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GEO Regenwaldverein e.V.

Rettung für die Kaffeewälder in der Kaffa-Region von Äthiopien

Die letzten Wälder Äthiopiens kämpfen um das Überleben. "GEO schützt den Regenwald e.V." hilft den Menschen in Kaffa mit dem wilden Arabica-Kaffee auch den Naturraum zu erhalten, in dem er wächst. Machen Sie mit!


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Über die Region


Ende der 1960er Jahre waren noch 40 Prozent von Äthiopiens Landesfläche von dichtem Wald bewachsen. Inzwischen ist dessen Anteil auf 2,7 Prozent geschrumpft. Das ehemalige Königreich Kaffa im Südwesten des Landes ist heute Teil der Southern Nations, Nationalities and People’s Region, eine der neun ethnischen Divisionen Äthiopiens. Das Wirtschaftszentrum der Kaffa-Region ist die sich rasant entwickelnde Kleinstadt Bonga. In Kaffa sind nur 200.000 Hektar ungestörten afromontanen Regenwaldes erhalten, und auch diese sind extrem in ihrer Existenz bedroht. Denn der Druck auf diese Wälder steigt durch die wachsende Bevölkerung, Infrastrukturmaßnahmen wie etwa Straßenbau und Investorenpläne.


Die Bewohner von Kaffa sind fast ausschließlich Kleinbauern, die als Selbstversorger von dem leben, was sie anbauen – buchstäblich "von der Hand in den Mund". Dringend benötigt werden Einkommensquellen, denn ohne diese sehen sich die Menschen gezwungen, neue Anbauflächen zu gewinnen. Zudem lassen Investoren den urwüchsigen Wald für Plantagen roden und gefährden so die Vielfalt des hier noch wild wachsenden Kaffees, der Aromen entwickelt, die mit denen von Plantagengewächsen kaum vergleichbar sind und resistent ist gegen Krankheiten. Denn in Kaffa liegt der Ursprung des Arabica-Kaffees (Coffea arabica); Bis zu 5000 Varietäten der Pflanze haben Wissenschaftler hier ausgemacht. Der Regenwald beherbergt also genetische Ressourcen von unschätzbarem Wert. Und: Wo der Wald Feldern weicht, geht eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt verloren, schrumpfen Grundwasserspeicher, trocknen die Landflächen aus und verarmen die Böden durch Winderosion.


Die Kaffa-Region (schraffiert) um Bonga, Äthiopien (Foto von: Ben Tepfer)
© Ben Tepfer
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Die Kaffa-Region (schraffiert) um Bonga, Äthiopien
Regenwald bei Bonga (Foto von: Eva Danulat)
© Eva Danulat
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Regenwald bei Bonga

Hintergrund des Projekts


Im Jahr 2001 initiierte der damalige Geschäftsführer von "GEO schützt den Regenwald e.V.", Dr. Reiner Klingholz, ein Projekt, das den Menschen von Kaffa die Möglichkeit geben soll, ihre Wälder zu schützen und gleichzeitig zu nutzen. Die Projektidee: Die Vermarktung von wild wachsendem Kaffee soll zum dauerhaften Schutz der Wälder führen – zum Nutzen der Menschen. Die örtlichen Kleinbauern erhalten einen Premium-Preis für ihr Regenwald-Produkt. Für sie wird der Wald zu einer wichtigen Einkommensquelle, es liegt fortan also in ihrem ureigensten Interesse, die Waldflächen zu erhalten. Doch in Äthiopien gehört der Wald dem Staat. Um die Kaffeewälder dauerhaft nutzen zu können, müssen die Anwohner daher Eigentumsrechte für die Waldgebiete erhalten. Denn nur so können sie sich gegen neue Siedler und Investoren, die staatliche Lizenzen für die Anlage von Plantagen beantragen, durchsetzen. Dies ist möglich durch das so genannte „partizipative Waldmanagement“, kurz PFM (Abkürzung für „Participatory Forest Management“). FarmAfrica führte dieses innovative Konzept mit Beginn des Jahrtausends erfolgreich in der Region ein: Die an und in einem Wald siedelnden Menschen schließen hierbei eine Vereinbarung mit der lokalen Regierung. Diese gibt ihnen einerseits das Recht und die Sicherheit, den Wildkaffee künftig kontrolliert nutzen zu können. Andererseits versetzt der mit der Regierung geschlossene PFM-Vertrag die Waldnutzer juristisch in die Lage, Siedler, Holzdiebe sowie Investoren fernzuhalten.

