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Sabbatical: Auszeit vom Bürojob

Der 46-jährige Andreas Sedlmair reiste mit seiner Frau 28.000 Kilometer durch die USA

Interview: Andreas Sedlmair

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Von einem, der auszog, die Freiheit zu kosten

Wie wäre das: monatelang durch die USA reisen, das Büro in Deutschland hinter sich lassen? Der 46-jährige Andreas Sedlmair hat sich diesen Traum vom Sabbatical erfüllt – und seine Frau, die texanische Sängerin Tish Hinojosa, auf ihrer Tournee begleitet. Tagebuch eines 28.000 Kilometer langen Roadmovies.


Andreas Sedlmair chauffiert seine Frau Tish Hinojosa durch die Weiten der amerikanischen Prärielandschaften (Foto von: Michael Clark)
© Michael Clark
Andreas Sedlmair chauffiert seine Frau Tish Hinojosa durch die Weiten der amerikanischen Prärielandschaften

November 2011

Endlich habe ich sie: die Erlaubnis für mein Sabbatical. Seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, mir für einen längeren Zeitraum freizunehmen – und nach einigen Verhandlungen hat mein Chef nun einer viermona­tigen Auszeit zugestimmt. Nicht, dass ich mit meinem Beruf unzufrieden wäre, im Gegenteil, und ausgebrannt fühle ich mich mit 46 Jahren auch nicht. Mir geht es um einen Plan, den ich schon seit Langem hege: Ich möchte mit meiner Frau, einer texanischen Sängerin, eine ausgedehnte Konzertreise durch die USA unternehmen. Seit 2007 leben wir zusammen in Hamburg, doch in den letzten Jahren ist ihr Heimweh immer größer geworden.


30. März 2012

Mein letzter Arbeitstag. Ich räume mein Büro auf und verabschiede mich von den Kollegen. Werde ich sie vermissen? Wie werden sie ohne mich auskommen, was wird sich bei meiner Rückkehr verändert haben? Gedanken, die mir für kurze Zeit durch den Kopf gehen – und dann von der Vorfreude auf die Auszeit verdrängt werden. Unsere Hamburger Wohnung habe ich untervermietet.


3. April

Meine Frau holt mich in Austin, Texas, vom Flughafen ab. Sie hat dort immer noch eine kleine Wohnung und war schon vor­gereist. Für 35 Konzerte in drei Monaten in so ziemlich allen Teilen der USA ist sie gebucht. Ihr Name, Tish Hinojosa, ist vor allem Kennern der Americana-Musik ein Begriff, einer Mischung aus Folk, Country und in ihrem Fall auch noch einem Schuss mexikanischer Musik. Weil sie als Solokünstlerin auftritt, müsste sich die Tournee schon rechnen, wenn wir im Schnitt 100 Zuschauer pro Konzert haben. Mein Job wird vor allem darin bestehen, CDs zu verkaufen.


NeuIn
Clayton, New Mexico, tritt Tish in einem
alten Kinosaal auf. Das Hans-Albers-Lied "Das
Herz von St. Pauli" singen Sedlmair und seine
Frau am Abend gemeinsam - auf Deutsch (Foto von: Michael Clark)
© Michael Clark
NeuIn Clayton, New Mexico, tritt Tish in einem alten Kinosaal auf. Das Hans-Albers-Lied "Das Herz von St. Pauli" singen Sedlmair und seine Frau am Abend gemeinsam - auf Deutsch

25. April

Bei dem Konzert in Columbus, Mississippi, trauen wir uns erstmals, gemeinsam einen deutschen Song aufzuführen: "Das Herz von St. Pauli", ein Lied, in dem Hans Albers einst die Hafenromantik unseres Hamburger Wohnviertels besungen hat. Ich bin nervös, bin schließlich kein Sänger, und ein besonderes musikalisches Talent hat mir noch keiner nachgesagt. Aber für den einen Song scheint es zu reichen: Das Publikum in Columbus ist begeistert, und so wird unser Duett zum festen Bestandteil der Auftritte.


2. Mai

Wir lassen es uns auf einer kleinen Insel an der Küste von North Carolina gut gehen, wo eine Freundin uns für einige Tage ihr Ferienhaus überlassen hat. Ich habe viel Zeit, über mein Leben, meine Zukunft nachzudenken. Meine Frau würde eines Tages gern ganz mit mir in die USA übersiedeln. Das kann ich mir nach den ersten Wochen unserer Tour allerdings noch genauso wenig vorstellen wie vorher, allein schon, weil ich dafür meine Arbeit in Hamburg aufgeben müsste.


11. Mai

Beim Konzert in Ashland, Virginia, finden sich nur etwa 40 Besucher ein. Am Abend zuvor war der Zuspruch auch nicht überragend, und so ist die Stimmung nicht die beste. Obwohl wir vermeiden, über die Situa­tion zu reden, wissen wir beide, dass den anderen die gleiche Sorge plagt: Können wir uns diese Reise und meine Auszeit überhaupt leisten, wenn es so weitergeht? Schließlich ist ein Sabbatical nichts anderes als unbe­zahlter Urlaub. Am Abend ist dann alles wieder gut: Das Konzert in Lemont, Pennsylvania, ist ausverkauft, das Publikum jubelt begeistert und kauft jede Menge CDs.


25. Mai

Familienfeier in Hillsborough, New Jersey. Meine Frau hat zwölf Geschwister und 37 Nichten und Neffen – kein Wunder, dass wir unterwegs immer mal wieder auf Familienmitglieder stoßen. Ich komme aus einer sehr überschaubaren Familie und genieße es, in die Geschichte eines großen Clans einzutauchen. Aber ich beneide Tish nicht. Ihren Erzählungen zufolge hatten mein Bruder und ich im Vergleich zu ihr die deutlich weniger komplizierte Kindheit.



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