man ist im Urlaub, will seine Zeit genießen, nach dem offiziellen Programm seine Runden im Pool drehen oder in Ruhe sein Bier trinken - alles in Ordnung, nichts dagegen einzuwenden. Und nicht jeder muss gleich so in Ekstase fallen wie ich, wenn er einen Klippschliefer sieht ...

    Der Reiseleiter war auch nicht so schlimm. Programm wird zum größten Teil vom Veranstalter vorgegeben; teilweise auch, was er sagen soll. Bei anderen Veranstaltern ist z.B. der Besuch der Herero-Gräber im Programm; hier war dies nicht der Fall. Qualität und Weiterbildung der Reiseleiter schlägt sich natürlich auch im Preis nieder. Und wenn man erst mal Kunsthistoriker, Archäologen und weitere Experten als Reiseleiter gewohnt ist, merkt man natürlich den Unterschied zu einem hauptberuflichen Farmer (womit ich den Beruf jetzt nicht schlecht machen will). Ansonsten hat er sein Ding recht ordentlich gemacht (außer der Nicht-Information wg. Ladenschluss in Windhoek). Und wir haben aus erster Hand die Probleme der namibischen Farmer erfahren, vor allem was bisher mit der Landreform passiert ist und was drohen könnte. Kurzum: war zwar einiges schade, aber da waren wir selbst dran schuld. Wenn wir eine qualitativ sehr hochwertige Reiseleitung (und höhere Qualität in anderen Punkten) haben wollen, dann müssen wir auch bereit sein, den entsprechenden Preis dafür zu zahlen. Und in dem Fall wären das ein paar hundert EUR gewesen ...

  • globetrotter

    Ein sehr schöner, interessanter Bericht mit vielen liebevollen Details . Dazu die vielen klasse Bilder. Die Sonnenuntergänge waren traumhaft:)
    Für mich besonders interessant war das "grüne" Namibia, bei unserer Reise vor ein paar Jahren war alles eher gelb-braun".
    Es hat mir roßen Spaß gemacht, deinen Bericht zu lesen:)
    LG Ute
    PS: meine Bilder sind auch unbearbeitet:)

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  • Zaubernuss

    Ein Reisebericht, wie ich ihn mag: Gut bebildert, lebendig geschrieben. Die Informationen und der Vergleich zwischen verschiedenen Bus - Reiseanbietern zeigen einiges auf. Noch nie waren so viele Menschen reisend unterwegs. Doch nicht alle, oder eben nur wenige, verstehen es zu reisen. Für sie wird es eine andere Art des Reisens sein, das respektiere ich. Doch was entgeht uns nicht alles, wenn wir nicht genau hinschauen...Die kleinen Tiere, die Pflanzen, die Stimmungen, Du verstehst es, uns die Augen zu öffnen. Danke, dass Du mich mitgenommen hast.
    LG: Ursula

  • doubleegg

    Dies war nun meine 3. Gruppenreise durch Namibia - nach einem Overland, Hummeldumm von Tommy Jaud und dieser hier. Jede davon hat sich gelohnt und ich habe Neues entdeckt, Bekanntes wieder gefunden und Spaß gehabt. Die kargen weiten Landschaften sind sicher nicht Jedermanns Sache, um so mehr kommt es auf die Details an und ein offenes Auge. Das hast du dir inmitten von Ignoranz und Durchschnittlichkeit bewahrt und bist damit sprichwörtlich gut gefahren. Schön auch die Hintergrundinformationen, die es offenbar nicht gratis gab und die vielen Tierfotos. Glückwunsch und weiterhin viel Spaß auf deinen nächsten Reisen!!! LG Elke

  • trollbaby

    Hallo Edwin!
    Gerne bin ich mit Dir hier in Namibia unterwegs gewesen! Sehr viel habt Ihr erlebt, aber schade, dass das Wetter nicht immer so mitgespielt hat!
    Mit Gruppenreisen kann man Glück oder Pech haben. Und das hängt jetzt auch nicht von der Preisklasse ab. Wie Du schon sagst, es ist jedem selbst überlassen, was er aus der Reise macht. Und Freiräume hat man auch bei Gruppenreisen, ich kann das nur bestätigen.
    Vielen Dank jedenfalls für Deinen sehr ausführlichen und gut bebilderten Bericht!
    LG Susi

  • reisefreudig

    Servus Edwin,

    Mein Kompliment, hier ist Dir nicht nur ein Reisebericht, sondern ein "Reiseführer" gelungen. Alle jene, welche dieses Land noch nicht bereist haben, könnten sich zur Vorbereitung ihrer Reise diesen Bericht als "Wegweiser" ausdrucken.

    Anhand Deiner tollen Bilder und Reiseverläufe habe ich jetzt Namibia zum zweiten Mal bereisen und mich an Deine Bildern erfreuen dürfen.

    lg Harald

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