Eine Insel gefunden - Ferienzeiten auf Amrum

Reisebericht

Eine Insel gefunden - Ferienzeiten auf Amrum

Reisebericht: Eine Insel gefunden - Ferienzeiten auf Amrum

Seit gut 50 Jahren besuche ich immer mal wieder die nordfriesische Insel Amrum - früher mit den Eltern, dann mal alleine, in den letzten Jahren oft mit der Familie - mit meiner Frau und den beiden Jungen. Neben einem wirklichen Ort der Ruhe und Erholung bietet die Insel mit ihrer typischen, einmaligen Landschaft auch immer wieder ein Paradies für den Fotofreund.

Die Anreise

Anreise nach Amrum

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Vom kleinen Festlandhafen Dagebüll, im Nordwesten Schleswig-Holsteins, bringt uns die Fähre in knapp zwei Stunden zur nordfriesischen Insel Amrum – allein durch die Überfahrt werden wir wahrlich zum „Abschalten“ vom Alltag gezwungen; ab jetzt treten wir ein in neue, einmalige Welt - lassen uns verführen von anderen Eindrücken, Erlebnissen, Umgebungen ...



Wintersonne

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Das Auto bleibt stehen, wir vergessen Ampeln, Stau und Hektik. Schon die Anreise ist eine Reise wert – die Weite des Naturschutzgebietes Wattenmeer liegt vor uns – soviel Himmel öffnet sich nicht alle Tage über uns, die Nordsee genießen, das Spiel der Wolken verfolgen, verträumt in die weiße Gischt der Heckwelle blicken, in der Ferne die Halligen – diesen Eindrücken kann man sich nicht verschließen, hier beginnt der Urlaub, die Entspannung. An warmen Tagen genießen wir die Überfahrt selbstverständlich auf dem Sonnendeck, entdecken mit ein wenig Glück einige Seehunde, die auf den Sandbänken ruhen, verfolgen den Flug der Möwen und holen uns den ersten Sonnenbrand.



Die Fähre

Kirche Nebel

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Zur kühlen Jahreszeit erleben wir im „Salon“ des Fährschiffes den Charme der 50ger und 60ger Jahre und genehmigen uns einen deftigen Imbiss, abgerundet von einem „Pharisäer“. Bei extremer stürmischer Wetterlage kann sich die Überfahrt recht ungemütlich gestalten und in seltenen Fällen kommt man zur gewünschten Zeit gar nicht „rüber“. Auch die frühe Fähre um 6:15 Uhr hat ihre Reize: dem Tage entgegen fahren, dabei ein deftiges Kapitäns-Frühstück mit Schwarzbrot, Spiegelei und Krabben... Kann der Tag schöner beginnen? Allmählich taucht am Horizont die Silhouette der Insel auf – wir erspähen den Hafen, den Leuchtturm und die Kirche in Nebel.



Groß ist sie nicht die geliebte Insel Amrum: gerade mal 30 km², aber dennoch im Vergleich zu den Nachbarinseln Föhr, Sylt und Pellworm landschaftlich doch die vielfältigste. Über 15 km erstreckt sich an der Westküste der Insel ein prächtiger Strand (der Kniepsand) – mit sauberem feinstem Sand und einer Breite von fast einem Kilometer der eindrucksvollste in ganz Norddeutschland. Kräfte des Meeres und der Winde haben vor rund 600 Jahren die den Strand begrenzende Dünenkette geschaffen, die fast die Hälfte der Insel einnimmt; der Kamm der höchsten Düne liegt 32 Meter über dem Meeresspiegel.



Strandübergang Nebel



Wege durch die Dünen

Waldwege auf Amrum

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Auf angelegten Bohlenwegen erschließen wir bei jedem Aufenthalt die einzigartige Landschaft in ausgiebigen Spaziergängen erneut – über uns ein blauer Himmel, geziert von leuchtend weißen Wolkenformationen. Von Nord nach Süd erstreckt sich dann wiederum ein Waldstreifen, der mit 180 ha Amrum zur waldreichsten Insel der Nordsee macht;



Heideblüte

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insbesondere an Schlechtwettertagen, so es diese überhaupt hier gibt, bietet dieser schützende „Grünstreifen“ die Möglichkeit für ausgiebige Wanderungen und Radtouren im Duft der Kiefern. Wiesen, Weiden und Felder bestimmen die Mitte der Insel, neben einer ausgedehnten Heidelandschaft, die besonders in den Monaten August/September mit ihrer lila-rosa Blüte ein Genuss für das Auge ist.



