Der Tarotgarten von Niki de Staint Phalle

Reisebericht

Der Tarotgarten von Niki de Staint Phalle

Reisebericht: Der Tarotgarten von Niki de Staint Phalle

Wer in der Nähe von Capalbio, Region Grosseto in der Toskana vorbeikommt, sollte unbedingt ein paar Stunden Zeit im Tarotgartern von Niki de St. Phalle verbringen. Im Frühling, wenn wieder die Sonne einlädt, durch die herrlichen Mosaikfiguren der französischen Künstlerin zu wandeln und die verrückten Metallskulpturen von Jean Tinguely anzuschauen, ist eine gute Zeit für den Skulpturengarten.

Im Tarotgarten von Niki de Saint Phalle

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Niki de Staint Phalle

Turmbau zu Babel

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Niki de Saint Phalle, 1930 in Paris geboren und 2002 gestorben, ist mir durch ihre Nanas in den frühen 70er Jahren zum ersten Mal begegnet. Die Mutter einer Schulfreundin hatte eine Galerie und eines Tages standen dort kleine, lebensfrohe, dralle bunte Frauen ausgestellt, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte und die mich sehr begeisterten. Von da an verfolgte ich das aufregende Leben der Niki de St. Phalle. Sie war noch ganz unbekannt zu diesem Zeitpunkt und erst ein paar Jahre später erregte sie in Deutschland Aufsehen, als ihre gigantischen Nanafiguren in Hannover aufgestellt wurden und damit in aller Munde gerieten. Skandalumwoben war Jahre zuvor bereits ihr in Stockholm liegende 29 Meter lange Nana, weil sie zwischen den Schenkeln der Figur betreten wird.
Gemeinsam mit ihrem Mann Jean Tinguely, der fantastische, Maschinen ähnliche Metallskulpturen schuf, begann Sie im Jahre 1979 in der Toskana in Capalbio, südlich Grosseto, mit dem Bau des „Giardino dei Tarocchi“. Dieser „Garten des Tarot“ wurde 1998 für die Öffentlichkeit freigegeben.

Vor ein paar Jahren hatte ich das große Vergnügen und Glück, einen Tag in diesem wundervollen Garten verbringen zu dürfen.
Die anschließenden Fotos habe ich 2003 aufgenommen, bei meinen Reisen für O-solemio durch Italien auf der Suche nach neuen Ferienwohnungen.



Der Tarotgarten

Spiegelgeist

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Glücklicherweise war es kein ganz glühend heißer Tag, an dem wir unserem Besuch im Tarotgarten eingeplant hatten und außerdem hatten wir vorher von einer Freundin den Tipp bekommen, etwas zu Trinken mitzunehmen, denn in der Tat gibt es dort nichts zu kaufen und in der toskanischen Sommersonne kann es schon ganz schön heiß werden. Wir hatten uns vorher im kleinen Ort noch gestärkt, das war klug.
Der Park ist groß und ganz italienisch. Über die Schilder 'Bitte nicht betreten' und 'Bitte nicht berühren' tobten die italienischen Bambini in ganzen Schul- und Kindergartengruppen. Allerdings muss ich zugeben, das die Skulpturen wirklich sehr zum begreifen, besitzen, erklettern verführen, auch wenn die ganze Herrlichkeit dadurch sicherlich ein noch schnellere Esnde findet, als ihr ohnehin vorprogrammiert ist. Die Mosaike sind nicht für die Ewigkeit gestaltet und ganz sicher wird die Restaurireung dieses gigantischen Parks sehr viel mehr Geld kosten als vorhanden. Man sollte sich das Vergnügen also bald einmal gönnen. Ich fahre ganz sicher noch einmal in diese glizernde Wunderwelt. Einfach schlendern, sich zum Lachen verführen lassen oder mit den Fabelwesen in einen andere Welt träumen. Sich verlieren in den Spiegelreflexen der Skulpturen, die Muster, Bänder, Keramiken und Skulpturen genießen - ein ganz beonderer Ort, eine Fabelwelt.



einst und jetzt

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Kommentare

  • hans.meyer

    Der Tipp ist ja ganz nett - aber die Werbung für die eigenen Ferienwohnungen nervt doch. So etwas hat in einer Community nix zu suchen.

  • the-pulse

    So ein kleiner Hinweis am Ende stört mich persönlich nicht. Das wäre aber tatsächlich eher ein Tipp als ein Reisebericht. Die Bilder finde ich witzig.

  • Knipser

    Wer in der südlichen Toskana / Maremma Urlaub macht oder dort durchreist, sollte den Tarotgarten unbedingt besuchen. Mindestens 1/2 Tag einplanen.
    Phantastische Skulpturen und Stimmungen!
    Getränke und Snacks nicht vergessen! Als wir dort waren, gab es nichts zu kaufen.
    Gute Kombination:
    Besuch im Tarotgarten und Baden in Saturnia (heiße Schwefelquellen und Sinterterassen mit Natur-Pools)

  • O-solemio

    lieber hans.meyer - die tipps für die ferienwohnungen sind verschwunden, hast recht, ist kein forenthema. ich bin nur selbst so begeistert von der freienwohnung und der nähe zum tarotgarten. ich habe den beitrag erweitert und den hinweis von the-pulse beherzigt. tatsächlich war es nur der erste teil des berichtes. kann passieren ;-)

  • s.gerhard

    Ich finde den Bericht jetzt klasse :)

  • Brunello

    Ich kenne den Tarotgarten aus eigener Erfahrung und kann die Begeisterung nur teilen. Der Besuch lässt einen in eine Zauber-Welt eintauchen, und nicht nur die großen Figuren - die zum Teil sogar begehbar sind - faszinieren, sondern auch die vielen kleinen Details, etwa der Mosaike, ziehen in ihren Bann. Der Garten begeistert sowohl Kinder als auch kunstfixierte Eltern - eine Kombination, die man bei klassischen Museen nicht immer vorfindet.

  • batavia

    Hallo O-solemio,
    toller Tipp! Ich kenne zwar die Gegend, aber den Garten habe ich noch nicht besucht! Werde ich aber nachholen! :)
    Bin gerade dabei einen kleinen Blog rund um meine Lieblings-Toskana zusammenzustellen. Schau doch mal vorbei. Anregungen und Kommentare werden gern angenommen! http://toskanaurlauber.blogspot.com

    Gruß
    batavia :)

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