Namibia Epupafälle: Ein schillernder Anblick mitten in der Steppe

Was macht die Epupafälle so besonders? Und wann sollten Sie die Wasserfälle an der Grenze zu Angola am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Epupa falls

Zahlreiche Stromschnellen und Wasserfälle durchläuft der Kunene auf seinem Weg vom Hochland Angolas bis zu seiner Mündung in den Atlantik. Zwei Wasserfälle gelten dabei als besonders beeindruckend: Die Epupafälle und weiter westlich die Ruacanafälle

Wo liegen die Epupafälle?

Der Fluss Kunene bildet die natürliche Grenze zwischen Namibia und Angola. Die Epupafälle, in Angola auch als Monte-Negro-Fälle bekannt, markieren die geografische Mitte der Grenzlinie und liegen auf namibischer Seite rund 180 Kilometer von der Kreisstadt Opuwo entfernt. Direkt an den Fällen gibt es außer Unterkünften wenig Infrastruktur. Wenige Kilometer weiter erschließt sich die Ortschaft Epupa.

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Was macht die Epupafälle so besonders?

Der Fluss Kunene entspringt im Hochland Angolas und zählt zu den wasserreichsten Flüssen im südlichen Afrika. Er führt das gesamte Jahr über Wasser und hat in die karge Steppe, an der Grenze zu Namibia, tiefe Furchen gewaschen, durch die sich die Wassermassen des Kunene täglich schäumend drängen. Nahe der Ortschaft Epupa stürzt sich der Fluss über eine Kaskade mit einer Fallhöhe von 40 Metern: die Epupafälle. Dichtes Grün umgibt den Flusslauf, Regenbogen schillern in der aufsteigenden Gischt, während am Hoizont die karge Landschaft in der Sonne flimmert. Die Epupafälle kommen in dem sonst so ariden Gebiet des Kaokoveld überraschend und das macht ihren Anblick umso schöner.

Der äußerste Norden Namibias steht nur bei wenigen Touristen auf dem Reiseplan. Entsprechend abenteuerlich kann sich die Fahrt zu den Fällen gestalten. Wer als Selbstfahrer das Land bereist, sollte sich in Opuwo über die Gegebenheiten der Straße informieren, genügend Benzin sowie Verpflegung mitnehmen und für die rund 180 Kilometer zu den Fällen einen Tag Fahrt einrechnen. Entlohnt werden jene, die den Aufwand nicht scheuen, mit einem farbenreichen Spektakel der Natur. Doch so einladend der Kunene in der staubigen Steppe sein mag, hier gibt es Krokodile, von einem Bad ist also abzuraten. Wer dem Fluss gen Westen folgt, findet nahe der Stadt Ruacana, die gleichnamigen Wasserfälle. Sie gelten neben den Epupafällen als Attraktion entlang des Flusses. 

Wann ist die beste Reisezeit für die Epupafälle?

Auch wenn der Kunene das gesamte Jahr über Wasser führt, gibt es saisonale Schwankungen in der Menge. Die Fälle selbst präsentieren sich nach der Regenzeit in den Monaten April und Mai am spektakulärsten.

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