Die Wattseite

Am Watt

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Die östliche Küste der Insel grenzt mit seinen Salzwiesen an das Wattenmeer – Ruhe herrscht hier, nur unterbrochen durch die ständigen Rufe der Möwen, Austernfischer und Wildgänse, die hier auch ihre Rast- und Brutgebiete haben; hier finden wir Zeit auf der Böhle-Bonken-Bank zu weilen und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Ein betörender, einmaliger Duft entfaltet sich, wenn die wärmende Sonne das Watt bei Ebbe bescheint. Zum späten Sommer blüht hier der Strandflieder, die Statize, und überzieht weite Flächen lilafarben.



Auf der Wattseite der Insel



Friesenhäuser in Nebel

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Die Insel Amrum ist dünn besiedelt; die Orte Wittdün im Süden, Süddorf, Nebel und Norddorf bieten aber für Gäste zahlreiche Quartiere. Zunehmend mehr entstanden in den vergangenen Jahren recht gemütliche und komfortable Unterkünfte mit sehr wohnlicher Ausstattung, inkl. Kaminöfen, die in herbstlicher oder winterlicher Jahreszeit dem Urlauber eine angenehme Atmosphäre bieten.



Friesenhäuser in Nebel



Unser beliebtester Ort: Nebel

Die Nebeler Mühle

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Wir verbringen am liebsten unsere Urlaubszeit im kleinen Ort Nebel in der Mitte der Insel; der Ort bezaubert durch die kleinen alten Friesenhäuser, deren Vorgärten mit einer üppigen Blumenpracht geziert, die alte St. Clemens Kirche (um 1200 gegründet), umgeben von einem Friedhof mit alten Grabsteinen, die zum Teil aus dem 17. Jahrhundert stammen, sowie verträumten Gassen; die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Nicht zu vergessen: es gibt ein ausreichendes Angebot an Restaurants für jeden Geschmack, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse zu befriedigen.



Blumenpracht



Die St. Clemens-Kirche

Winterstimmung 2006

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Die St. Clemens-Kirche im Ort Nebel sehen wir hier auf einem Foto, das im Winter des Jahres 2006 entstand; in diesem Jahr gab es ausgiebige Schneefälle, die die Insel in eine Märchenlandschaft verwandelten.

Der Besuch der Kirche lohnt allemal, auch die Teilnahme an einem Gottesdienst an den Sonntagen, wobei man sich in der Hauptsaison zeitig einfinden sollte, denn schnell sind alle guten Plätze vergeben. Natürlich gibt es hin und wieder auch Führungen durch die historische Kirche mit dem Besteigen des Turmes. Mit einem Rundgang über den Friedhof und einer Besichtigung der alten Grabsteine schließen wir unsere Zeit hier ab.



Die St. Clems-Kirche in Nebel



Was macht man hier überhaupt?

Am Strand im Mai

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Was kann man erleben und unternimmt auf diesem Eiland, zu welcher Jahreszeit sollte man fahren? Unternehmen kann man viel – machen Sie es wie wir : Stundenlang spazieren gehen, wandern, vor allem Ausspannen - Licht, Luft, Wind, Sonne, Wolken und Himmel genießen, unendliche Weiten erfahren, Lesen, Radfahren, Ausschlafen, ein spannendes nächtliches Firmament erleben, das uns mit seiner Sternenpracht in den Städten vorenthalten wird und uns in Träumen und Gedanken zu ganz anderen Horizonten vorstoßen lässt.



Strandatmosphäre an einem stürmischen Tag im Au...



