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Naturschutz: Uranabbau im Selous-Reservat?

Afrikas größtes Schutzgebiet ist bedroht, weil Tansania Rohstoffe fördern will. Umweltverbände protestieren gegen die Pläne

Text von Ni Tao

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Eine Herde Elefanten zieht durch wogendes Grasland. Zebras, Gnus und Antilopen äsen in der Nähe, während unweit davon zwei Gepardenjunge wild um ihre Mutter tollen. In Sichtweite dieser Idylle erhebt sich ein Bergwerk. Davor steht ein wohlbekanntes Schild: drei zu einem Kreis angeordnete schwarze Keile auf gelbem Grund. Ein unmissverständliches Zeichen für die Gefahr, die von der Anlage ausgeht: radioaktive Strahlung.


Idylle in Gefahr: Massai-Giraffen im Selous-Wildtierreservat (Foto von: nyiragongo - Fotolia.com)
© nyiragongo - Fotolia.com
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Idylle in Gefahr: Massai-Giraffen im Selous-Wildtierreservat

Eine solche Szenerie wird womöglich bald Realität in Tansanias Selous-Wildschutzgebiet. In dem fünf Millionen Hektar großen Reservat, dem größten überhaupt in Afrika, leben Giraffen, Spitzmaulnashörner, Geparde und die weltweit größten Populationen von Wildhunden, Löwen und Flusspferden. Nun ist ein Teil dieser Wildnis bedroht: Das Welterbe-Komitee der Unesco hat 2012 dem Antrag der tansanischen Regierung stattgegeben, die Grenzen des Parks zu verschieben und ihn dabei zu verkleinern - um Platz zu schaffen für den Uranbergbau am Mkuju-Fluss. Nach einem Treffen im russischen St. Petersburg hat das Welterbe-Komitee im Sommer 2012 den Weg freigemacht für die Grenzverschiebung. Sie ermöglicht es, auf 0,8 Prozent der bisherigen Fläche, rund 200 Quadratkilometern im südlichen Teil des Selous-Reservats, Uran abzubauen. Was jedoch eine weitaus größere Fläche im Umkreis der Mine radioaktiven Stäuben aussetzen würde - und der Unruhe des Verkehrs von und zur Abbaustätte.



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Kehrtwende bei der Unesco

Die Entscheidung des Unesco-Komitees kam überraschend, widerspricht sie doch seiner bisherigen Haltung, dass im Selous-Park, Weltnaturerbe seit 1982 und größer als die Schweiz, kein Bergbau stattfinden darf. Umweltschützer fordern jetzt, das Schutzgebiet auf die Liste der bedrohten Welterbestätten zu setzen. Oder aber ihm den Status sofort zu entziehen. Sie glauben, dass die umstrittene Entscheidung des Komitees auf massiven Druck der tansanischen Regierung hin erfolgte.

Russland, das zur Zeit der Entscheidung die Präsidentschaft des Welterbe-Komitees innehatte, ist nicht ohne eigenes Interesse an den Entwicklungen in Tansania: Der russischen Minengesellschaft ARMZ gehört die Mehrheit der kanadischen Firma Uranium One, die sich wiederum mit dem tansanischen Unternehmen Mantra Resources zusammengetan hat. Und das ist jene Minengesellschaft, die das Uranprojekt am Mjuku-Fluss vorantreibt. Die Folgen einer Uranförderung dort: Radioaktive Stäube würden Wasser und Boden für Jahrzehnte kontaminieren.

Entscheidender Schritt
Mitte Oktober 2012 befanden die tansanischen Behörden nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung, die Naturschutzverbände als Farce bezeichnen, dass die Minenpläne keine gravierenden Auswirkungen auf die Natur im Selous-Reservat hätten. Diese Entscheidung ist formal bedeutsam für die Fortentwicklung des Uran-Projekts.

Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Uranabbau im Selous-Reservat aufzuhalten. Der deutsche Verein "Rettet den Regenwald" etwa übergab Ende Oktober Eloundou Assomo, dem Leiter des Afrika-Referates des Unesco-Welterbezentrums in Paris, eine Liste mit 58.000 Unterschriften gegen die Verschiebung der Parkgrenzen. Nach Beobachtung von Sylvain Harmat, der die Petition überreichte, "schien Assomo sehr erfreut, unsere Petition zu bekommen; die Unesco selbst will dem Welterbe-Komitee zeigen, dass es Widerstand gibt."



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Kommentare zu "Uranabbau im Selous-Reservat?"

Der Bürger | 04.03.2013 22:41

Als ich vor Jahren die Investa in Stuttgart besucht habe, hat die Glühlampe langsam angefangen zu glimmen. heute leuchtet diese leider sehr hell. War es Zufall, oder Intuition? Heute weiss ich, was ich für Vorarbeit bisher geleistet habe. Vielen Denk den logisch denkenden Sympatisanten. Echt, mein herzlichen Dank. Und wir kommen doch noch da hin, wo simpel und doch nicht gratis emmisionsfreie Energie erzeugt wird, die uns nach einer Phase der Einsicht stressfreier weiter voran bringt, als bisher. Klar wird es nicht einfach werden. das erstellen solcher gewaltigen Anlagen ist nicht gemeint, sondern den Schrittweisen Umbau, ohne solche neuen Anlagen. Gruss, P.T. Beitrag melden!

Der Bürger | 04.03.2013 22:39

Das kommentieren in Zukunft spare ich mir, ich werde technische Fakten und Tatsachen erstellen. Egal was passiert. Wenn Menschen aus verschiedenen Sparten sich zusammen tun können um solche Gegenden zu urbanisieren oder entwicklungsmässig andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, dann hat doch die Intuition und Innovation schon lange den Sinn verloren. Bein Russen habe ich gedacht, sie füttern nur noch die Uberbestände von dem Zeug, und fahren es kontrolliert in den nächsten Jahren zurück. Aber nein, voll drauf und weiter so. In al den Jahren wurde sehr vieles klar. Die menschheit kommt einfach nicht von diesem Wertebemessungssystem weg. Gewollt oder ungewollt. Ich werde in absehbarer Zeit das optiierte maximum an gehebelter Gravitation herausholen was materiell und sinnergebend ist. Ist nicht normal mit solchen Leuten zu leben zu müssen.Die Intelligenz des Menschen ist doch geprägt durch die Anwendung vorhandener erwiesener Technologien die jedoch neu finanziell einzuordnen sind. P.T. Beitrag melden!

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