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Unterwegs im Herbst Rheinland-Pfalz: Ideen für Kulturbegeisterte, Genießer und Aktivurlauber

Bremm an der Mosel
Sonnenverwöhnte Weinlandschaften, romantische Flussschleifen und bewaldete Hügel prägen Rheinland-Pfalz
© Jan - Adobe Stock
Wohl kaum ein Bundesland zeigt sich im Herbst von einer romantischeren Seite als Rheinland-Pfalz. Ob bei einer Wanderung durch den goldenen Herbstwald, beim Wellnesswochenende in einem der hübschen Kurorte oder beim Genießen der regionalen Köstlichkeiten – jeder Urlaubstyp findet hier seine perfekte Herbstflucht. Wir liefern Ideen für Unternehmungen und Ausflüge

Inhaltsverzeichnis

Im Südwesten Deutschlands erstreckt sich eine Region der Burgen und Schlösser, Wälder und Weinreben: Rheinland-Pfalz. Kaum ein Bundesland ist so vielfältig und lässt sich so wunderbar mit dem Rad oder zu Fuß entdecken – ein idealer Ort für Naturliebende und alle, die gern an der frischen Luft die Seele baumeln lassen.

Wanderfreudige finden im größten zusammenhängenden Wald Deutschlands, dem Pfälzerwald, ideales Terrain für lange Ausflüge durch die Natur. In bedeutenden Weinregionen wie Rheinhessen und an der Mosel locken wunderschöne Landschaften und Weindörfer. Wer mag, stattet einem der örtlichen Weingüter einen Besuch ab. Und wer im Urlaub Kultur erleben möchte, findet neben zahlreichen geschichtsträchtigen Städtchen und Burgen eine Reihe von uralten Relikten aus der Römerzeit.

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Die Kaiserthermen in Trier sind die Überreste einer spätantiken römischen Badeanlage, die zu Beginn des 4. Jahrhunderts errichtet wurde.
© Dominik Ketz | Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH - Kaiserthermen Trier

Die schönsten Kulturschätze in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz wird der Urlaub zur Entdeckungsreise einzigartiger Natur- und Kulturschätze. In jeder Urlaubsregion des facettenreichen Bundeslandes lassen sich unvergessliche Augenblicke fürs Leben sammeln und individuelle Meilensteine setzen.

Voller Kontraste sind die Eindrücke zwischen lieblichen Weinbergen, mystischen Wäldern und faszinierenden Landschaften, die geprägt sind durch Vulkanismus oder die Kraft des Wassers. Imposante Gesteinsformationen sind die stillen Zeitzeugen ihrer Geschichte und Grundlage für einige der wertvollsten Kulturschätze, die weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt sind. 

Kulturschätze von Weltrang
Unvergleichliche Kulturgüter wie die prachtvollen Bauten vergangener Jahrtausende, gibt es in Rheinland-Pfalz überall zu entdecken. In Trier, Deutschlands ältester Stadt, zeugen viele Bauwerke wie die Kaiserthermen oder die Porta Nigra eindrucksvoll von den Zeiten römischer Herrschaft. Nicht umsonst wurden sie als UNESCO-Weltkulturerbestätten ausgezeichnet. Auch am Rhein sind Spuren der Römer bis heute zu finden: Der Obergermanisch-Raetische Limes war einst die Grenzanlage des römischen Reiches und wurde vor fast 2.000 Jahren errichtet. Damals von Rheinland-Pfalz bis zur niederländischen Nordseeküste reichend, erfüllte sie den Zweck einer Kontrolleinrichtung des römischen Imperiums gegenüber Germanien und ist ein weiteres bedeutsames Kulturgut über die Landesgrenzen hinaus. Seit 2005 ist das Bauwerk Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Grenzanlagen des Römischen Reichs“ und bildet mit dem Hadrians- und dem Antoninuswall in Großbritannien das größte Bodendenkmal Europas. Tipp: Im Erlebnismuseum „RömerWelt“ mit Außengelände in Rheinbrohl wird die römische Geschichte lebendig – ein spannendes Erlebnis nicht nur für Familien!