Leutturm

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Wir wandern : um die Nordspitze (die Odde) der Insel mit dem ausgedehnten Vogelschutzgebiet, fühlen uns hier wie am Ende der Welt, mal steigen wir auf den Leuchtturm (66 Meter über dem Meeresspiegel), gönnen uns den großzügigen Blick über die Insellandschaft, Nordsee und das Wattenmeer aus großer Höhe nach beschwerlichem Aufstieg. Nach wie vor besitzt dieses eindrucksvolle Bauwerk eine wichtige Bedeutung für die Seeschifffahrt und zählt zu den höchsten Leuchttürmen der Nordseeküste.



Möwe



Unsere Wanderwege ...

Wege auf Amrum

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dann tippeln wir durch Wald und Heide zur Vogelkoje, setzen den Weg fort durch die Dünen bis zum Quermarkenfeuer, gehen am Strand zurück in unseren Heimatort. Anderntags nehmen wir den schmalen Weg zwischen Dünen und Nadelwald, hier ist das Dufterlebnis am intensivsten: die Mischung des Geruchs aus Wald, Dünengras und salziger Meeresluft übertrifft einfach alles!



Am Watt bei Norddorf



Am Watt

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Natürlich gehen wir auch die Wege am Watt – nach Norddorf oder gen Süden, wo es eine kleine Kliffküste mit eiszeitlichen Gesteinen gibt, weiter zum kleinen idyllischen Hafen Steenodde, wo man an einigen Tagen frische Nordseekrabben erstehen kann, dann vorbei am Seezeichenhafen, vielleicht auch noch weiter bis Wittdün. Hier könnte man einkaufen, da das Angebot an Geschäften größer ist als in den anderen Orten der Insel. Gerne gehen wir aber nun auch quer über den südlichen Teil der Insel, erreichen nun die Promenade von Wittdün und haben vor uns den weiten Blick zur Nordsee bis zum Horizont; warum nicht jetzt auch noch die Südspitze der Insel umrunden?



Am Watt



Die Kapelle in Wittdün

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Wir besuchen die Kirchen der Insel, die alte Mühle von 1771 in Nebel, die jetzt als Museum und Galerie dient; verweilen kurz auf dem „Heimatlosenfriedhof“ gegenüber, der uns mit den Worten „Es ist noch eine Ruhe vorhanden“ einlädt, genießen frische Krabben und leckere Fischbrötchen. Das nebenstehende Bild gibt uns einen Einblick in die alte Seefahrer-Kapelle in Wittdün; sie wirkt von außen recht unscheinbar, besitzt im Inneren aber eine schlichte Schönheit. In den letzten Jahren wurde sie mit einigem Aufwand restauriert, da das Mauerwerk zunehmend brüchig wurde.



Frühjahrsfarben



Das Quermarkenfeuer

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Wem das alles nicht reichen sollte, der begebe sich auf Ausflugsfahrten zu den Krabbenfischern, zu den Seehundbänken, zu den umliegenden Halligen oder unternehme eine Wattwanderung nach Föhr. Die Nachbarinsel erreicht man nach 3 Stunden, hat dort Zeit für einige Besichtigungen oder eine Rundfahrt und kehrt gegen Abend mit der Fähre nach Amrum zurück. Je nach Ebbe und Flut kann man natürlich den Weg auch umgekehrt machen, um dan in den Nachmittagsstunden der Insel Amrum entgegen zu laufen. Auf jeden Fall sollte man sich aber einer Führung anschließen, allein zu gehen, ohne Kenntnis der Tide und der Priele, ist nun wahrlich zu gefährlich.



In welcher Jahreszeit sollte man überhaupt nach Amrum fahren?

Die Vogelwelt der Nordsee

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Die Reisezeit ist uns im Grunde völlig egal; hier ist es immer berauschend schön und erholsam. Die schönste Zeit ist vielleicht der Sommer mit den warmen Tagen, durch den ständigen Wind aber selten zu heiß, der Möglichkeit ausgiebig im Meer bei kräftiger Brandung zu Baden, das Leben am Strand genießen, im Sand buddeln, Muscheln sammeln, stundenlang an der Wasserkante gehen, Surfen, Lesen und Dösen im Strandkorb, an blühenden Feldern vorbeiradeln und das knallige Gelb der Rapsfelder auf sich wirken lassen, die wunderbaren Sonnenuntergänge am Abend erleben – mit Sand in den Haaren, Ohren und gar überall. Noch entspannter ist es im Frühjahr:



