Melrose Die Kleinstadtperle in den Scottish Borders

Was macht Melrose so besonders? Und wann sollten Sie den schottischen Ort am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Melrose, Schottland

Bunt verstreut stehen die Häuser von Melrose am Hang der Eildon Hills

Wo liegt Melrose?

Im Süden Schottlands, rund eine Stunde Autofahrt von Edinburgh entfernt, befindet sich Melrose mitten in den Scottish Borders, dem einst hart umkämpften Grenzland zwischen England und Schottland. Der etwa 2000 Einwohner zählende Ort liegt am Ufer des Tweed, der zu beiden Seiten von malerischen Hügelketten eingefasst wird.

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Was macht den schottischen Ort so besonders?

Melrose ist zwar ziemlich klein, doch in den Straßen rund um den zentralen Market Square geht es ausgesprochen lebhaft zu, und es gibt viel zu sehen. Wer durch die Gassen spaziert, erlebt die für Melrose so typische Geschäftigkeit. Am besten bummelt man durch die vielen kleinen Läden, stattet einem der Pubs einen Besuch ab und beobachtet das rege Treiben bei einem Bier.

In dem kleinen Ort treffen spannende Geschichte und Legenden aufeinander. In den Elidon Hills soll König Arthur persönlich begraben liegen, in Melrose Abbey soll das Herz von Robert the Bruce beerdigt sein und berühmte Schriftsteller wie Theodor Fontane und Sir Walter Scott verbrachten hier ihre Zeit.

Die Hauptattraktion des kleinen Ortes ist zweifelsohne die berühmte Ruine von Melrose Abbey. Das alte Kloster ist ein echter Besuchermagnet in den Scottish Borders und gilt als schönste Klosterruine der Region. Die imposanten Mauerreste lassen ihre einstige Größe erahnen, die kunstvollen Rundbögen, Türmchen und Fenster zeigen die Fassadenverzierungen längst vergangener Jahrhunderte. Einige dieser Fragmente gehen sogar bis auf das Jahr 1385 zurück.

Wer mehr über die Geschichte von Melrose Abbey erfahren möchte, sollte das Museum im Commendator's House aufsuchen. Es dokumentiert die Geschichte des Klosters und behauptet von sich, die größte Sammlung mittelalterlicher Artefakte in Schottland zu beherbergen.

Nicht weit von Melrose entfernt liegt außerdem das Abbotsford House. Sir Walter Scott verbrachte in diesem selbst entworfenen Heim, das von Weitem an ein Märchenschloss erinnert, seine letzten Lebensjahre, bevor er hier 1832 starb. Heute kann man das Anwesen besichtigen und prunkvolle Skulpturen aus alten Abteien, allerlei Antiquitäten und die Kuriositätensammlungen des schottischen Schriftstellers bewundern.

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Wann ist die beste Reisezeit für Melrose?

Der Süden Schottlands zeigt sich im Sommer von seiner schönsten Seite. Das wissen jedoch auch die Touristen, weshalb es zwischen Juni und August ziemlich voll werden kann. Wer Melrose und die Region der Scottish Borders lieber in Ruhe erleben möchte, sollte in der Nebensaison kommen. Im Herbst entfaltet sich der ganze Zauber der Region, wenn sich die Wälder in Rot- und Goldtönen färben.

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