Mittelamerika Panama: Mit diesen Tipps gelingt Ihnen eine abwechslungsreiche Reise

Den Kanal kennt jedes Kind, wie auch den Bilderbuchbären, der von dem kleinen Land träumt. Und das hat viel mehr zu bieten als seine berühmte Wasserstraße: tropische Wildnis etwa und modernen Stadtdschungel. Ein Wegweiser
Panama

Panama City blüht auf und bietet Besuchern viele Entdeckungsmöglichkeiten

In diesem Artikel
Was Sie in Panama erleben können
Wo Sie in Panama gut essen können
Gute Unterkünfte in Panama

Was Sie in Panama erleben können

Biomuseo
Wie ein Paradiesvogel inmitten von Krähen wirkt das Biomuseo vor der Skyline von Panama-Stadt. Von Stararchitekt Frank Gehry entworfen, soll das bunte Metalldach die karibische Artenvielfalt darstellen – und über genau die erfährt man viel in den futuristischen Ausstellungsräumen des Museums sowie im gut zwei Hektar großen Park. In den Ausstellungen taucht man außerdem ein in das faszinierende Ökosystem Panamas und dessen Entstehung.

Panama-Stadt, Calzada de Amador 136, Tel. 8-30 67 00, www.biomuseopanama.org 

Coiba-Nationalpark
Im Osten der größten Pazifikinsel Zentralamerikas befand sich lange eine Strafkolonie. Die Angst vor den Gefangenen hielt Fischer und Holzräuber von der Isla de Coiba fern – die Touristen sowieso. So konnte sich über und unter Wasser eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln, die nur allmählich touristisch erschlossen wird. Ausflüge können in Santa Catalina organisiert werden. Informationen zu Besuchsmöglichkeiten gibt es über die Nationalparkbehörde.

Isla de Coiba, Nationalparkbehörde ANAM, Tel. 9-98 06 15, www.coibanationalpark.com 

Afro-Panamanian Food Tour
Liebe geht durch den Magen, Kultur aber mindestens ebenso. Über die Küche erlebt man auf dieser dreistündigen Tour das kulturelle Erbe der Afro-Panamaer besonders anschaulich. Ein Chefkoch führt durch die aufregendsten Viertel der Stadt und durch 500 Jahre Geschichte – mit Halt in verschiedenen Restaurants, wo insgesamt zehn typische Gerichte verkostet werden.

Panama-Stadt, Tel. 6-378 82 20, www.keteka.com, Tour ab 102 € p. P.

Ecotour Darién
Der Nationalpark an der Grenze zu Kolumbien gilt als das faszinierendste Naturschutzgebiet Panamas. Ecotour Darién bietet Touren durch das Dschungel-Dickicht mit lokalen Guides, abgestimmt auf die Interessen und die Kondition der Teilnehmer; auch die mehrtägigen Ausflüge sind lohnenswert.

Santa Fé, Calle Villa Nueva, Tel. 6-736 16 07, www.ecotourdarien.com, Preise auf Anfrage, variieren je nach Gruppengröße und Angebot

El Valle de Antón
Ein beschauliches Dorf mit ungewöhnlicher Lage: auf dem Boden eines Kraterkessels, dem größten besiedelten Vulkankrater der Erde. Keine Bange, der letzte nennenswerte Ausbruch ist rund 13 000 Jahre her. Hier lassen sich gut einige entspannte Tage verbringen – mit einem Besuch des Marktes zum Beispiel, wo der überbordende Reichtum der Natur an den Ständen feilgeboten wird. In der Nähe des Ortes kann man außerdem zu präkolumbianischen Felszeichnungen, den piedras pintadas, wandern. Unterkünfte gibt es reichlich, hübsch ist das B & B »Cabanas los Colibris« inmitten eines gepflegten Gartens mit Naturschwimmbecken.

El Valle de Antón, www.el-valle-panama.com, Cabanas los Colibris, Copecito, Via el Valle km 7, Tel. 6-324 55 48, www.locationcabanaspanama.com, DZ ab 73 €

Biodiversity Museum, Panama

Bereits die ausgefallene Außenfassade des Biomuseo lässt vermuten, wie schilldernd es im Inneren zugehen muss

Wo Sie in Panama gut essen können

El Trapiche
Das Restaurant in der Hauptstadt wurde vor über 30 Jahren von drei Freunden gegründet, um die traditionelle Küche Panamas vom Land in die Stadt zu holen – mit Erfolg. »El Trapiche« sei denjenigen empfohlen, die typisch panamaisches Essen kennenlernen möchten, zum Beispiel Maisfladen, Hühnersuppe oder Reis, Bohnen und Schwein, zubereitet aus frischen lokalen Zutaten und mit einer Prise Folklore.

Panama-Stadt, Via Argentina, Tel. 2-69 43 53, www.eltrapicherestaurante.com

BocArt
Dieses offene Restaurant mit Seebrise ist ein Schmelztiegel der Geschmäcke. Asiatisch trifft auf Mediterran trifft auf Karibik – am Ende steht ein Meisterwerk der zeitgenössischen Küchenkunst, ein Augen- und Gaumenschmaus. Lassen Sie sich von den Sushi-Kreationen überraschen.