Viele weitere spannende Geschichten und Fakten über die einzigartigen Kulturschätze in Rheinland-Pfalz und die vielfältigen Möglichkeiten, sie zu erkunden, gibt es unter: rlp-tourismus.com

Wir liefern Tipps und Ideen für Unternehmungen in Rheinland-Pfalz – für drei unterschiedliche Urlaubstypen.

Für Naturfreunde: Durch Wälder, Flusstäler und die Mittelgebirge

Wer beeindruckende Naturlandschaften mit Vorliebe auf eigene Faust erkundet, ist in Rheinland-Pfalz goldrichtig. Wanderungen entlang von Flussschleifen mit wunderschönen Ausblicken über die hübschen Flusstäler von Rhein, Mosel, Nahe und Lahn oder Radtouren durch sonnenverwöhnte Weinlandschaften und Wälder wie den Wester- und Pfälzerwald bieten jede Menge Raum für erholsame Naturerlebnisse.

Einen schönen Start für die Kurzreise kann man beispielsweise von einem der zahlreichen Aussichtspunkte des Pfälzerwaldes genießen, am besten bei Sonnenuntergang. Mit einer guten Flasche Wein und einer Picknickdecke ausgestattet, lässt sich der erste Abend in Rheinland-Pfalz so wunderbar zelebrieren.

Burg Trifels bei Sonnenuntergang
Gibt nicht nur, aber besonders bei Sonnenuntergang eine traumhafte Kulisse ab: Burg Trifels im Pfälzerwald
© Dirk - Adobe Stock

Ein gut erreichbarer Aussichtspunkt ist zum Beispiel die Burgruine Drachenfels nahe Busenberg. Das Auto bleibt an der Drachenfelshütte stehen, von dort sind es noch zehn Minuten Fußweg hinauf. Ebenfalls ein lohnender Spot, um den Sonnenuntergang zu genießen, ist der Slevogtfelsen oberhalb des Städtchens Annweiler. Der Ausblick auf den kleinen Ort im Tal und die Burg Trifels, hinter der die Sonne untergeht, ist traumhaft. Man folgt einfach der Zufahrtstraße bis kurz vor den Hauptparkplatz, lässt dort das Auto stehen und unternimmt dann eine rund 15-minütige Wanderung hinauf zum Aussichtspunkt.

Generell ist das Wandern in Rheinland-Pfalz eines der besten Mittel der Wahl, um die sagenhaften Naturlandschaften des Bundeslandes zu entdecken. Zahlreiche Premiumwanderwege und zwanzig Prädikats-Rundwanderwege zu Burgen laden zu vielseitigen Erlebnistouren im wald- und zugleich weinreichsten Bundesland ein.

Besonders reizvoll ist beispielsweise der "Premiumwanderweg Dahner Felsenpfad", der sich auf verschlungenen Pfaden und vorbei an bizarren Felsformationen über zwölf Kilometer durch das Dahner Felsenland in der Südpfalz schlängelt. Hier hat die Natur in 250 Millionen Jahren beeindruckende Sandsteinfelsen geschliffen und eine in Deutschland einzigartige Landschaft geschaffen. Wandernde sollten einigermaßen trittsicher sein und eine gewisse Kondition mitbringen.

Wer sehen möchte, zu welchen Landschaftswundern die Natur fähig ist, sollte der sagenumwobenen Teufelsschlucht im Nordwesten von Trier einen Besuch abstatten. Der "Felsenweg 6 - Teufelsschlucht" zählt zu den schönsten Rundwanderwegen Deutschlands und führt Wandernde durch das bekannteste Naturdenkmal der Südeifel. Die unvergessliche Tagestour beginnt und endet am Wanderparkplatz Felsenweiher der Ortsgemeinde Ernzen.

