Santo Antão Die vielseitigste Insel der Kapverden

Was macht Santo Antão so besonders? Und wann sollten Sie die zweitgrößte Insel der Kapverden am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Santo Antão, Kap Verden

Üppiges Grün, Terrassenfelder und tiefe Schluchten machen den Norden und den Osten der Insel Santo Antão aus, währen der Süden eher karg und trocken ist

Wo liegt Santo Antão?

Die Insel ist mit knapp 780 Quadratkilometern die zweitgrößte der Kapverden und erstreckt sich im Nordwesten des Archipels im Atlantik. Die Hauptstadt ist Ribeira Grande. Santo Antão ist lediglich per Fähre ab der Insel São Vicente zu erreichen. Die Überfahrt von Mindelo nach Porto Novo dauert rund eine Stunde.

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Was macht die Kapverden-Insel so besonders?

Die Insel der Berge, des Wassers oder der Winde - Santo Antão hat viele Beinamen und sie alle haben ihre Berechtigung. Denn die zweitgrößte Insel der Kapverden ist gleichzeitig auch die vielseitigste: Der Süden und Westen karg und lebensfeindlich - der Norden und Osten hingegen subtropisch und reich an Vegetation. Hier gedeihen Fichten und Kiefern, Dattel- und Kokospalmen, Mango- und Affenbrotbäume, Mandel- und Orangenbäume in direkter Nachbarschaft. 

Markant für Santo Antão ist auch das überwucherte Gebirge, dass sich besonders in der Inselmitte befindet, aber sich vereinzelt bis an die Küste erstreckt, um sich dort in Form von steil abfallenden Klippen im Atlantik zu versenken. Die sonningen Bergflanken bewirtschaften die rund 50.000 Bewohner der Insel mit Terrassenfeldern. Die besondere Bodensubstanz - eine Mischung aus schwarzer Lavaerde und weißem Pozzolan - sorgt dafür, dass die Bauern hier reiche Erträge erwirtschaften können. Mais, Ananas, Kaffee und Maniok sind auf den meisten Feldern zu finden, aber auch Eukalyptus, Lavendel oder Feigen gedeihen hier prächtig. 

Am besten lassen sich die vielen Facetten der Insel bei einer Fahrt auf der alten Straße von Porto Novo nach Ribeira Grande erfassen. Vom staubigen und trockenen Südosten der Insel geht es durch eine bizarre Landschaft aus Felskegeln, durch schattige Kiefernwälder hinauf auf schmale Bergrücken bis an die vom Atlantik umtoste Nordküste der Insel. Unterwegs locken immer wieder mehrstündige Wanderungen, verträumte Ortschaften und Landsitze mit Panoramablick zum Verweilen ein, sodass die Fahrt nahezu urlaubsfüllend werden kann.

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Wann ist die beste Reisezeit für Santo Antão?

Die trockensten Monate sind von November, bis Juli während im September der meiste Regen fällt. Wer sich in die Fluten des Atlantiks stürzen möchte, sollte allerdings im September oder Oktober kommen, diese Monate gelten als die besten zum Schwimmen.

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