Isla Colón, Calle 3a, gegenüber der Fähre, Tel. 6-972 50 65, www.bocartrestaurant.com

Las Clementinas Café & Bar
Eine Oase inmitten des Casco Viejo, des Altstadtviertels. Der Charme des weißen Eckhauses aus den 1930er-Jahren strahlt schon von Weitem, spätestens im Garten erliegt man dem Zauber von »Las Clementinas«: Dort gedeihen Pflanzen aus allen Ecken Panamas. Auch das Essen macht Spaß: Traditionelle Küche wird mit internationalen Komponenten neu interpretiert – zum Beispiel als Kochbanen mit geschmolzenem Brie.

Panama-Stadt, Calle 11 | Avenida B, Tel. 2-28 76 17

Restaurante Colibri
Das »Restaurante Colibri« ist entstanden aus der Liebesgeschichte zwischen einer Kolumbianerin und einem Italiener. Deren kulinarische Prägungen fließen in das Menü ein – die Begeisterung für gutes Essen schmeckt man mit jedem Bissen. Auch Veganer und Vegetarier werden hier glücklich! Die Zutaten stammen von lokalen Produzenten, die große Weinauswahl kommt von anderswo: aus Argentinien zum Beispiel, Chile – und natürlich Italien.

Boquete, Calle 2a, südlicher Teil, Tel. 6-379 13 00, www.restaurantecolibri.com

Gute Unterkünfte in Panama

Casa Lajagua
Etwas abseits der Hauptstraße des winzigen Ortes Pedasí spürt man schnell die relaxte Atmosphäre des historischen Dorfes. Auch, aber nicht nur, wenn man im runden Pool seine Runden schwimmt. Im großen Garten bauen die Besitzer Obst und Gemüse an, das morgens und auf Wunsch abends auf den Tellern der Gäste landet. Lokaler geht es kaum.

Pedasí, Tel. 9-95 29 12, www.casalajagua.com, DZ/F ab 75 €

Barrbra BnB
Ein persönlich geführtes Hotel in der beliebten Ferienregion Bocas del Toro. Die Zimmer sind mit farbenfroher Leichtigkeit eingerichtet, ein Highlight ist die große Terrasse, die auf Stelzen über dem Meer aufragt. Hier kann man morgens auch das ausgezeichnete Frühstück genießen. Das wird vom sympathischen kanadischen Besitzer selbst zubereitet, der auf Anfrage auch Ausflüge in die Umgebung organisiert.

Bocas del Toro, Tel. 6-861 91 12, www.barrbrabnb.com, DZ 74 € für zwei Nächte

CocoVivo
Ein Kleinod, versteckt auf der Karibikinsel San Cristobál, bestehend aus fünf kleinen Häusern, jedes auf seine Art besonders: auf Stelzen über dem Meer, am Hang, im Baum . . . Das Korallenriff direkt vor der Tür kann vom Steg aus erkundet werden – Schnorchel und Kajak liegen bereit. Und wenn die Beine im Wasser baumeln, tut die Seele das ganz von selbst.

Isla San Cristobál, südliche Spitze, www.cocovivo.com, DZ 201 € für zwei Nächte

Hotel Santa Catalina
Der Gründer des Hotels war unter den ersten Surfern, die Santa Catalina und die Wellen dort für sich entdeckten. Kein Wunder also, dass man hier direkt am Meer wohnt. Die Zimmer sind im klassischen Kolonialstil eingerichtet. Empfehlenswert ist auch das hoteleigene Restaurant – mit Meerblick, versteht sich.

Santa Catalina, an der Straße zur Playa Estero, Tel. 6-571 43 87, www.hotelsantacatalinapanama.com, DZ ab 69 €

La Buena Vida
Eine Anlage aus kleinen Villen, so lässig wie Santa Catalina selbst, mit einem Ambiente, das zum kreativen Flair des Surferorts passt: Bunte Mosaike zieren Rezeption, Garten und das Restaurant, wo gesundes Essen und hervorragende Smoothies serviert werden. Für absolute Tiefenentspannung gibt es Yogakurse und Massagen.

Santa Catalina, Tel. 6-572 06 64, www.labuenavidahotel.com, DZ ab 25 €

Villa Caprichosa
Eine halbe Stunde Bootsfahrt von Panama-Stadt entfernt, thront diese herrschaftliche Villa auf den Hügeln der Insel Taboga. Neoklassik verschmilzt mit italienischem Barock zu einem traumhaften Rückzugsort mit Weitblick über das Meer. Die lichtdurchfluteten Zimmer sind von der Besitzerin und Designerin Diane Burn ausgestattet, deren Gastfreundschaft den Besuch zusätzlich bereichert.

Isla Taboga, Tel. 6-632-17 25, www.villacaprichosa.com, DZ ab 251 €

Mount Totumas Cloud Forest Eco Lodge
Die Mitte von nirgendwo? Ist genau hier. Die Lodge kann nur per Jeep über Dschungelpfade erreicht werden – dann ist man angekommen im höchstgelegenen Öko-Hotel Panamas, inmitten der Berge des Nebelwaldes. Die können von der Lodge aus auf gut ausgeschilderten Wegen erwandert werden. Die Zimmer strahlen eine solche Gemütlichkeit aus, dass man sich schon beim Loswandern auf die Rückkehr freut.

Los Pozos, Tel. 6-9635069, www.mounttotumas.com, DZ ab 154 € für zwei Nächte

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