Teufelsschlucht in der Eifel
Von Moosen und Flechten bewachsene Felswände, mächtige Steinblöcke mit bizarre Verwitterungsformen – die Teufelsschlucht fasziniert jede und jeden
© Dennis Mohr - Adobe Stock

Wer lieber auf dem Rad unterwegs ist, für den ist der Mountainbikepark Pfälzerwald ein lohnendes Ziel. Mit seinen über 900 Kilometer Strecken ist er ein Naturparadies für alle, die gern im Gelände fahren.

Während im restlichen Pfälzerwald das Radfahren nur auf solchen Waldwegen erlaubt ist, die der Erschließung des Waldes für den forstwirtschaftlichen Verkehr dienen, können Radfahrerinnen und Radfahrer im Mountainbikepark auch Singletrails befahren. Auf schmalen Pfaden, über steile Anstiege und technisch anspruchsvolle Abfahrten führen zwanzig unterschiedliche Touren zu beeindruckenden Aussichtspunkten, alten Burgen und gemütlichen Hütten, die zur Einkehr einladen.

Ein prima Ziel für alle, die sich mit dem Rad austoben möchten, ist auch der Soonwald im Hunsrück. Dort wartet mit der Tour de Heimat eine Radtour für sportlich Ambitionierte. Auf der gut 69 Kilometer langen Strecke geht es auf und ab durch die beispiellose Naturlandschaft zwischen Hunsrück und Nahe – immer auf den Spuren von Edgar Reitz' Film-Trilogie “Heimat”. Die Fahrradtour lässt sich wunderbar mit einem Besuch in den Orten Kirchberg und Gehlweiler verbinden, an beiden führt die Route vorbei. Auch Gemünden, die "Perle des Hunsrücks", ist nur einen kurzen Abstecher entfernt.

Für Liebhaber des Genusses: Wellness, Wein und Zwiebelkuchen

Wer es weniger sportlich und dafür gemütlich mag, widmet sich in Rheinland-Pfalz ganz den regionalen Köstlichkeiten. Mit der Region Rheinhessen befindet sich hier das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Es umfasst eine Rebfläche von 26.750 Hektar und zählt zu den traditionsreichsten der Welt.

Dank ihrer geschützten Lage durch Hunsrück, Taunus und Odenwald ist die Region Rheinhessen eine der wärmsten und sonnigsten Deutschlands, ideale Voraussetzungen für den Weinanbau. Diese spiegeln sich auch im exzellenten Ruf der Spitzenweine aus Rheinhessen wider, zu den beliebtesten zählen der Müller-Thurgau, Riesling und Silvaner.

Menschen stoßen mit Weißwein an
Rheinland-Pfalz ist berühmt für seine vorzüglichen Weine. Viele Weingüter bieten Verköstigungen an
© Dasha Petrenko - Adobe Stock

Wer sich selbst einmal von der Güte der Weiß- und Rotweine der Region überzeugen möchte, besucht am besten die Winzerinnen und Winzer in den zahlreichen Vinotheken. Zum Einstimmen bietet sich ein entspannter  Bummel durch einen der zahlreichen Weinorte an, die sich in Rheinland-Pfalz mit ihrer Schönheit übertrumpfen zu wollen scheinen.

Für eine Erkundung der pittoresken Städtchen mit ihren historischen Ortskernen und Sehenswürdigkeiten sollte man etwas Zeit einplanen. Hier können Genussreisende auf kulinarische Entdeckungsreise gehen, denn die besten Zutaten wachsen direkt vor Ort. Besonders sehenswert in Rheinhessen sind beispielsweise die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz, die sympathische und sagenumwobene  Nibelungenstadt Worms, das Radon-Sole-Bad Bad Kreuznach im romantischen Nahetal und die Stadt Bingen, die mit ihrer Fachwerkidylle ein einzigartiges Juwel am Rheinufer darstellt.

