Zelte sind seit Jahrzehnten der wohl unkomplizierteste Unterschlupf eines jeden Reisenden. Mit einem sogenannten Baumzelt wird das Übernachtungserlebnis gleich noch viel spannender und bequemer. Trotzdem bringt die schwebende Behausung sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich: Während höchstwahrscheinlich keine Insekten ins Zelt krabbeln können und auch die Bodenfeuchtigkeit wegfällt, gestaltet sich der Aufstieg ins Zelt etwas schwieriger als gewohnt

Kurz vor der Pemba Insel in Tansania befindet sich die wohl extravaganteste Unterkunft für Urlauber im Indischen Ozean. Besucher des Manta Resorts können in einem Hausboot nächtigen, was mit einem exklusiven Wohnraum, Badezimmer und einem begehbaren Dach ausgestattet ist. Währenddessen liegt das Schlafzimmer vollständig unter der Wasseroberfläche. Der Schlafraum ist von Fenstern umschlossen, was einen Rundumblick auf die bunte Unterwasserwelt vom Bett aus ermöglicht

Diese intelligente Wohnkapsel ist dank seiner Solarzellen, einem kleinen Windrad und hauseigener Wassertanks vollkommen unabhängig. Seine runde Form ermöglicht es den Bewohnern Regen- und Tauwasser einfacher zu sammeln, und anschließend wiederzuverwerten. Da die Kapsel mit gefülltem Wassertank 1700 Kilogramm wiegt, lässt sich die Behausung problemlos von einem Personenwagen transportieren und auf Flachdächern platzieren

„Schwebende Häuser“ sind Carl Turners Antwort auf das globale Problem des steigenden Meeresspiegels und immer häufiger auftretende Überschwemmungen. Der britische Architekt kreierte dazu ein Eigenheim, was mit Hilfe von Solarzellen und eigenem Regenwassertank komplett autark ist.

Wer denkt, dass nur Hobbits in kleinen Häusern mit runder Tür im Wald leben, kennt diese walisische Hütte noch nicht. Im Rahmen eines Projekts zum Thema „belebter Wald“, entwarfen britische Architekten ein Zuhause, das mit großen Deckenfenstern, einem Holzofen, Schlafbereich sowie einem maßgefertigten Sanitärbereich ausgestattet ist

Kaum zu glauben aber dieses sogenannte "Wikkelhouse" wird von 24 Schichten verklebter Pappkartons zusammengehalten und ist vollständig recycelbar. Um das Haus wetterbeständig zu machen, wird es zusätzlich mit einer wasserfesten Beschichtung und Holzbrettern verkleidet. Erst so erreicht die Behausung eine Lebensdauer von rund 50 Jahren.

Ein bewegliches Zuhause – und das ganz ohne Anhängerkupplung. Dieses Wohnbausystem heißt nicht umsonst „Walking House“ (dt. laufendes Haus), denn mit seinen sechs beweglichen Metallstelzen und Linearantrieb, kann sich die Unterkunft ganze 60 Meter die Stunde fortbewegen. Bis zu vier Menschen finden in der Wohnkapsel Platz

Konzipiert als ideales Heim für zwei Personen, verfügt die mobile Unterkunft über ein Wohnzimmer mit offener Küche, ein vollausgestattetes Bad sowie ein geräumiges Schlafzimmer. Alle verwendeten Materialien sind recycelbar und lassen sich in nur acht Wochen zu einem wind- und wetterfesten Heim zusammenbauen.

Kaum zu glauben, dass dieses 167-Quadratmeter-Heim auf einem 100 Jahre alten Holzfloß verankert wurde. Während zu damaligen Zeiten ausschließlich Holzfäller und Seefahrer auf Hausbooten in der Portage Bay von Seattle wohnten, verwandelten Architekten die schwimmenden Häuser nun zum neuen Wohntrend für jedermann. Mit integrierter Fußbodenheizung versehen und einem begehbaren Deck wird so jedes Hausboot zum modernen Luxusdomizil.

Shelter Units for Rapid Installation (SURI) nennt sich diese Behausung, die für den Einsatz in Katastrophengebieten gedacht ist. Die Außenwände ähneln einer gefalteten Ziehharmonika und lassen sich schnell auseinanderziehen und beliebig ergänzen. Anschließend werden die Zwischenräume der Wände mit Sand oder ähnlich schweren Materialien befüllt, um das mobile Haus nachträglich zu stabilisieren.

Weitere Informationen zu dem Bildband "Nomadic Homes" von Philip Jodidio finden Sie hier.

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