Frühling

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die Tage sind lang, die Insel wenig besucht, alles erleben wir deutlich ruhiger, denn das muntere Treiben hat noch nicht Einzug gehalten; die Felder und Wiesenränder präsentieren sich mit einer üppigen Farbenpracht der Blumen dieser Jahreszeit, die herrlichen Blautöne des Flieders kontrastieren mit dem kühlen Gelb des Ginsters, die Obstblüte, Licht, Luft und Farben erscheinen unverbraucht



Herbststimmung

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Aber vielleicht erleben wir die Insel doch im Herbst am intensivsten? Wir lieben die Wege über die Insel an stürmischen Tagen, die erste Laubfärbung taucht die Landschaft in ein anderes, ein milderes Licht, die Schatten werden länger, wir erfreuen uns an dem intensiven Rot der Hagebutten, angenehm ist es, jetzt in einem der zahlreichen Restaurants und Cafés einzukehren und sich von der Backkunst der Inselbäcker verwöhnen zu lassen.



Dünengras



Winter auf Amrum

Die Böhle-Bonken-Bank

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Ohne Reue schlafen wir in dieser Jahreszeit gerne lange aus, der Tag zeigt sich ja auch noch nicht, man versäumt nichts; doch dann beginnt der Tag mit einem köstlichen Frühstück, den frischen Brötchen vom Bäcker gegenüber und als Belag die schmackhafte „Friesentorte“ vom Schlachter. Doch dann ist der lange Spaziergang Pflicht, mit warmer Kleidung gibt es keine Gründe, nicht auf ausgiebigen Wegen die Insel zu erkunden.



Vogelwelt



Winterlandschaft

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Viele Gäste sind bereits abgereist und wir gehen oft allein auf den Wegen und hängen unseren Gedanken nach, miteinander reden kann man auch. Oder ist es im Winter am schönsten? Mit viel Glück kann man die Insel verschneit erleben, wie es uns im März 2006 erging – plötzlich liegt eine Märchenwelt in Weiß vor Dir – traumhaft, verwunschen und dabei eine unendliche Stille – Zeit in sich hinein zu hören.



Winter auf Amrum 2006



Winterstimmung 2006

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Also auf zum Wriakhörn, ein Dünensee im Süden der Insel, der zum Beobachten der Vogelwelt einlädt, oder lieber an den Strand, der jetzt noch viel weiter erscheint, da die Strandkörbe sich zum Winterschlaf zurückgezogen haben und hier die Spuren im Sand verfolgen, die Ebbe und Flut immer wieder aufs Neue schreiben, grau und fahl erleben wir jetzt das Dünengras, lassen von den Aussichtsdünen den Blick über eine unwirkliche Landschaft schweifen - oder doch durch den schützenden Wald nach Norden? –



Winterstimmung im März 2006



Strandweg im Winter in Nebel

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Zeitig dunkelt es, von Wind und Kälte sind die Wangen gerötet, nun gibt es hier nichts mehr zu erleben, stattdessen lädt die kuschelige Wohnung ein und die Tasse Kaffee oder Tee bringt wieder Wärme in den Körper. Endlich einmal ausgiebig Lesen, sich ein köstliches Abendessen bereiten, klönen, einen guten Film sehen, vor Müdigkeit auf dem Sofa einschlafen – den Tag mit einem sinnigen Wein ausklingen lassen …

In Norddorf existiert ein Kino, das stets die aktuellen Filme präsentiert - allerdings finden in den Wintermonaten nur am Wochenende Vorführungen statt. Aufpassen sollte man in den Wintermonaten auch im Hinblick auf die Einkäufe: die Öffnungszeiten der Geschäfte sind deutlich kürzer!! Selbst der Bäcker in Nebel hat sonntags geschlossen!-



Winterlandschaft auf Amrum 2006



Bevor die Nacht sich über die...