Rhodt unter Rietburg
Gelegen an der Deutschen Weinstraße, steht das Örtchen Rhodt unter Rietburg für ausgezeichnete Weine
© mojolo - Adobe Stock

Ein weiteres Highlight für Genussreisende ist die Deutsche Weinstraße: Auf einer der ältesten Ferienstraßen Deutschlands führt der Weg von Bockenheim über 85 Kilometer bis in den Weinort Schweigen nahe der französischen Grenze. Dabei verläuft die Route durch malerische Kulturlandschaften mit sanften Weinhängen, in die sich die Ausläufer des UNESCO-Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen schlängeln, durch Mandelbaumalleen und bezaubernden Dörfer, entlang von Schlössern und Burgruinen.

Wer nicht die gesamte Strecke abfahren möchte, sucht sich einfach einen Teilabschnitt in der Nähe aus und dann kann die Tour entspannt losgehen. Ob Auto oder Fahrrad - je nach Geschmack ist beides möglich. Zahlreiche Rad- und Pedelec-Verleiher entlang der Deutschen Weinstraße bieten Tourenräder, Pedelecs und E-Mountainbikes an. Eine Übersicht der Anbieter findet sich hier.

Bei einer Fahrt über die Deutsche Weinstraße kann man ganz bewusst einen Gang runterschalten und genießen: das milde Klima, eine abwechslungsreiche Landschaft, feine Weine und natürlich die typischen Pfälzer Spezialitäten wie Zwiebelkuchen, Saumagen oder Leberknödel.

Viele Weingüter, darunter Familienbetriebe, die bereits seit Generationen eigene Rebflächen bewirtschaften sowie neu gegründete Betriebe, die Weinberge pachten, bieten Weinproben und Kellerführungen in ihren Betrieben an. Am besten machen sich Reisende selbst ein Bild – in urigen Weinprobierstuben, mediterranen Winzerhöfen oder modernen Vinotheken. Eine Übersicht der Weingüter an der Deutschen Weinstraße gibt es online hier.

Bad Ems an der Lahn
Das Badeschloss von Bad Ems (rechts im Bild) ist ein wahrer Prachtbau
© mh90photo - Adobe Stock

Wer Körper und Seele etwas Gute tun möchte, ist im wunderschönen Städtchen Bad Ems, gelegen zwischen bewaldeten Hügeln an der Lahn, bestens aufgehoben. Als Kurort der Kaiser und Könige im 19. Jahrhundert wurde Bad Ems weltberühmt. Den alten Adel trifft man hier heute zwar nicht mehr, doch es lohnt sich trotzdem genauer hinzuschauen. Seit Juli 2021 darf sich Bad Ems als eines von sieben "Großen Bädern Europas" UNESCO-Welterbe nennen.

Durch seine Lage im Rhein-Lahn-Kreis, die Einrichtungen und den gesellschaftspolitischen Ereignissen besitzt die rheinland-pfälzische Stadt geradezu einen Modellcharakter für die europäische Badetradition. Insgesamt 15 Heilquellen gibt es hier, wobei die bekannteste das Emser Kränchen ist, deren wohltuende Wirkung bei Atemwegserkrankungen anerkannt ist. Urlauberinnen und Urlauber finden neben zahlreichen Thermalquellen auch eine Trinkhalle, ein Casino und Theater sowie angesehene Wellnesshotels.

Beliebte Anlaufstellen für einen Wellnesstag sind die 6600 Quadratmeter große Emser Therme samt Saunalandschaft, Fitnessbereich und Restaurant, das benachbarte Emser ThermenHotel und das exklusive Häckers Grand Hotel & Spa Resort mit Blick auf die Lahn.

