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Afrika: Vom Schwinden der Wildnis

Nick Brandt zeigt mit spektakulären Fotografien, wie der Mensch in Afrika große Wildtiere verdrängt

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Elefant
© Nick Brandt, Wasteland with elephant, 2015
Elefant
Nakuru, Zentralkenia: Auch dort, wo heute sich heute Müllkippen erstrecken, lebten einst majestätische Elfanten
Giraffe
© Nick Brandt, Quarry with giraffe, 2014
Giraffe
Diese Giraffe lässt Brandt auf einen Steinbruch in Kenia blicken - ihre einstige Heimat. Um die Wirkung seiner Bilder zu erhöhen, versuchte der Fotograf, Horinzont und Grauwerte in Übereinstimmung zu bringen
Löwe
© Nick Brandt, Wasteland with lion, 2015
Löwe
Das Reich des Löwen: vermüllt vom Menschen
Zebra
© Nick Brandt, Road to factory with zebra, 2014
Zebra
Zerschnitten durch Straßen und Eisenbahntrassen: der ehemalige Lebensraum der Zebras
Löwe
© Nick Brandt, Quarry with lion, 2014
Löwe
Brandt positioniert seine Schwarzweiß-Fotos von Tieren so, dass sie mit ihrer Umgebung zu kommunizieren scheinen
Nashörner
© Nick Brandt, Wasteland with rhino, 2015
Nashörner
Die Kolosse sind durch Wilderer bedroht. In Asien gilt ihr Horn als heilkräftig, es werden hohe Schwarzmarktpreise gezahlt
Elefant
© Nick Brandt, Road with elephant, 2014
Elefant
Wo früher Elefanten wie dieser auf ihren Wanderungen die Savanne durchstreiften, werden heute Häuser und Straßen gebaut
Schimpanse
© Nick Brandt, Alleyway with chimpazee, 2014
Schimpanse
Auch der nächste Verwandte des Menschen, der Schimpanse, bleibt auf der Strecke
Elefanten
© Nick Brandt, Underpass with elephants (Lean back, your life is on track), 2015
Elefanten
Schnellstraßen statt Wanderrouten: Diese Elefanten platzierte Brandt direkt unter einer Betonbrücke
Nashorn
© Nick Brandt
Nashorn
Vor einer Industrieanlage in Magadi positionierte Brandt dieses Nashorn
Buchtipp
© Nick Brandt
Buchtipp
Nick Brandt: Inherit the Dust (Englisch), 124 S., gebundene Ausgabe, erscheint im April 2016
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Mit seinen majestätischen Aufnahmen der Big Five hat sich der Brite Nick Brandt schon früh einen Namen gemacht. Und das, obwohl er nur in schwarzweiß fotografiert und immer auf Tele- oder Zoomobjektive verzichtet.

Für seine Serie "Inherit the Dust" stellte Brandt riesige, auf Sperrholz gezogene Porträtaufnahmen großer Wildtiere in deren ehemaligen Lebensraum auf: Müllkippen, Verkehrsknotenpunkte, Siedlungen. Um so auf den Verlust von Lebensraum für die großen Landwirbeltiere Afrikas aufmerksam zu machen.

Als Reaktion auf die anhaltende Wilderei in Afrika gründete Brandt im Jahr die Non-Profit-Organisation "Big Life Foundation". Ihr Ziel: die Erhaltung der afrikanischen Ökosysteme und ihrer Tierwelt.

Die Fotos von Nick Brandt sind ab dem 14. Mai 2016 in der Galerie CAMERA WORK in Berlin zu sehen.
Mehr über den Fotografen: camerawork.de/de/kuenstler/nick-brandt
Mehr Fotos auf der Website des Fotografen: inheritthedust.nickbrandt.com




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