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Für jeden Geschmack, für jede Altersgruppe, allein, zu zweit, mit Familie, verliebt, Ruhe suchend, Zeit und Raum einmal vergessen wollend, für jede Stimmung gibt es eine Zeit hierher zu reisen, stets erwartet uns eine leise Spannung, Erholung in Reinkultur, ein Stückchen Frieden finden wir auf dieser Insel, der sonst selten noch zu finden ist. So lässt sich hier gut eine Woche verbringen, oder zwei, wenn nicht gar drei? - Bei allem Zauber der Natur, den wir hier erleben können, bei allen Eindrücken, die wir erfahren dürfen und die unsere Sinne verwöhnen, es bleibt stets ein Wermutstropfen: die Abreise nach einer wunderbaren Zeit auf dieser geliebten Insel.



Abendstimmung



... und noch einige Eindrücke ...

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Spuren im Sand beobachten wir immer wieder auf unseren Wegen; sie wurden gezeichnet vom Wind oder vom Meer, von Ebbe und Flut, von den Gezeiten. Stets entstehen neue Muster, wir nehmen uns die Zeit, sie stets auf Neue zu entdecken.

Die folgenden Fotos mögen einen kleinen Einblick in die Vielfalt gewähren.





Geliebte Sonnenuntergänge

Sonnenuntergang

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Verträumte Abende - geliebte Sonnenuntergänge - Stimmung pur - das haben wir immer wieder erelebt und genossen; auch wenn es uns manchmal schwer fiel, nach einem ausgiebigen Abendessen - die Nordseeluft macht hungrig! - nochmals aufzubrechen und den Weg zum Strand zu nehmen, so hat es sich doch immer wieder allemal gelohnt. Die Farbenpracht des Himmels und der Wolken, beschienen von der untergehenden Sonne, ist ein bleibendes Erlebnis. Und wenn dann die Sonne im Meer versinkt, gehen wir glücklich heim.



Sonnenuntergang



Die Bewegung und Kraft des Meeres - ein ständiges Wunder

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Die meisten Verschiebungen an der Küstenlinie beobachten wir in Norddorf; gab es hier vor einigen Jahren noch einen recht breiten Strand, so finden wir in diesen Jahren lediglich einen schmalen Streifen. Allmählich lagert sich aber wieder von Süden eine breiter werdende Sandbank vor, die den Strand in Kürze wieder verbreitern wird. Im Zuge der Abspülungen des Kniepsandes wurde die Pfähle einer alten Mohle freigelegt, die im vorigen Jahrhundert als Anlegestelle für den Schiffsverkehr zwischen Sylt und Amrum diente.



Am Strand in Norddorf



Abschied

Abschied

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Abschiednehmen kann schwer fallen, insbesondere wenn nach einer wunderbaren Ferienzeit, nach einem Urlaub die Zeit rum ist und wir nach Hause müssen, zu spüren, dass einen der Alltag wieder nach kurzer Zeit im Griff hat. Wir gehen auf die Fähre, die uns zum Festland sicher zurückbringen wird, mit gemischten Gefühlen, mit einem Stückchen Wehmut ... Doch es bleiben einerseits die herrlichen Eindrücke, der Gewinn durch die erholsamen Tage und es bleibt natürlich auch die Hoffnung, in absehbarer Zeit wieder hier zu sein. Und auf der Heimfahrt tauchen einige Bilder der Insel in unserer Erinnerung auf.









Grabsteine an der Nebeler Kirche

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Kommentare

  • immerFernweh

    Hallo Rüdiger,
    meist zieht es mich in die Ferne in den Süden.. doch dein Bericht und die stimmungsvollen Fotos, erwecken eine gewisse Neugier. DANKE Grüsse Jutta

  • Frank_E

    Da sprichst Du mir aus der Seele, lieber Rüdiger. Genau so haben wir Amrum auch erlebt. Einziger Unterschied: Unser Lieblingsort ist Norddorf :-)
    Tja, und im Mai geht es wieder dorthin...

    LG Frank

  • Cherusker

    Danke für den informativen Bericht, die Fotos sind eine Klasse für sich. Ich War noch nie auf der Insel, hatte aber mit dem Gedanken gespielt, nun bin ich festentschlossen, im Juni 2016 ist ist soweit.

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