Für Kulturinteressierte: Steingewordene Historie, Handwerkstradition und eine Zeitreise zu den alten Römern

Wer sich für Geschichte und Kultur interessiert, hat in Rheinland-Pfalz die Qual der Wahl: Hunderte Burgen und Schlösser thronen seit Jahrhunderten oberhalb von kleinen Städten, an Flussschleifen und auf Felsspornen. Zu den bedeutendsten Bauwerken, die sich allesamt besichtigen lassen, zählen die Burg Eltz mit ihren verspielten Fachwerk-Wohntürmchen, die mächtige Reichsburg Cochem an der Mosel, Schloss Sayn im Landkreis Mayen-Koblenz und Schloss Stolzenfels im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Um sie alle zu besichtigen, braucht es mehr Zeit als ein paar Tage, doch für mindestens eines der Bauwerke sollte bei einem Besuch in Rheinland-Pfalz Zeit sein. Wer durch die alten Rittersäle, die Wohngemächer sowie Schlossküchen streift, die historischen Malereien bewundert und durch die Burghöfe und Schlossgärten spaziert, fühlt sich schnell in die Zeit der Ritter zurückversetzt.

Reichsburg bei Cochem
Mehr als 300 Burgen thronen seit Jahrhunderten in Rheinland-Pfalz
© Peter Engelke - Adobe Stock - Adobe Stock

Einen Tag der Reise widmet man sich dem weißen Gold des Westerwalds, dem Ton. Denn im Boden des rheinland-pfälzischen Westerwalds befinden sich die größten und qualitativ besten Tonvorkommen ganz Europas. Da verwundert es wenig, dass das Töpferhandwerk hier eine lange Tradition hat. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts blühte das Geschäft der keramischen Industrie und noch heute erlebt man im Kannenbäckerland den Weg vom Ton bis zur schönen Keramik hautnah.

Als das keramische Zentrum in Deutschland ist Höhr-Grenzhausen genau die richtige Anlaufstelle. In keiner anderen deutschen Stadt konzentrieren sich Tradition und Moderne sowie Technik und Bildung so bereichernd wie hier. Einen guten ersten Überblick liefert das dortige Keramikmuseum Westerwald, eines der größten Keramikmuseen Europas. Ausstellungen zeigen die faszinierende Verbindung von Kunst, Handwerk und Regionalgeschichte.

Einen guten Einblick in die Tonverarbeitung ermöglicht die nahe Töpferei Girmscheid in Höhr-Grenzhausen, die als eine der wenigen Betriebe noch heute das traditionelle blau-grau salzglasierte Steinzeug herstellt. Bei einer Führung können Interessierte den Töpferinnen und Töpfern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und anschließend im Werksverkauf die gefertigten Stücke bewundern und erwerben.

Töpfernde Frau an der Töpferscheibe
Das Töpferhandwerk hat im Westerwald eine lange Tradition
© bartoshd - Adobe Stock

Unbedingt einen Besuch wert ist die vom 25. Juni bis zum 27. November 2022 stattfindende Landesausstellung "Untergang des römischen Reiches" in der Stadt Trier,  die 16 v. Chr.  von den Römern als "Augusta Treverorum" gegründet wurde und sich damit als älteste Stadt Deutschlands bezeichnen darf. Das Rheinische Landesmuseum Trier, das Museum am Dom Trier und das  Stadtmuseum Simeonstift Trier beleuchten in verschiedenen Ausstellungen den Niedergang des Römischen Reichs aus verschiedenen Blickwinkeln.

In der Hauptaus­stell­ung zeigt das Rheinische Landesmuseum Trier auf rund tausend Quadratmetern die entscheidende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Römischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert. Mithilfe internationaler Spitzenexponate werden die zahlreichen Faktoren und Ursachen, die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben, verständlich illustriert. Auch römische Traditionen und Errungenschaften, die im Übergang zwischen prunkvoller Spätantike und dem Frühmittelalter verloren gingen oder in abgewandelter Form fortbestehen konnten, stehen im Fokus.

Bei so viel Geschichte, Lebensfreude und Programm verwundert es nicht, dass es viele Menschen immer wieder in diese Region zieht. Und wer weiß, vielleicht verlängert der ein oder die andere ja spontan den Kurztrip noch um ein oder zwei Tage...