Die DSW widmet sich den Bereichen Aufklärung und Familienplanung, um so den Druck auf den Wald zu mindern. Mit Original Food kam der Projektpartner hinzu, der vor Ort und in Deutschland die Voraussetzungen für die nachhaltige Vermarktung des Wildkaffees auf dem Spezialitätenmarkt schuf. Über die Jahre gesellten sich wechselnde Partner hinzu, die komplementäre Aufgaben übernahmen.


Rote und grüne Kaffeekirschen  (Foto von: Eva Danulat)
© Eva Danulat
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Rote und grüne Kaffeekirschen

Dauer


2001 bis heute
April 2011 bis März 2014 (dritte Projektphase)


Ziele

  • Dauerhafter Schutz des Regenwaldes um Bonga, Kaffa-Region
  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung der Region durch den Vertrieb von Wildkaffee
  • Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort


Auch Eshetu Birhanu und seine Frau Zemed Haile pflücken Kaffeekirschen im Regenwald von Bonga (Foto von: Jochen Vorfelder)
© Jochen Vorfelder
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Auch Eshetu Birhanu und seine Frau Zemed Haile pflücken Kaffeekirschen im Regenwald von Bonga

Aktivitäten


Aufbau lokaler Vermarktungsstrukturen und nachhaltiges Marketing
Kleinbauern pflücken die Kaffeekirschen im Wald und verkaufen sie an ihre örtliche Genossenschaft. Diese ist für die Lagerung und den Transport der sonnengetrockneten Kirschen nach Bonga zuständig. Die „Kafa Forest Coffee Farmers Cooperatives’ Union“ kauft den Kaffee der Kooperativen auf, ist für die Verarbeitung der Bohnen sowie die Qualitätskontrolle und den Export des Kaffees verantwortlich. Die Farmers Union garantiert den Kaffeepflückern auf diese Weise ein geregeltes Einkommen. Zertifizierungen garantieren die Herkunft des Kaffees und faire Handelsbedingungen; sie unterstützen die Vermarktung des Wildkaffees und dokumentieren gleichzeitig den Erhalt der Wälder.


Modernes Waldmanagement durch die Anwohner (PFM)
Der PFM-Prozess, der damit endet, dass Waldanwohnern die Nutzung und Verantwortung für ein Waldgebiet übertragen wird, ist genau definiert und langwierig; er kann viele Monate oder, je nach den Umständen, sogar mehrere Jahre dauern. Zunächst sind eingehende Studien notwendig: Wie groß ist die Waldfläche, wo genau liegen deren Grenzen? Welche Waldressourcen gibt es in dem Gebiet – Kaffee, Honig, Bau- und Brennholz, Gewürze, Viehfutter etc. –, und in welcher Menge? Wie viele Waldanwohner nutzen diese Ressourcen, zu welcher Jahreszeit, mit welcher Intensität? Der PFM-Prozess beinhaltet auch die Gründung einer Waldnutzergruppe, die sich aus einer definierten Zahl namentlich festgehaltener Mitglieder zusammensetzt. Bestehende Konflikte, häufig an der Grenze von Waldgebieten verschiedener Gemeinden, müssen gelöst werden. Genaue Pläne für Monitoring und Waldmanagement werden erstellt, die die Rechte und Pflichten der Nutzer definieren. Im Rahmen eines Festakts übergibt die lokale Regierung am Ende das Gebiet offiziell der Waldnutzergruppe. „GEO schützt den Regenwald e. V." finanziert das notwendige Expertenteam, sämtliche Aktivitäten in Zusammenhang mit der Einrichtung neuer PFM-Gebiete, beraterische Tätigkeit des Teams in existierenden PFM-Gebieten sowie unterstützende Maßnahmen zur Einkommensschaffung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die Mitglieder der Waldnutzergruppen.


Meeting im Jugendklub von Kasha (Foto von: Eva Danulat)
© Eva Danulat
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Meeting im Jugendklub von Kasha

Aufklärungsarbeit
Häufige ungewollte Schwangerschaften sind einer der Gründe für das starke Anwachsen der Bevölkerung. Um diesem Trend entgegen zu wirken setzt die DSW auf „Family by Choice“, leistet Aufklärungsarbeit und bildet Einheimische zu dörflichen Familienplanungsberatern und Jugendklubleitern aus.



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Kommentare zu "Rettung für die Kaffeewälder in der Kaffa-Region von Äthiopien"

Erik | 17.10.2012 11:02

Der Link in den Webshop führt ins Nichts... ist das beabsichtigt? Ich versuche seit etlichen Minuten, Ihnen mein Geld zukommen zu lassen. Noch effizienter lassen sich potentielle Kunden kaum abschrecken! Beitrag melden!

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