Virgin Gorda Ein karibischer Traum

Was macht Virgin Gorda so besonders? Und wann sollten Sie die Karibikinsel am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
The Baths, Virgin Gorda, British Virgin Islands

Teils bis zu 12 Meter hohe Granitfelsen säumen den traumhaften Südwesten von Virgin Gorda

Wo liegt Virgin Gorda?

Die knapp 22 Quadratkilometer große Insel zählt zu den Britischen Jungferninseln und liegt im Osten des gleichnamigen Archipels. Der Hauptort von Virgin Gorda ist Spanish Town, wo knapp ein Viertel der 4000 Inselbewohner lebt. Es gibt einen kleinen Flugplatz sowie regelmäßige Fährverbindungen zu den Britischen und Amerikanischen Jungferninseln.

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Was macht die Karibikinsel so besonders?

Rundlich, ausgefranst und mit dünner Taille - so präsentiert sich Vrgin Gorda aus der Luft. Grell heben sich die traumhaften Buchten, wie Savannah Bay, Pond Bay, Devil's Bay oder Mahoe Bay von dem azur schimmernden Karibischen Meer ab. Das Inselinnere gipfelt betörend Grün in der höchsten Erhebung der Insel - dem Gorda Peak.

Einst geprägt von Landwirtschaft, Sklaverei und Kupferabbau, entfaltet sich die wilde Schönheit von Virgin Gorda inzwischen wieder in Gänze. Zwar misst die Insel, die von Christopher Columbus ihren Namen erhielt, nur 15 Kilometer in der Länge und maximal drei Kilometer in der Breite, beherbergt dafür aber viele natürliche Schätze. Gleich sieben Schutzgebiete sind auf Virgin Gorda zu finden. Rund um den Gordon Peak erstreckt sich beispielsweise der gleichnamige Nationalpark. Hier streifen Besucher durch Mahagoniwälder und exotische Pflanzen, bis sie den Gipfel des 418 Meter hohen Hügels erreicht haben. Einen Einblick in die bewegte Geschichte der Insel bietet hingegen The Coppermine National Park. Dieser liegt an der Südostspitze der Insel rund um den Mine Hill. Wo einst Kupfererz abgebaut wurde, sind bis heute Teile des Siedehauses, Schornstein, Brunnen und Schachteingang erhalten. Zudem lässt sich Kupfer, Quarz, Molybdän und mit sehr viel Glück auch Gold finden.

Absolutes Highlight ist für die meisten Besucher aber der Küstenabschnitt The Baths im Südwesten der Insel. Aus dem Zusammenspiel zwischen Gezeiten und den hier meterhohen Granitfelsen ist ein nicht nur geologisch interessantes Ensemble aus Stränden, Naturpools und Grotten entstanden. Gesäumt von glattgewaschenen Granitbrocken und Palmen verlieren sich die einzelnen Buchten seicht im Meer. Nur ein paar Schwimmzüge genügen und Schnorchler werden bereits fündig: Von tropischen Fischen bis zum Stachelrochen ist vor The Baths fast alles zu finden.

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Wann ist die beste Reisezeit für Virgin Gorda?

Wie für die meisten karibischen Ziele gilt auch für Virgin Gorda: Sonnig und trocken ist es zwischen Dezember und April. Wem gelegentliche Regengüsse nichts ausmachen, der ist günstiger in den Sommermonaten unterwegs. Die meisten Regenfälle gibt es zwischen September und November. Das Wasser ist das ganze Jahr um die 25 Grad warm.

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