Willemstad Die bunte Karibikstadt mit europäischem Flair

Was macht Willemstad so besonders? Und wann sollten Sie die karibische Inselhauptstadt am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Blick auf Willemstad

Die bunten Kolonialbauten der Niederländer prägen bis heute das Stadtbild von Willemstad

Wo liegt Willemstad?

Willemstad ist die Hauptstadt der Karibikinsel Curaçao, die als eigenständiger Staat zum Königreich der Niederlande zählt. Die Insel befindet sich circa 60 Kilometer entfernt vom südamerikanischen Festland. Westlich von Curaçao liegt Aruba, östlich Bonaire. Willemstad befindet sich am Südwestufer von Curaçao und zählt knapp 125.000 Einwohner - sie bildet die größte Stadt im niederländischen Karibikgebiet.

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Was macht die karibische Inselhauptstadt so besonders?

Urban und hip auf der einen Seite historisch-kolonial auf der anderen: Willemstad verbindet spielerisch ihre europäischen Wurzeln mit der exotischen Lage. Bis über die Inselgrenzen hinaus bekannt sind die farbenfrohen, schmalen Kolonialbauten - die sogenannte Handelskade. Die aufwendigen Bauten zeugen bis heute von der florierenden Geschichte der Inselhauptstadt als einstiger Handelsposten der Niederländischen Westindien-Kompanie. Der Grund für die bis heute bunten Fassaden war übrigens die Augenkrankheit eines Gouverneurs der West Indies Company im Jahr 1817, den das grelle Weiß der Fassaden in den Augen schmerzte. Die meisten der liebevoll restaurierten Wohnhäuser befinden sich in den Stadtvierteln Scharloo und Pietermaai. Das Gassengeflecht der Altstadt zählt neben der Handelskade zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders in Pietermaai lässt sich die Verschmelzung zwischen karibischem Flair und europäischer Urbanität bestens beobachten. In die bonbonfarbenen Häuser sind hippe Cafés, Restaurants oder lokale Labels eingezogen und machen das Schlendern hier zum Genuss.

Der älteste Teil Willemstads ist das Viertel Punda - direkt am Hafen. Hier begannen die Niederländer ab 1634 mit dem Bau der Stadt. Ab dem 17. Jahrhundert etablierte sich Willemstad als wichtiger Handelshafen - das machte die Insel auch zu einem Drehkreuz für Sklaven, die von hier größtenteils nach Südamerika verkauft wurden. Mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte Curaçaos beschäftigt sich heute das in Willemstad ansässige und besuchenswerte Kura Hulanda Museum. Neben den ältesten Gebäuden Curaçaos ist in Punda auch die älteste Synagoge der gesamten westlichen Hemisphäre zu finden.

Die Fußgänger-Brücke Queen Emma Bridge, auch liebevoll Swinging Old Lady genannt, da sie sich für passierende Schiffe zur Seite schieben lässt, verbindet Punda mit dem ebenfalls sehenswerten Stadtviertel Otrabanda.

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Wann ist die beste Reisezeit für Willemstad?

Curaçao lockt ganzjährig mit einem warmen Klima. Die Tagestemperaturen liegen immer bei 29 Grad und mehr. Zudem gilt die Karibikinsel tendenziell als trocken und verfügt über keine direkte Regenzeit. Lediglich zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember kann es vermehrt zu Regenfällen kommen. Curaçao liegt nicht in der Risikozone für Hurrikans in der Karibik.

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